Klinik 04|2014

Herausgeber: MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Aktuell

  • Journaldienste: Studie belegt psychische Belastung

    Eine rezent publizierte Studie der Medizinischen Universität Innsbruck zeigt, dass jeder ärztliche Journaldienst – unabhängig von der objektiven Belastung – eine Art psychischen und physischen Dauerstress für die Diensttuenden darstellt.

    Neben der Sympathikusaktivierung und erhöhten Stresshormon-Spiegeln kommt es auch zu Auswirkungen auf die Emotionalität und Konzentrationsfähigkeit.

    Nach einem 24-stündigen Journaldienst ist eine Diskrepanz zwischen Selbsteinschätzung und objektivierbarer Leistungsfähigkeit festzustellen.

     

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  • Spitalsärztekonzept 2025 der ÖÄK: Weniger Selbstzuweisungen und Abschaffung der kollegialen Führung

    Die Ärztekammer hat ein Konzept zur Zukunft der Spitalsärzteschaft erstellt.

    Neue Organisationsstrukturen sollen die Ärzte ebenso unterstützen wie bessere Arbeitsbedingungen und attraktivere Karrieremodelle.

    Pflege und Patientenvertretung beurteilen das Konzept kritisch.

     

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  • Neue Kompetenz im Gesundheitsministerium!

    Seit Anfang September fungiert Dr. Sabine Oberhauser, MAS, als neue Bundesministerin für Gesundheit

    Im Gespräch mit klinik erläutert sie ihre Ziele, Ideen und Standpunkte zu den vielen offenen Fragen im österreichischen Gesundheitswesen.

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Facility Management und Krankenhauslogistik

Hämostaseologie

  • DOAK für alle Patienten mit Vorhofflimmern?

    Die meisten Patienten mit Vorhofflimmern und einem erhöhten Schlaganfall-Risiko hätten einen Nutzen von einer Umstellung von einem Vitamin-K-Antagonisten auf ein direkt wirksames orales Antikoagulans (DOAK).

    Verglichen mit VKA bieten DOAK eine bessere Schutzwirkung gegen Schlaganfälle oder systemische Thromboembolie, bei gleichem oder geringerem Risiko für schwere Blutungen.

    Langzeitdaten sprechen für die langfristige Sicherheit von DOAK.

    Kontraindikationen für DOAK sind Status nach Implantation einer mechanischen Herzklappe und Kreatinin-Clearance < 30 ml/min.

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Infektiologie

  • Highlights vom ICAAC 2014*

    Angesichts der steigenden Resistenzen besteht ein enormer Bedarf an neuen Antiinfektiva. Klinische Studien zu Substanzen mit gramnegativer Wirksamkeit sind im Laufen, drei Substanzen mit grampositver Wirksamkeit wurden in den USA zugelassen. Für den niedergelassenen Bereich sind keine neuen oral verabreichbaren Substanzen zu erwarten.

    Da die dringend benötigte Entwicklung von sogenannten Reserveantibiotika für Firmen aufgrund der geringen Absatzmengen offenbar nicht attraktiv ist, werden Anreizsysteme überlegt.

    AIDS ist zu einer chronischen Erkrankung geworden. Immer mehr ältere Menschen leben mit der Erkrankung.

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  • Die globale Dimension der nichtviralen sexuell übertragbaren Infektionen

    Das globale Problem der STI wird aus mitteleuropäischer Sicht oft unterschätzt.

    Die Dichte von STI korreliert mit sozialer Dysbalance, Armut und Bildungsmangel.

    Trotz aller medizinischen Errungenschaften (hochsensitive Nachweisverfahren, effiziente Therapiemöglichkeiten etc.) wird eine Verbesserung dieser endemischen Katastrophe in den besonders betroffenen Regionen nur durch die Entwicklung stabiler Sozialsysteme und Zugang zur Bildung erreichbar sein.

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  • Gender-Aspekte in der Infektiologie

    Bei vielen Infektionen sind Unterschiede zwischen Männern und Frauen beschrieben.

    Diese können sowohl biologisch („Sex“) als auch psychosozial („Gender“) bedingt sein, wobei eine klare Trennung von Sex- und Gender-Unterschieden meist nicht möglich ist.

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  • Listeriose-Update

    Die Listeriose ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche, meldepflichtige Erkrankung. Konnatale Infektionen können zu Abortus, Früh- oder Totgeburt oder zu Neugeborenenlisteriose führen.

    Die Infektion erfolgt praktisch ausschließlich oral über kontaminierte Nahrungsmittel, beim Neugeborenen über die Plazenta oder den Geburtskanal.

    Die Diagnose wird mittels direkten Erregernachweises gestellt.

    Therapie der Wahl ist hochdosiertes parenterales Aminopenicillin. Bei rechtzeitiger antibiotischer Behandlung einer Listerieninfektion in der Schwangerschaft ist die Termingeburt eines gesunden Kindes möglich.

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  • Molekularbiologische Methoden: Wann sollen sie angewendet werden?

    Die Einsatzgebiete von molekularen Untersuchungsverfahren sind weitreichend. Sie werden nicht mehr nur zur Detektion von Bakterien und Viren eingesetzt, sondern finden immer mehr Anwendung beim Direktnachweis von Pilzen und Parasiten.

    Derzeit sind viele molekulare Techniken noch als Ergänzung zu konventionellen mikrobiologischen Verfahren anzusehen, dennoch werden sie die Zukunft der klinischen Diagnostik prägen.

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  • Virushepatitiden – neue Therapien

    Während der vergangenen Jahre wurden Medikamente entwickelt, die über verschiedene Angriffspunkte gezielt den Replikationszyklus des Hepatitis-C-Virus hemmen.

    Durch Kombination von zwei oder drei solcher neuen Substanzen ist eine erfolgreiche interferonfreie Therapie der chronischen Hepatitis C praktisch ohne Nebenwirkungen möglich.

    Leider verhindern die sehr hohen Therapiekosten derzeit noch einen generellen Einsatz dieser Therapieregime.

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  • Hygiene in der Facharztordination

    Ein steril zur Anwendung zu bringendes Medizinprodukt darf nur mit Prozessen aufbereitet werden, die Sterilität garantieren.

    Aufgrund der langen, extrem engen Arbeitskanäle zählen flexible Endoskope zu den am schwierigsten aufzubereitenden Medizinprodukten.

    Eine manuelle Aufbereitung ist daher abzulehnen. Die Aufbereitung muss maschinell nach geprüften und validierten Verfahren erfolgen.

    Für eine ordnungsgemäß ablaufende Sterilisation ist neben der Sicherstellung der Prozessbedingungen auch abzuklären, dass das Medizinprodukt (aufgrund seiner Bauweise etc.) mit den gewählten Sterilisationsbedingungen überhaupt aufbereitbar ist.

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  • Inhalationstherapie bei zystischer Fibrose: Flüssig- und Trockeninhalationen

    Die Inhalationstherapie spielt bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit zystischer Fibrose eine zentrale Rolle. Meist werden mehrmals täglich verschiedene Medikamente inhalativ verabreicht.

    Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Inhalation (Flüssig- und Trockeninhalationen) bieten den Patientinnen und Patienten eine Optimierung der Therapiezeiten und können sich damit auch positiv auf die Therapieadhärenz auswirken.

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  • Inhalationstherapie bei zystischer Fibrose – Flüssig- und Trockeninhalationen

    Die Inhalationstherapie spielt bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit zystischer Fibrose eine zentrale Rolle. Meist werden mehrmals täglich verschiedene Medikamente inhalativ verabreicht.

    Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Inhalation (Flüssig- und Trockeninhalationen) bieten den Patientinnen und Patienten eine Optimierung der Therapiezeiten und können sich damit auch positiv auf die Therapieadhärenz auswirken.

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Management

  • Future OP Kongress 2014 in Wien

    Im Juni 2014 wurde der Future OP Kongress vom Management Forum Starnberg erstmals in Wien organisiert – zur vollen Zufriedenheit der Teilnehmer und Referenten. Die Fachtagung 2015 wird wieder in Österreich stattfinden.

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Medizin und Recht

Onkologie

Patient Blood Management

  • Erkenntnisse des „Patient Blood ­Management“ jetzt umgesetzt?

    Nicht jede verabreichte Blutkonserve muss auf den betreffenden Patienten positive Auswirkungen haben. Es ist daher notwendig, patientenbezogene Grenzen der ­Anämietoleranz festzulegen und einzuhalten.

    Als wesentlichen Bestandteil des „Patient Blood Management“ (PBM) erachten wir die präoperative Behandlung einer bestehenden Anämie, da bei präoperativ anämischen Patienten ein überproportionaler Transfusionsbedarf in Relation zu nichtanämischen Patienten mit dem gleichen Elektiveingriff gezeigt werden konnte.

    Der präoperativen Behebung von vorbestehenden Gerinnungsstörungen kommt ebenso wesentliche Bedeutung zu wie der aktiven Aufrechterhaltung eines optimalen Gerinnungspotenzials in der intraoperativen und postoperativen Phase.

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  • Erkenntnisse des „Patient Blood ­Management“ jetzt umgesetzt? Benchmark-Studie – Anlass zu Optimierung

    Nicht jede verabreichte Blutkonserve muss auf den betreffenden Patienten positive Auswirkungen haben. Es ist daher notwendig, patientenbezogene Grenzen der ­Anämietoleranz festzulegen und einzuhalten.

    Als wesentlichen Bestandteil des „Patient Blood Management“ (PBM) erachten wir die präoperative Behandlung einer bestehenden Anämie, da bei präoperativ anämischen Patienten ein überproportionaler Transfusionsbedarf in Relation zu nichtanämischen Patienten mit dem gleichen Elektiveingriff gezeigt werden konnte.

    Der präoperativen Behebung von vorbestehenden Gerinnungsstörungen kommt ebenso wesentliche Bedeutung zu wie der aktiven Aufrechterhaltung eines optimalen Gerinnungspotenzials in der intraoperativen und postoperativen Phase.

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Artikel

  • Chirurgische Therapieoptionen bei Osteoarthrose des oberen Sprunggelenks

    Die Osteoarthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) stellt ein stark beeinträchtigendes Krankheitsbild dar.

    Die chirurgischen Therapieoptionen reichen je nach Stadium von arthroskopischen Verfahren bis rekonstruktiven Eingriffen wie Arthrodese oder Totalendoprothese (TEP).

    Die Arthrodese stellt nach wie vor den Goldstandard in der chirurgischen Therapie der endgradigen OSG-Arthrose dar.

    Ergebnisse der TEP sind nicht mit jenen an Hüft- und Kniegelenk vergleichbar.

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