Rubrik: Onkologie

  • Nierenzellkarzinom 2018: Änderungen der Therapiestandards in Diskussion

    Beim Nierenzellkarzinom existieren im adjuvanten Setting zwar erstmals positive Studiendaten zur Anwendung von Sunitinib, jedoch hat diese Therapie keine EMA-Zulassung erhalten.

    Die Erst- und Zweitlinienbehandlung im metastasierten Stadium befindet sich aufgrund der überzeugenden Ergebnisse zur kombinierten Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie und zum Tyrosinkinaseinhibitor Cabozantinib im Wandel. Allen Expertenempfehlungen zum Trotz liegt noch keine EMA-Zulassung für die Immuntherapie vor. Cabozantinib kann zwischenzeitlich in derselben Population als Alternative eingesetzt werden.

    Durch die CARMENA-Studie relativiert sich der Stellenwert der zytoreduktiven Nephrektomie als Standard, allerdings müssen die Daten mit Vorbehalt betrachtet werden.

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  • NSCLC: Immunonkologie-Highlights vom ASCO 2018

    KEYNOTE-407, KEYNOTE-042: Diese Studien zur Erstlinientherapie zeigen, dass Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie unabhängig von der Tumorhistologie und unabhängig von der PD-L1-Expression eingesetzt werden kann. Als Monotherapie ergibt sich eine Indikation bei PD-L1-Expression, wenn eine Chemo­therapie abgelehnt oder nicht vertragen wird.

    CheckMate 227: Diese Studie zur Erstlinientherapie zeigt, dass Patienten mit niedriger PD-L1-Expression von Nivolumab +/– Ipilimumab profitieren, wenn die Tumormutationslast hoch ist.

    IMpower 150: Diese Studie zeigt, dass eine Kombination aus Chemotherapie, Atezolizumab und Bevacizumab auch bei NSCLC-Patienten mit Treibermutationen (EGFR, ALK) zur Wirkung kommt.

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  • Aktuelle Aspekte der Systemtherapie des metastasierten Kolorektalkarzinoms

    Die Wahl der Erstlinientherapie nimmt Einfluss auf alle weiteren Therapien sowie auf die Gesamtprognose. Die Behandlungsintention unter Berücksichtigung des Patientenwunsches und in Abhängigkeit von deren Realisierbarkeit stellt eine ­wesentliche initiale Determinante für die Therapiewahl dar.

    Erstlinie: Bei Patienten mit RAS-Wildtyp ist dem anti-EGFR-Ansatz der Vorzug zu geben, da er insgesamt die besseren Ergebnisse geliefert hat. RAS-mutierte Tumoren profitieren ausschließlich von antiangiogener Therapie in Kombination mit Chemotherapie.

    Zweitlinie: Unabhängig vom allfälligen Vorliegen einer Mutation ist Chemotherapie in Kombination mit einem antiangiogenen monoklonalen Antikörper für indiziert zu erachten.

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  • CML: Erfolgsgeschichte einer hämatologischen Neoplasie: Update

    Imatinib bleibt ein Standard für die Erstlinientherapie bei CML-Patienten in 1. chronischer Phase und fehlenden Hochrisikoparametern.

    Absetzen von Imatinib am erfolgreichsten nach einer Mindestdauer von ­3 Jahren in MR4.

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  • Kopf-Hals-Tumoren 2017: Entitäten mit spezieller Rationale für die Immuntherapie

    Verschiedene Charakteristika prädisponieren Tumoren des Kopfes und Halses für den immuntherapeutischen Ansatz.

    Der erste Meilenstein war der Nachweis der Überlebensverlängerung durch ­Nivolumab bei platinvorbehandelten Tumoren. Andere Checkpoint-Inhibitoren und diverse Kombinationen befinden sich in klinischer Testung.

    Da Oropharynxkarzinome meist auf der Basis einer HPV-Infektion entstehen, ist eine ­allgemeine Impfung sinnvoll.

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  • Blasenkarzinom: Neue therapeutische Dimensionen dank Checkpoint-Inhibition

    Nivolumab, Pembrolizumab und Atezolizumab sind beim Blasenkarzinom in der Zweitliniensituation zugelassen. Atezolizumab und Pembrolizumab können bei Patienten, für die keine cisplatinhältige Chemotherapie in Frage kommt, bereits in der Erstlinie eingesetzt werden.

    Klinische Evaluierungen der Immuntherapeutika finden derzeit auch im adjuvanten Setting statt.

    Zu beachten sind Besonderheiten in Bezug auf Progressionsmuster und Nebenwirkungs­management.

    Auf die neoadjuvante Chemotherapie vor Durchführung der Zystektomie sollte bei gegebener Indikation nicht verzichtet werden.

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  • Wandel im adjuvanten Setting und ein neuer Biomarker

    Im Stadium III des kolorektalen Karzinoms ist eine dreimonatige Gabe der ­adjuvanten Therapie mit Oxaliplatin und Fluoropyrimidinen bei Patienten mit niedrigem Risiko ausreichend.

    Die BRAF-Inhibition hat sich beim BRAF-positiven Karzinom in der Kombination mit Irinotecan und einem EGFR-Antikörper bewährt und wird nun zusammen mit der MEK-Inhibition evaluiert.

    Bei vorbehandelten Patienten mit Mikrosatelliteninstabilität zeigt der PD-1-Antikörper ­Pembrolizumab hohe klinische Effektivität, die klinische Testung in früheren Behandlungs­situationen befindet sich im Laufen.

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  • Mammakarzinom 2017 − Durchbrüche, Teilerfolge und noch ein langer Weg

    Die duale HER2-Hemmung mit Pertuzumab und Trastuzumab ist in der ­neoadjuvanten und metastasierten Situation bereits seit Längerem etabliert und hat nun auch als adjuvante Maßnahme Wirksamkeit gezeigt.

    Bei metastasierter Erkrankung bewirkt die Zugabe des CDK4/6-Inhibitors Palbociclib zur endokrinen Therapie eine signifikante und klinisch relevante Verlängerung des ­progressionsfreien Überlebens.

    Eine Prognoseverbesserung durch die neuen Substanzen zeigte sich in den letzten Jahren vor allem bei HER2- und hormonrezeptorpositiver Erkrankung.

    Beim tripelnegativen Mammakarzinom wird nach wie vor nach neuen Strategien gesucht.

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  • Evaluationsbericht zum Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm – Mammascreening noch mit ­Dokumentationsschwächen

    Im internationalen Vergleich für die Anfangsphase akzeptable Teilnahmeraten nach ­Programmadjustierungen wie e-card-Freischaltung.

    Positiv: Brustkrebs-Früherkennungsprogramm hat Qualität der Untersuchungen verbessert.

    Aber: erhebliche Dokumentationslücken bei Abklärungsuntersuchungen.

    Aktuelle interimistische Zahlen zeigen eine positive Entwicklung der Teilnahmeraten in der wichtigsten Alterskohorte der 60- bis 69-jährigen Frauen.

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  • Immunonkologie 2017: Universelles Wirkprinzip auf dem Vormarsch

    Bei Melanom, Lungenkarzinom und Nierenzellkarzinom stellt die Immuntherapie bereits einen fixen Bestandteil des onkologischen Armamentariums dar.

    Zulassungen werden unter anderem im Bereich von Urothelkarzinom, HNO-Tumoren und Magenkarzinom erwartet.

    Forschungsschwerpunkte liegen auf Kombinationen verschiedener Immuntherapien, der ­Integration immuntherapeutischer Ansätze in das onkologische Gesamtkonzept und der ­Identifikation praktikabler Biomarker.

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  • Multiples Myelom 2017 − Zukunftsmodell multimodaler Therapieansatz

    Bei jüngeren Patienten mit multiplem Myelom gilt die autologe Stammzell­transplantation als Therapie der Wahl.

    Ältere Patienten profitieren in der Erstlinie von Lenalidomid plus Dexamethason. Potente Therapieoptionen im rezidivierten und refraktären Setting umfassen unter anderem Daratumumab, Carfilzomib und Ixazomib.

    Diverse Kombinationen und Sequenzen bekannter und neuer Substanzen werden künftig die therapeutische Landschaft bestimmen.

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  • Kolorektales Karzinom 2016 — Von der genomischen Komplexität zur punktgenauen Therapie

    Beim metastasierten kolorektalen Karzinom gilt der RAS-Mutationsstatus als einziger validierter prädiktiver Biomarker. Die ideale Therapie bei Vorliegen einer BRAF-Mutation befindet sich noch in Erforschung.

    Präliminäre Ergebnisse zum Einfluss der Lokalisation des Primums weisen auf unterschiedliche Effekte der zielgerichteten Therapien hin, sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten.

    Mithilfe der molekularen Charakterisierung werden kleine Patienten-Subgruppen definiert werden, die von spezifischen Therapien profitieren können.

    Die frühzeitige Evaluierung neuer Substanzen in der Phase II wäre wünschenswert.

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  • Melanom 2016 – Zwischen Euphorie und Lösungssuche

    Ein Gutteil der Patienten mit metastasiertem kutanen Melanom erfährt in den ­laufenden Studien durch Immuntherapien ein anhaltendes Ansprechen, das zu einer Verbesserung der Überlebensendpunkte führt.

    Beim BRAFV600-mutierten Melanom bieten Dabrafenib und Trametinib sowie ­Vemurafenib und Cobimetinib Vorteile, bei Vorliegen einer NRAS-Mutation verbessert ­Binimetinib das progressionsfreie Überleben.

    Zielgerichtete Substanzen weisen bei selektionierten Patienten mit Hirnmetastasen ­vielversprechende Aktivität auf.

    Ein Bedarf an neuen Therapien besteht unverändert bei seltenen Manifestationen wie ­Schleimhautmelanom, akralem Melanom und Aderhautmelanom.

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  • Nierenzellkarzinom 2016: Geänderter Therapiealgorithmus dank hocheffektiver Optionen

    In der Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms bedingt ein ­modifiziertes Einnahmeschema von Sunitinib eine deutlich gesteigerte ­Verträglichkeit ohne Wirkverlust.

    Nivolumab, Cabozantinib und Everolimus plus Lenvatinib werden künftig als ­Zweitlinienoptionen die Monotherapie mit Everolimus ersetzen.

    Beim nichtklarzelligen metastasierten Nierenzellkarzinom belegt die erste randomisierte Studie einen Vorteil von Sunitinib gegenüber Everolimus.

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  • Chronische lymphatische Leukämie (CLL): Innovative Substanzen und Optimierung vorhandener Strategien

    Patienten mit CLL sind nur im Stadium Binet C oder bei symptomatischer ­Erkrankung behandlungsbedürftig.

    Bei jungen, fitten Patienten sind die Ergebnisse einer Chemoimmuntherapie nach wie vor unübertroffen. Bei älteren, komorbiden Patienten konnten mit neuen Antikörpern wie Obinutuzumab oder Ofatumumab effektive Optionen etabliert werden.

    Das Erreichen einer Komplettremission ohne nachweisbare minimale Resterkrankung bildet eine ausgezeichnete Basis für ein krankheitsfreies Langzeitüberleben.

    Bei Hochrisiko-Zytogenetik kommen die Kinasehemmer Ibrutinib und Idelalisib zur Anwendung. Nach Versagen bzw. toxizitätsbedingtem Absetzen einer der beiden Substanzen findet sich häufig ein Ansprechen auf die jeweils andere.

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  • Bronchialkarzinom 2016 – vom Nihilismus zur therapeutischen Diversität

    Bei Patienten mit NSCLC sollte routinemäßig eine Biomarkeranalyse (EGFR/ALK/ROS1) bei Adenokarzinom- und NOS-(„not otherwise specified“-)Histologie erfolgen.

    In der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Lungenkarzinoms steht eine Reihe an zielgerichteten Therapien zur Verfügung, wenn Driver-Mutationen wie EGFR-Mutationen oder ALK-Rearrangement nachgewiesen werden können.

    Nach Versagen der Erstlinien-Substanzen kann bei T790M-Mutation mit Osimertinib und bei ALK-Rearrangement mit Ceritinib ein gutes Ansprechen erreicht werden.

    In der Zweitlinie stellen die Immuntherapie und die Zugabe von Nintedanib oder Ramucirumab zur Chemotherapie mit Docetaxel effektive Therapiemöglichkeiten dar.

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  • Multiples Myelom 2016 − Qualitätssprung dank stetigem Zuwachs an neuen Optionen

    Speziell ab den späteren Behandlungslinien konnte das beim multiplen Myelom verfügbare therapeutische Armamentarium in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet werden.

    Neuentwicklungen finden sich unter anderem im Bereich der Immuntherapeutika, Proteasominhibitoren und Histon-Deacetylase-Inhibitoren.

    Da zwischen den neuesten Substanzen bisher keine direkt vergleichenden Studien durchgeführt wurden, existieren in Bezug auf mögliche Therapiesequenzen keine offiziellen Empfehlungen.

    Die autologe Stammzelltransplantation stellt in der Erstlinie bei jüngeren Patienten nach wie vor den Standard dar.

    Die Entwicklung von prädiktiven Biomarkern mit dem Ziel der Patientenselektion ist ein ­vorrangiges Forschungsziel, um die Behandlungskosten langfristig in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

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  • Nicht wiederbeleben – heimliche Order oder Informed Consent?

    Therapiezieländerungen (z. B. do not resuscitate, DNR) müssen diskutiert, begründet, kommuniziert, dokumentiert und regelmäßig überprüft werden.

    Indikation und Patientenwille sind die 2 grundsätzlichen Voraussetzungen jeder medizinischen Behandlung.

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  • Immunonkologie 2015 | An der Schwelle zu einer neuen Dimension

    Mit immuntherapeutisch wirksamen Substanzen lässt sich bei einer Reihe von Krebserkrankungen im Vergleich zu den Standardtherapien eine Verbesserung der klinischen Ergebnisse erreichen; zum Teil wird ein Langzeitüberleben möglich.

    Derzeit stehen in Österreich mit Ipilimumab, Nivolumab und Pembrolizumab drei Wirkstoffe zur Verfügung.

    Das Nebenwirkungsprofil erfordert ein frühzeitiges und fachgerechtes Management durch spezialisiertes Personal.

    Der Patientenschulung kommt im Zusammenhang mit Immuntherapien besondere Bedeutung zu.

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  • Prostatakarzinom 2015 − Praxisverändernde Erkenntnisse und Work in Progress

    Beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom werden die bewährten Antiandrogene Abirateron und Enzalutamid gegenwärtig in früheren Therapielinien getestet.

    Unbestritten ist mittlerweile der Benefit einer frühen Chemotherapie zusätzlich zur Hormontherapie bei hormonsensitiver, metastasierter Erkrankung.

    Die Zugabe einer Hormontherapie zur Bestrahlung bei PSA-Rezidiv nach radikaler ­Prostataektomie bedingt eine Verlängerung des progressionsfreien Intervalls.

    Eine intermittierende Hormontherapie scheint mit einer Erhöhung des Risikos für ischämische und thrombotische Ereignisse einherzugehen.

    Immuntherapeutische Ansätze befinden sich beim Prostatakarzinom derzeit in Testung.

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  • Melanomtherapie 2015: Zwischen Revolution und Gratwanderung

    Immuntherapien und BRAF-Hemmer können beim metastasierten Melanom im Fall eines Ansprechens das progressionsfreie Intervall und das Überleben unter Aufrechterhaltung der Lebensqualität verlängern.

    Aktuelle Forschungen evaluieren den Einsatz der Immuntherapie im adjuvanten Setting sowie Kombinationen der Substanzen untereinander und mit anderen Wirkprinzipien als Erst- und Zweitlinienstrategie in der fortgeschrittenen Situation.

    Die Ergebnisse stellen die bisher erreichten klinischen Resultate zum Teil deutlich in den Schatten, häufig stammen sie jedoch aus frühen Studienphasen und müssen erst noch im Phase-III-Setting bestätigt werden. Weiters ist noch zu überprüfen, ob die Wirksamkeit in einem vertretbaren Verhältnis zu den Nebenwirkungen steht.

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  • Mammakarzinom 2015 − Kleine, aber feine Fortschritte

    Bei HER2-positiven Tumoren hat sich die Kombination von Pertuzumab und ­Trastuzumab in der neoadjuvanten und palliativen Situation bewährt. Eine klinische Testung im adjuvanten Setting läuft derzeit.

    In Erforschung befinden sich CDK4/6- und PI3K-Inhibitoren. Der CDK4/6-Hemmer Palbociclib steht in Europa als Kombinationspartner für die Therapie des metastasierten ­Mammakarzinoms vor der Zulassung.

    Fortschritte konnten im metastasierten Setting durch die Zugabe von Bevacizumab über ­mehrere Therapielinien sowie durch die Kombination des mTOR-Inhibitors Everolimus mit Exemestan erreicht werden.

    Im Rahmen der endokrinen Therapie wird in der Prämenopause bei Patientinnen mit erhöhtem Risiko eine ovarielle Funktionssuppression plus Exemestan empfohlen.

    In der Postmenopause kommen je nach Risiko Aromataseinhibitoren alleine bzw. in Sequenz mit Tamoxifen zur Anwendung.

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  • Kutane Nebenwirkungen onkologischer ­Therapien

    Die kutanen Nebenwirkungen von „Targeted Therapies“ unterscheiden sich je nach Art des inhibierten Rezeptors/der inhibierten Kinase und sind relativ gut vorhersagbar.

    Eine Kombinationsblockade mehrerer Kinasen in verschiedenen Signalwegen führt zur Addition bzw. innerhalb desselben Signalwegs oft zu einer Milderung der kutanen Nebenwirkungen.

    Das Hautnebenwirkungsprofil der Immuntherapeutika ist heterogen und weniger vorhersehbar.

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  • Acetylsalicylsäure in der Krebsprävention – eine Nutzen-Risiko-Analyse

    Die präventive Einnahme von Acetylsalicylsäure über einen längeren Zeitraum kann das ­Risiko von Krebserkrankungen reduzieren; die derzeitige Datenlage ist bei gastrointestinalen Karzinomen am stärksten.

    Eine rezente Analyse ergab ein positives Nutzen-Risiko-Profil; Studien zur Ermittlung von Dosis, Dauer und Risikogruppen sind noch ausständig.

    Der adjuvante Einsatz von ASS ist bei Kolorektalkarzinomen mit vorliegender PI3K-Mutation­ mit einem Vorteil im KRK-spezifischen und im Gesamt­­­­­­­­­­­­­­­-­überleben assoziiert.

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  • Gynäkologische Tumoren – Status quo 2014

    Die Sentinel-Lymphknotenbiopsie ist beim Mammakarzinom ein verlässlicher ­Indikator für das axillare Langzeit-Rezidivrisiko.

    Beim platinresistenten und -refraktären Ovarialkarzinomrezidiv lässt sich durch die Zugabe von Anti-VEGF zu Paclitaxel eine relevante Verlängerung des progressionsfreien Intervalls erreichen. Der PARP-Hemmer Olaparib ist beim platinsensitiven Rezidiv ­wirksam, speziell bei Patientinnen mit BRCA-Mutation.

    Als neue Standardtherapie des fortgeschrittenen Zervixkarzinoms gilt Bevacizumab in ­Kombination mit einer Chemotherapie.

    Im fortgeschrittenen Stadium hat beim Endometriumkarzinom der mTOR-Inhibitor ­Ridaforolimus Effektivität gezeigt.

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  • Metastasiertes Nierenzellkarzinom 2014: Innovative Targets auf dem Prüfstand

    Die Immuntherapie mittels PD-1-Inhibition wird derzeit in großem Umfang beim metastasierten Nierenzellkarzinom geprüft und könnte im Fall positiver Ergebnisse zu einem neuen Standard avancieren.

    Weitere potenziell effektive Wirkprinzipien sind Met-Inhibition, Ang-2-Inhibition und die Hemmung der Tubulin-Polymerisation.

    Eine mögliche Vorgangsweise besteht auch im metastasierten Stadium bei geringer Tumor-/Symptomlast in der aktiven Überwachung des Patienten und Initiierung einer Therapie erst bei Eintreten einer Progression.

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  • Lymphome 2014: Kleine Schritte auf dem Weg zur Langzeitremission

    Durch die diagnostische Stratifizierung von Lymphomen anhand molekular­genetischer Kriterien konnte eine Verfeinerung der Therapie erreicht werden. Dieser Prozess ist noch im Gange, weitere Modifikationen sind zu erwarten.

    Die Etablierung des CD20-Antikörpers Rituximab bei verschiedenen Entitäten bewirkte maßgebliche Fortschritte. Mittlerweile stehen CD20-Antikörper der zweiten Generation zur Verfügung und erweitern die Palette an Behandlungsmöglichkeiten vor allem bei älteren, komorbiden Patienten.

    Langfristig werden die Behandlungsergebnisse nicht nur durch die Einführung neuer Substanzen, sondern auch durch die Reduktion von Toxizitäten verbessert. Eine Option besteht in der Gabe von nichtpegyliertem liposomalem Doxorubicin anstelle von konventionellem Doxorubicin, das für seine Kardiotoxizität bekannt ist.

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  • Bronchialkarzinom 2014 – Präzisionstherapie und Prävention

    Das Management des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms erfolgt stadienabhängig unter Berücksichtigung verschiedener patienten- und tumorassoziierter Faktoren.

    Im Bereich der adjuvanten Therapie wurde eine Verbesserung der durch ­Chemotherapie erreichbaren Ergebnisse mithilfe verschiedener Strategien bisher erfolglos getestet.

    Im metastasierten Stadium können heute durch die Zugabe neuer zielgerichteter Substanzen zur Chemotherapie sowohl in der Erst- als auch in der Zweitlinie Überlebensvorteile erzielt werden, insbesondere im Hinblick auf das progressionsfreie Überleben.

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  • Prostatakarzinom 2014: Herausforderung therapeutische Vielfalt

    Beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom steigt die Zahl der verfügbaren systemischen Therapiemöglichkeiten stetig an. Aktuell existieren für die optimale Therapiewahl und Sequenz noch keine allgemeinen Algorithmen.

    Die Therapiewahl soll individuell unter Berücksichtigung der Lebensqualität getroffen werden.

    Für die Verlässlichkeit des PSA-Monitorings ist die PSA-Expression des Tumors ausschlaggebend.

    Im Rahmen der Lokaltherapie gewinnt die aktive Surveillance an Bedeutung, wobei einige Aspekte dieses Konzepts noch der Abklärung bedürfen.

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  • „Future demands“ – Krebs und Krebsversorgung im Jahr 2020: großer Handlungsbedarf

    Eine im Auftrag der OeGHO durchgeführte Studie zeigt die Entwicklung der Krebsversorgung bis 2020.

    Trotz leicht rückläufiger Krebsinzidenz wird die Zahl der an Krebs erkrankten Menschen durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung und verbesserte Therapiemöglichkeiten weiter steigen. Die Studie prognostiziert eine Prävalenzsteigerung um 60–70%.

    Bis zum Jahr 2020 sind zumindest ein Drittel mehr Fachärzte erforderlich.

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  • Kolorektalkarzinom 2014: An der Schwelle zu neuen Algorithmen

    Innovative Chemo- und zielgerichtete Therapien haben in den letzten 20 Jahren zu einer substanziellen Prognoseverbesserung im metastasierten Stadium des Kolorektalkarzinoms geführt.

    Bei RAS-Wildtyp könnte die Anti-EGFR-Antikörpertherapie der antiangiogenetische Therapie überlegen sein, endgültige Daten zu dieser Fragestellung werden erwartet.

    Unabhängig vom RAS-Status profitieren die Patienten von der Zugabe des Anti-VEGF-Anti­körpers Bevacizumab zur Chemotherapie.

    Nachdem die Testung auf RAS-Mutationen traditionell auf das KRAS-Exon 2 beschränkt war, wird heute eine Gesamt-RAS-Testung empfohlen.

    Aktuellen Daten zufolge ist für die Erreichung optimaler Gesamtüberlebenszeiten in der metastasierten Situation die Planung der Erstlinientherapie anhand von molekularen und klinischen Markern notwendig.

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  • Onkologie in Österreich: Welche Therapie – wo, wann und für wen?

    Kosten für zugelassene, zielgerichtete Medikamente werden in Österreich ­übernommen – innerhalb der Indikation.

    Signalwegsalterationen bei anderen Tumorentitäten als der zugelassenen stellen jedoch immer noch einen Off-label-Einsatz für zielgerichtete Substanzen dar.

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  • Onkologie in Österreich: Zugang zum Fortschritt muss gewährleistet bleiben

    Stichwort personalisierte Medizin, zielgerichtete Substanzen, Berücksichtigung der Tumorhetero­genität, alterierte Signalwege als Zielstruktur etc.: In der Onkologie wurde eine Entwicklung ange­stoßen, die – wie in keinem anderen Fach – einen rasanten Paradigmenwechsel hin zu einer ­individualisierten Medizin einläutet.

    Was bedeuten diese Entwicklungen für die Onkologie in Österreich? klinik sprach mit Univ.-Prof. Dr. Richard Greil, Universitätsklinikum Salzburg, über die Zukunft der Onkologie in Österreich.

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  • Erfolge im Kampf gegen Hautkrebs

    In der Dermatoonkologie war in den letzten Jahren eine Reihe von Fortschritten zu verzeichnen.

    Aktinische Keratosen sind Vorstufen des Plattenepithelkarzinoms. Zur Behandlung stehen eine Vielzahl topischer Therapien zur Verfügung, die eine Feldtherapie auch der umliegenden präläsionalen Areale ermöglicht.

    Ein Durchbruch in der Therapie des fortgeschrittenen Basalzellkarzinoms ist durch die ­Identifikation des Hedgehog Pathways und die Entwicklung gezielter Substanzen zur ­Inaktivierung gelungen.

    Beim fortgeschrittenen Melanom stehen erstmals Substanzen zur Verfügung, mit denen ein Überlebensvorteil erzielt wird bzw. zu erwarten ist.

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  • Mammakarzinom 2014: Personalisierte Medizin auf somatischer und psychosomatischer Ebene

    Eine Fülle prognostischer und prädiktiver Faktoren entscheidet über die ­Therapiewahl beim Mammakarzinom. In diesem Bereich laufen die Forschungen auf Hochtouren.

    Durch den individualisierten Ansatz ist in allen Bereichen des Mammakarzinom-Managements ([neo-]adjuvant, metastasiert; HER2-Status, HR-Status etc.) mit Modifikationen der Therapiealgorithmen bzw. der Definition von Subgruppen, die von einer bestimmten ­Behandlung besonders profitieren, zu rechnen.

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  • Melanom 2013: Langfristige Tumorkontrolle als Zielvorgabe

    Bei Früherkennung und entsprechender operativer Behandlung ist der Großteil der Melanome heilbar.

    Im inoperablen bzw. metastasierten Stadium konnte durch die Einführung der Immuntherapie mit Ipilimumab und der BRAF-Inhibitoren Vemurafenib und Dabra­fenib erstmals seit Jahrzehnten eine Überlebensverlängerung bei besserer Symptomkontrolle und Erhöhung der Lebensqualität erreicht werden.

    In Bezug auf weitere zielgerichtete Therapien laufen die Forschungen auf Hochtouren. Gestestet werden neue Substanzklassen sowie Kombinationen, die zu einer Steigerung der Effektivität bei gleichzeitiger Verringerung der Toxizitäten führen sollen.

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  • Metastasiertes Nierenzellkarzinom 2013 – Die Herausforderung der individuellen ­Therapiewahl

    Auch im metastasierten Stadium eines Nierenzellkarzinoms kommt der operativen Entfernung des Primärtumors bei ausgewählten Patienten große Bedeutung zu, die Resektion von Metastasen kann sich positiv auf das Überleben auswirken.

    Die Auswahl zielgerichteter Therapien richtet sich nach MSKCC-Risiko und Vorbehandlung. Neu zugelassen wurde die Zweitlinienoption Axitinib. Die Zulassung verfehlt haben Tivozanib und Dovitinib.

    Als Biomarker für das Ansprechen auf zielgerichtete Therapien bewähren sich in der Praxis typische Nebeneffekte der Substanzen wie Hypertonie und Hypothyreose.

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  • Stetige Innovation nach Jahrzehnten der Stagnation – Neuroendokrine Tumoren 2013

    Eine Kuration ist bei NET nach wie vor nur mittels operativer Resektion möglich, jedoch durchlaufen die Therapiekonzepte aufgrund großer Fortschritte in den letzten Jahren derzeit einen tiefgreifenden Wandel.

    Die systemischen Optionen bei fortgeschrittenen NET des Pankreas konnten durch die Zulassung der Biologika Sunitinib und Everolimus in dieser Indikation maßgeblich erweitert werden. Weitere zielgerichtete Substanzen befinden sich in Testung.

    Für den antiproliferativen Effekt von Somatostatinanaloga sprechen mittlerweile die Ergebnisse zweier randomisierter, placebokontrollierter Studien.

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  • Mammakarzinom 2013 – mit einem facettenreichen Armamentarium zur Prognoseverbesserung

    Wie bei anderen Malignomen geht die Tendenz beim Mammakarzinom zunehmend in Richtung einer Individualisierung der Therapie.

    Neue Anti-HER2-Strategien sowie Innovationen im Bereich der zielgerichteten Substanzen und der Chemotherapien haben in den letzten Jahren eine Steigerung von Lebenserwartung und Lebensqualität ermöglicht.

    In Testung befindliche antihormonelle Konzepte beziehen sich in erster Linie auf den Zeitraum jenseits der initialen fünfjährigen Applikation.

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  • Bronchialkarzinom 2013: Paradigmenwandel und strategische Fortschritte

    Die platinbasierte Chemotherapie stellte lange den systemtherapeutischen Standard beim Bronchialkarzinom dar. Die Histologie ist für das zu erwartende Ansprechen unter verschiedenen Kombinationspartnern (Pemetrexed, Gemcitabin) ausschlag­gebend.

    Mit Bevacizumab als Add-on konnte die magische Überlebensgrenze von 10 Monaten erstmals überschritten werden.

    Die EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren Erlotinib und Gefitinib verbessern bei NSCLC-Patienten mit einer aktivierenden EGFR-Rezeptormutation die Überlebensendpunkte im Vergleich zu Placebo bzw. Chemotherapie signifikant.

    In der Subgruppe von Patienten mit Mutation des ALK-Gens erwies sich der ALK-Inhibitor Crizotinib als besonders wirksam.

    Andere Neuerungen erstrecken sich auf die Bereiche Screening, Strahlentherapie, Erhaltungstherapie und TNM-Klassifikation.

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  • Leukämien 2013: Schritt für Schritt ins Biologika-Zeitalter

    In der Therapie der CML zeigen Ponatinib und Bosutinib nach dem Versagen ­anderer Tyrosinkinaseinhibitoren Wirksamkeit (Ponatinib >> Bosutinib).

    Bei Patienten mit CML, die über zwei Jahre ein tiefes molekularbiologisches ­Ansprechen erfahren haben, kann ein Absetzversuch unternommen werden.

    Ibrutinib ist bei Hochrisiko-CLL effektiv.

    Blinatumomab kann bei ALL zu einer vollständigen Krankheitseradikation führen.

    Mit All-trans-Retinsäure plus Arsentrioxid steht bei akuter Promyelozytenleukämie eine ­hochwirksame chemotherapiefreie Option zur Verfügung.

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  • Kolorektalkarzinom 2012 
– Neue Tools und neue Behandlungsziele


    Für die Wahl der Erstlinientherapie des metastasierten Kolorektalkarzinoms ist das Therapieziel ausschlaggebend. Intensive Behandlungsschemata inkludieren heute meist Biologika. Im Rezidivfall kann sowohl die Backbone-Chemotherapie als auch das Biologikum gewechselt werden.

    Bei selektiver, primär nichtoperabler Lebermetastasierung lässt sich durch eine intensive Therapie in einem Drittel der Fälle eine Resektabilität erreichen.

    Karzinome im Stadium III werden postoperativ adjuvant chemotherapeutisch behandelt, im Stadium II richtet sich die Entscheidung nach dem individuellen Risikoprofil. Biologika kommen in der adjuvanten Situation nicht zum Einsatz.

    Durch die Etablierung wirksamer Chemotherapien und zielgerichteter Substanzen sowie die Anwendung von Biomarkern und das interdisziplinäre Therapiemanagement konnte die Prognose des Kolorektalkarzinoms sogar im palliativen Setting entscheidend verbessert werden. Die Biomarkerforschung steht de facto allerdings erst am Anfang.

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  • Supportivtherapie in der Onkologie


    In den vergangenen Jahren haben unter anderem folgende Therapeutika das Spektrum der supportiven Therapie erweitert:

    mukosal applizierbare Darreichungsformen von Opioiden zur Behandlung von Durchbruchschmerzen

    ein Capsaicin-Pflaster, ein Lidocain-Pflaster und ein Cannabinoid zur Therapie neuropathischer Schmerzen

    5-HT3-Antagonisten, ein Neurokinin-1-Rezeptorantagonist und ein Cannabinoid zur Therapie von Emesis und Nausea

    oder auch der Keratinozyten-Wachstumsfaktor Palifermin zur Therapie der Mukositis

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  • Mammakarzinom 2012: Neue Wirkmechanismen, Kombinationen und Applikationsformen

    Beispiele für neue Wirkmechanismen sind

    • der mTOR-Inhibitor Everolimus als Alternative bei Versagen der antihormonellen Therapie
    • der Anti-VEGF-Antikörper Bevacizumab.

    Beispiel für eine neue Kombination ist die Zugabe des HER2-Dimerisierungshemmers Pertuzumab zur Kombination Chemotherapie plus Trastuzumab in der adjuvanten Behandlung; eine neue Applikationsform ist Trastuzumab zur subkutanen Verabreichung.

    Als mögliche künftige therapeutische Optionen werden die Kombinationen Everolimus plus Exemestan und Pertuzumab plus Trastuzumab sowie Trastuzumab als Konjugat mit dem Chemotherapeutikum DM1 (Trastuzumab-Emtansin) untersucht.

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  • Fortgeschrittenes NSCLC – Die EGFR-Expression als Prädiktor für das Überleben

    Eine hohe Tumor-EGFR-Expression ist bei Patienten, die als First-Line-Therapie zusätzlich zur Chemotherapie auch Cetuximab erhalten, mit einem längeren Gesamtüberleben assoziiert.

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  • Bleibende und neue Herausforderungen

    Mag. Andrea Weiss von klinik sprach mit Univ.-Prof. Dr. Karl Pummer über weiterhin offene Fragen und spezielle Herausforderungen beim Prostatakarzinom.

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  • Prostatakarzinom 2012 – Individuell und stadiengerecht behandeln

    Während sich in der Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms in den letzten Jahren wenig verändert hat, haben rezente Entwicklungen für die Behandlung des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC) neue Therapeutika aus unterschiedlichsten Wirkstoffgruppen hervorgebracht, die das Überleben verlängern können.

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  • Bronchialkarzinom: Der Weg zur individualisierten Therapie

    Was waren die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre? Wodurch könnten sich Therapie und Prognose am meisten verändern? klinik sprach mit Univ.-Prof. Dr. Robert Pirker, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Wien, über State of the Art und die Herausforderungen in der Therapie des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC).

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  • Erstmals Therapieerfolge beim Melanom

    Was waren die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre? Wodurch könnten sich Therapie und Prognose am meisten verändern? klinik sprach mit Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Universitätslinik für Dermatologie, Wien über State of the Art und die Herausforderungen in der Therapie des Melanoms.

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  • Leukämie 2011 – Personalisierte Therapien durch molekulares Profiling

    Die Genotypisierung von Leukämien sowie der Einsatz neuer, zielgerichteter Substanzen ermöglichen die effektive Behandlung der unterschiedlichen Formen der Leukämie bei möglichst geringer Toxizität. Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin V mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie in Innsbruck, im Gespräch über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Diagnostik und Therapie der Leukämien.

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  • ASCO 2011 – Ausgewählte Daten zum Nierenzellkarzinom

    Im Folgenden werden die heurigen ASCO-Highlights zur Entität Nierenzellkarzinom besprochen. Die Zukunft wird in der sequenziellen Therapie und nicht in der Kombinationstherapie liegen, erklärt Univ.-Prof. Dr. Richard Zigeuner, Universitätsklinik für Urologie Graz.

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  • Metastasiertes Nierenzellkarzinom 2011 – Resistenzen überwinden

    Was waren die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre? Wodurch könnten sich die Therapie und Prognose am meisten verändern? klinik sprach mit Univ.-Prof. Dr. Manuela Schmidinger, Klinische Abteilung für Onkologie, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Wien über State of the Art und die Herausforderungen in der Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms.

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  • Ovarialkarzinom 2011 – Zielgerichtete Therapien zusätzlich zur Standardchemotherapie

    Was waren die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre? Wodurch könnten sich die Therapie und Prognose am meisten verändern? klinik bat Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru, Klinische Abteilung für Gynäkologie, Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Universität Graz, State of the Art und die Herausforderungen in der Therapie des Ovarialkarzinoms zu erläutern.

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  • Lymphome 2011 – Antikörper-Ära brachte Quantensprung

    Was waren die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre? Wodurch könnten sich die Therapie und Prognose am meisten verändern? klinik sprach mit Univ.-Prof. Dr. Johannes Drach, Klinische Abteilung für Onkologie, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Wien, über State of the Art und die Herausforderungen in der Therapie der Lymphome.

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  • Promotion MabThera® (Rituximab) SC: Kürzere Therapiedauer bringt Vorteile für Krebspatienten und Ärzte
  • Promotion Neue Konzepte zur Blutungsprophylaxe und zum perioperativen Blutungsmanagement