Wechsel bei Pharma-Großhändler

© PHOENIX Österreich

Mit 1. Oktober 2026 hat Thomas Brosch die Geschäftsführung von PHOENIX Österreich übernommen. Der erfahrene Manager folgt auf Gerhard Waberer, der das Unternehmen 23 Jahre lang erfolgreich geführt hat.

Ein ausgewiesener Kenner des österreichischen Gesundheitsmarktes übernimmt die Leitung des Pharmagroßhändlers PHOENIX Österreich. Der studierte Betriebswirt Thomas Brosch war knapp zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen Führungspositionen innerhalb der Pharmabranche tätig. Der langjährige Geschäftsführer Gerhard Waberer wird PHOENIX Österreich nach seinem Ausscheiden aus der operativen Verantwortung weiterhin als Konsulent begleiten. Während seiner 23-jährigen Amtszeit prägte er die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich und stellte wichtige Weichen für dessen nachhaltiges Wachstum.

Für seine neue Aufgabe setzt Brosch klare Schwerpunkte: die Stärkung der Arzneimittelversorgung, die Weiterentwicklung digitaler Angebote sowie den Ausbau der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Apotheken und Industrie. Der Wechsel zu PHOENIX Österreich bedeutet für Brosch vor allem die Chance, für den einzigen internationalen Player unter den heimischen Pharmagroßhandelsunternehmen tätig zu sein. „Ich freue mich sehr, hinkünftig Teil des PHOENIX-Teams zu sein und für PHOENIX Österreich auf das einzigartige Konstrukt aus lokalem Marktverständnis und Best-Practice-Lösungen aus 29 Ländern zurückgreifen zu können.“

Angesichts geopolitischer Spannungen und fragiler Lieferketten zählt die Sicherung der Arzneimittelversorgung zu den größten Herausforderungen für das österreichische Gesundheitssystem. Für Thomas Brosch steht dabei die Rolle des vollsortierten Pharmagroßhandels im Mittelpunkt: „Wir können globale Produktionsausfälle oder internationale Handelskonflikte nicht verhindern. Als Pharmagroßhandel können wir jedoch wesentlich dazu beitragen, ihre Auswirkungen auf Apotheken und Patientinnen und Patienten so lange wie möglich abzufedern.“ Entscheidend seien dafür leistungsfähige Lagerstrukturen und regionale Standorte sowie eine verantwortungsvolle Verteilung knapper Arzneimittel. „Die Arzneimittelversorgung ist nicht nur eine Frage des Gesundheitswesens, sondern auch eine Frage der strategischen Resilienz Österreichs“, betont Brosch.

Um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten, brauche es jedoch auch wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen. „Nur wenn die Leistungen des Pharmagroßhandels angemessen vergütet werden, können wir weiterhin in Logistik, Digitalisierung, Sicherheit und Versorgung investieren. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um die hohe Versorgungsqualität in Österreich dauerhaft sicherzustellen.“ (red)