SD 01|2012

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 1/12
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Wir freuen uns, zur Jahrestagung der ÖADF die aktuelle Ausgabe des Spectrum Dermatologie vorlegen zu können!
    Vor 25 Jahren wurde die Aktion „Sonne ohne Reue“ von der Österreichischen Gesellschaft für ...Weiterlesen ...

Focus: Sonne

  • Sonne ohne Reue

    Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Vorstand der Universitätsklinik für Dermatologie, Medizinische Universität Wien und Wissenschaftlicher Leiter der Aktion „Sonne ohne Reue“, sprach mit Spectrum Dermatologie über die nach wie vor weltweit steigende Melanominzidenz und die internationalen Bemühungen, die Häufigkeit einzudämmen. Die gute Nachricht: Die Mortalität ist dank Früherkennung und moderner Therapien konstant geblieben.

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  • 25 Jahre Photoprotektion der Haut

    25 Jahre Aktion „Sonne ohne Reue“ – wozu man recht herzlich gratulieren darf – bedeuten auch ein viertel Jahrhundert stetige Forschung und Fortschritt auf dem Gebiet Sonnenschutz und Sonnenschutzmittel. Seit 16 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema „Photoprotektion der Haut“, und es ist meiner Arbeitsgruppe und mir gelungen, zu einigen Hotspots einen wissenschaftlichen Beitrag zu leisten.

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State of the Art

  • Der anaphylaktische Notfall

    Unter Anaphylaxie versteht man eine akute systemische Reaktion, die schlagartig beginnt, den gesamten Organismus erfassen kann und je nach Schweregrad (I–IV) mit unterschiedlichen Symptomen einhergeht1.

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  • Rosazea – State of the Art und neue Perspektiven

    Das Verständnis der Pathomechanismen, die zur Initiation und Progression der Rosazea führen, stellt eine Herausforderung für die Grundlagen- und klinische Forschung dar. Neuere Untersuchungen legen die Bedeutung neuroimmunologischer Mechanismen insbesondere für die Entstehung von Flush-Reaktionen und die Rekrutierung von Entzündungszellen im Rahmen der Rosazea nahe. Die Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze für diese Erkrankung.

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  • Herpes labialis – Neue therapeutische Möglichkeiten

    Trotz einer Vielzahl verschiedenen Therapieoptionen bleibt eine wirklich befriedigende Behandlung des Herpes labialis eine Herausforderung. SPECTRUM DERMATOLOGIE sprach mit Priv.-Doz. Dr. Julia Valencak, Universitätsklinik für Dermatologie Wien.

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Journal Club

  • Sonnenschäden als Melanomrisikofaktoren – Abhängig von der Lokalisation

    Sonnenexposition ist nach wie vor der wichtigste exogene Risikofaktor für Hautkrebs. Im Gegensatz zu Plattenepithelkarzinomen ist der Zusammenhang von Sonnenexposition und Melanom jedoch komplexer. Das Ziel dieser österreichischen Fallkontrollstudie war es, die Bedeutung von Sonnenschäden an verschiedenen Lokalisationen als Risikofaktoren für das Melanom zu untersuchen. Dabei konnte gezeigt werden, dass besonders Sonnenschäden im dorsalen Bereich (Rücken und Nacken) mit einem erhöhten Melanomrisiko assoziiert waren – im Vergleich zu analogen Veränderungen im Gesicht und an den Händen. Dieses Ergebnis hat eine unmittelbare Relevanz in der Beurteilung des Melanomrisikos in der Praxis.

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  • Chemokinrezeptoren als mögliche Wegweiser von Melanomzellen

    Trotz großer Fortschritte bei der Therapie des Melanoms ist die Prognose im metastasierten Stadium der Erkrankung weiterhin sehr eingeschränkt. Down-Regulierung der Expression von HLA-Molekülen, Modulation der Entzündungsantwort über Zytokine und bestimmte Expressionsmuster von Chemokinrezeptoren scheinen dazu beizutragen, dass sich das Melanom körpereigenen Tumorabwehrmechanismen entzieht, obwohl es ein sehr immunogener Tumor ist. In unserer Studie haben wir die Expression von vier
    Chemokinrezeptoren auf ihre mögliche prognostische Bedeutung hin untersucht:
    Für CCR7 und CCR10 konnte eine Korrelation zwischen Überexpression und
    schlechtem Outcome gefunden werden.

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  • Reverse Transmigration von dendritischen Zellen: CD31 und CD99 sind entscheidend beteiligt

    Mit einem von uns etablierten In-vitro-Transmigrations-Assay sowie der Untersuchung von humanen Hautschnitten konnte eine entscheidende Beteiligung der Zelladhäsionsmoleküle CD31 und CD99 an der reversen Transmigration von humanen dendritischen Zellen aus der Haut in ableitende Lymphgefäße erstmals gezeigt werden.

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  • Die Zytokine IL-12 und IL-23 und ihr Einfluss auf die Entstehung von UV-bedingtem Hautkrebs

    Interleukin-12 (IL-12) und IL-23 sind heterodimere Zytokine mit einer gemeinsamen p40-Kette. p40-blockierende Antikörper haben sich als sehr effektiv und nebenwirkungsarm in der Therapie der Psoriasis erwiesen. In der vorliegenden Studie wurde im Mausmodell untersucht, welchen Einfluss ein Knock-out (d. h. Fehlen) von IL-12 oder IL-23 auf die Entstehung von UV-bedingtem Hautkrebs hat.

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ÖADF-Tagung

  • Die Österreichische Akademie für dermatologische Fortbildung (OEADF)… nicht neu und doch anders

    Es ist besonders schwierig, eine erfolgreiche Institution zu übernehmen, da die „Neuen“ wohl auch immer an den Leistungen ihrer Vorgänger gemessen werden. Aus dieser Betrachtung wäre es wahrscheinlich klüger, von der Übernahme solcher Aufgaben abzusehen. Dennoch haben wir uns für diese ehrenvolle und interessante Aufgabe entschieden und sind motiviert, das Beste daraus zu machen.

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  • Geographic Dermatology: Tropenrückkehrer und Touristen – wesentliche Krankheitsbilder

    Wir genießen heute weltweit unbegrenzte Reisefreiheit. Globalisierung, Vernetzung, Immigration, „Visiting friends and relatives“, humanitäre Einsätze und unser Wunsch nach Grenzerfahrungen mit Reisen unter dem Motto „No Risk No Fun“ – selbst mit Vorerkrankungen – haben Nebenwirkungen. Die Anzahl der Patienten mit Migrationshintergrund, auch aus tropischen Gebieten, steigt an. Zunehmend begegnen uns für unsere Breiten seltene importierte Dermatosen, aber oft fehlt uns im medizinischen Alltag das Bewusstsein dafür.

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  • Pädiatrische Dermatologie in Österreich – eine Bestandsaufnahme

    Kinder und Jugendliche machen etwa ein Fünftel aller PatientInnen mit Hautkrankheiten aus, die heute überwiegend im ambulanten Bereich betreut werden. So sind Haut- und KinderärztInnen laufend mit Hautproblemen ihrer kleinen PatientInnen befasst und sehen sich in steigendem Maß mit Problemen konfrontiert, die oft weit über einfache Lokaltherapien oder Pflegemaßnahmen hinausgehen.

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Onkologische Dermatologie

  • Neue Möglichkeit zur Behandlung des fortgeschrittenen Basalioms

    Hautkrebs ist der häufigste Tumor des Menschen mit weltweit steigender Inzidenz, was neben den Belastungen jedes einzelnen Patienten auch zu einer immer größer werdenden finanziellen und gesundheitspolitischen Herausforderung wird. Schon allein deshalb ist es notwendig, die pathophysiologischen Mechanismen in diesen Tumoren besser zu verstehen, um effiziente und zielgerichtete Therapien entwickeln zu können.

     

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  • Aktuelle Studien zur Melanomtherapie in Österreich – ein Update

    Seit dem ersten Artikel zu diesem Thema vor knapp einem Jahr ist nunmehr die
    Zulassung sowohl von Ipilimumab (Yervoy®) als auch Vemurafenib (Zelboraf®) zur
    Therapie von Patienten mit metastasiertem Melanom in Österreich erfolgt.
    Hiermit stehen erstmals zwei Substanzen zur Verfügung, die in Studien eine
    Verbesserung des Gesamtüberlebens gezeigt haben. Beide Substanzen haben aber auch als „Türöffner“ einen Schub in der Entwicklung weiter verbesserter und
    alternativer Therapieansätze für das metastasierte Melanom ausgelöst, so dass
    derzeit eine große Anzahl von Studien im Bereich des metastasierten Melanoms
    durchgeführt werden, einige davon auch unter Beteiligung österreichischer
    Zentren.

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  • Das Merkelzellkarzinom: Ein immunogener Tumor mit viraler Genese

    Das Merkelzellkarzinom (MCC) ist eine zwar sehr seltene, aber hoch maligne Krebserkrankung, die eine weit höhere Mortalität besitzt als das maligne Melanom. Mit den derzeit verfügbaren therapeutischen Optionen kann das Gesamtüberleben bei bereits metastasierter Erkrankung nicht verbessert werden. Die Forschung konzentriert sich derzeit auf immuntherapeutische Strategien durch gezielte antikörperbasierte Zytokinapplikation.

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Wunde Interdisziplinär

  • Behandlung chronischer Wunden am Beispiel des Ulcus cruris

    Die Behandlung einer akuten Wunde stellt üblicherweise kein Problem dar, wohingegen die Therapie einer chronischen Wunde zeitaufwändig und auch nicht immer erfolgreich ist. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über Diagnose und Therapie des Ulcus cruris, welches mit einer Prävalenz von ca. 1 % als häufigste chronische Wunde gilt.

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  • „Diabetes – was der Dermatologe wissen muss“

    Die zunehmende Prävalenz des Diabetes mellitus Typ 2 sowie die Polymorbidität der Patienten erfordern auch von den nicht unmittelbar mit dieser Erkrankung befassten Ärzten zunehmend mehr diabetologische Kenntnisse. Dies gilt besonders in Hinblick auf die Tatsache, dass Patienten mit Diabetes häufiger an Hauterkrankungen leiden, sowie auf das relativ häufige Auftreten des diabetischen Fußsyndroms in besonderem Maße für Dermatologen.

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  • Haut und Nerven: Diabetische Neuropathie

    Nach Schätzungen der Internationalen Diabetes Föderation litten im Jahr 2010 in etwa 285 Millionen Erwachsene weltweit an Diabetes mellitus. Für das Jahr 2030 wird die Zahl der Betroffenen auf 439 Millionen hochgerechnet (Shaw et al., 2010). Mehr als 50 % der Diabetiker leiden an peripheren Neuropathien. Die diabetische periphere Neuropathie ist eine der Hauptursachen für die erhöhte Morbidität und Mortalität bei Diabetes mellitus.

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  • Stellenwert der mikrobiologischen Diagnostik

    Die mikrobiologische Untersuchung einer Wunde ist nur bei Vorliegen einer klinischen Infektion oder bei Stagnation der Wundheilung auch ohne Infektionszeichen sinnvoll.

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