SD 02|2013

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 2/13
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Es ist schon fast Tradition, dass der „Incoming President“ der ÖGDV auf dem Cover des Spectrum Dermatologie zu sehen ist und so ist es auch bei dieser Ausgabe unseres Journals. ...Weiterlesen ...

Focus: ÖGDV-Tagung

  • Die Dermatologie und das Gesundheitswesen

    Die Umschichtung dermatologischer Leistungen zu anderen Fachgebieten reduziert keine ­Kosten, sondern verlagert sie.

    Viele Hautkrankheiten sind für den erfahrenen Dermatologen Blickdiagnosen. Diese spezielle dermatologische Expertise spart dem Gesundheitssystem Kosten, weil rasch adäquat therapiert werden kann.

    Epidemiologische Daten zur Belastung dermatologischer Erkrankungen basieren auf Hochrechnungen internationaler Studien. Österreichische Daten fehlen. Register sind dringend erforderlich.

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  • Willkommen bei der Jahrestagung der ÖGDV
    Bei der diesjährigen ÖGDV-Tagung in Wien haben wir uns wieder bemüht, in zweieinhalb Tagen alle Neuigkeiten und Fortschritte im Bereich der Dermatologie und Venerologie zu präsentieren und dabei sowohl den wissenschaftlichen als auch den unmittelbar praxisrelevanten Aspekten Rechnung zu tragen. ...Weiterlesen ...
  • Laser in der Dermatologie – auch nach 30 Jahren noch spannend und voller Potenzial

    Entsprechend den physikalischen Parametern (Wellenlänge, Expositionszeit und Strahlendurchmesser) ergeben sich unterschiedliche Indikationen für die einzelnen Laser und Blitzlampen.

    Die Indikationen reichen von der antientzündlichen Behandlung verschiedener entzündlicher Hauterkrankungen über die Behandlung von Feuermalen, die Entfernung von epidermalen Naevi und nichtmelanozytären Veränderungen bis zur ablativen Behandlung von aktinischen Schäden und Falten und zur Epilation.

    Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz sind eine kritische Indikations­stellung und eine faire Aufklärung der Patienten.

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  • Sexuell übertragbare Erkrankungen in Österreich

    In den letzten Jahren ist ein deutlicher Anstieg an Syphilis und Gonorrhoe zu verzeichnen.

    Das Lifetime-Risiko für HPV-Infektionen liegt bei 80 %.

    In Ländern mit Gratisimpfprogramm und hoher Durchimpfungsrate kann ein signifikanter Rückgang an Genitalwarzen beobachtet werden (Australien um 90 %). Ab Februar 2014 soll die HPV-Impfung in Österreich in das Schul-Impfprogramm (4. Klasse Volksschule) aufgenommen werden.

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  • Herausforderung: Wundheilung

    Die demografische Entwicklung in den westlichen Gesellschaften zwingt nicht nur die ­Dermatologen zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema der Wundbehandlung, sie betrifft auch zahlreiche andere Disziplinen.

    Eine den modernen Leitlinien entsprechende Diagnostik und Therapie kann schon heute zur Abheilung eines Großteils chronischer Wunden führen.

    Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Wundbehandlung liegt in der Zusammenarbeit der ­verschiedenen medizinischen Disziplinen sowie dem Austausch zwischen Spezialisten, Hausärzten und pflegendem Personal, um eine optimale Wund­versorgung des Patienten bis in den häuslichen Bereich hinein zu gewährleisten.

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  • Atopisches Ekzem – Behandlungsoptionen bei Kindern

    Pathogenetisch liegen dem atopischen Ekzem (AE) Defekte in der Barrierefunktion, der Infekt­abwehr und der Immunregulation zu Grunde.

    Die Therapie besteht aus einer adaptierten Basistherapie zur Kompensation der defekten ­Barriere, der Infektionsprophylaxe und der antiinflammatorischen Therapie.

    Die zentrale Rolle der Hautbarriere in der Entstehung des AE muss den Patienten bzw. deren Eltern kommuniziert werden. Das Verständnis dafür bei medizinischen Laien zu erreichen, erfordert einen erheblichen Zeitaufwand, ist aber für einen dauer­haften Therapieerfolg entscheidend.

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  • Behandlung kindlicher Hämangiome

    Nichtselektive Beta-Blocker, insbesondere Propranolol systemisch, wurden schnell zur ­First-Line-Therapie bei komplizierten Hämangiomen (im Gesicht, in der Leber sowie große, segmentierte Hämangiome an den Extremitäten, dem Stamm bzw. der Anogenitalregion).

    Vor allem infantile Hämangiome der Leber bzw. ulzerierende Hämangiome der Haut sprechen sehr gut auf die orale Propranolol-Therapie an.

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Ästhetische Dermatologie

  • Ästhetische Medizin: Hat sie Stellenwert?

    Heutzutage ist es möglich, in vielerlei Hinsicht anders alt zu werden als es vor 100 Jahren der Fall war. Wir bleiben länger körperlich aktiv und pflegen soziale Kontakte. Das Selbstwertgefühl ist uns viel wert, und deshalb sind wir bemüht, möglichst lange attraktiv zu bleiben.

    Dennoch, die Zeit vergeht, und Altersveränderungen treten auf. Andere Organe altern im Verborgenen, doch die Haut ist als einziges Organ des Körpers davon sichtbar betroffen.

    Die ästhetische Medizin und die moderne Kosmetik können Abhilfe schaffen und mit seriösen, sinnvollen Methoden der Hautalterung entgegenwirken sowie Altersveränderungen, wenn sie bereits da sind, minimieren. Hautpflege trägt dazu bei, die Haut jugendlich zu erhalten.

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Kongress

Onkologische Dermatologie

  • Behandlung von Vorstufen des Plattenepithelkarzinoms

    Aktinische Keratosen (AK) sind – neben solarer Elastose, Faltenbildung und Pigmentverschiebungen – ein obligatorisches Symptom des chronischen Lichtschadens mit dem Risiko zur Entwicklung invasiver Plattenepithelkarzinome.

    Zur Behandlung stehen sowohl destruktiv-chirurgische als auch topische Verfahren zur ­Verfügung, wobei mit modernen Therapien auch paraläsionale Areale (Feldbehandlung) bei exzellenten kosmetischen Ergebnissen einbezogen werden können.

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  • Neue Entwicklungen in der Therapie des Melanoms

    Immuntherapie: Die Kombination von Anti-PD-1-Antikörpern mit Anti-CTLA-4-Antikörpern kann das Ansprechen gegenüber der Monotherapie noch weiter verbessern.

    Kinase-Inhibitoren: Die Kombination von BRAF- und MEK-Inhibitoren führt durch die doppelte Signalweghemmung zu höheren Remissionsraten und einer längeren Remissionsdauer als die Monotherapie mit BRAF-Inhibitoren. Es ist daher zu erwarten, dass sie die Monotherapie bei BRAF-V600-mutierten Melanomen ersetzen wird.

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  • Neue systemische Therapie bei fortgeschrittenen Basalzellkarzinomen

    Die therapeutischen Möglichkeiten bei Patienten mit weit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom sind sehr eingeschränkt.

    Die Erforschung des Hedgehog Pathways als zentraler Mediator bei der Pathogenese des Basalzellkarzinoms (basal cell carcinoma, BCC) hat zur Entwicklung von zielgerichteten ­Substanzen geführt, die eine Inhibition des überaktivierten Signalwegs bewirken sollen.

    Als erste dieser „targeted therapies“ wurde Vismodegib aufgrund der positiven Studienergebnisse in diesem Jahr von der EMA zugelassen.

    Zurzeit wird die Substanz im Rahmen der groß angelegten STEVIE-Studie zur langfristigen Evaluierung der Sicherheit weiter untersucht.

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