SD 03|2014

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 3/14
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die Phlebologie ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Faches, und so freut es uns besonders, dass in der hier vorliegenden Ausgabe des SPECTRUM Dermatologie zwei führende Expertinnen Beiträge zu diesem Thema verfasst ...Weiterlesen ...

Focus: ÖGDV-Tagung

  • Vorwort: Herausforderungen in der Dermatologie

    Univ.-Prof. Dr. Erwin Tschachler, der die letzten 2 Jahre Präsident der ÖGDV war, wurde im Oktober zum Präsidenten der EADV gewählt. SPECTRUM Dermatologie sprach mit ihm über die Herausforderungen in der Dermatologie – in Österreich und in Europa.

    Er warnt vor einer Umschichtung dermatologischer Leistungen zu anderen Fachgebieten. Einzelne dermatologische Erkrankungen anderen Fächern zuzuschlagen wäre zum Nachteil der Patienten.

    Um die Weiterentwicklung der Dermatologie zu gewährleisten, muss die ­Verbindung zwischen klinischer Dermatologie und Grundlagenforschung auch künftig aufrechterhalten werden.

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  • Update Infektionskrankheiten

    Infektionskrankheiten der Haut sind aktuell wie eh und je. Eine kleine Auswahl aus spannenden Publikationen gibt Einblick in die Neuheiten aus der Welt der Viren und Bakterien.

    Eine rezente Fallpublikation zeigt den fatalen Verlauf einer intrauterinen HSV-Infektion.

    Zunehmend werden atypische Verlaufsformen der Hand-Fuß-Mund-Erkrankung (HFME) beschrieben.

    Die amerikanische Gesellschaft für Infektionserkrankungen (IDSA) hat erneuerte Guidelines zur Diagnose und Behandlung von Infektionen der Kutis und Subkutis vorgestellt.

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  • Hautbarriere und trans(epi)dermale Resorption von Medikamenten

    Die trans(epi)dermale Applikation von Medikamenten bietet wesentliche Vorteile im Vergleich zur oralen Gabe.

    Doch durch eine intakte Hautbarriere wird die Aufnahme von topisch verabreichten Medikamenten großteils verhindert. Zum Glück existieren einige ausgeklügelte Strategien zur Verbesserung der Medikamentenresorption, die im folgenden Beitrag kurz vorgestellt werden.

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State of the Art

  • HPV-Impfung nun 2014 endlich in Österreich gratis – Von Kaninchenhörnchen zur Krebsimpfung

    Die Umsetzung der HPV-Impfung wird auf lange Sicht in Österreich mehr als 500 Krebsfälle pro Jahr schon vorbeugend verhindern.

    Durch das Schulimpfprogramm für Mädchen und Knaben wird die so wichtige hohe Durchimpfungsrate erreicht werden, die Akzeptanz in der verunsicherten Bevölkerung muss jedoch durch sachliche Aufklärung noch erhöht werden.

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  • Leitliniengerechte Betreuung und Nachsorge von Melanompatienten in der Praxis

    Die Empfehlungen der Arbeitsgruppe Dermatoonkologie sollen die Nachsorge für ­Melanompatienten in Österreich standardisieren.

    Der klinischen Untersuchung mit Hilfe des Dermatoskops kommt zentrale Bedeutung zu.

    Regelmäßige Sonografie der Lymphknoten und S-100-Bestimmung sind ab Stadium IB empfohlen.

    CT, MRT und PET-CT sind bei Hochrisikomelanomen empfohlen.

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  • Infantile Hämangiome: ein therapeutisches Update

    Ausschlaggebend für die Therapieentscheidung sind Risikograd und Entwicklungsphase des Hämangioms.

    Minimalinvasive lokale Verfahren wie z. B. Kryotherapie und Farbstofflasertherapie sind für eine Behandlung im Frühstadium geeignet.

    Propranolol systemisch gilt derzeit als Gold-Standard für die Behandlung von Hochrisiko-­Läsionen und ist seit Kurzem auch in kindgerechter Darreichungsform erhältlich.

    Chirurgische Eingriffe sind sinnvoll zur Entfernung kosmetisch störender Restzustände oder bei Funktionsbeeinträchtigungen.

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  • Häufig fehldiagnostiziert: Tinea incognito

    Unter dem Terminus Tinea incognito wird eine infolge Steroidbehandlung zur Unkenntlichkeit transformierte fehldiagnostizierte „okkulte“ Tinea (Dermatophytose) verstanden.

    Die Tinea incognito umfasst ein weites Spektrum von Dermatophytosen variabler Morphologie und Lokalisation.

    Jede trotz Steroidbehandlung therapieresistente Dermatose impliziert den Verdacht auf das Vorliegen einer okkulten Mykose.

    Die Beendigung der Steroidtherapie wird erfahrungsgemäß begleitet von erneutem Auftreten von Juckreiz und Verschlimmerung des dermatologischen ­Erscheinungsbildes.

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  • Rosacea bleibt eine Herausforderung

    Die Rosacea ist eine häufige entzündliche Gesichtsdermatose, unter der knapp 150.000 ÖsterreicherInnen leiden.

    Im letzten Jahrzehnt hat es eine Vielzahl an neuen Erkenntnissen gegeben, die sowohl die oft unklare Pathogenese als auch therapeutische Richtlinien betreffen. Dies hat zu einem Fortschritt im Management und der gezielten Therapie der Erkrankung geführt.

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Kongress

  • Highlights vom EADV 2014

    Die Blockade von Kallikrein reduziert die Attackenzahl beim hereditären Angioödem.

    Aktinische Keratose: Daylight-PDT ist gleich wirksam wie konventionelle PDT, aber weniger schmerzhaft.

    IL-4-Rezeptor-Inhibitor ist erfolgreich bei atopischer Dermatitis.

    Die IL-23-Blockade ermöglicht lang anhaltendes Ansprechen bei ­Plaquepsosiasis.

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  • EADV 2014: Hidradenitis suppurativa (HS): Erkrankung mit großem Leidensdruck

    Hidradenitis suppurativa (HS) wird häufig fehldiagnostiziert.

    Die Behandlungsmöglichkeiten der chronisch inflammatorischen, immunmediierten, schmerzhaften Erkrankung sind eingeschränkt.

    Am EADV-Kongress in Amsterdam wurden die vielversprechenden Ergebnisse einer Phase-III-Studie mit Adalimumab präsentiert.

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Ästhetische Dermatologie

Phlebologie

  • Die venöse Funktionsstörung – Ätiologie und Diagnostik

    Nur etwa 10 % der Bevölkerung weisen keine chronisch venöse Störung auf. In 60 % handelt es sich um Ausprägungen von geringem Krankheitswert.

    Die Erkrankung ist auf entzündliche Veränderungen der Gefäßwand zurückzuführen.

    Die Duplexsonografie ist der Goldstandard in der Diagnostik venöser Erkrankungen.

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  • Behandlung der Varikose

    Die Kompressionstherapie ist die Basistherapie der Varikose, die durch venoaktive Medikamente und Allgemeinmaßnahmen unterstützt werden kann.

    Die effektivsten und schonendsten Therapien sind die endovenösen thermischen Verfahren, die in den letzten Jahren die offene Chirurgie verdrängt haben.

    Die Sklerotherapie ist eine günstige und gut verträgliche Option zur Behandlung der Varikose.

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