SD 04|2015

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 4/15
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Die vierte Ausgabe des diesjährigen Spectrum Dermatologie steht ganz im Zeichen großer Jubiläen. Das 125-jährige Bestehen unserer Fachgesellschaft ist schon etwas Besonderes und muss gebührend gewürdigt werden. Dass ein ganz ...Weiterlesen ...

Laudatio

  • KLAUS WOLFF – 80
    Eine tabellarische Auflistung der Leistungen von Klaus Wolff als Kliniker, Forscher und Lehrer würde den Rahmen dieser Ausgabe sprengen:
    450 wissenschaftliche Publikationen, großteils in hochrangigen Journalen – Nature, Science, PNAS, Journal of Cell Biology, New England Journal of Medicine, Lancet ...Weiterlesen ...

Focus: ÖGDV-Tagung

  • Vorwort: Österreichische Dermatologen feiern das Jubiläum 125 Jahre ÖGDV

    unter dem Motto: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“ (G. Mahler)

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  • 125 Jahre ÖGDV – Eine Erfolgsgeschichte

    Die österreichische Dermatologie ist von der Morphologie ausgehend über die Funktion zur translationalen Medizin vorgestoßen und hat dabei eine internationale Führungsposition erreicht.

    Die ÖGDV, die die österreichische Dermatologie repräsentiert, gehört heute bei ihrem 125-jährigen Jubiläum zu den Big Players.

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  • Translationale Forschung an der Universitätsklinik für Dermatologie Salzburg

    Basierend auf dem Konzept der translationalen Medizin erzielten Forscher und Kliniker in enger Zusammenarbeit einschneidende Fortschritte.

    Epidermolysis bullosa (EB): Die erfolgreich durchgeführte Ex-vivo-Gen-/Zelltherapie bei junktionaler EB und eine neue Creme mit dem Wirkstoff Diacerein liefern bei der bisher vorwiegend nur symptomorientierten Behandlung von EB optimistische Ausblicke.

    Auf dem Gebiet der Antibiotika-Therapien konnten vielversprechende, potente Wirksubstanzen entdeckt werden.

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  • Breitspektrum-HPV-Vakzine: Neue Waffen gegen anogenitale Karzinome und kutane Neoplasien

    Niedrig-Risiko-HPV-Typen (6, 11) können Genitalwarzen, Hoch-Risiko-HPV-Typen (16, 18) intraepitheliale Neoplasien und invasive Karzinome des Anogenitaltraktes und des Oropharynx verursachen.

    Die Impfstoffe Cervarix® und Gardasil® schützen vor jenen HPV-Typen, die für den Großteil der Zervixkarzinome (im Fall von Gardasil® auch für Genitalwarzen) verantwortlich sind. Ab 2016 in Österreich: der nonavalente Impfstoff Gardasil 9®.

    Die experimentelle monovalente RG1-VLP-Vakzine (= chimäre L1-L2-VLP) soll Schutz gegen multiple, phylogenetisch unterschiedliche HPV-Typen bieten, vorteilhaft ist die einfachere und kostengünstigere Herstellung.

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  • Primär kutane T-Zell-Lymphome

    Die jährliche Inzidenz primär kutaner Lymphome liegt bei 1 : 100.000, davon sind etwa 70 % primär kutane T-Zell-Lymphome (CTCL).

    Die Diagnose wird durch Überlappungen im klinischen/histologischen Erscheinungsbild mit benignen Hauterkrankungen sowie innerhalb der Gruppe der CTCL erschwert.

    Die Therapieauswahl erfolgt gemäß Diagnose und Tumorstadium. Da die Erkrankung meist stabil oder langsam progredient verläuft, ist von primär aggressiven, zytotoxischen Therapieansätzen Abstand zu nehmen.

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  • Pathologische Nagelveränderungen

    Häufige, weitgehend harmlose Nagelveränderungen inkludieren Veränderung der Nagelform, brüchige Nägel, Onycholyse, Nagelveränderungen infolge von Hypermaniküre sowie das Auftreten von sog. „Pincer Nails“ oder die Entwicklung einer Onychogrypose.

    Diese Nagelveränderungen können in jedem Lebensalter auftreten, Schmerzen verursachen und damit die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.

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  • Es gibt kein problematisches Kind, es gibt nur eine problematische Haut

    Atopische Dermatitis betrifft bereits jedes 5. Kind. Die Neurodermitis-Schulung unterstützt Patienten und deren Eltern beim Selbstmanagement der Krankheit und ihrer Symptome.

    Psoriasis kommt bei 1–2 % der Kinder vor und ist oft genetisch determiniert. Triggerfaktoren sind Komorbiditäten, psychosoziale Faktoren, Passivrauchen, stressreiche Lebensereignisse und Infektionen.

    Die individuellen Lebensumstände der betroffenen Kinder (und ihrer Familien) sowie deren Beeinträchtigung durch eine angeborene oder chronische Hautkrankheit, mit zum Teil erheblicher Stigmatisierung, sind speziell zu berücksichtigen.

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  • Venenerkrankungen: Die Pein mit dem Bein im Laufe des Lebens

    Die Ursache für Beinschmerzen kann, in Abhängigkeit vom Alter des Patienten, nicht nur vaskulärer, sondern auch neuropathischer oder muskuloskelettaler Natur sein.

    Vaskuläre Ursachen inkludieren chronisch venöse Insuffizienz, Thrombophlebitis superficialis oder eine tiefe Beinvenenthrombose sowie die periphere arterielle Verschlusskrankheit.

    Neuropathische Ursachen sind z. B. das Restless-Legs-Syndrom, die Polyneuropathie und das Nervenkompressionssyndrome.

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State of the Art

  • Melanomtherapie 2015: Zwischen Revolution und Gratwanderung

    Der Artikel ist bereits in der Fachzeitschrift klinik 4/15 erschienen.

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  • Update Herpes Zoster

    Die neurokutane Erkrankung Herpes Zoster (verursacht durch das Varizella-Zoster-Virus) ­zeichnet sich durch einen schmerzhaften Hautausschlag mit Blasen auf einer Körperseite aus.

    Akute oder chronische Komplikationen können die Haut selbst, das zentrale und periphere Nervensystem, verschiedene Augenabschnitte oder innere Organe betreffen.

    Zur Therapie des Herpes Zoster steht die antivirale Chemotherapie mit Nukleosidanaloga (z. B. Brivudin, Valaciclovir, Famciclovir) zur Verfügung.

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Kongress

  • EADV 2015 | Dermatologie ist ein „Organfach“

    Mehr als 10.000 Teilnehmer konnte der EADV-Kongress in Kopenhagen verzeichnen.

    Viele medizinische Innovationen und Entwicklungen gehen derzeit von der Dermatologie aus. Sind Dermatologen innovativer als andere Fachrichtungen?

    Spectrum Dermatologie sprach mit Univ.-Prof. Dr. Erwin Tschachler, dem ­Präsidenten der EADV, über die Herausforderungen in der Dermatologie – in Österreich und in Europa.

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