SD 02|2019

Herausgeber: Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Höller, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Constanze Jonak, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld, Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger

Editorial

  • Editorial 2/19
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Im Zentrum der aktuellen Ausgabe unseres Journals stehen die Wiener Hautklinik und ihr neuer Vorstand. Nach 20 Jahren klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit im Ausland ist Univ.-Prof. Dr. Wolfgang P. Weninger ...Weiterlesen ...

Focus: Forschung in der Dermatologie

  • Innovative Methoden mit Potenzial für die Praxis: Nichtinvasive In-vivo-Diagnostikin der Dermatologie

    Ungeachtet der Tatsache, dass in der dermatologischen Diagnostik das zu untersuchende Organ dem Untersucher frei zugänglich ist, behält die invasive Methode der Histologie ihre Stellung als diagnostischer Goldstandard.

    Der technische Fortschritt und die damit in Zusammenhang stehende ­Erforschung nichtinvasiver Methoden bieten zunehmend Ergänzungen und Alternativen zur konventionellen Histologie.

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  • Rare and Undiagnosed Diseases: diagnostische Abklärung

    Seltene und unerforschte Erkrankungen, die häufig mit Hautsymptomen einhergehen, können heutzutage mittels neuer diagnostischer Möglichkeiten (z. B. Sequenzierungstechniken der DNA und RNA) genauer diagnostiziert werden.

    Durch das bessere Verständnis krankheitsauslösender genetischer und epigenetischer ­Veränderungen können fundamentale Funktionen einzelner Proteine im menschlichen ­Organismus erforscht werden.

    Daraus ergeben sich zukünftig neue therapeutische Möglichkeiten mit ­individuellem Eingreifen in Krankheitsprozesse.

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  • Im Trend: frühere Stadien therapieren, auf Kombinationen setzen: Neue Therapien für das Melanom

    Im adjuvanten Setting erhöht die Kombination verschiedener Checkpoint-Inhibitoren die ­Effektivität der Therapie bei Melanompatienten, allerdings auf Kosten erhöhter immun­vermittelter Nebenwirkungen. Studien zur Kombination von Immun- und zielgerichteten ­Therapien sind geplant.

    Beim neoadjuvanten Therapieprinzip wird eine systemische Therapie vor der operativen ­Sanierung von Metastasen verabreicht. In Frage kommen dafür verschiedene Immun- und zielgerichtete Therapien.

    Zur Therapie des inoperabel metastasierten Melanoms werden verschiedene Kombinationen evaluiert, wobei ein Kombinationspartner in der Regel ein PD-1/PD-L1-Antikörper ist. Daneben bekommt Interleukin-2 in veränderter Form die Chance auf ein „Revival“.

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  • Extrakorporale Photopheresefür das kutane T-Zell-Lymphom

    Die extrakorporale Photopherese (ECP) ist 1. Wahl für die Therapie der Mycosis fungoides im erythrodermischen Stadium sowie des Sézary-Syndroms und kann als Monotherapie, aber auch in Kombination sicher angewendet werden.

    Zahlreiche Studien weisen auf die immunmodulierende Wirkung der ECP hin, weshalb die Methode heutzutage für ein breites Spektrum an Erkrankungen (SSc, GVHD, Organtransplantation etc.) indiziert ist.

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  • Neue Daten zur Epidemiologie und Resistenzlage: Sexuell übertragbare Infektionen

    Bei sexuell aktiven Patienten mit Verdacht auf eine sexuell übertragbare Infektion (STI) ist die Diagnostik bezüglich des gesamten Spektrums der STI vorzunehmen und auch der Partner abzuklären.

    Ein vollständiger STI-Status sollte außerdem die serologische Untersuchung auf Syphilis, HIV und Hepatitis beinhalten.

    Gonokokken-, Chlamydien- und Trichomonaden-Infektionen müssen nach Abschluss der Therapie zwingend einer Kontrolluntersuchung unterzogen werden; bei der Syphilis ist ein serologischer Verlauf angezeigt.

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  • Bekenntnis zur Grundlagenforschung

    Nach über 20 Jahren klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit in den USA und in Australien leitet Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Weninger seit Herbst 2018 die Universitätsklinik für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien.

    In den Bereichen microscopic and clinical imaging, single-cell biology und Artificial Intelligence sollen die Forschungsaktivitäten der Wiener Hautklinik zukünftig gestärkt werden.

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Panorama

  • Dermatologie – ein Fach voller Möglichkeiten

    Eine qualitätsgesicherte Aus-, Fort- und Weiterbildung ist laut Ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Laimer, Leitender­ Oberarzt an der Universitätsklinik für Dermatologie in Salzburg, ein Schlüsselkriterium für eine gute und effiziente Versorgung dermatologischer Patienten durch Hautärzte und auch Allgemein­mediziner. Der Leiter der Österreichischen Akademie für Dermatologische Fortbildung versucht, hierzu mit ­entsprechenden Veranstaltungsformaten einen Beitrag zu leisten.

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State of the Art

  • Verschiedene Auslöser, ein Resultat: Urtikaria – akut und chronisch

    Von einer akuten Urtikaria spricht man bei einer Dauer von bis zu sechs Wochen. Ihr Auslöser ist häufig offensichtlich (z. B. Infekte, NSAR, verdorbenes Essen oder eine allergische Reaktion nach Insektenstichen, Antibiotika). Behandelt wird die zugrundeliegende Ursache bzw. ­symptomatisch.

    Die Ursache einer chronischen Urtikaria bleibt in der Mehrzahl der Fälle ­ungeklärt. Eine ­ausführliche Anamnese ist essentiell. Therapeutisch stehen Antihistaminika zur Verfügung, in therapieresistenten Fällen auch Omalizumab.

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  • Negative-Pressure Wound Therapy

    Die Unterdruck-Wundtherapie (NPWT = Negative-Pressure Wound Therapy) gehört heute zu den etablierten Verfahren in der Behandlung von akuten Haut- bzw. ­Weichteildefekten, Wundheilungsstörungen und chronischen Wunden in den verschiedenen chirurgischen Fachgebieten der Medizin.

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Ästhetische Dermatologie

  • Vielfältige Ursachen: Haarausfall – physiologisches Phänomen oder Krankheit?

    Ein problematischer Haarausfall liegt vor, wenn jeden Tag mehr als 100 Haare diffus über den Kopf verteilt ausfallen oder einzelne Stellen kahl werden.

    Man unterscheidet verschiedene Arten von Haarausfall:

    • Alopecia androgenetica: häufigste Form, hormonell bedingt
    • Alopecia areata: autoimmunologisch bedingte entzündliche Erkrankung der Kopfhaut
    • Alopecia diffusa: verursacht u. a. durch Resorptionsstörungen, Vitaminmangel, Anorexie
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