SP 04|2013

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek

Editorial

  • „Den uns eigenen Eingang zum Leben zu finden“
    „Die Frage nach dem Zweck des menschlichen Lebens ist unzählige Male gestellt worden, sie hat noch nie eine befriedigende Antwort gefunden, lässt eine solche vielleicht überhaupt nicht zu … man wird kaum irren, zu entscheiden, dass die Idee eines Lebenszweckes ...Weiterlesen ...

Focus: Angst- und Belastungsstörungen

  • PTSD – Teil 1: Diagnostisch-konzeptuelle, epidemiologische, klinische und ätiopathogenetische Aspekte

    Seit Einführung der „posttraumatischen Belastungsstörung“ als eigenständige Diagnose im DSM-III 1980 wurde die diagnostische Konzeptualisierung von Trauma und von akuter, posttraumatischer und komplexer Belastungsstörung mehrfach präzisiert und abgewandelt, zuletzt im DSM-5.

    Eine grundlegende Erkenntnis aus der wissenschaftlichen Beschäftigung mit traumatischen Erfahrungen und ihren Folgen für eine betroffene Person ist, dass psychosozial definierte Ereignisse nicht nur dramatische psychologische Verarbeitungsprozesse auslösen, sondern auch tief in biologische Regulationssysteme eingreifen und funktionelle wie auch strukturelle Störungen nach sich ziehen können.

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  • PTSD – Teil 2: Psychotherapeutische und pharmakotherapeutische Ansätze

    Bei Traumafolgestörungen hat die psychiatrische und psychotherapeutische Forschung mittlerweile eine Reihe von Erfolg versprechenden Behandlungsansätzen entwickelt, die sich durch eine gute empirische Überprüfbarkeit auszeichnen. Diese psychotherapeutischen und medikamentösen Verfahren werden differenziert im Management der posttraumatischen Akutkrise, des erhöhten Risiko- und Belastungszustandes nach einem Trauma und der posttraumatischen Belastungsstörung dargestellt.

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  • Klassifikation von Angststörungen – Welche Neuerungen bringt das DSM-5?

    Bei der Neukonzeptualisierung der Angststörungen im DSM-5 wurde die bisherige kategoriale Sichtweise nicht fallen gelassen, aber durch zusätzliche dimensionale Sichtweisen erweitert. Im Folgenden werden die Änderungen zusammengefasst und offene Fragen, die sich daraus ergeben, skizziert.

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Kongress

  • WPA 2013: Prävention von psychotischen Störungen – bald Realität?

    Bei psychotischen Störungen scheint eine länger dauernde unbehandelte Erkrankung oder eine Häufung von Exazerbationen zu einer Volumenreduktion der grauen Substanz zu führen, die mit einer klinischen Verschlechterung einhergeht. Bei Behandlung ist das Risiko eines neuronalen Zellverlustes geringer. Es gibt Hinweise, dass Antipsychotika das Potenzial haben könnten, die Progression der Erkrankung zu verhindern.

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Für die Praxis

  • Burn-out als Prozess – Vorschlag einer Stadieneinteilung für die klinische Praxis

    Die hier vorgelegte 3-Stadien-Einteilung geht von der Hypothese aus, dass Burn-out durch eine Kernphänomenologie – Erschöpfung, Entfremdung, Leistungsreduktion – bestimmt wird, als prozesshaftes Geschehen aber eine phänomenologische Plastizität aufweist, die im Gesunden beginnt, um dann nach einer Übergangszeit im Pathologischen zu enden. Die Stadieneinteilung, die zwischen „Problemstadium“ (Stadium I), „Übergangsstadium“ (Stadium II) und „Erkrankungsstadium“ (Stadium III) unterscheidet, bietet Hilfestellung, dem Burn-out Betroffenen differenziert beratend bzw. behandelnd begegnen zu können.

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Panorama