Rubrik: Hot Topic

  • Krankmacher Rauchen – Urologen klären auf

    Eine Pressekonferenz und eine Ärztefortbildung waren Auftakt zu einer geplanten Infokampagne der österreichischen Urologen zum Thema Rauchen als Krankmacher in der Urologie.

    Der Berufsverband der Österreichischen Urologen (BVU), die Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie (ÖGU) und die Universitätsklinik für Urologie am AKH Wien haben es sich zum Ziel gesetzt, Raucher beim Aufhören zu unterstützen.

    Das HOT TOPIC umfasst Inhalte der Pressekonferenz, der bestens besuchten Fachfortbildung inklusive Key Messages der Referenten sowie einen umfassenden Beitrag von Primar Univ.-Prof. Dr. Shahrokh F. Shariat zum Risikofaktor Rauchen für die Entwicklung urologischer Karzinome, insbesondere des Harnblasenkarzinoms.

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  • Gesundheit der Österreicher auf der Kippe: Urologen vereint gegen den Tabakkonsum

    Rauchen ist ein Risikofaktor für einen Großteil der urologischen Krebserkrankungen, besonders für Blasenkrebs.

    Rauchen verschlechtert die Prognose sowie das Ansprechen auf die Therapie signifikant.

    Ein Rauchstopp kann sogar nach der Krebsdiagnose die Überlebenschancen und die Lebens­qualität der Betroffenen entscheidend verbessern.

    Aufgabe der urologisch tätigen Ärzte muss es sein, Patienten über das Risiko des Tabakkonsums aufzuklären und diese dabei zu unterstützen, das Rauchen so früh wie möglich aufzugeben.

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  • Intratumorale Heterogenität in urologischen Tumoren

    Interview mit Dr. Marco Gerlinger, London, UK, anlässlich seines aktuellen Reviews in European Urology über die genetische Tumorheterogenität beim Nierenzell-, Prostata- und Blasenkarzinom.

    Der Review zeigt einige der nächsten wichtigen Schritte in der Zukunft auf:

    • Es gilt herauszufinden, welche Tumoren besonders heterogen sind,
    • welche „Driver“-Mutationen generell davon betroffen sind und
    • wie man am besten Medikamente für häufig auftretende Stammmutationen entwickeln kann.
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  • Routine-Gensequenzierung beim Prostatakarzinom – Konsequenzen für die Therapie

    Beim Prostatakarzinom gibt es nur sehr wenige Mutationen, aber eine große genetische Unordnung.

    Viele dieser genetischen Veränderungen sind prognostisch und therapeutisch relevant.

    Durch die Fortschritte bei der Gensequenzierung wird sich die Krebsmedizin fundamental ändern.

    Das komplette Genom eines Tumors kann heute innerhalb einer Woche für ca. 1.000 Euro analysiert werden.

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  • Tumorheterogenität und personalisierte Medizin (Gerlinger M. et al. NEJM 2012)

    Die systematische, flächendeckende genetische und immunhistochemische Analyse von Nierenzellkarzinomen inklusive assoziierter Metastasen, wie sie von Marco Gerlinger et al. in einer rezenten Publikation im New England Journal Medicine1, 2 bei 4 Patienten beschrieben wurde, zeigt die außerordentliche Heterogenität von Nierenzellkarzinomen innerhalb einer weitverzweigten Tumorarchitektur. Zwei Drittel der somatischen Mutationen waren auf einzelne Areale beschränkt und nicht gleichmäßig über den Tumor verteilt, was zur Schlussfolgerung führte, dass mit der Entnahme von nur einer Biopsie nicht alle Mutationen gefunden werden und der genetische Fingerprint des Tumors mit nur einem „Schnappschuss“ unterschätzt werden kann.

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  • Das Modell der „klinischen Stadien“ beim Prostatakarzinom

    Kontext: Das Prostatakarzinom ist eine paradoxe, eine vielseitige und komplexe Erkrankung (Tab. 1). Jahrzehntelange Forschung an Tumorgenese und -biologie, Wachstum und Resistenz des Prostatakarzinoms hat zur Entwicklung neuer Therapieansätze geführt, die mittlerweile für die klinische Erprobung zur Verfügung stehen. Diese Tatsache beinhaltet ein ungewöhnliches Dilemma für Ärzte und Patienten: Es besteht eine Fülle an neuen, viel versprechenden Therapiestrategien. Dieses umfangreiche Angebot an therapeutischen Ansätzen und Medikamenten wirft jedoch zahlreiche neue Fragen auf, die sich zu einer bereits vorhandenen Fülle von unbeantworteten, klinischen Fragen, wie z. B. nach der optimalen Anwendung radikaler Chirurgie, Bestrahlungs- oder Hormontherapie oder nach dem Stellenwert von Chemotherapie als jeweiliges therapeutisches Instrument bei einer Vielzahl von Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten, summieren. Es werden daher dringend neue Paradigmen und Strukturen benötigt, die einerseits den natürlichen Erkrankungsverlauf des Prostatakarzinoms im individuellen Patienten akkurat beschreiben und andererseits das beschriebene Dilemma aufgreifen. Damit soll die Entscheidung erleichtert werden, welcher Patient wann von welchen Behandlungsmöglichkeiten profitiert, um einerseits den tumorspezifischen Tod zu verhindern, ohne andererseits dabei über das Ziel der Tumorkontrolle und der Erhaltung der individuellen Lebensqualität hinauszuschießen.

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  • Art of Urology – Prostatakarzinom: PSA and beyond – Part I Limitations of PSA and its derivatives

    This review article comes in two parts. In the first part, we discuss the limitations of measuring total PSA and its derivatives, such as the rate, or velocity, of the total PSA increase (total PSAV). In Part II we discuss the different molecular forms of PSA (i.e., free PSA, BPH-associated PSA, pro-PSA, and intact PSA), and select promising novel blood-based biomarkers for PCa diagnosis, staging, and prognosis.

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  • Art of Urology – Prostatakarzinom: PSA and beyond – Part II – PSA molecular forms and novel blood-based tumor markers for prostate cancer

    In the first part of our two reports, we discussed the limitations of prostate-specific antigen (PSA) and its derivatives. In this second part, we discuss the molecular forms of PSA and several selected novel blood-based biomarkers for prostate cancer (PCa) staging and prognosis.

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