UIM 04|2013

UIM 04|2013 Themenheft Gastroenterologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Warnsignal Bauchschmerz

  • Editorial: Der Bauchschmerz – kein Unbekannter!
    Der Bauchschmerz hat viele Facetten und fordert Internisten, Allgemeinmediziner, ­Radiologen, Gynäkologen, Urologen, Gastroenterologen oder Abdominalchirurgen. Bauch­schmerz kann Ausdruck harmloser Befindlichkeitsstörungen sein oder schwer­wiegende, bedrohliche Erkrankungen signalisieren, und dies auch unabhängig vom Grad der Schmerzen. Er kann ein Vorgehen unter ambulanten ...Weiterlesen ...
  • Bauchschmerz – Ein Chamäleon der Inneren Medizin

    Die Ursachen sind sehr häufig funktionell oder durch internistische ­Ursachen bedingt.

    Erkrankungen der Hohlorgane projizieren den Schmerz in die Mitte des Abdomens und ­verursachen vegetative Symptome.

    Für Erkrankungen der soliden abdominalen Organe und des ­Peritoneums ist der seitliche Schmerz typisch.

    Akute abdominale Schmerzen erfordern rasche Klärung der Ursache und Therapie.

    Weiterlesen ...
  • Der Internist und das akute Abdomen – Wenn eine Laparotomie ein Fehler ist

    Typische Ursachen für ein akutes Abdomen sind z. B. akute Appendizitis, akute Cholezystitis oder ein perforiertes Magen- oder Duodenalgeschwür.

    Internistische Ursachen, die ein akutes Abdomen simulieren können, sind z. B. Infektionen (Hantavirus, Malaria, Leptospirose), Sichelzellkrise, Myokardinfarkt oder akute Perikarditis.

    Weiterlesen ...
  • Bauchschmerz aus der Sicht des Radiologen

    Im Artikel werden die Möglichkeiten der Sonografie, der konventionellen Röntgen­aufnahme und der Computertomografie in der Differenzialdiagnostik des akuten ­Abdomens genauer erläutert.

    Der Radiologe soll früh in die Wahl der geeigneten radiologischen Methode eingebunden werden.

    Weiterlesen ...
  • Bauchschmerz aus Sicht des Chirurgen – Differenzialdiagnosen des akuten Abdomens

    Die chirurgische Beurteilung akuter Bauchschmerzen umfasst in erster Linie den Ausschluss einer Blutung, einer Ischämie, Perforation, Obstruktion oder intraabdominellen Entzündung/Abszessbildung: diese Krankheitsbilder bedürfen einer akuten operativen ­Therapie.

    Mit Ausnahme der Ischämie lassen sich diese Krankheitsbilder mittels Anamnese und ­klinischer Untersuchung, Laboruntersuchung und einer Bildgebung (Röntgen oder Ultraschall) diagnostizieren.

    Lediglich die Ischämie ist in der Regel nur in einer CT-Untersuchung sichtbar, weshalb dieses Krankheitsbild immer aktiv in Erwägung gezogen und ausgeschlossen werden sollte.

    Weiterlesen ...
  • Bauchschmerz aus urologischer Sicht

    Im Urogenitaltrakt wird Schmerz in der Regel als Folge einer Organüberdehnung bei ­Obstruktion oder einer Entzündungsreaktion empfunden.

    Der Schmerz kann direkt im erkrankten Organ erfahren oder auf andere Organsysteme ­projiziert werden.

    Typische Schmerzformen sind der gleichbleibende Organschmerz, die wellenförmig verlaufende Kolik und der durch den Untersucher auslösbare Tast- und Druckschmerz.

    Weiterlesen ...
  • Endometriose – Verkannte Ursache des chronischen Unterbauchschmerzes

    Tief infiltrierende Endometriose (TIE), d. h. Beteiligung der Scheide, des Septum rectovaginale, der Harnblase oder des Enddarmes kann in bis zu 25 % aller Endometriosepatientinnen diagnostiziert werden.

    Nach epidemiologischen Studien kann die durchschnittliche Zeitspanne vom Auftreten der ersten Symptome bis zur endgültigen Diagnosestellung bis zu 8 Jahre dauern.

    In 9 von 10 Fällen kann die nichtinvasive präoperative Diagnose der TIE durch die Anwendung des Transvaginalultraschalls gestellt werden. Dies ermöglicht eine differenzierte Planung der weiteren Therapiemaßnahmen. Diese Verfahren sollten an zertifizierten Zentren für Endometriosebehandlung durchgeführt werden.

    Weiterlesen ...
  • Fallbericht: kolikartige Schmerzen nach Sigmaresektion

    Vorgeschichte: Patientin mit Sigmaresektion wegen komplizierter Sigmadivertikulitis

    Selbige wird 10 Jahre später wegen rezidivierenden krampfartigen Bauchschmerzen vorstelligu Verdacht auf Briden

    Überraschender Befund bei der Koloskopie

    Weiterlesen ...