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Erscheinungsdatum:
28.6.2013

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 4/13

G. J. Krejs 28.6.2013

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der kalte Frühling und der viele Regen ist vorbei, in den Hochwasserschutz wird schneller und mehr investiert. Alle scheinen bereit für den Sommer zu sein. Am Ende des Sommers erwartet Sie unser Präsident, Professor Herbert Watzke, bei der ÖGIM-Jahrestagung in Salzburg (26.–28. September) und am Tag darauf wird gewählt: die Nationalratswahl am 29....

Editorial

Editorial 4/13

C. Stöllberger 28.6.2013

Die kardiologischen Beiträge konzentrieren sich in diesem Heft auf das Thema der Erkennung und elektrischen Therapie von Herzrhythmusstörungen. Technische Entwicklungen der letzten Jahre haben zu neuen Möglichkeiten der Erkennung von Arrhythmien geführt, wie sie anhand von 2 Beiträgen über die implantierbaren Loop-Rekorder lesen können. Die LifeVest wird in einem weiteren Beitrag vorgestellt – ein...

Aktuell

Gibt es den guten turnusarzt?

K. Sertl 28.6.2013

Wie man der suggestivfrage entnimmt, nein. Man ist nicht gut, man wird gut gemacht.

Berufsverband österreichischer Internisten

Medizin und Musik

S. Biowski-Frotz 28.6.2013

Hand aufs Herz – wann haben Sie das letzte Mal einem Patienten Musizieren und Musik hören als Therapie ­empfohlen?

Seite der Gesellschaft

Vorstellung der korporativen Mitglieder der ÖGIM, Teil 5: Teva-ratiopharm, ein starker Partner!

28.6.2013

Seit Jahrzehnten ist ratiopharm in Österreich der Inbegriff für Arzneimittel von höchster Qualität zu einem günstigen Preis. ratiopharm ist führend unter den österreichischen Generikaunternehmen. Das Sortiment deckt nahezu alle Anwendungsgebiete ab und ist eines der größten und umfangreichsten am heimischen Markt.

Seite des niedergelassenen Internisten

Facharzt und Hausarzt nach der Reform

L. Fiedler et al. 28.6.2013

Umgesetzt sind die Pläne erst, wenn die überbordende Spitalslastigkeit des österreichischen Gesundheitswesens auf ein vertretbares Niveau zurückgedrängt und die wohnortnahe Versorgung im niedergelassenen Bereich sichergestellt ist, betont Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer.

Seite der Gesellschaft

Österreichische Gesellschaft für Hypertonie (ÖGH)

B. Watschinger 28.6.2013

Die arterielle Hypertonie ist Risikofaktor Nummer 1 für Mortalität und für ein Leben mit Behinderung. Die Österreichische Gesellschaft für Hypertonie ist seit über 20 Jahren bemüht, die Information der Öffentlichkeit über Fragen des Bluthochdrucks, die Aus- und Weiterbildung junger Kollegen und die Wissenschaft auf dem Gebiet der Bluthochdruckforschung in Österreich zu fördern.

Focus: Kardiologie, Kardiologie

Nachlese – Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

C. Stöllberger 28.6.2013

Im Mittelpunkt der heurigen Jahrestagung stand der Themenkomplex Kardiomyopathien; zu den weiteren diskutierten Themen zählten u. a. Entscheidungen für die Indikationsstellung für Interventionen bzw. offene Chirurgie bei Hauptstammstenose, Aortenstenose und Mitralklappeninsuffizienz miniaturisierte mechanische Kreislaufunterstützung Antikoagulationsstrategien bei Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom

Focus: Kardiologie, Kardiologie

Flüssigkeitsüberwachung bei chronischer Herzinsuffizienz

M. Porodko 28.6.2013

Anhand der klinischen Untersuchung sind drohende kardiale Dekompensationen bei chronischer Herzinsuffizienz nicht ausreichend beurteilbar. OptiVol® bietet durch die intrathorakale Impedanzmessung wertvolle Daten zur Abschätzung einer möglichen pulmonalen Stauung, die Aussagekraft der automatischen Herzinsuffizienzdiagnostik steigt durch Nutzung der weiteren verfügbaren Parameter. Gerätediagnostik wird im...

Focus: Kardiologie, Kardiologie

Implantierbarer Loop-Rekorder

M. Derndorfer et al. 28.6.2013

Indikationen: Synkopen, Palpitationen, VHF, Risiko­abschätzung und Therapiemonitoring Funktion: Monitoring; keine Therapieabgabe Laufzeit: etwa 3 Jahre Aufzeichnung: kontinuierlich; vollautomatisch anhand RR-Intervall-Analyse und patientengetriggert hohe Sensitivität, mittlere Spezifität MRT-geeignet

Focus: Kardiologie, Kardiologie

Einsatz implantierter Loop-Rekorder bei Patienten mit myotoner Dystrophie Typ I

C. Stöllberger et al. 28.6.2013

Mit Hilfe von implantierten Loop-Rekordern (ILR) können auch klinisch stumme Arrhythmien erkannt werden. Dadurch können ILR zur Entscheidungsfindung hinsichtlich Indikation für Schrittmacher/ICD-Implantation beitragen.

Focus: Kardiologie, Kardiologie

LifeVest – die „Defi-Weste“ oder der tragbare Kardioverter-Defibrillator

H. Keller 28.6.2013

Die LifeVest ist ein tragbarer Kardioverter-Defibrillator für Patienten mit vorübergehendem Risiko für einen plötzlichen Herztod bis zur definitiven Entscheidung, ob ein Kardioverter-Defibrillator (ICD) implantiert werden soll. wenn der ICD nach Myokardinfarkt und/oder Revaskularisation (bei red. LVEF ≤ 35 %) nicht sofort implantiert werden soll. falls ein ICD-System wegen Infektion explantiert werden...

Focus: Kardiologie, Kardiologie

Neue Entwicklungen in der ICD- und CRT-Technologie

C. Steinwender 28.6.2013

Für folgende Fragestellungen konnten bereits Lösungsansätze entwickelt werden: Reduktion unnötiger Schockabgaben MRT-Tauglichkeit (ausgenommen eine Exklusionszone) Belastbarkeit von ICD-Elektroden Vermeidung der Stimulation des linken N. phrenicus bei linksventrikulären Elektroden Wichtige Forschungsziele bleiben sondenfreie Schrittmacher und das Beseitigen der Exklusionszone.

Focus: Kardiologie, Kardiologie

Wie weit ist der kabellose Schrittmacher noch entfernt?

D. Burkart-Küttner 28.6.2013

Wegen ihrer potenziell lebensbedrohlichen Wechselwirkungen gilt die MRT allgemein für Patienten mit „konventionellen” Herzschrittmachersystemen als kontraindiziert. „MR-taugliche” Systeme erleichtern den Zugang zu MR-Untersuchungen. Der kabellose Schrittmacher könnte die Implantation vereinfachen und Elektrodenkomplikationen beseitigen.

Angiologie

Hypertonie und Gefäßwandeigenschaften – Blutdruckzielwert: eine Größe des „Gefäßalters“

R. Zweiker 28.6.2013

Gefäßwandeigenschaften bestimmen die kardiovaskuläre Prognose und limitieren die Therapie. Der Blutdruckzielwert ist abhängig vom „Gefäßalter”, das durch verschiedene...

Angiologie

Therapierefraktäre Hypertonie – Renale Denervationstherapie und Nierenarterienstenose

A. Rosenkranz 28.6.2013

Mit der renalen Sympathikusdenervationstherapie/-ablation und Beseitigung der Nierenarterienstenose steht insbesondere bei Hochrisikopatienten für wirklich therapie­refraktäre Hypertoniepatienten ein neues Therapie-Armamentarium zur Verfügung. Zur Selektion der Patienten für diese Therapieform und für die Therapie der Nierenarterienstenose benötigt es dennoch einen Hochdruckspezialisten.

Endokrinologie & Stoffwechsel

„Endokrinologie 2013“ – Höhepunkte und Ausblicke

C. Marischler 28.6.2013

Ausgewählte Kongress-Highlights: Empfehlungen zur Kortisonsubstitution bei intensivmedizinischen Patienten sind möglicherweise zu hoch. Latente Hypothyreose über dem 70. Lebensjahr vermindert das KHK-Risiko.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Neurologische Symptome im Rahmen endokrinologischer Erkrankungen

K. Berek et al. 28.6.2013

Das endokrine System und das Nervensystem regulieren alle metabolischen und homöostatischen Aktivitäten des Organismus und sind damit im Wesentlichen für Verhalten, Wachstum und Entwicklung verantwortlich. Die Wirkungen der beiden Systeme überschneiden einander in vielen Bereichen, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass sich endokrinologische Störungen häufig mit neuro­logischen Symptomen, wie z. B....

Gastroenterologie & Hepatologie

Die Highlights von der EASL 2013 – Hepatitis C: IFN-freie Therapie wird klinischer Alltag

I. Graziadei 28.6.2013

Hepatitis C: In Amsterdam präsentierte Ergebnisse interferonfreier „All oral”-Kombinations­therapien geben bei Leberzirrhotikern und Patienten mit einem Hepatitis-C-Rezidiv nach Lebertransplantation unabhängig von Genotyp, IL28B-Polymorphismus sowie Therapiestatus berechtigte Hoffnungen auf Heilung. Hepatozelluläres Karzinom, transarterielle Chemoembolisation (TACE): Eine österreichische Studie zeigt, dass...

Gastroenterologie & Hepatologie

SERIE (interventionelle) Diagnostik: Routine-Biopsiediagnostik – wann indiziert?

A. Ziachehabi 28.6.2013

Die Verbesserung der Detailgenauigkeit endoskopischer Bilder führt zu einem teilweisen Umdenken bei der Entnahme von Biopsien. Der Trend geht weg vom „blinden” Biopsieren hin zur gezielten Probenentnahme nach genauem Schauen und dem Versuch, Areale, die zur gewünschten Diagnose führen, zu erkennen. Eine Änderung der „Biopsiestrategie” ergibt sich vor allem bei ­prämalignen oder malignen Läsionen. In...

Rheumatologie

Was ist von niedermolekularen Kinasehemmern zu erwarten?

D. Aletaha 28.6.2013

Bei einer chronischen Erkrankung wie der rheumatoiden Arthritis ist jede Erweiterung der therapeutischen Optionen ein Fortschritt auf dem Weg zur Verhinderung von Spätschäden. Die neuen Optionen mit oralen Kinasehemmern sind für viele Patienten sicherlich aufgrund der Applikationsform interessant. Aus medizinischer Sicht zeigen sie wieder verblüffend ähnliche Resultate zu anderen Therapien (z. B. Biologika),...

Rheumatologie

Wurde die rheumatologische Rehabilitation schon abgeschafft?

M. Skoumal 28.6.2013

Die rheumatologische Rehabilitation nimmt einen unverzichtbaren Stellenwert im umfassenden Behandlungskonzept bei rheumatischen Erkrankungen ein. Ziele sind der bestmögliche Gesundheitszustand und größtmögliche Selbstständigkeit. Rehabilitation im Rahmen des biopsychosozialen Modells setzt an allen betroffenen Ebenen an und vernetzt umfassend alle involvierten Berufsgruppen.

Onkologie

Es gibt eine Impfung gegen Krebs, und niemand geht hin

C. Uhlir 28.6.2013

Die HPV-Impfung schützt Mädchen und Burschen effektiv vor HPV-assoziierten Karzinomen. Dennoch liegt die geschätzte Durchimpfungsrate in Österreich bei unter 4 %. Führende Experten sprechen sich vehement für ein nationales Impfprogramm aus. In allen anderen europäischen Ländern wird die Impfung längst von öffentlicher Seite unterstützt.

Onkologie

Kutane Nebenwirkungen der neuen onkologischen Substanzen

K. Harmankaya 28.6.2013

Die Bandbreite dermatologischer Nebenwirkungen bei zielgerichteten neuen Therapien ist groß: Für EGFR-Inhibitoren pathognomonisch ist das papulopustulöse Exanthem: Einerseits ­korreliert es mit dem Ansprechen, andererseits kann es zu Therapieunterbrechungen führen. Die für Multityrosinkinasehemmer typische kutane Nebenwirkung ist das Hand-Fuß-­Syndrom. Der MEK-Inhibitor Trametinib zeigt ein klinisches...

Hämatologie und Hämostaseologie

Ausgewählte Highlights der ÖGHO-Frühjahrstagung 2013

P. Bettelheim 28.6.2013

Mit molekularbiologischen Methoden wie dem „Next Generation Sequencing” können ­bislang unbekannte tumorassoziierte Defekte im Genom detektiert werden (Beispiel: verbesserte Diagnostik myelodysplastischer Syndrome). Molekulare Marker haben nicht nur die Diagnostik wesentlich verfeinert, sondern sind auch Angriffspunkte für gänzlich neue Therapieansätze. Im Beitrag werden relevante Studien zu den...

Pneumologie

Update – Pilzinfektionen der Lunge

B. Willinger 28.6.2013

Primäre, häufig lokal begrenzte, endemisch vorkommende pulmonale ­Mykosen werden von pulmonalen Mykosen auf dem Boden eines lokal oder systemisch geschwächten Immunsystems...

Pneumologie

Lungenfunktionsdiagnostik zur Frühdiagnose der COPD in der Praxis

H. Schinko 28.6.2013

COPD ist bei frühzeitiger Diagnose und rechtzeitigen Maßnahmen eine verhinderbare ­Krankheit. Es sollte keine wiederkehrende oder persistierende Atemsymptomatik, Dyspnoe, Aeroallergie oder anhaltende Schadstoffbelastung ohne Überprüfung der Atemfunktion bleiben. Die hohe Dunkelziffer der COPD von mindestens 50 % kann nur abnehmen, wenn das ­Instrument zur Erstdiagnose – die Spirometrie – im Sinne des...

Infektiologie

Impfnebenwirkungen – Echte und geglaubte Schäden und Krankheitsbilder

I. Mutz 28.6.2013

Impfstoffe werden (meist durch Injektion) einer bisher gesunden Person verabreicht und können als Impfreaktion vorübergehend Krankheitssymptome verursachen (meist lokal als Schmerz und Schwellung, allgemein als Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen). Einzelne Impfungen haben spezifische und der zu vermeidenden Krankheit ähnliche, aber nur leichte Nebenwirkungen (z. B. Mini-Masern). Ganz selten können schwerwiegende...

Nephrologie

Geriatrie und Nephrologie – Geschwister oder Zwangsehe?

R. Roller-Wirnsberger et al. 28.6.2013

Ein hoher Anteil der alten Menschen ist multimorbid, die pathologische Wertigkeit von Veränderungen ist jedoch mitunter unklar. Beachtenswerte Aspekte im Management von älteren PatientInnen mit CKD sind Frailty, geriatrisches Assessment, die Einbeziehung betreuender Angehöriger und Polypharmazie. In der Betreuung steht das patientInnenzentrierte interdisziplinäre Management vor der diagnosezentrierten und...

Schmerz

Neue Studie aus Graz – Den Schmerz objektiv messbar machen

G. Hofmann 28.6.2013

Forscher konnten erstmals in einer (präliminären) Studie Biomarker bzw. Zytokine identifizieren, die eine Objektivierung des Schmerzassessments möglich machen könnten. Relevante Biomarker: IL-7, IL-18, MCP-1, MIP-1a, OPG

Schmerz

Neuigkeiten in der Neurostimulation – Periphere Feldstimulation im Kommen

R. Likar 28.6.2013

Es gibt zahlreiche Beispiele, bei denen die periphere Feldstimulation erfolgreich zum Einsatz kommt, z. B. beim chronischen Rückenschmerz. Das minimalinvasive Verfahren eignet sich sehr gut für eine Teststimulation. Studien zeigen eine deutliche Schmerzminderung und Senkung des Opioidverbrauchs.

Palliativmedizin

Der onkologische Patient – Palliativmedizinische Aspekte der Neuropathie und neuropathischer Schmerzen

N. Zojer 28.6.2013

Ursachen: Hinsichtlich der Chemotherapeutika sind Platinderivate, Taxane, Vinca-Alkaloide­ und neuerdings Epothilone als mögliche Auslöser zu nennen. Von den Nichtchemotherapeutika sind...

 

Erscheinungsdatum:
27.6.2013

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Warnsignal Bauchschmerz

Editorial: Der Bauchschmerz – kein Unbekannter!

W. Vogel 27.6.2013

Der Bauchschmerz hat viele Facetten und fordert Internisten, Allgemeinmediziner, ­Radiologen, Gynäkologen, Urologen, Gastroenterologen oder Abdominalchirurgen. Bauch­schmerz kann Ausdruck harmloser Befindlichkeitsstörungen sein oder schwer­wiegende, bedrohliche Erkrankungen signalisieren, und dies auch unabhängig vom Grad der Schmerzen. Er kann ein Vorgehen unter ambulanten oder unter stationären Bedingungen...

Bauchschmerz – Ein Chamäleon der Inneren Medizin

W. Vogel 27.6.2013

Die Ursachen sind sehr häufig funktionell oder durch internistische ­Ursachen bedingt. Erkrankungen der Hohlorgane projizieren den Schmerz in die Mitte des Abdomens und ­verursachen vegetative Symptome. Für Erkrankungen der soliden abdominalen Organe und des ­Peritoneums ist der seitliche Schmerz typisch. Akute abdominale Schmerzen erfordern rasche Klärung der Ursache und Therapie.

Der Internist und das akute Abdomen – Wenn eine Laparotomie ein Fehler ist

G. J. Krejs 27.6.2013

Typische Ursachen für ein akutes Abdomen sind z. B. akute Appendizitis, akute Cholezystitis oder ein perforiertes Magen- oder Duodenalgeschwür. Internistische Ursachen, die ein akutes Abdomen simulieren können, sind z. B. Infektionen (Hantavirus, Malaria, Leptospirose), Sichelzellkrise, Myokardinfarkt oder akute Perikarditis.

Bauchschmerz aus der Sicht des Radiologen

B. Henninger 27.6.2013

Im Artikel werden die Möglichkeiten der Sonografie, der konventionellen Röntgen­aufnahme und der Computertomografie in der Differenzialdiagnostik des akuten ­Abdomens genauer erläutert. Der Radiologe soll früh in die Wahl der geeigneten radiologischen Methode eingebunden werden.

Bauchschmerz aus Sicht des Chirurgen – Differenzialdiagnosen des akuten Abdomens

M. Biebl 27.6.2013

Die chirurgische Beurteilung akuter Bauchschmerzen umfasst in erster Linie den Ausschluss einer Blutung, einer Ischämie, Perforation, Obstruktion oder intraabdominellen Entzündung/Abszessbildung: diese Krankheitsbilder bedürfen einer akuten operativen ­Therapie. Mit Ausnahme der Ischämie lassen sich diese Krankheitsbilder mittels Anamnese und ­klinischer Untersuchung, Laboruntersuchung und einer Bildgebung...

Bauchschmerz aus urologischer Sicht

M. Ladurner et al. 27.6.2013

Im Urogenitaltrakt wird Schmerz in der Regel als Folge einer Organüberdehnung bei ­Obstruktion oder einer Entzündungsreaktion empfunden. Der Schmerz kann direkt im erkrankten Organ erfahren oder auf andere Organsysteme ­projiziert werden. Typische Schmerzformen sind der gleichbleibende Organschmerz, die wellenförmig verlaufende Kolik und der durch den Untersucher auslösbare Tast- und Druckschmerz.

Endometriose – Verkannte Ursache des chronischen Unterbauchschmerzes

G. Hudelist 27.6.2013

Tief infiltrierende Endometriose (TIE), d. h. Beteiligung der Scheide, des Septum rectovaginale, der Harnblase oder des Enddarmes kann in bis zu 25 % aller Endometriosepatientinnen diagnostiziert werden. Nach epidemiologischen Studien kann die durchschnittliche Zeitspanne vom Auftreten der ersten Symptome bis zur endgültigen Diagnosestellung bis zu 8 Jahre dauern. In 9 von 10 Fällen kann die nichtinvasive...

Fallbericht: kolikartige Schmerzen nach Sigmaresektion

P. Stiefelhagen 27.6.2013

Vorgeschichte: Patientin mit Sigmaresektion wegen komplizierter Sigmadivertikulitis Selbige wird 10 Jahre später wegen rezidivierenden krampfartigen Bauchschmerzen vorstelligu Verdacht auf Briden Überraschender Befund bei der Koloskopie

 


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