UIM 04|2013

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 04|2013 Themenheft Gastroenterologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 4/13
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Der kalte Frühling und der viele Regen ist vorbei, in den Hochwasserschutz wird schneller und mehr investiert. Alle scheinen bereit für den Sommer zu sein. Am Ende des Sommers erwartet Sie unser ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 4/13
    Die kardiologischen Beiträge konzentrieren sich in diesem Heft auf das Thema der Erkennung und elektrischen Therapie von Herzrhythmusstörungen. Technische Entwicklungen der letzten Jahre haben zu neuen Möglichkeiten der Erkennung von Arrhythmien geführt, wie sie anhand von 2 Beiträgen über die ...Weiterlesen ...

Aktuell

Seite der Gesellschaft

  • Vorstellung der korporativen Mitglieder der ÖGIM, Teil 5: Teva-ratiopharm, ein starker Partner!

    Seit Jahrzehnten ist ratiopharm in Österreich der Inbegriff für Arzneimittel von höchster Qualität zu einem günstigen Preis. ratiopharm ist führend unter den österreichischen Generikaunternehmen. Das Sortiment deckt nahezu alle Anwendungsgebiete ab und ist eines der größten und umfangreichsten am heimischen Markt.

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  • Österreichische Gesellschaft für Hypertonie (ÖGH)

    Die arterielle Hypertonie ist Risikofaktor Nummer 1 für Mortalität und für ein Leben mit Behinderung. Die Österreichische Gesellschaft für Hypertonie ist seit über 20 Jahren bemüht, die Information der Öffentlichkeit über Fragen des Bluthochdrucks, die Aus- und Weiterbildung junger Kollegen und die Wissenschaft auf dem Gebiet der Bluthochdruckforschung in Österreich zu fördern.

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Berufsverband österreichischer Internisten

  • Medizin und Musik

    Hand aufs Herz – wann haben Sie das letzte Mal einem Patienten Musizieren und Musik hören als Therapie ­empfohlen?

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Facharzt und Hausarzt nach der Reform

    Umgesetzt sind die Pläne erst, wenn die überbordende Spitalslastigkeit des österreichischen Gesundheitswesens auf ein vertretbares Niveau zurückgedrängt und die wohnortnahe Versorgung im niedergelassenen Bereich sichergestellt ist, betont Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer.

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Focus: Kardiologie

  • Nachlese – Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

    Im Mittelpunkt der heurigen Jahrestagung stand der Themenkomplex Kardiomyopathien; zu den weiteren diskutierten Themen zählten u. a.

    • Entscheidungen für die Indikationsstellung für Interventionen bzw. offene Chirurgie bei Hauptstammstenose, Aortenstenose und Mitralklappeninsuffizienz
    • miniaturisierte mechanische Kreislaufunterstützung
    • Antikoagulationsstrategien bei Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom
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  • Flüssigkeitsüberwachung bei chronischer Herzinsuffizienz

    Anhand der klinischen Untersuchung sind drohende kardiale Dekompensationen bei chronischer Herzinsuffizienz nicht ausreichend beurteilbar.

    OptiVol® bietet durch die intrathorakale Impedanzmessung wertvolle Daten zur Abschätzung einer möglichen pulmonalen Stauung, die Aussagekraft der automatischen Herzinsuffizienzdiagnostik steigt durch Nutzung der weiteren verfügbaren Parameter.

    Gerätediagnostik wird im klinischen Alltag besonders nach akuter kardialer Dekompensation zu wenig genutzt.

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  • Implantierbarer Loop-Rekorder

    Indikationen: Synkopen, Palpitationen, VHF, Risiko­abschätzung und Therapiemonitoring

    Funktion: Monitoring; keine Therapieabgabe

    Laufzeit: etwa 3 Jahre

    Aufzeichnung: kontinuierlich; vollautomatisch anhand RR-Intervall-Analyse und patientengetriggert

    hohe Sensitivität, mittlere Spezifität

    MRT-geeignet

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  • Einsatz implantierter Loop-Rekorder bei Patienten mit myotoner Dystrophie Typ I

    Mit Hilfe von implantierten Loop-Rekordern (ILR) können auch klinisch stumme Arrhythmien erkannt werden.

    Dadurch können ILR zur Entscheidungsfindung hinsichtlich Indikation für Schrittmacher/ICD-Implantation beitragen.

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  • LifeVest – die „Defi-Weste“ oder der tragbare Kardioverter-Defibrillator

    Die LifeVest ist ein tragbarer Kardioverter-Defibrillator für Patienten

    • mit vorübergehendem Risiko für einen plötzlichen Herztod bis zur definitiven Entscheidung, ob ein Kardioverter-Defibrillator (ICD) implantiert werden soll.
    • wenn der ICD nach Myokardinfarkt und/oder Revaskularisation (bei red. LVEF ≤ 35 %) nicht sofort implantiert werden soll.
    • falls ein ICD-System wegen Infektion explantiert werden muss.

    Lebensbedrohliche Arrhythmien werden automatisch diagnostiziert und effektiv therapiert.

    Die Compliance ist sehr hoch, die Rate an inappropriaten Schocks beträgt (ähnlich wie beim ICD) lediglich
    1,9 %.

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  • Neue Entwicklungen in der ICD- und CRT-Technologie

    Für folgende Fragestellungen konnten bereits Lösungsansätze entwickelt werden:

    • Reduktion unnötiger Schockabgaben
    • MRT-Tauglichkeit (ausgenommen eine Exklusionszone)
    • Belastbarkeit von ICD-Elektroden
    • Vermeidung der Stimulation des linken N. phrenicus bei linksventrikulären Elektroden

    Wichtige Forschungsziele bleiben sondenfreie Schrittmacher und das Beseitigen der Exklusionszone.

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  • Wie weit ist der kabellose Schrittmacher noch entfernt?

    Wegen ihrer potenziell lebensbedrohlichen Wechselwirkungen gilt die MRT allgemein für Patienten mit „konventionellen” Herzschrittmachersystemen als kontraindiziert.

    „MR-taugliche” Systeme erleichtern den Zugang zu MR-Untersuchungen.

    Der kabellose Schrittmacher könnte die Implantation vereinfachen und Elektrodenkomplikationen beseitigen.

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Kardiologie

  • Nachlese – Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

    Im Mittelpunkt der heurigen Jahrestagung stand der Themenkomplex Kardiomyopathien; zu den weiteren diskutierten Themen zählten u. a.

    • Entscheidungen für die Indikationsstellung für Interventionen bzw. offene Chirurgie bei Hauptstammstenose, Aortenstenose und Mitralklappeninsuffizienz
    • miniaturisierte mechanische Kreislaufunterstützung
    • Antikoagulationsstrategien bei Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom
    Weiterlesen ...
  • Flüssigkeitsüberwachung bei chronischer Herzinsuffizienz

    Anhand der klinischen Untersuchung sind drohende kardiale Dekompensationen bei chronischer Herzinsuffizienz nicht ausreichend beurteilbar.

    OptiVol® bietet durch die intrathorakale Impedanzmessung wertvolle Daten zur Abschätzung einer möglichen pulmonalen Stauung, die Aussagekraft der automatischen Herzinsuffizienzdiagnostik steigt durch Nutzung der weiteren verfügbaren Parameter.

    Gerätediagnostik wird im klinischen Alltag besonders nach akuter kardialer Dekompensation zu wenig genutzt.

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  • Implantierbarer Loop-Rekorder

    Indikationen: Synkopen, Palpitationen, VHF, Risiko­abschätzung und Therapiemonitoring

    Funktion: Monitoring; keine Therapieabgabe

    Laufzeit: etwa 3 Jahre

    Aufzeichnung: kontinuierlich; vollautomatisch anhand RR-Intervall-Analyse und patientengetriggert

    hohe Sensitivität, mittlere Spezifität

    MRT-geeignet

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  • Einsatz implantierter Loop-Rekorder bei Patienten mit myotoner Dystrophie Typ I

    Mit Hilfe von implantierten Loop-Rekordern (ILR) können auch klinisch stumme Arrhythmien erkannt werden.

    Dadurch können ILR zur Entscheidungsfindung hinsichtlich Indikation für Schrittmacher/ICD-Implantation beitragen.

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  • LifeVest – die „Defi-Weste“ oder der tragbare Kardioverter-Defibrillator

    Die LifeVest ist ein tragbarer Kardioverter-Defibrillator für Patienten

    • mit vorübergehendem Risiko für einen plötzlichen Herztod bis zur definitiven Entscheidung, ob ein Kardioverter-Defibrillator (ICD) implantiert werden soll.
    • wenn der ICD nach Myokardinfarkt und/oder Revaskularisation (bei red. LVEF ≤ 35 %) nicht sofort implantiert werden soll.
    • falls ein ICD-System wegen Infektion explantiert werden muss.

    Lebensbedrohliche Arrhythmien werden automatisch diagnostiziert und effektiv therapiert.

    Die Compliance ist sehr hoch, die Rate an inappropriaten Schocks beträgt (ähnlich wie beim ICD) lediglich
    1,9 %.

    Weiterlesen ...
  • Neue Entwicklungen in der ICD- und CRT-Technologie

    Für folgende Fragestellungen konnten bereits Lösungsansätze entwickelt werden:

    • Reduktion unnötiger Schockabgaben
    • MRT-Tauglichkeit (ausgenommen eine Exklusionszone)
    • Belastbarkeit von ICD-Elektroden
    • Vermeidung der Stimulation des linken N. phrenicus bei linksventrikulären Elektroden

    Wichtige Forschungsziele bleiben sondenfreie Schrittmacher und das Beseitigen der Exklusionszone.

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  • Wie weit ist der kabellose Schrittmacher noch entfernt?

    Wegen ihrer potenziell lebensbedrohlichen Wechselwirkungen gilt die MRT allgemein für Patienten mit „konventionellen” Herzschrittmachersystemen als kontraindiziert.

    „MR-taugliche” Systeme erleichtern den Zugang zu MR-Untersuchungen.

    Der kabellose Schrittmacher könnte die Implantation vereinfachen und Elektrodenkomplikationen beseitigen.

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Angiologie

  • Hypertonie und Gefäßwandeigenschaften – Blutdruckzielwert: eine Größe des „Gefäßalters“

    Gefäßwandeigenschaften bestimmen die kardiovaskuläre Prognose und limitieren die Therapie.

    Der Blutdruckzielwert ist abhängig vom „Gefäßalter”, das durch verschiedene Gefäßwandeigenschaften definiert ist.

    Limit für die Therapie vor allem bei Patienten mit KHK ist die Höhe des diastolischen Blutdrucks.

    Daten aus einer 24-Stunden-Messung sind sowohl für die Beurteilung der Blutdrucksituation als auch der Gefäßwandeigenschaften essenziell.

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  • Therapierefraktäre Hypertonie – Renale Denervationstherapie und Nierenarterienstenose

    Mit der renalen Sympathikusdenervationstherapie/-ablation und Beseitigung der Nierenarterienstenose steht insbesondere bei Hochrisikopatienten für wirklich therapie­refraktäre Hypertoniepatienten ein neues Therapie-Armamentarium zur Verfügung.

    Zur Selektion der Patienten für diese Therapieform und für die Therapie der Nierenarterienstenose benötigt es dennoch einen Hochdruckspezialisten.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Ausgewählte Highlights der ÖGHO-Frühjahrstagung 2013

    Mit molekularbiologischen Methoden wie dem „Next Generation Sequencing” können ­bislang unbekannte tumorassoziierte Defekte im Genom detektiert werden (Beispiel: verbesserte Diagnostik myelodysplastischer Syndrome).

    Molekulare Marker haben nicht nur die Diagnostik wesentlich verfeinert, sondern sind auch Angriffspunkte für gänzlich neue Therapieansätze.

    Im Beitrag werden relevante Studien zu den wichtigsten hämatologischen Erkrankungen aufgelistet.

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Rheumatologie

  • Was ist von niedermolekularen Kinasehemmern zu erwarten?

    Bei einer chronischen Erkrankung wie der rheumatoiden Arthritis ist jede Erweiterung der therapeutischen Optionen ein Fortschritt auf dem Weg zur Verhinderung von Spätschäden.

    Die neuen Optionen mit oralen Kinasehemmern sind für viele Patienten sicherlich aufgrund der Applikationsform interessant. Aus medizinischer Sicht zeigen sie wieder verblüffend ähnliche Resultate zu anderen Therapien (z. B. Biologika), wobei einige spezifische Nebenwirkungssignale zu berücksichtigen sind.

    Der Stellenwert im Therapiealgorithmus der RA ist derzeit nicht ganz gewiss, jedoch wird es hierzu hoffentlich in Kürze auch Empfehlungen der großen Rheumaorganisationen wie der EULAR geben.

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  • Wurde die rheumatologische Rehabilitation schon abgeschafft?

    Die rheumatologische Rehabilitation nimmt einen unverzichtbaren Stellenwert im umfassenden Behandlungskonzept bei rheumatischen Erkrankungen ein.

    Ziele sind der bestmögliche Gesundheitszustand und größtmögliche Selbstständigkeit.

    Rehabilitation im Rahmen des biopsychosozialen Modells setzt an allen betroffenen Ebenen an und vernetzt umfassend alle involvierten Berufsgruppen.

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Onkologie

  • Es gibt eine Impfung gegen Krebs, und niemand geht hin

    Die HPV-Impfung schützt Mädchen und Burschen effektiv vor HPV-assoziierten Karzinomen.

    Dennoch liegt die geschätzte Durchimpfungsrate in Österreich bei unter 4 %.

    Führende Experten sprechen sich vehement für ein nationales Impfprogramm aus. In allen anderen europäischen Ländern wird die Impfung längst von öffentlicher Seite unterstützt.

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  • Kutane Nebenwirkungen der neuen onkologischen Substanzen

    Die Bandbreite dermatologischer Nebenwirkungen bei zielgerichteten neuen Therapien ist groß:

    • Für EGFR-Inhibitoren pathognomonisch ist das papulopustulöse Exanthem: Einerseits ­korreliert es mit dem Ansprechen, andererseits kann es zu Therapieunterbrechungen führen.
    • Die für Multityrosinkinasehemmer typische kutane Nebenwirkung ist das Hand-Fuß-­Syndrom.
    • Der MEK-Inhibitor Trametinib zeigt ein klinisches Nebenwirkungsbild, das dem der EGFR-Inhibitoren ähnelt.
    • B-raf-Inhibitoren können kutane Sekundärmalignome verursachen.

    Generell gilt es, eine möglichst frühzeitige und präventive Therapie potenzieller Nebenwirkungen einzuleiten, um den onkologischen Therapieerfolg nicht zu gefährden.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • „Endokrinologie 2013“ – Höhepunkte und Ausblicke

    Ausgewählte Kongress-Highlights: Empfehlungen zur Kortisonsubstitution bei intensivmedizinischen Patienten sind möglicherweise zu hoch. Latente Hypothyreose über dem 70. Lebensjahr vermindert das KHK-Risiko.

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  • Neurologische Symptome im Rahmen endokrinologischer Erkrankungen

    Das endokrine System und das Nervensystem regulieren alle metabolischen und homöostatischen Aktivitäten des Organismus und sind damit im Wesentlichen für Verhalten, Wachstum und Entwicklung verantwortlich.

    Die Wirkungen der beiden Systeme überschneiden einander in vielen Bereichen, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass sich endokrinologische Störungen häufig mit neuro­logischen Symptomen, wie z. B. Bewusstseinstrübung und Koma1 manifestieren können.

    Neben dem Diabetes mellitus sind in diesem Zusammenhang vor allem Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenniere, der Hypophyse sowie Störungen des Kalziumstoffwechsels zu erwähnen.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Die Highlights von der EASL 2013 – Hepatitis C: IFN-freie Therapie wird klinischer Alltag

    Hepatitis C:

    In Amsterdam präsentierte Ergebnisse interferonfreier „All oral”-Kombinations­therapien geben bei Leberzirrhotikern und Patienten mit einem Hepatitis-C-Rezidiv nach Lebertransplantation unabhängig von Genotyp, IL28B-Polymorphismus sowie Therapiestatus berechtigte Hoffnungen auf Heilung.

    Hepatozelluläres Karzinom, transarterielle Chemoembolisation (TACE): Eine österreichische Studie zeigt, dass mit Hilfe eines Punktescores (inkludierte Parameter: GOT-Anstieg > 25 %, Verschlechterung des Child-Pugh-Scores um einen oder zwei Punkte, radiologisches Ansprechen auf erste TACE) eine exakte Unterscheidung zwischen Patienten, die von weiteren TACE-Behandlungen profitieren oder nicht, getroffen werden kann.

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  • SERIE (interventionelle) Diagnostik: Routine-Biopsiediagnostik – wann indiziert?

    Die Verbesserung der Detailgenauigkeit endoskopischer Bilder führt zu einem teilweisen Umdenken bei der Entnahme von Biopsien.

    Der Trend geht weg vom „blinden” Biopsieren hin zur gezielten Probenentnahme nach genauem Schauen und dem Versuch, Areale, die zur gewünschten Diagnose führen, zu erkennen.

    Eine Änderung der „Biopsiestrategie” ergibt sich vor allem bei ­prämalignen oder malignen Läsionen.

    In der Abklärung chronischer Durchfälle, der Differenzialdiagnose einer eosinophilen Ösophagitis, chronisch entzündlicher Darmerkrankungen, Zöliakie etc. sind Routinebiopsien obligat.

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Nephrologie

  • Geriatrie und Nephrologie – Geschwister oder Zwangsehe?

    Ein hoher Anteil der alten Menschen ist multimorbid, die pathologische Wertigkeit von Veränderungen ist jedoch mitunter unklar.

    Beachtenswerte Aspekte im Management von älteren PatientInnen mit CKD sind Frailty, geriatrisches Assessment, die Einbeziehung betreuender Angehöriger und Polypharmazie.

    In der Betreuung steht das patientInnenzentrierte interdisziplinäre Management vor der diagnosezentrierten und leitliniengerechten Versorgung.

    Die Versorgungsstrukturen sollten u. a. eine optimierte und umfassende Aus- und Weiterbildung betreffend geriatrische Besonderheiten sowie adäquate Refundierungssysteme gewährleisten.

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Infektiologie

  • Impfnebenwirkungen – Echte und geglaubte Schäden und Krankheitsbilder

    Impfstoffe werden (meist durch Injektion) einer bisher gesunden Person verabreicht und können als Impfreaktion vorübergehend Krankheitssymptome verursachen (meist lokal als Schmerz und Schwellung, allgemein als Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen).

    Einzelne Impfungen haben spezifische und der zu vermeidenden Krankheit ähnliche, aber nur leichte Nebenwirkungen (z. B. Mini-Masern).

    Ganz selten können schwerwiegende Nebenwirkungen (z. B. Enzephalitis nach Pockenimpfung, Krampfanfall nach Pertussisimpfung, BCG-Generalisation, Guillain-Barré-Syndrom) beobachtet werden.

    Immer wieder werden aber auch nicht ursächlich geklärte Krankheitsbilder fälschlicherweise als Impffolge angeschuldigt, wie z. B. Autismus. Die Darstellung in Medien (inkl. Internet) führt dabei vielfach zu einer erheblichen Verunsicherung unter Impfkandidaten und Ärzten.

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Schmerzmedizin

Palliativmedizin

  • Der onkologische Patient – Palliativmedizinische Aspekte der Neuropathie und neuropathischer Schmerzen

    Ursachen: Hinsichtlich der Chemotherapeutika sind Platinderivate, Taxane, Vinca-Alkaloide­ und neuerdings Epothilone als mögliche Auslöser zu nennen. Von den Nichtchemotherapeutika sind Bortezomib, Thalidomid sowie Brentuximab mit neurotoxischen Nebenwirkungen assoziiert.

    Prophylaxe: Vor Beginn einer potenziell neurotoxischen Therapie sollte eine klinische ­Basisevaluation bezüglich einer bereits bestehenden Neuropathie erfolgen. Für Thalidomid und Bortezomib sind Empfehlungen zur Dosisreduktion bzw. Absetzen der Medikation ab bestimmten Schweregraden der Neuropathie publiziert. Für Platinderivate, Taxane und ­Vinca-Alkaloide sollten ab Auftreten einer Neuropathie Grad 2 Therapiealternativen diskutiert werden.

    Pharmakologische Optionen sind u. a. NSAID (bei taxaninduzierten Arthralgien/Myalgien), Antidepressiva (z. B. Venlafaxin) und Opiate (z. B. Tramadol, Oxycodon).

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Pneumologie

  • Update – Pilzinfektionen der Lunge

    Primäre, häufig lokal begrenzte, endemisch vorkommende pulmonale ­Mykosen werden von pulmonalen Mykosen auf dem Boden eines lokal oder systemisch geschwächten Immunsystems unterschieden.

    Insbesondere bei immunsupprimierten Patienten sollte man an eine pulmonale Pilzinfektion denken, ebenso können chronische Lungenerkrankungen ein Risiko darstellen.

    Wesentlich zur Vermeidung von Komplikationen bei pulmonalen Mykosen ist die frühzeitige klinische, radiologische und mikrobiologische Diagnosesicherung.

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  • Lungenfunktionsdiagnostik zur Frühdiagnose der COPD in der Praxis

    COPD ist bei frühzeitiger Diagnose und rechtzeitigen Maßnahmen eine verhinderbare ­Krankheit. Es sollte keine wiederkehrende oder persistierende Atemsymptomatik, Dyspnoe, Aeroallergie oder anhaltende Schadstoffbelastung ohne Überprüfung der Atemfunktion bleiben.

    Die hohe Dunkelziffer der COPD von mindestens 50 % kann nur abnehmen, wenn das ­Instrument zur Erstdiagnose – die Spirometrie – im Sinne des „case findings” eingesetzt wird.

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Themenheft: Warnsignal Bauchschmerz

  • Editorial: Der Bauchschmerz – kein Unbekannter!

    Der Bauchschmerz hat viele Facetten und fordert Internisten, Allgemeinmediziner, ­Radiologen, Gynäkologen, Urologen, Gastroenterologen oder Abdominalchirurgen. Bauch­schmerz kann Ausdruck harmloser Befindlichkeitsstörungen sein oder schwer­wiegende, bedrohliche Erkrankungen signalisieren, und dies auch unabhängig vom Grad der Schmerzen. Er kann ein Vorgehen unter ambulanten…

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  • Bauchschmerz – Ein Chamäleon der Inneren Medizin

    Die Ursachen sind sehr häufig funktionell oder durch internistische ­Ursachen bedingt.

    Erkrankungen der Hohlorgane projizieren den Schmerz in die Mitte des Abdomens und ­verursachen vegetative Symptome.

    Für Erkrankungen der soliden abdominalen Organe und des ­Peritoneums ist der seitliche Schmerz typisch.

    Akute abdominale Schmerzen erfordern rasche Klärung der Ursache und Therapie.

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  • Der Internist und das akute Abdomen – Wenn eine Laparotomie ein Fehler ist

    Typische Ursachen für ein akutes Abdomen sind z. B. akute Appendizitis, akute Cholezystitis oder ein perforiertes Magen- oder Duodenalgeschwür.

    Internistische Ursachen, die ein akutes Abdomen simulieren können, sind z. B. Infektionen (Hantavirus, Malaria, Leptospirose), Sichelzellkrise, Myokardinfarkt oder akute Perikarditis.

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  • Bauchschmerz aus der Sicht des Radiologen

    Im Artikel werden die Möglichkeiten der Sonografie, der konventionellen Röntgen­aufnahme und der Computertomografie in der Differenzialdiagnostik des akuten ­Abdomens genauer erläutert.

    Der Radiologe soll früh in die Wahl der geeigneten radiologischen Methode eingebunden werden.

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  • Bauchschmerz aus Sicht des Chirurgen – Differenzialdiagnosen des akuten Abdomens

    Die chirurgische Beurteilung akuter Bauchschmerzen umfasst in erster Linie den Ausschluss einer Blutung, einer Ischämie, Perforation, Obstruktion oder intraabdominellen Entzündung/Abszessbildung: diese Krankheitsbilder bedürfen einer akuten operativen ­Therapie.

    Mit Ausnahme der Ischämie lassen sich diese Krankheitsbilder mittels Anamnese und ­klinischer Untersuchung, Laboruntersuchung und einer Bildgebung (Röntgen oder Ultraschall) diagnostizieren.

    Lediglich die Ischämie ist in der Regel nur in einer CT-Untersuchung sichtbar, weshalb dieses Krankheitsbild immer aktiv in Erwägung gezogen und ausgeschlossen werden sollte.

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  • Bauchschmerz aus urologischer Sicht

    Im Urogenitaltrakt wird Schmerz in der Regel als Folge einer Organüberdehnung bei ­Obstruktion oder einer Entzündungsreaktion empfunden.

    Der Schmerz kann direkt im erkrankten Organ erfahren oder auf andere Organsysteme ­projiziert werden.

    Typische Schmerzformen sind der gleichbleibende Organschmerz, die wellenförmig verlaufende Kolik und der durch den Untersucher auslösbare Tast- und Druckschmerz.

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  • Endometriose – Verkannte Ursache des chronischen Unterbauchschmerzes

    Tief infiltrierende Endometriose (TIE), d. h. Beteiligung der Scheide, des Septum rectovaginale, der Harnblase oder des Enddarmes kann in bis zu 25 % aller Endometriosepatientinnen diagnostiziert werden.

    Nach epidemiologischen Studien kann die durchschnittliche Zeitspanne vom Auftreten der ersten Symptome bis zur endgültigen Diagnosestellung bis zu 8 Jahre dauern.

    In 9 von 10 Fällen kann die nichtinvasive präoperative Diagnose der TIE durch die Anwendung des Transvaginalultraschalls gestellt werden. Dies ermöglicht eine differenzierte Planung der weiteren Therapiemaßnahmen. Diese Verfahren sollten an zertifizierten Zentren für Endometriosebehandlung durchgeführt werden.

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  • Fallbericht: kolikartige Schmerzen nach Sigmaresektion

    Vorgeschichte: Patientin mit Sigmaresektion wegen komplizierter Sigmadivertikulitis

    Selbige wird 10 Jahre später wegen rezidivierenden krampfartigen Bauchschmerzen vorstelligu Verdacht auf Briden

    Überraschender Befund bei der Koloskopie

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