UIM 10|2013

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 10|2013 Themenheft Onkologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 10/13
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Jetzt haben wir eine neue Bundesregierung, die die nächsten vier Jahre die Verantwortung für ein erfolgreiches Österreich trägt. Immerhin haben wir eine Woche nach Deutschland gewählt und einen Tag früher als in ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

Berufsverband österreichischer Internisten

  • Weiterbildung in Sonografie

    Der Berufsverband Österreichischer Internisten bietet nunmehr seit nahezu 25 Jahren Fortbildungs­veranstaltungen an, dies auch in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Ultraschall.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Ärztemangel – zwischen Mythos und Wahrheit

    Österreich liegt in der OECD-Statistik mit an der Spitze, wenn es um die Ärztedichte geht. Doch entscheidend sind die Verteilung und die Wirksamkeit in der Versorgung der Patienten, meint Dr. Lothar Fiedler, Fachgruppenobmann Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer.

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Kardiologie

  • Überbrückung oder Alternative – Behandlung der terminalen Herzinsuffizienz mit Assist Devices

    Die Implantation von mechanischen Herzunterstützungssystemen (VAD) ist eine standar­-d­isierte und etablierte Therapieoption für Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz.

    Unterschiedliche Devices stehen zur Verfügung, welche größtenteils bereits minimalinvasiv implantiert werden können.

    Mit Überlebensraten zwischen 85 und 90 Prozent nach einem und 75 bis 80 Prozent nach zwei Jahren stellen VAD eine effektive Alternative zur Transplantation dar.

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  • Letzte Option zur Behandlung der terminalen Herzinsuffizienz – die Herztransplantation

    Die Herztransplantation ist eine exzellente Therapie, die ein Langzeitüberleben mit guter Lebensqualität ermöglicht.

    Die durchschnittliche Wartezeit auf ein Spenderherz beträgt in Österreich 6–9 Monate, für „High urgency‟-Patienten 11 Tage.

    Die Operation dauert 6–8 Stunden, der anschließende Spitalsaufenthalt durchschnittlich 21 Tage.

    Mit dem Immunsuppressionsprotokoll wird z. T. bereits intraoperativ begonnen.

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Angiologie

  • Nikotin und Gefäße – Raucherentwöhnung aktiv anbieten

    Im Spektrum der kardiovaskulären Erkrankungen spielt der Risikofaktor Rauchen vor allem bei der PAVK und beim abdominellen Aortenaneurysma eine entscheidende Rolle.

    Aus diesem Grund sollte die standardisierte Erhebung des Raucherstatus sowie das aktive Anbieten einer Raucherentwöhnung fixer Bestandteil eines Therapiekonzeptes für Gefäßpatienten sein.

    Da der Anteil der rauchenden Bevölkerung gerade in Österreich alarmierend hoch ist, bedarf es dringend umfassender Präventivmaßnahmen, um die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität zu reduzieren.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Optimierung der Antikoagulation nach Venenthrombose mit Hilfe des „Vienna Prediction Model“

    Die Vorhersage des Rezidivrisikos mit Hilfe des „Vienna Prediction Model‟ ist nach externer Evaluierung als ausgezeichnet zu bewerten.

    Für einen breiten Einsatz in der täglichen klinischen Praxis wird das Vorhersagemodell in einer prospektiven Studie an der Gerinnungsambulanz der Universitätsklinik für Innere Medizin I des AKH Wien nochmals validiert. Dafür werden noch Patienten gesucht.

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  • Viren als Ursache hämatoonkologischer Erkrankungen

    Virusinfektionen spielen kausal und opportunistisch eine wichtige Rolle bei einer Vielzahl hämatoonkologischer Erkrankungen.

    Zweifelsohne werden in naher Zukunft neue Verbindungen zwischen Infektion und Tumor gefunden werden. Erst kürzlich wurde ein neues Polyomavirus identifiziert und mit dem Merkelzellkarzinom in Zusammenhang gebracht.

    Die Erkenntnis um kausale Zusammenhänge wird noch stärker als bisher Therapie und Prophylaxe von hämatoonkologischen Erkrankungen verbessern.

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Rheumatologie

  • Highlights vom ACR-Kongress

    2013 brachte keine neuen FDA-Zulassungen für Rheumamedikamente, aber einige Zulassungserweiterungen v. a. für Kinder.

    Die Wechselwirkungen von Impfungen und Basistherapie bei RA-Patienten sind noch zu wenig durch Studien untersucht; die Impfung gegen Pneumokokken ist aber empfohlen.

    Beispiele für Forschungsschwerpunkte waren die Weiterentwicklung von Kinase­inhibitoren und die Rolle von Th17-Zellen und B-Zellen bei Autoimmunprozessen.

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  • Highlights vom ÖGR-Kongress 2013

    Auswahl der interessantesten Ergebnisse:

    • rheumatoide Arthritis: Patienten mit ungenügendem Ansprechen auf einen TNF-Blocker profitieren von einer Therapiefortsetzung mit Rituximab mehr als von einem weiteren TNF-Blocker.
    • Spondylarthritis: Als neue Therapien wurden Ustekinumab und Apremilast sowie als Innovationen aus Phase-II-Pilotstudien Brodalumab und Sekukinumab vorgestellt.
    • Psoriasisarthritis: Engmaschige Kontrollen führen zu signifikant höheren Ansprechraten. Gute Wirksamkeit wurde für Golimumab, Ustekinumab und orales Apremilast gezeigt.
    • Kinderrheumatologie: TNF-Blocker, Abatacept, Tocilizumab, Canacinumab und Anakinra spielen eine wesentliche Rolle.
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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Typ-1-Diabetes − Erste Schritte zum artifiziellen Pankreas als Therapieoption

    Semiautonome „Open loop‟-Systeme aus Insulinpumpe, kontinuierlichem Glukosesensor und Recheneinheit, die auf Basis vorgegebener Algorithmen die Insulinabgabe steuert, nähern sich dem klinischen Routineeinsatz. Mögliche Indikationen: Brittle-Diabetes bei Diabetes mellitus Typ 1, sportliche Patienten, berufliche Gründe. Voraussetzung: Der Patient muss in der Lage sein, die Funktionalität des Systems zu überwachen.

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  • Österreichische Gesellschaft für Hypertensiologie aktualisiert Guidelines

    Wichtige Neuerungen der aktualisierten ÖGH-Guidelines 2013: Für die Diagnose der Hypertonie wird ein ambulantes 24-Stunden-Blutdruckmonitoring empfohlen. Das kardio­vaskuläre Gesamtrisiko entscheidet mit über Art und Dringlichkeit der Therapie. Prinzipielles therapeutisches Blutdruckziel: < 140/< 90 mmHg, wenn tolerabel.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • AASLD 2013: Weitere entscheidende Fortschritte zur Interferon-freien Therapie der Hepatitis C

    Polymeraseinhibitoren in Kombination mit Interferon oder anderen DAA kristallisieren sich eindeutig als kommender Standard der antiviralen Therapie heraus.

    In der ersten Phase der Neuzulassung steht die zweite Welle der deutlich nebenwirkungs­ärmeren Proteaseinhibitoren der ersten Generation wie Simeprevir und Faldaprevir.

    Der erste vor der Zulassung stehende Polymeraseinhibitor Sofosbuvir ist hoch wirksam und fast frei von Nebenwirkungen und Medikamenteninteraktionen.

    Neben Protease- und Polymeraseinhibitoren werden Inhibitoren der NS5A-Funktion des Virus zum Rückgrat einer PEG-freien Therapie werden (Stichworte: Ledipasvir, Daclatasvir).

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  • UEGW 2013: Hepatitis C – Bejubelte neue orale Virostatika

    Das intestinale Mikrobiom, das viele verschiedene Erkrankungen des Gastrointestinal­traktes und der Leber betrifft, war mit einer Vielzahl neuer Informationen ein Hauptthema.

    Ein Beitrag aus der Grazer Arbeitsgruppe um Prof. Christoph Högenauer mit dem Beweis, dass Tilivallin für die antibiotikaassoziierte Kolitis, hervorgerufen durch Klebsiella oxytoca, verantwortlich ist, eröffnet völlig neue Ansätze im Verständnis der Pathophysiologie und Therapie von antibiotikaassoziierten Diarrhöen.

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  • TAKO: Aktuelle Empfehlungen zum Magenkarzinom

    Die TAKO sieht eine wesentliche Aufgabe in der Erstellung von regionalen Therapie­empfehlungen, die in Anlehnung an internationale Guidelines auch regionale Gegebenheiten und Besonderheiten abbilden.

    Die Rohfassung der Empfehlungen zum oberen Gastrointestinaltrakt (z. B. Magenkarzinom) bzw. die definitiven Empfehlungen zum Kolorektal- und Analkarzinom sind, wie auch die anderen Publikationen, auf www.TAKO.or.at abrufbar.

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  • Biopsie bei der endosonografischen Pankreasdiagnostik

    Die Biopsie ist den Aufwand wert, je nachdem, wovon man sich leiten lässt:

    Ja, wenn ein zytologischer Malignombeweis oder -ausschluss eine Resektion oder deren Unterlassung zur Folge haben kann.

    Ja, wenn für eine systemische Therapie (Chemo-, Strahlentherapie) ein Malignombeweis gefordert wird. u Ja, wenn man der Analyse von Zystenflüssigkeit die Vorhersage späterer Entartung zutraut.

    Nein, wenn jede Pankreasraumforderung ohne Metastasen operiert wird.

    Nein, wenn alle Zysten aus Prinzip oder nach Vermutung reseziert oder nur beobachtet werden

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Infektiologie

  • Kindliche Morbidität und Mortalität durch Infektionen in der Schwangerschaft

    Erstinfektionen mit dem Zytomegalievirus (CMV) und dem Varizella-Zoster-Virus (VZV) während der Schwangerschaft stellen ein relevantes Risiko für das Ungeborene dar.u Die Risiken für das Ungeborene können durch die Gabe eines jeweils spezifischen Hyperimmunglobulins reduziert werden; die Wirksamkeit bei CMV-Infektion muss noch weiter evaluiert werden.

    Andere, früher gefürchtete Erreger spielen heute dank Durchimpfung eine unerhebliche Rolle.

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  • Respiratorische Infekte beim Kleinkind

    Das rationale Management von akuten Atemwegsinfektionen erfordert eine gewissenhafte Diagnostik, Routine und gute Logistik.

    Bakterien sind wesentlich seltener als vielleicht allgemein erwartet an der Genese von respiratorischen Infekten bei Kleinkindern beteiligt. Daraus resultiert ein – klinisch gut begründbarer – zurückhaltender Umgang mit Antibiotika.

    Die symptomatische Behandlung mit dem Ziel einer verbesserten Atemfunktion steht klar im Vordergrund, da diese Erkrankungen unter symptomatischer Therapie eine hohe Selbstheilungstendenz aufweisen.

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Schmerzmedizin

Palliativmedizin

  • Wenn die Kindheit mit dem Tod endet

    Pädiatrische Palliativversorgung bedeutet multiprofessionelle, aktive und umfassende Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensbedrohlichen (LBE) oder lebenslimitierenden (LLE) Krankheiten sowie der Angehörigen und der gesunden Geschwisterkinder im Krankheitsverlauf und in der Trauerphase.

    Im Vordergrund stehen neben der optimale Schmerztherapie und Linderung belastender Krankheitssymptome vor allem auch die psychische, soziale und spirituelle Begleitung.

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Pneumologie

  • Lungenveränderungen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

    Lungenbeteiligung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) beginnt meist mit Veränderungen der kleinen Luftwege und diskreten Parenchymveränderungen. Die häufigsten pulmonalen Veränderungen sind chronische Tracheobronchitis sowie suppurative, granulomatöse und obliterierende Formen der Bronchi(oli)tis mit organisierender Pneumonitis.

    In der Regel korreliert die pulmonale Krankheitsaktivität mit jener der intestinalen Erkrankung, sodass nicht immer eine spezifische Therapie erforderlich ist.

    Die meisten pulmonalen Erkrankungen bei CED sind mit inhalativen Steroiden gut behandelbar.

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  • Diabetes mellitus und COPD

    Diabetes mellitus und COPD sind chronische Erkrankungen, die oft miteinander vergesellschaftet sind. Der gemeinsame Hintergrund beruht vermutlich auf chronisch entzünd­lichen Prozessen sowie Arzneimittelnebenwirkungen.

    Vor allem unter einer systemischen Glukokortikoidtherapie im Rahmen einer akuten Exazerbation sollte eine engmaschige Blutzuckerkontrolle durchgeführt werden, um bei einer hyperglykämischen Entgleisung rechtzeitig gegensteuern zu können.

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  • Chronische Lungenerkrankungen und Cor pulmonale

    Pulmonale Drucksteigerungen jeglicher Genese und die konsekutive Rechtsherz­belastung gehen nicht nur mit Leistungsminderung und eingeschränkter Lebensqualität einher, sondern haben auch eine schlechte Prognose.

    Wichtig ist es zu unterscheiden, ob eine prä- oder postkapillare Erkrankung vorliegt.

    Die therapeutischen Möglichkeiten beschränken sich auf supportive Maßnahmen.

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  • ÖGP-Highlights: COPD unter dem Aspekt des chronischen Krankheits-Managements

    Die diesjährige Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie stand unter dem Motto „Lernen – Forschen – Behandeln‟ mit dem Ziel, neue Forschungsergebnisse praxis­relevant aufbereitet zu vermitteln, um so die Behandlung der Patienten zu verbessern.

    Die nachfolgende Auswahl präsentiert eine kurze Übersicht einiger der bei der ÖGP-Tagung diskutierten Themen zu COPD, Pulmonalembolie, pneumologischer Onkologie oder PAH.

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