Highlights vom ECCO 2022

EULAR 2022, 1.-4.6. Newsletteranmeldung

Erscheinungsdatum:
8.5.2014

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Weitere Artikel

Editorial

G. Gastl 10.5.2014

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, die Inzidenz, vor allem jedoch die Prävalenz maligner Bluterkrankungen steigt in Europa signifikant an. Dies gilt insbesondere für lymphoproliferative Neoplasien, aber auch für maligne myeloische Erkrankungen. Ursachen dafür sind in erster Linie die demografische Entwicklung in den westlichen Industrieländern mit einem stark steigenden Anteil der Generation 60+,...

Akute myeloische Leukämie

S. Machherndl-Spandl et al. 10.5.2014

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine klonale Neoplasie, bei der es zur Proliferation und Akkumulation von myeloischen Vorläuferzellen (Myeloblasten) im Knochenmark kommt. Mehr als die Hälfte der Patienten mit AML ist bei Diagnosestellung bereits älter als 60 Jahre. Die Einteilung der AML nach der neuen WHO-Klassifikation basiert auf einer genauen genetischen Diagnostik, nach der die Indikation für eine...

Fortschritte in der Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie

B. Meister 10.5.2014

Die Messung auf minimale Resterkrankung mittels semiquantitativer PCR und Durchflusszytometrie erlaubt eine Risikostratifizierung und Modifikation der Therapieintensität. Die Philadelphia-Chromosom-positive ALL macht im Kindes- und Jugendalter 2–3 %, im Erwachsenenalter ca. 30 % aller ALL-Erkrankungen aus. Tyrosinkinaseinhibitoren werden bei Philadelphia-Chromosom-positiver ALL in der Induktion, Konsolidierung...

Chronische myeloische Leukämie

A. Petzer 10.5.2014

Für die Wahl der Erstlinientherapie der CML sollten mehrere Parameter berücksichtigt werden: Risikoprofil bei Erkrankungsbeginn (Sokal-, Euro-, EUTOS-Score), Komorbiditäten und das Therapieziel (chronische dauerhafte Behandlung vs. eventuell erzielbare behandlungsfreie Remission). Entscheidend für den weiteren Verlauf sind ein engmaschiges Monitoring gemäß den aktuellen Guidelines und ein spezieller Fokus auf...

Chronisch-lymphatische Leukämie

G. Hopfinger et al. 10.5.2014

Bei Leistungsminderung mit indolenter Lymphknotenschwellung oder B-Symptomen (Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust) ist ein Blutbild inkl. Differenzialblutbild erforderlich. Liegt eine absolute Lymphozytose ≥ 5 G/l vor, ist an das Vorliegen einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) zu denken und eine Durchflusszytometrie (FACS) dringend zu empfehlen. Die weitere Diagnostik und Risikoevaluierung sollte an...

Lymphome

M. A. Fridrik 10.5.2014

R-Benda als neue, wenig toxische Therapie für indolente Lymphome. Rituximab-Erhaltungstherapie bei indolenten Lymphomen noch immer nicht endgültig etabliert. NCCN-IPI als neuer Risikoscore für DLBCL-Patienten, die mit Rituximab und Chemotherapie behandelt werden. R-CHOP14 und R-CHOP21 als gleichwertige Therapiealternativen für über 60-Jährige mit DLBCL.

Rezente Entwicklungen: Therapie des multiplen Myeloms

D. Lechner 10.5.2014

Der Proteasominhibitor Bortezomib ist als First-Line-Therapie etabliert und könnte zukünftig auch eine Rolle in der Erhaltungstherapie spielen. FIRST ist die bislang größte Studie bei älteren Myelompatienten und belegt den Vorteil einer Lenalidomid+Dexamethason-Langzeittherapie mit einer Verlängerung des progressionsfreien und Gesamtüberlebens. Pomalidomid + Dexamethason empfiehlt sich für die Behandlung...

 


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