UIM 08|2015

UIM 08|2015 Themenheft ESC


Editorial

  • Neuigkeiten und ihr Stellenwert für die eigene Praxis
    Zur Jahrestagung der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft (ESC) in London Ende August 2015 sind Tausende von Kollegen aus verschiedenen Ländern Europas, aber auch aus anderen Kontinenten angereist. In vielen Symposien, Vortagsreihen und Posterpräsentationen wurden neue Erkenntnisse auf verschiedensten Gebieten der Kardiologie ...Weiterlesen ...

Kardiologie

  • Abriss zu den wichtigsten Neuerungen: Pulmonal-arterielle Hypertension – die ESC-Richtlinien 2015

    Definition von pulmonal-arterieller Hypertension wurde überarbeitet (Lungengefäß­widerstand über 3 Wood-Einheiten aufgenommen), ebenfalls das Klassifikationsschema.

    Neuerungen finden sich auch zu den Diagnose- und Monitoring-Empfehlungen.

    Die Einstufung der Risikosubstanzen für eine PAH-Entwicklung wurde aktualisiert.

    Neue Substanzen mit Morbiditäts-/Mortalitätsdaten und Effektivität als Kombinationstherapien finden Eingang in den Behandlungsalgorithmus 2015.

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  • Ein altes, aber ungelöstes Problem: Neue Behandlungsstrategien bei Hypertonie

    Kaliumsparende Diuretika sind hervorragende Therapiealternativen bei arterieller Hypertonie.

    Die Kombination aus Amilorid und Hydrochlorothiazid hat bei Stoffwechselneutralität eine großartige antihypertensive Wirkung, auch als First-Line-Therapie.

    Spironolacton bringt 60 % der Patienten mit therapierefraktärer arterieller Hypertonie ins Ziel.

    Der Angiotensin-Rezeptor- und Neprilysin-Inhibitor LCZ-696 ist eine neue Therapiealternative in der Hypertonie.

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  • Medikamentöse Therapie und Therapiesteuerung: Neuerungen zur Herzinsuffizienz

    Neprilysin-Inhibitor LCZ696: in allen untersuchten Altersgruppen vergleichbar wirksam.

    In Metaanalyse belegter Benefit durch Therapie des Eisenmangels.

    Therapiesteuerung durch natriuretische Peptide verbessert harte Endpunkte.

    Bei Herzinsuffizienz und zentraler Schlafapnoe Servo-Ventilation nicht empfohlen.

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  • Arrhythmien – Neue Leitlinien und neue Entwicklungen

    Neue Leitlinien für die Therapie von Kammerrhythmusstörungen und zur Prävention des plötzlichen Herztodes: Wichtigkeit der Wartezeit vor ICD-Implantation nach Myokardinfarkt, der neu verfügbaren Devices (subkutaner ICD, Schockweste) in speziellen Situationen sowie der Autopsie und genetischen Testung nach plötzlichem Herztod.

    Erste, vielversprechende Ergebnisse für zweiten sondenlosen Schrittmacher (Nanostim®).

    5-Jahres-Daten der MANTRA-PAF-Studie: erwarteter Vorteil der Katheterablation vs. antiarrhythmische Therapie bei paroxysmalem Vorhofflimmern.

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  • Akutes Koronarsyndrom

    BACC-Studie mit hochsensitivem Troponin I: 0-1-Strategie verkürzt die Wartezeit in der Notaufnahme um 2 Stunden (von ca. 3 h auf 1 h).

    ALBATROSS-Studie mit Spironolacton: Insgesamt bringt der frühe Einsatz bei Infarktpatienten ohne Herzmuskelschwäche keinen Vorteil.

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  • London – Berlin – San Francisco: Neues zur Transkatheter- Aortenklappenimplantation (TAVI)

    TAVI nimmt zu: Derzeit werden 71.000 TAVI-Prozeduren pro Jahr gemacht, im Jahr 2025 könnten es schon 289.000 sein.

    Aktuelle deutsche Registerdaten: Vitale Komplikationen nach TAVI nahmen von 6,8 % (2011) auf 3,9 % (2013) ab.

    „Next generation‟-Klappen: Die selbstexpandierende CoreValve-Evolut-R-Klappe wird über das derzeit kleinste Zugangssystem implantiert und ist repositionierbar. Die ballonexpandierbare SAPIEN-3-Klappe verfügt über ein verbessertes Rahmendesign und optimierte hämodynamische Eigenschaften. Die 1-Jahres-Daten sind vielversprechend.

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  • Neu erschienene Empfehlungen der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft (ESC): Überarbeitete Endokarditis-Richtlinien

    Früher chirurgischer Eingriff mit besseren Resultaten als konventionelle Therapie. Nuklearmedizinischer Nachweis von Vegetationen um eine Klappenprothese als zusätzliches „Hauptkriterium‟.

    Endokarditis-Teams senken die 1-Jahres-Mortalität.

    Dringender Bedarf an Studien zur Endokarditis implantierter elektronischer Geräte (CDRIE).

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  • Aktualisierte ESC-Guidelines: Diagnose und Management von Perikarderkrankungen

    Bei Patienten mit Perikarditis sollte ein Hauptaugenmerk auf die richtige Triage zwischen niedrigem, moderatem und hohem Risiko gelegt werden.

    Die Kombination von Aspirin bzw. NSAR mit Colchicin wird als First-Line-Therapie einer Perikarditis empfohlen und kann die Rezidivrate deutlich senken.

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  • Therapiesicherheit von DOAK im Forschungsfokus – Neue Daten zu Patientenadhärenz, Rezidivrisiko und Antagonisierbarkeit

    Gute Therapieadhärenz bei Apixaban durch Schulung nicht weiter steigerbar.

    VTE-Rezidivrisiko unter Rivaroxaban in Registerstudie vergleichbar mit Vitamin-K-Antagonisten.

    Keine Überkorrektur des Gerinnungssystems bei Antagonisierung von Dabigatran durch Idarucizumab bei experimentellem Polytrauma.

    Antagonisierbarkeit von Edoxaban mit unterschiedlichen Dosierungen der Substanz Ciraparantag.

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  • Entwicklung und Überblick: PCSK-9-Inhibitoren – Neue Substanzklassen am Horizont

    PCSK-9-Hemmer: seit Etablierung der Statine größte Revolution in der Behandlung der Hyperlipi­dämie, erste Präparate bereits zugelassen.

    Unabhängig von der vorangegangenen Lipidtherapie „On-Top-LDL-C-Reduktionen‟ bis zu 70 % erreichbar, Nebenwirkungsraten auf Placebo-Niveau.

    Zielgruppen: Hochrisiko-Patienten ohne Zielwert-er­reichung unter Standardtherapie, Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie sowie Patienten mit Statinintoleranz.

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