UIM 05|2016

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 5/16
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Der Schrecken der Brexit-Abstimmung in Großbritannien steckt uns wohl allen in den Gliedern. In einer globalisierten Welt darf man die Bürger nicht mit nationalistischen Parolen aufhetzen. Wie verheerend die wirtschaftlichen Folgen sein ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 5/16
    Diagnostik und Therapie: nachdenken, erwägen, handeln …
    Sie finden in dieser Ausgabe von Universum Innere Medizin mehrere Artikel über die neuen Guidelines der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit Herzinsuffizienz. Ob die dort vorgeschlagenen ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • Neues Ehrenmitglied der ÖGGH: Professor Peter Ferenci

    Im Rahmen ihrer 49. Jahrestagung im Juni 2016 in der Wiener Hofburg verlieh die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) die Ehrenmitgliedschaft an Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Ferenci von der Medizinischen Universität Wien (Abb. 1). Es ist dies die 27. Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft (Tab.).

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Was sich die PatientInnen wünschen

    Die Strukturen im österreichischen Gesundheitswesen werden sich ändern – sich ändern müssen. Auch eine variantenreichere Struktur in der niedergelassenen Medizin wäre erforderlich.

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Alles was Recht ist!

Kardiologie

  • Kongress der Heart Failure Association 2016: Top-Highlight – die neuen Diagnose- und Behandlungsrichtlinien

    Das Top-Highlight des Herzinsuffizienz-Kongresses 2016 sind die neuen Empfehlungen zur Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz unter Inklusion von Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inihibitoren. Deren Einsatz ist allerdings an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: Diese betreffen die Vortherapie, die Verträglichkeit von ACE-Hemmern/ARB und die NT-proBNP-Spiegel.

    Weitere Neuerungen beinhalten die initiale Kombinationstherapie mit Beta-Blocker und ACE-Inhibitor und eine stufenweise Evaluierung des Therapieerfolgs.

    In den neuen Diagnoseleitlinien wurde zur klareren Abgrenzung der Herzinsuffizienz mit eingeschränkter Pumpfunktion von jener mit erhaltener Pumpfunktion die Kategorie der Herzinsuffizienz mit mäßig reduzierter Pumpfunktion eingeführt (HFmrEF, Auswurffraktion 40–50 %).

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  • ESC-Guidelines 2016: Medikamentöse Therapie der systolischen Herzinsuffizienz

    Alle symptomatischen PatientInnen mit Herzinsuffizienz und reduzierter LVEF benötigen als Basistherapie einen ACE-Hemmer (bei Unverträglichkeit AT1-Rezeptorblocker) und Beta-Blocker, die in niedriger Dosierung langsam auf die empfohlene Maximaldosis gesteigert werden sollten.

    Weiterhin symptomatische PatientInnen profitieren von der additiven Gabe eines Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten. Diuretika sollten begleitend in der niedrigst erforderlichen Dosierung angepasst werden, um Euvolämie zu erhalten.

    Verbleiben PatientInnen unter dieser Basistherapie symptomatisch bzw. treten im Krankheitsverlauf neuerlich Symptome der Herzinsuffizienz auf, sind in Abhängigkeit von Grundrhythmus, der Breite der QRS-Komplexe bzw. der ACE-Hemmer-Verträglichkeit Behandlungen (auch in Kombination) mit Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren, Ivabradin oder einem Device zur Resynchronisation indiziert.

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  • Pulmonale Hypertension – neue Guidelines: Wie hoch ist die Evidenz, dass SSRI Lungenhochdruck erzeugen?

    Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer: SSRI-Exposition in später Schwangerschaft – ab der 20. Schwangerschaftswoche, am besten untersucht für die letzten 90 Tage der Schwangerschaft – ist mit einem erhöhten Risiko für eine persistierende pulmonale Hypertension des Neugeborenen (PPHN) assoziiert.

    Das Risiko ist aber – anders, als frühere Studien vermuten ließen – gering: adjustierte Odds Ratio 1,28 (95%-KI 1,01–1,64).

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Multiples Myelom: Neue Substanzen verbessern Prognose

    Innerhalb der letzten Monate wurden 4 neue Substanzen, nämlich Carfilzomib, Panobinostat, Daratumumab und Elotuzumab, bei vorbehandelten Patienten mit multiplem Myelom in Europa zugelassen. Für die nächsten Monate ist die Markteinführung von Ixazomib zu erwarten.

    Damit erfolgte eine fast schlagartige Erweiterung der Möglichkeiten für vorbehandelte Patienten mit multiplem Myelom. Für die nahe Zukunft ist die Etablierung dieser Substanzen auch in der Erstlinientherapie zu erwarten.

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Nephrologie

Infektiologie

  • ECCMID 2016 – die Highlights

    TAVI-Endokarditis: eine Erkrankung mit zunehmender Häufigkeit und hoher Letalität.

    Weltweit zunehmendes Auftreten von multiresistenten gramnegativen Bakterien mit plasmidvermittelter Resistenz gegen Reserveantibiotikum Colistin vermutlich durch Colistin-Einsatz in der Veterinärmedizin.

    Zika-Virus-Epidemie in Südamerika: Präventionsmaßnahmen vor allem zur Vermeidung fetaler Missbildungen notwendig.

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Schmerzmedizin