UIM 10|2016

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 10/16
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Der Terror hat uns also zur Jahreswende mit grausamen Ereignissen begleitet: am Weihnachtsmarkt in Berlin und bei Silvesterfeierlichkeiten in Istanbul. Wie sollen wir uns in einem zivilisierten Land davor schützen bzw. wie ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 10/16
    Bauchspeicheldrüsenerkrankungen – das Hoffnungsgebiet der Inneren Medizin
    Chronische Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse führen immer noch ein Schattendasein in der von Erfolg geprägten modernen Inneren Medizin. Die Diagnostik ist bei brauchbarer Spezifität wenig sensitiv. Die Therapiemöglichkeiten sind, bis auf die heilende Wirkung ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • Hans Popper Lecturer 2016: Anna Mae Diehl

    Die international renommierte Hans Popper Lecture wird jährlich zu Ehren von Professor Dr. Hans Popper (1903–1988), einem zentralen Wegbereiter der modernen Hepatologie mit Wiener Wurzeln, sowie zur Stärkung der wissenschaftlichen Sichtbarkeit der hepatologischen Forschung an der Medizinischen Universität Wien abgehalten. Als Sprecherin 2016 konnte Professor Dr. Anna Mae Diehl, Duke University School of Medicine, USA, gewonnen werden (Abb.).

    Weiterlesen ...

Seite des niedergelassenen Internisten

Alles was Recht ist!

Angiologie

  • Abdominelles Aortenaneurysma: Diagnostik

    Bei asymptomatischen Patienten mit abdominellem Aortenaneurysma (AAA) erfolgt die Diagnose und Verlaufskontrolle mittels Ultraschalls.

    Ein AAA-Screening wird bei allen Männern ab dem 65. Lebensjahr, bei Frauen mit Raucheranamnese ab dem 65. Lebensjahr sowie bei Geschwistern von AAA-Patienten empfohlen.

    Bei symptomatischen Patienten sollte an AAA-Komplikationen, aber auch an seltene Varianten des AAA gedacht werden.

    Weiterlesen ...
  • Abdominelles Aortenaneurysma: Interventionelle Therapie

    Bei der interventionellen aortalen Aneurysmatherapie erfolgt die endoluminale Entfaltung eines membranbeschichteten Stents, der das Aneurysma vom Blutkreislauf ausschließt.

    Die endovaskuläre Stentgraftimplantation ist eine moderne und routinemäßig durchgeführte Methode zur Behandlung eines akuten oder chronischen infrarenalen Aortenaneurysmas. Auch juxtarenal und iliakal kommt sie zunehmend zum Einsatz.

    Der Eingriff erfolgt durch speziell geschulte Interventionisten in personell und gerätetechnisch adäquat ausgestatteten Zentren.

    Weiterlesen ...
  • Abdominelles Aortenaneurysma: Chirurgische Therapie

    Das arteriosklerotische abdominelle Aortenaneurysma kann offen-chirurgisch oder endovaskulär behandelt werden.

    Die endovaskuläre Methode ist nicht bei allen Patienten möglich und weist bei niedrigerer perioperativer Letalität signifikant mehr Langzeitkomplikationen (Lecks) auf.

    Weiterlesen ...

Rheumatologie

Onkologie

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Endoskopischer Ultraschall bei Pankreasläsionen

    Der endoskopische Ultraschall (EUS) mit Biopsie ist heute die Untersuchung der Wahl zur Definition der Behandlungskonsequenz einer zufällig entdeckten Raumforderung im Pankreas.

    EUS ermöglicht die verlässliche Zuordnung verschiedener zystischer Veränderungen oder Neoplasien. Ausnahme: Situation einer auf Basis der Schnittbildgebung klar gegebenen Indikation zur chirurgischen Resektion eines Pankreaskarzinoms.

    Die Erfahrung des Untersuchers, die Aktualität der technischen Ausrüstung und der mangelhafte Kostenersatz beschränken die Untersuchung auf Schwerpunktzentren.

    Weiterlesen ...
  • Aktuelle Therapie des metastasierten Adenokarzinoms des Pankreas

    Erstlinientherapie: Welches Therapieregime infrage kommt, hängt vom Allgemeinzustand des Patienten ab. Derzeit gibt es vier Möglichkeiten: Gem-citabin als Monotherapie, Gemcitabin in Kombination mit Erlotinib oder an Nanopartikel gebundenes Paclitaxel (nab-Paclitaxel) sowie Folfirinox (Folinsäure, 5-Fluorouracil, Irinotecan und Oxaliplatin).

    Neue Option in der Zweitlinie: in Liposomen verkapseltes Irinotecan (nal-Iri). Es wurde kürzlich zur Behandlung des metastasierten Adenokarzinoms des Pankreas in Kombination mit 5-Fluorouracil und Leucovorin bei Patienten, deren Erkrankung unter einer Gemcitabin-basierten Therapie fortgeschritten ist, zugelassen.

    Weiterlesen ...

Nephrologie

Schmerzmedizin

  • Häufige Kopfschmerzsyndrome in der Notaufnahme

    Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten Schmerzsyndromen in einer Notaufnahme.

    Das Erkennen von häufigen primären Kopfschmerzen wie Migräne, Spannungskopfschmerz und Cluster-Kopfschmerz ist für die Therapiewahl wichtig.

    Kopfschmerz durch Schmerzmittelübergebrauch: Patientenaufklärung über die Beschränkung der Schmerzmitteleinnahme auf maximal 10 Tage/Monat.

    Weiterlesen ...

Palliativmedizin

  • „Migrate your mind“ − Kultursensitive Kommunikation und Versorgung in Onkologie und Palliativmedizin

    Patienten mit Migrationshintergrund weisen besondere kulturspezifische Bedürfnisse auf, die in der Onkologie und Palliativmedizin spezielle Berücksichtigung finden müssen.

    Kommunikationsprobleme durch sprachliche Barrieren sowie familiäre und soziale Strukturen führen zu Herausforderungen in der täglichen klinischen Arbeit.

    Der individuelle Umgang mit kulturspezifischen Wünschen und Bedürfnissen ist besonders wichtig für die Zufriedenheit von Patienten und Mitarbeitern.

    Qualitative Forschung hat einen besonders großen Stellenwert in der Palliativmedizin, um individuelle Zugänge, Erfahrungen und Erwartungen adäquat abbilden zu können.

    Weiterlesen ...