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Erscheinungsdatum:
30.12.2016

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 10/16

Günter J. Krejs 30.12.2016

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Terror hat uns also zur Jahreswende mit grausamen Ereignissen begleitet: am Weihnachtsmarkt in Berlin und bei Silvesterfeierlichkeiten in Istanbul. Wie sollen wir uns in einem zivilisierten Land davor schützen bzw. wie können wir diesen Entwicklungen begegnen? Brutaler Intoleranz mit sanfter Toleranz zu begegnen kann nicht die richtige Antwort...

Editorial

Editorial 10/16

Wolfgang Vogel 30.12.2016

Bauchspeicheldrüsenerkrankungen – das Hoffnungsgebiet der Inneren Medizin Chronische Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse führen immer noch ein Schattendasein in der von Erfolg geprägten modernen Inneren Medizin. Die Diagnostik ist bei brauchbarer Spezifität wenig sensitiv. Die Therapiemöglichkeiten sind, bis auf die heilende Wirkung von Kortikosteroiden bei der IgG4-Pankreatitis, deutlich...

Seite der Gesellschaft

Hans Popper Lecturer 2016: Anna Mae Diehl

Elisabeth Fabian et al. 30.12.2016

Die international renommierte Hans Popper Lecture wird jährlich zu Ehren von Professor Dr. Hans Popper (1903–1988), einem zentralen Wegbereiter der modernen Hepatologie mit Wiener Wurzeln, sowie zur Stärkung der wissenschaftlichen Sichtbarkeit der hepatologischen Forschung an der Medizinischen Universität Wien abgehalten. Als Sprecherin 2016 konnte Professor Dr. Anna Mae Diehl, Duke University School of...

Seite des niedergelassenen Internisten

„Aus der Stellenplanung sind wir einmal heraus“

Lothar Fiedler 30.12.2016

Wie sich das österreichische Gesundheitswesen weiterentwickelt, hängt jetzt noch mehr vom Gutdünken von Bund, Bundesländern und Sozialversicherung ab, meint Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der ÖÄK.

Alles was Recht ist!

Verhalten bei Gerichtsverfahren

Monika Ploier 30.12.2016

Wenn ein Arzt eine Klage von einem Patienten bekommt, ist es unbedingt erforderlich, richtig zu agieren.

Angiologie

Abdominelles Aortenaneurysma: Diagnostik

Oliver Schlager et al. 30.12.2016

Bei asymptomatischen Patienten mit abdominellem Aortenaneurysma (AAA) erfolgt die Diagnose und Verlaufskontrolle mittels Ultraschalls. Ein AAA-Screening wird bei allen Männern ab dem 65. Lebensjahr, bei Frauen mit Raucheranamnese ab dem 65. Lebensjahr sowie bei Geschwistern von AAA-Patienten empfohlen. Bei symptomatischen Patienten sollte an AAA-Komplikationen, aber auch an seltene Varianten des AAA gedacht werden.

Angiologie

Abdominelles Aortenaneurysma: Interventionelle Therapie

Peter Kalmar 30.12.2016

Bei der interventionellen aortalen Aneurysmatherapie erfolgt die endoluminale Entfaltung eines membranbeschichteten Stents, der das Aneurysma vom Blutkreislauf ausschließt. Die endovaskuläre Stentgraftimplantation ist eine moderne und routinemäßig durchgeführte Methode zur Behandlung eines akuten oder chronischen infrarenalen Aortenaneurysmas. Auch juxtarenal und iliakal kommt sie zunehmend zum Einsatz. Der...

Angiologie

Abdominelles Aortenaneurysma: Chirurgische Therapie

Gustav Fraedrich 30.12.2016

Das arteriosklerotische abdominelle Aortenaneurysma kann offen-chirurgisch oder endovaskulär behandelt werden. Die endovaskuläre Methode ist nicht bei allen Patienten möglich und weist bei niedrigerer perioperativer Letalität signifikant mehr Langzeitkomplikationen (Lecks) auf.

Gastroenterologie & Hepatologie

Endoskopischer Ultraschall bei Pankreasläsionen

Wolfgang Vogel 30.12.2016

Der endoskopische Ultraschall (EUS) mit Biopsie ist heute die Untersuchung der Wahl zur Definition der Behandlungskonsequenz einer zufällig entdeckten Raumforderung im Pankreas. EUS ermöglicht die verlässliche Zuordnung verschiedener zystischer Veränderungen oder Neoplasien. Ausnahme: Situation einer auf Basis der Schnittbildgebung klar gegebenen Indikation zur chirurgischen Resektion eines...

Gastroenterologie & Hepatologie

Aktuelle Therapie des metastasierten Adenokarzinoms des Pankreas

Angela Djanani 30.12.2016

Erstlinientherapie: Welches Therapieregime infrage kommt, hängt vom Allgemeinzustand des Patienten ab. Derzeit gibt es vier Möglichkeiten: Gem-citabin als Monotherapie, Gemcitabin in Kombination mit Erlotinib oder an Nanopartikel gebundenes Paclitaxel (nab-Paclitaxel) sowie Folfirinox (Folinsäure, 5-Fluorouracil, Irinotecan und Oxaliplatin). Neue Option in der Zweitlinie: in Liposomen verkapseltes Irinotecan...

Nephrologie

Eigene Daten zu Ursachen, prädisponierenden Faktoren und Outcome: sind akute Nierenversagen verhinderbar?

Hannelore Sprenger-Mähr 30.12.2016

Steigende Inzidenz des akuten Nierenversagens (AKI). AKI ist mit Morbidität und Mortalität assoziiert. AKI ist häufig ambulant erworben und multifaktoriell verursacht. AKI ist durch Präventivmaßnahmen teilweise verhinderbar.

Onkologie

HPV-Impfung-Update – wie impfen? Neue Entwicklungen bei Zervix- und Endometriumkarzinom

Paul Sevelda 30.12.2016

Die neue 9-fach-HPV-Impfung sollen alle Buben und Mädchen im Rahmen des kostenlosen österreichweiten Schulimpfprogrammes zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr erhalten (www.krebshilfe.net). Die primäre Therapie des Zervix- und Korpuskarzinoms orientiert sich am Stadium der Erkrankung und am biologischen Tumortyp. Dies erfordert eine individuelle Entscheidungsfindung, am besten durch entsprechend ausgebildete...

Palliativmedizin

„Migrate your mind“ − Kultursensitive Kommunikation und Versorgung in Onkologie und Palliativmedizin

Tamara Rumpold et al. 30.12.2016

Patienten mit Migrationshintergrund weisen besondere kulturspezifische Bedürfnisse auf, die in der Onkologie und Palliativmedizin spezielle Berücksichtigung finden müssen. Kommunikationsprobleme durch sprachliche Barrieren sowie familiäre und soziale Strukturen führen zu Herausforderungen in der täglichen klinischen Arbeit. Der individuelle Umgang mit kulturspezifischen Wünschen und Bedürfnissen ist...

Rheumatologie

B-Zell-Depletion − Rituximab wirkt bei verschiedensten Rheuma-Erkrankungen

Eva Rath 30.12.2016

Durch die zentrale Rolle der B-Zellen in der Immunantwort führt die B-Zell-depletierende Therapie mit Rituximab bei zahlreichen rheumatischen Autoimmunerkrankungen zu ausgezeichneten Erfolgen. Zugelassen ist die Therapie bereits bei rheumatoider Arthritis sowie ANCA-assoziierten Vaskulitiden.

Schmerz

Häufige Kopfschmerzsyndrome in der Notaufnahme

Nenad Mitrovic 30.12.2016

Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten Schmerzsyndromen in einer Notaufnahme. Das Erkennen von häufigen primären Kopfschmerzen wie Migräne, Spannungskopfschmerz und Cluster-Kopfschmerz ist für die Therapiewahl wichtig. Kopfschmerz durch Schmerzmittelübergebrauch: Patientenaufklärung über die Beschränkung der Schmerzmitteleinnahme auf maximal 10 Tage/Monat.

 



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