UIM 08|2017

UIM 08|2017 Themenheft ESC 2017

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Kardiologische und herzchirurgische Höhepunkte aus Barcelona
    In diesem Heft finden Sie zahlreiche Beiträge über den diesjährigen Kongress der Europäi­schen Kardiologischen Gesellschaft (ESC), der Ende August in Barcelona stattgefunden hat. Erfreulicherweise nahmen an diesem Kongress nicht nur Kardiologen, sondern auch zahlreiche Herzchirurgen teil – eine Entwicklung, die ...Weiterlesen ...

Kardiologie

  • Kardiovaskuläre Prävention bei Typ-2-Diabetes und metabolischem Syndrom

    Antihyperglykämische Therapie: Empagliflozin, Canagliflozin, Liraglutid und Semaglutid verbessern das kardiovaskuläre Outcome.

    Lipidmanagement: Der CETP-Inhibitor Anacetrapib senkt schwere koronare Ereignisse signifikant (9 %). Der siRNA-basierte Lipidsenker Inclisiran bewirkt eine LDL-Senkung um 46,8 %.

    Lebensstilmodifikation: höhere Fettzufuhr ist mit geringerem Mortalitätsrisiko assoziiert.

    Antikoagulation: Die Kombination von Aspirin und Rivaroxaban führt zu einer Verbesserung des kardiovaskulären Outcomes.

    Antiinflammatorische Therapie: Canakinumab senkt kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) signifikant um 15 %.

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  • Radikale Cholesterinsenkung zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse

    Sehr niedrige LDL-C-Werte (< 20 mg/dl) erweisen sich als vorteilhaft und frei von Nebenwirkungen.

    Auch Schlaganfallpatienten profitieren von einer zusätzlichen PCSK9-Hemmer-Therapie.

    Erstmals wurde eine Cholesterinester-Transferprotein-Inhibitor-Studie mit positivem Ausgang präsentiert.

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  • Arrhythmien im Fokus

    CASTLE-AF: Die Katheterablation verbessert die Prognose von Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) und Herzinsuffizienz (HI).

    EMANATE: Auch Apixaban kann sicher und effektiv in der Kardioversion von Patienten mit VHF eingesetzt werden.

    IMPACT-AF: Ein intensives Schulungsprogramm kann die Adhärenz zur Antikoagulation verbessern.

    CAPTAF: Die Katheterablation verbessert die Symptomatik von VHF-Patienten auch dann, wenn die VHF-Dauer nicht signifikant beeinflusst ist.

    REHEARSE-AF: Regelmäßige Übermittlung kurzer EKG-Streifen ist eine effektive Maßnahme im Screening für asymptomatisches VHF.

    RACE 3: Eine konsequente Therapie von Risikofaktoren („upstream therapy‟) kann bei HI-Patienten VHF verhindern.

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  • Highlights aus der Hypertensiologie

    Renale Denervierung senkt den Blutdruck.

    Resistente Hypertonie ist häufig durch inadäquat hohes Aldosteron mit Volumenüberladung bedingt und kann dementsprechend gut mit einem kaliumsparenden Diuretikum behandelt werden.

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  • Neues zur pulmonalen Hypertension

    Neue medikamentöse Therapieoptionen bei PAH sind Ralinepag und inhalatives Stickstoffmonoxid (iNO).

    Bei nichtoperabler chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertension (CTEPH) führte subkutanes Treprostinil nach 6 Monaten zu einer Verbesserung der Gehstrecke um 45 Meter.

    Die prognostische Relevanz rascher klinischer Verschlechterung wurde in einer neuen Analyse der zwei größten Medikamentenstudien bestätigt.

    Die perkutane interventionelle Revaskularisierung der Pulmonalarterien bei akuter und chronischer Pulmonalembolie wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

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  • Neuigkeiten zur Herzchirurgie

    Stationäre Wiederaufnahmen sind in der Koronarchirurgie nicht selten, wobei die Inzidenz von vorbestehenden Komorbiditäten und perioperativ aufgetretenen Komplikationen abhängt.

    Revaskularisation bei Typ-1-Diabetes: Das Outcome nach Bypassoperation ist deutlich besser im Vergleich zur PCI.

    Neurologische Komplikationen: Der prophylaktische Verschluss des linken Herzohres kann zu einer Verminderung der zerebralen Ereignisse nach elektiver Herzoperation führen.

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  • Die neuen STEMI-Guidelines der ESC

    Die 2017 erschienene ESC-Leitlinie zum Myokardinfarkt mit ST-Hebung (STEMI) enthält ein klares und vereinfachtes Behandlungskonzept für STEMI-Patienten.

    „Alte‟ interventionelle Techniken wurden weitgehend abgelöst (BMS, femoraler Zugang) und sind lediglich speziellen Situationen vorbehalten.

    „The lower the better‟: LDL-Cholesterin ist ein wesentlicher kardiovaskulärer Risikofaktor und sollte im Rahmen der Sekundärprävention so weit wie möglich gesenkt werden (Kombinationstherapie bei Hochrisikopatienten).

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  • Angeborene Herzkrankheiten

    Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) können auch nach Korrektur­operationen oft komplexe pathophysiologische und anatomische Verhältnisse aufweisen, die spezielles Wissen für die richtige Behandlung erfordern.

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