UIM 08|2017

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 08|2017 Themenheft ESC 2017

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 8/17
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die Virushepatitis A macht wieder von sich reden. Seit Jahren ist im österreichischen Impfplan die Impfung gegen Hepatitis A enthalten. Die Impfung ist aber nicht kostenlos, wie es die ÖsterreicherInnen aufgrund ihrer ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 8/17
    Diarrhö – neue Perspektive durch neue Nachweismethoden
    Manchmal – wie bei Hepatitis oder HIV-Infektionen – ist es der therapeutische Fortschritt, der überwältigende Erfolge feiert. Bei anderen Gelegenheiten ist es hingegen der diagnostische Fortschritt, der völlig neue Möglichkeiten bietet und ein ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • Die ÖGIM-Jahrestagung 2017 im Rückblick

    Die 48. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM) beschäftigte sich eingehend mit dem Thema „Leitlinien versus Erfahrungsmedizin“. In den wissenschaftlichen Sitzungen wurden organ­spezifisch die aktuellen Leitlinien vorgestellt und kritisch beleuchtet. Über die reine Fachmedizin hinausgehende Spezialsitzungen widmeten sich u. a. der rechtlichen Verbindlichkeit von Leitlinien, dem Internet als Wissensbasis sowie der neuen Facharztausbildung. Die bewährte Fortbildungsschiene ÖGIM Innere Medizin Compact ergänzte das Hauptprogramm wie immer perfekt.

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  • Leitlinien in der Inneren Medizin: Korsett oder Richtschnur?

    Über die wissenschaftliche und rechtliche Bedeutung von medizinischen Leitlinien diskutierten der Kardiologe Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Weidinger und der Experte für Medizinrecht Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner im Rahmen eines Symposiums der Korporativen Mitglieder zur ÖGIM-Jahrestagung 2017.

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  • Ehrenmitgliedschaft für Prof. Günter J. Krejs

    Aus der Laudatio für o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs durch Univ.-Prof. Dr. Peter Knoflach, Wels, anlässlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der ÖGIM – Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin – am 22. 9. 2017 im Rahmen der Jahrestagung in Salzburg …

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Traumberuf: Facharzt für Innere Medizin

    Grazer Wissenschafter stellten die Frage, ob Medizinstudenten und Turnusärzte noch den Hausarztberuf anstreben. „Und wie sieht es für die Tätigkeit als niedergelassener Internist aus?“, fragt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer.

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Alles was Recht ist!

  • Wie genau muss aufgeklärt werden?

    In einer neueren Entscheidung des OGH hat dieser ausgesprochen, dass ein Patient grundsätzlich nicht auch über die allgemeine Eintrittswahrscheinlichkeit der einzelnen mit dem Eingriff verbundenen Risiken informiert werden muss.

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Kardiologie

  • Serie: Kardiologische Register – Tako-Tsubo-Register Österreich

    Extremer emotionaler und physischer Stress können eine Tako-Tsubo-Kardiomyopathie – auch als „Broken-Heart-Syndrom‟ bekannt – auslösen.

    Die Symptome sind ähnlich jenen eines Herzinfarktes, allerdings erweist sich die Darstellung der Koronarien in der Angiografie als unauffällig.

    Ein nationales Tako-Tsubo-Register befindet sich im Aufbau.

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Angiologie

Rheumatologie

  • Knochenstrukturanalyse bei Osteoporose

    Die Knochenbiopsie, der Goldstandard zur Knochenmikrostrukturanalyse, wird weitgehend von nichtinvasiven Methoden verdrängt.

    Die hochauflösende periphere quantitative Computertomografie erlaubt eine nichtinvasive Bestimmung der trabekulären und kortikalen Knochenmikrostruktur, der volumetrischen Knochendichte und der Knochengeometrie.

    Der Trabecular Bone Score, eine DXA-Applikation zur Abschätzung der trabekulären Knochentextur, sollte in Diagnose und Therapieentscheidung berücksichtigt werden.

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  • Die Rolle der Apoptose in der Pathogenese des SLE

    Patienten mit systemischem Lupus erythematodes weisen häufig eine Defizienz bei der Beseitigung apoptotischer Zellen auf.

    Immunkomplexe aus apoptotischen Zellen und Autoantikörpern fördern Autoimmunphänomene.

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Hämatologie und Onkologie

  • Zellbasierte Therapien in der Onkologie

    Der Einsatz von T-Zellen in der Behandlung von Krebs ist eines der zurzeit vielver­sprechendsten Konzepte der Krebsimmuntherapie.

    2010 wurde erstmals eine zelluläre Krebsimmuntherapie auf Basis der sogenannten dendritischen Zellen für die Behandlung des Prostatakarzinoms zugelassen: Sipuleucel-T(Provenge®).

    2017 genehmigte die FDA erstmals ein auf dem Transfer von Genen basierendes Arzneimittel zur Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie. Mit Tisagenlecleucel (Kymriah®) wurde erstmals ein Medikament auf Basis der CAR-T-Technologie genehmigt.

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Onkologie

  • Depression und Krebs

    Adäquate Therapie von Depressionen bei onkologischen Patienten erhöht Überlebensrate, Lebensqualität und Therapieadhärenz.

    Pharmakodynamische und/oder pharmakokinetische Wechselwirkungen bei Multimedikation können die unerwünschten Arzneimittelwirkungen verstärken, sodass sie wirklich klinisch relevant werden und zu vermehrten Spitalsaufnahmen führen.

    Die Arzneimittelwechselwirkungen sind heute weitgehend vorhersehbar und daher meistens vermeidbar.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • EASD 2017: Neues zur Therapie mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten

    Die Stärken der GLP-1-Rezeptor-Agonisten liegen vor allem in der starken antiglykämischen Wirkung und den positiven Effekten bei der Gewichtsreduktion.

    Bei Kombination mit Insulin kann zusätzlich das Risiko für Hypoglykämien gesenkt werden.

    Bei Kombination mit Metformin und SGLT-2-Hemmern können sich positive kardiovaskuläre Effekte ergänzen.

    Einschränkungen sind die gastrointestinalen Nebenwirkungen und die subkutane Verabreichung.

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  • Disease-Management-Konzeptein der Thyreologie

    Das differenzierte Schilddrüsenkarzinom (DTC) erfüllt nicht alle Kernelemente für ein Disease-Management-Programm (DMP), nur ein Bruchteil der Patienten hat eine lebenslange chronische Erkrankung mit Spätkomplikationen.

    Weitere wesentliche Aspekte eines DMP (vorwiegend extramurale Betreuung, vertikale Vernetzung, Kostenintensität, Selbstmessung, Lifestyle-Modifikation) sind nicht ausreichend gegeben.

    Teilaspekte der integrativen Patientenversorgung (Etablierung von Behandlungspfaden, eine Verbesserung der integrativen Betreuung und Vernetzung der Leistungserbringer, Etablierung eines Feedbacksystems) sind jedoch sinnvoll und sollten weiterverfolgt werden.

    • Die Etablierung eines DMP für das Schilddrüsenkarzinom erscheint insgesamt daher nicht zielführend.
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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Das gesunde Mikrobiom – weitreichende Einflüsse auf den Organismus

    Das menschliche Mikrobiom unterliegt laufenden Veränderungen durch äußere und innere Einflüsse (z. B. Ernährung, Antibiotika, genetische Prädisposition).

    Abnorme Veränderungen des Mikrobioms sind mit zahlreichen Erkrankungen assoziiert, z. B. Diabetes mellitus oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.

    Eine gezielte Veränderung des Mikrobioms für therapeutische Zwecke ist Gegenstand der Forschung.

    2017: Gründung der „Austrian Microbiome Initiative‟ (AMICI).

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  • Ursachen und Möglichkeiten zum Wiederaufbau des Mikrobioms

    10 % aller antibiotikaassoziierten Durchfälle werden durch Clostridium difficile ausgelöst.

    Antibiotika verändern die Zusammensetzung des Mikrobioms – dies kann zur ungenü­genden Aufspaltung von Nahrung im Darm führen.

    Veränderungen im Ökosystem Darm sind mehrere Monate nachweisbar.u Probiotika senken die antibiotikabedingte Durchfallrate und sorgen dadurch für eine bessere Verträglichkeit.

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Geriatrie

  • Geriatrische Patienten mit Pneumonie

    Atypische Krankheitspräsentation ist häufig.

    Frailty ist der wichtigste Risikofaktor für ungünstige Krankheitsverläufe.

    Neben der Antibiotikatherapie ist auch adäquate klinische Ernährung und frühzeitige Physiotherapie zur Vermeidung funktioneller Verluste notwendig.

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  • Highlights vom Europäischen Lungenkongress 2017

    Die Jahrestagung der European Respiratory Society (ERS) 2017 in Mailand zählte über 26.000 internationale Teilnehmer.

    Unter dem Motto „Breath Clean Air‟ leistete die ERS Öffentlichkeitsarbeit vor Ort. Schwerpunkt: Raucherprävention und Luftverschmutzung.

    Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Triple-Therapie bei COPD, Behandlung der eosinophilen COPD sowie des eosinophilen Asthmas wurden präsentiert.

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Nephrologie

  • Auf dem Weg zu einer strukturierten CKD-Versorgung in Österreich

    Die in den letzten 2 Jahren eingeführten Awareness-Programme „niere.schützen‟ in der Steiermark oder „Gesunde Niere Vorarlberg‟ sind erfreuliche erste Schritte in Richtung einer strukturierten Früherkennung und Versorgung österreichischer Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen (CKD).

    Um eine breitere Akzeptanz im niedergelassenen Bereich zu erreichen, erscheint die Einbindung von CKD gemeinsam mit Diabetes und Hypertonie in ein breit gefasstes, modulares Disease-Management-Programm (DMP) für kardiovaskuläre Risiko-patienten inklusive angemessener Honorierung der logische und notwendige nächste Schritt.

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Infektiologie

  • Stuhldiagnostik mit PCR

    Kommerzielle Multiplex-PCR-Systeme erlauben es heute, syndrombasiert auf alle relevanten Darmpathogene zu testen und ermöglichen Pathogennachweise meist noch am Tag der Probeneinsendung.

    Im niedergelassenen Bereich haben Refundierungsregeln der Krankenkassen-träger einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität mikrobiologischer Stuhluntersuchungen.

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  • Clostridium-difficile-Infektionen – ein Update

    Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) befinden sich in einem endemischen Dauerhoch, ohne große Einzelausbrüche in den Spitälern. Auch im niedergelassenen Bereich wächst das Bewusstsein für die Problematik.

    Für Surveillance, inklusive molekular-epidemiologischer Abklärung, besteht österreichweit immer noch Handlungsbedarf.

    Das CDI-Management wurde deutlich verbessert durch neue Erkenntnisse zur Prävention und zu Behandlungsstrategien.

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  • Salmonellen in der Landwirtschaft

    Die Übertragung der Salmonellen auf den Menschen erfolgt hauptsächlich durch den Verzehr roher oder ungenügend erhitzter Lebensmittel tierischer Herkunft – in erster Linie von Eiern und Geflügelfleisch.

    Die Prävalenz von Salmonella spp. konnte in den letzten Jahren bei allen Geflügelarten vermindert werden.

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  • Parasiten als Durchfallerreger

    Nicht nur unter Viren und Bakterien, sondern auch unter Parasiten (sensu stricto) gibt es Durchfallerreger.

    Durchfallerregende Protozoen und Helminthen kommen weltweit vor, der geografische Schwerpunkt liegt vornehmlich in wärmeren Zonen.

    Der in Mitteleuropa tätige Arzt sollte bei Patienten mit Durchfall auch Parasiten als Ursache in die Differenzialdiagnose einbeziehen.

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  • Protheseninfektionen

    Protheseninfektionen erfordern ein gut abgestimmtes interdisziplinäres Management.

    Im Rahmen der Fortbildungsserie GIFTIGER DONNERSTAG hospital wurde die aktuelle Datenlage dazu aus drei Disziplinen – Mikrobiologie, Infektiologie und Orthopädie –zusammengefasst.

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  • Prophylaxe von Durchfallerkrankungen in der Reisemedizin

    Die Vielfalt der Erreger des Reisedurchfalls macht einheitliche Maßnahmen zur Vorbeugung schwierig.

    Prophylaktische Antibiotikaeinnahme, obwohl erwiesenermaßen wirksam, eignet sich aufgrund von Nebenwirkungen und Resistenzproblemen nur bedingt; ein breit wirksamer Impfstoff ist nicht zu erwarten.

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Schmerzmedizin

Palliativmedizin

  • Palliative Care und Caring Communities

    Die Professionalisierung des Sterbens erreicht langsam ihre Grenzen. Mehr Geld und mehr Profis schaffen keine den Vorstellungen der Betroffenen angemessene Versorgung.

    Es braucht Alternativen, die an Autonomie, Sozialität und fachlich kompetenter und zivilgesellschaftlicher Sorge orientiert sind.

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Themenheft:

  • Kardiologische und herzchirurgische Höhepunkte aus Barcelona

    In diesem Heft finden Sie zahlreiche Beiträge über den diesjährigen Kongress der Europäi­schen Kardiologischen Gesellschaft (ESC), der Ende August in Barcelona stattgefunden hat. Erfreulicherweise nahmen an diesem Kongress nicht nur Kardiologen, sondern auch zahlreiche Herzchirurgen teil – eine Entwicklung, die…

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  • Kardiovaskuläre Prävention bei Typ-2-Diabetes und metabolischem Syndrom

    Antihyperglykämische Therapie: Empagliflozin, Canagliflozin, Liraglutid und Semaglutid verbessern das kardiovaskuläre Outcome.

    Lipidmanagement: Der CETP-Inhibitor Anacetrapib senkt schwere koronare Ereignisse signifikant (9 %). Der siRNA-basierte Lipidsenker Inclisiran bewirkt eine LDL-Senkung um 46,8 %.

    Lebensstilmodifikation: höhere Fettzufuhr ist mit geringerem Mortalitätsrisiko assoziiert.

    Antikoagulation: Die Kombination von Aspirin und Rivaroxaban führt zu einer Verbesserung des kardiovaskulären Outcomes.

    Antiinflammatorische Therapie: Canakinumab senkt kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) signifikant um 15 %.

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  • Radikale Cholesterinsenkung zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse

    Sehr niedrige LDL-C-Werte (< 20 mg/dl) erweisen sich als vorteilhaft und frei von Nebenwirkungen.

    Auch Schlaganfallpatienten profitieren von einer zusätzlichen PCSK9-Hemmer-Therapie.

    Erstmals wurde eine Cholesterinester-Transferprotein-Inhibitor-Studie mit positivem Ausgang präsentiert.

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  • Arrhythmien im Fokus

    CASTLE-AF: Die Katheterablation verbessert die Prognose von Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) und Herzinsuffizienz (HI).

    EMANATE: Auch Apixaban kann sicher und effektiv in der Kardioversion von Patienten mit VHF eingesetzt werden.

    IMPACT-AF: Ein intensives Schulungsprogramm kann die Adhärenz zur Antikoagulation verbessern.

    CAPTAF: Die Katheterablation verbessert die Symptomatik von VHF-Patienten auch dann, wenn die VHF-Dauer nicht signifikant beeinflusst ist.

    REHEARSE-AF: Regelmäßige Übermittlung kurzer EKG-Streifen ist eine effektive Maßnahme im Screening für asymptomatisches VHF.

    RACE 3: Eine konsequente Therapie von Risikofaktoren („upstream therapy‟) kann bei HI-Patienten VHF verhindern.

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  • Highlights aus der Hypertensiologie

    Renale Denervierung senkt den Blutdruck.

    Resistente Hypertonie ist häufig durch inadäquat hohes Aldosteron mit Volumenüberladung bedingt und kann dementsprechend gut mit einem kaliumsparenden Diuretikum behandelt werden.

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  • Neues zur pulmonalen Hypertension

    Neue medikamentöse Therapieoptionen bei PAH sind Ralinepag und inhalatives Stickstoffmonoxid (iNO).

    Bei nichtoperabler chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertension (CTEPH) führte subkutanes Treprostinil nach 6 Monaten zu einer Verbesserung der Gehstrecke um 45 Meter.

    Die prognostische Relevanz rascher klinischer Verschlechterung wurde in einer neuen Analyse der zwei größten Medikamentenstudien bestätigt.

    Die perkutane interventionelle Revaskularisierung der Pulmonalarterien bei akuter und chronischer Pulmonalembolie wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

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  • Neuigkeiten zur Herzchirurgie

    Stationäre Wiederaufnahmen sind in der Koronarchirurgie nicht selten, wobei die Inzidenz von vorbestehenden Komorbiditäten und perioperativ aufgetretenen Komplikationen abhängt.

    Revaskularisation bei Typ-1-Diabetes: Das Outcome nach Bypassoperation ist deutlich besser im Vergleich zur PCI.

    Neurologische Komplikationen: Der prophylaktische Verschluss des linken Herzohres kann zu einer Verminderung der zerebralen Ereignisse nach elektiver Herzoperation führen.

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  • Die neuen STEMI-Guidelines der ESC

    Die 2017 erschienene ESC-Leitlinie zum Myokardinfarkt mit ST-Hebung (STEMI) enthält ein klares und vereinfachtes Behandlungskonzept für STEMI-Patienten.

    „Alte‟ interventionelle Techniken wurden weitgehend abgelöst (BMS, femoraler Zugang) und sind lediglich speziellen Situationen vorbehalten.

    „The lower the better‟: LDL-Cholesterin ist ein wesentlicher kardiovaskulärer Risikofaktor und sollte im Rahmen der Sekundärprävention so weit wie möglich gesenkt werden (Kombinationstherapie bei Hochrisikopatienten).

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  • Angeborene Herzkrankheiten

    Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) können auch nach Korrektur­operationen oft komplexe pathophysiologische und anatomische Verhältnisse aufweisen, die spezielles Wissen für die richtige Behandlung erfordern.

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