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Warnzeichen rechtzeitig erkennen

Fieber bei Neugeborenen, nichtwegdrückbare Hautausschläge oder ein unklarer klinischer Befund: Wann sollten niedergelassene Ärzt:innen besonders aufmerksam werden und Kinder frühzeitig ins Krankenhaus überweisen? Prim. Dr. Ernst P. Prethaler, Kinder- und Jugendheilkunde mit Neonatologie, Klinik Oberwart, erklärt, welche Warnzeichen entscheidend sind und wie das Pediatric Assessment Triangle bei der Ersteinschätzung hilft. Darüber hinaus spricht er über den rasanten Fortschritt in der Kinderheilkunde, neue Möglichkeiten der Präzisionsmedizin und darüber, warum Kinder keine kleinen Erwachsenen sind.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • „Hellhörig werden sollte man dort, wo Befundsituationen, Anamnese und der klinische Befund nicht zusammenpassen.“
  • „Bei mir in der Ambulanz möchte ich in erster Linie hochfiebernde Neugeborene und Kinder im Säuglingsalter mit hochfieberhaften Infekten, fiebernde Kinder mit nichtwegdrückbaren Ausschlägen wie Petechien, Kinder mit unklaren Hämatomen sowie Kinder, die auf eine herkömmliche symptomatische Therapie nicht ansprechen, sehen.“
  • „Ich kann das Pediatric Assessment Triangle sehr empfehlen: Das ist ein Visual Assessment, bei dem man Kinder, ohne sie durch eine körperliche Untersuchung zu irritieren, aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes, des Bewusstseins, der Atmung, der Hautdurchblutung und des Kreislaufzustandes in die Behandlungskategorien Rot, Gelb und Grün einordnen kann.“