MP 05|2012

Herausgeber: AUSTROMED – Interessensvertretung der Medizinprodukte-Unternehmen

Editorial

  • Medizinprodukte-Verordnung Neu
    Am 26. September 2012 wurde von der Europäischen Kommission der Vorschlag für eine Medizinprodukte-Verordnung präsentiert. Die Richtlinien für aktive implantierbare Medizinprodukte und für Medizinprodukte allgemein werden zu einer Verordnung zusammengeführt. Für In-vitro-Diagnostika ist ebenfalls ein neuer Entwurf vorhanden.
    Eine wesentliche ...Weiterlesen ...

Focus: Diabetes

  • Schwangerschaftsdiabetes schonender erkennen
    Die Schwangerschaft ist eine außergewöhnliche Stresssituation für den weiblichen Organismus. So kommt es auch bei gesunden Frauen ab der zweiten Schwangerschaftshälfte zu einer Abnahme der Insulinsensitivität. Bei präkonzeptionellen Störungen im Glukosestoffwechsel führt dieser Mechanismus zur Manifestation eines Gestationsdiabetes (GDM), von ...Weiterlesen ...
  • Diabetes-Zukunft: Kommt die schmerzlose Blutzuckermessung?

    Ein neuer Sensor soll die nicht-invasive und kostengünstige Messung der Glucosekonzentration in verschiedenen Körperflüssigkeiten erlauben. Seitens der Betroffenen besteht ein klarer Bedarf an einer schmerzfreien Blutzuckerspiegel-Messung. Wann der Traum allerdings Wirklichkeit werden wird, lässt sich noch nicht abschätzen.

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  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

    Blutzuckermessgeräte sind Teil der Diabetestherapie und sollen demnach präzise, verlässlich und genau funktionieren.

    Testungen unter Laborbedingungen geben Auskunft über die Systemgenauigkeit der Geräte von Qualitätsherstellern.

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Medizin & Wissenschaft

  • Wieder Gehör finden: Durchbruch in der Implantationstechnik

    Ein neu entwickeltes Knochenleitungsimplantat ermöglicht es Patienten mit Schallleitungsschwerhörigkeit, ein ausgezeichnetes Hörvermögen zu erlangen. Bisherige Erfahrungen sind sehr vielversprechend.

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  • Plastische Chirurgie: Bewährtes und Trends

    Jüngste Skandale machen deutlich, dass ein Implantatregister mehr Sicherheit für Anwender und Patienten bringen würde.

    In der Tumorbehandlung wird sich der schon bestehende Trend einer interdisziplinären Zusammenarbeit vieler verschiedener Fachrichtungen noch weiter verstärken und die Gründung von Tumorboards vorantreiben.

    Das neue ÄsthOP-Gesetz und der Schutz der Patienten werden von der ÖGPÄRC begrüßt.

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  • Gesundheit aus der Plazenta

    Der TERMIS Weltkongress brachte 2.000 Experten auf dem Gebiet der Gewebezüchtung und regenerativen Medizin nach Wien.

    Ein Symposium widmete sich der Plazenta als Quelle für außergewöhnliche Stammzellen und biomaterial.

    Die Forschung auf dem Gebiet ist relativ jung, aber äußerst vielversprechend, die Umsetzung wird noch einige Jahre dauern.

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  • Frühkarzinom endoskopisch therapiert

    Jährlich erkranken allein in Deutschland über 6000 Menschen an Speiseröhrenkrebs. die Prognose ist ungünstig: Fünf Jahre nach der Diagnose liegt die Überlebensrate derzeit bei lediglich 17 Prozent. Wird der Schleimhautkrebs jedoch früh erkannt und behandelt, ist er in mehr als 90 Prozent der Fälle heilbar.

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  • Neue Therapieoptionen mit Dialyseprothesen

    Patienten mit metabolischem Syndrom haben schlechtere Dialysevoraussetzungen, da die Venen meist schlecht punktierbar sind. Daher müssen unterschiedliche chirurgische Strategien angestrebt werden: Entweder wird die Vene an die Oberfläche gebracht oder es werden prothetische Materialien für den Dialysezugang verwendet. Eine neue Hybridprothese vereint eine Reihe von Vorteilen.

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  • Hirndruck mittels Sehnerv-Ultraschall messen

    Nach Kopfverletzungen, aber auch bei einer Reihe von anderen Hirnerkrankungen kann der Hirndruck ansteigen. Eine exakte Messung erfolgt in der Regel mit einer Hirndrucksonde im Schädel. auch die Ultraschalluntersuchung des Sehnervs kann zur Bestimmung des Hirndrucks beitragen. in Fällen, in denen die Anlage einer Hirndrucksonde nicht möglich ist, ist die Opticus-Sonografie eine gute Option.

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  • Neue Einblicke in die fetale Gehirnentwicklung

    Die fetale Magnetresonanztomografi e (MRT) konnte sich in den letzten Jahren neben der rein wissenschaftlichen Anwendung ihren Platz in der klinischen Praxis in einigen wenigen Universitätskliniken erkämpfen.

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  • Resorbierbare Stents – ein Jahr Erfolgsgeschichte
    Rauchen, hoher Blutdruck, Diabetes oder fortgeschrittenes ­Alter können zu Gefäßverengungen führen und rund 20.000 Betroffene erhalten jährlich aufgrund einer Artherosklerose einen Stent. Üblicherweise bestehen die Gefäßstützen aus kleinen Gittergerüsten, meist aus Edelmetall-Legierungen oder Kunstfasern, wachsen nach der Implantation in die ...Weiterlesen ...
  • Die ersten Minuten entscheiden
    Fast 15.000 Menschen sind in Österreich jedes Jahr vom plötzlichen Herzstillstand betroffen. Derzeit überleben nur zehn Prozent dieses Ereignis. Damit zählt der plötzliche Herztod zu den häufigsten Todesursachen in den Industriestaaten. Im Notfall zählt buchstäblich jede Sekunde, denn bereits nach ...Weiterlesen ...
  • Die neue „Blaulicht-Anästhesie“

    Vor einem Jahr setzten die Barmherzigen Brüder in Wien erstmals die Xenon-Anästhesie ein. Die Methode ist teuer, bringt jedoch eine Reihe von Vorteilen, besonders für ältere und herzschwache Patienten. Nicht geeignet ist sie etwa bei Menschen mit schwerer respiratorischer Insuffizienz.

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Pflege & Home Care

  • Pflege: Umstrukturierungen und neue Arbeitszeitmodelle

    Modelle, in denen die Ressourcen von Pflegekräften noch optimaler zum Einsatz kommen können, sind dringend gefragt. Von einer interdisziplinären Zusammenarbeit profitieren letztendlich auch die Patienten.

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  • Produktdatenbank Wundversorgung
    Die Produktdatenbank Wundversorgung wird vom Münchner Softwareunternehmen Jalomed betrieben. Sie beinhaltet die gegenwärtig in Deutschland gehandelten Produkte zur Therapie von chronischen Wunden. Die Entwicklung läuft schon seit nahezu zehn Jahren, heute sind bereits über 900 Produkte von 77 Firmen gelistet. ...Weiterlesen ...
  • Ressource „Vielfalt“ aktiv nutzen

    Traditionen aus anderen Kulturkreisen können auch in der Pflege sehr bereichernd sein. Gerade Patienten mit Migrationshintergrund schätzen es, wenn ihnen entsprechendes Wissen entgegengebracht wird.

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Krankenhaus & Politik

  • Katastrophenmedizin: Steckt die Ausbildung noch in den Kinderschuhen?

    Katastrophenmedizin ist ein multifaktoriell beeinflusstes, interdisziplinäres Fach. Die medizinische Versorgung zeichnet sich durch abgekürzte Behandlungsmethoden, vereinfachte Behandlungstechniken und standardisierte Behandlungspläne aus. Eine adäquate Ausbildung, die dem Rechnung trägt, fehlt in Österreich und weiten Teilen Europas.

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Politik | Krankenhaus | Verwaltung | Management

  • Nadelstichverordnung in Theorie und Praxis

    Bis Mai 2013 soll in Österreich die Nadelstichverordnung in Kraft treten. Einblick in die praktischen Fragen der Umsetzung gab eine kürzlich von der AUVA durchgeführte Informationsveranstaltung zur Nadelstichverordnung. die wichtigsten FAQs auf einen Blick.

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  • Sicherheit leicht gemacht

    Die von der Gesundheitsmanagement OG gemeinsam mit dem Institut für Sozialmedizin der Universität Wien, der AUVA und zahlreichen Experten erarbeiteten „Informationsmedien für Gesundheitsberufe I – Verhütung von blutübertragbaren Infektionen“ unterstützen wesentlich die Prävention von Berufskrankheiten im österreichischen Gesundheitswesen.

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  • Zahlt sich Qualität aus?

    Eine im Auftrag der Quality Austria durchgeführte Studie zur Effektivität und Effizienz von Qualitätsmanagementsystemen in Gesundheitseinrichtungen hat ergeben, dass sich nach zumindest zwei Jahren des Betriebes die eingesetzten Qualitätsmanagementsysteme rentieren und ihre Bestimmung erfüllen.

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Allgemeines | Service | Termine

  • AUSTROMED Kolumne: Gut versorgt mit Medizinprodukten
    Stellen Sie sich vor, Sie benötigen ein herkömmliches Pflaster, Sie gehen in die Apotheke und dort teilt man ­Ihnen mit, dass Pflaster ausverkauft sind und in nächster Zeit nicht lieferbar. Oder noch schlimmer, Sie benötigen dringend einen Herzschrittmacher, kommen ins ...Weiterlesen ...
  • Das Schlusswort: Mehr Pflichten als Rechte
    Bis zum Jahresende stehen noch einige politische Entscheidungen an. Eine für unsere Branche weitreichende wurde vor Kurzem auf EU-Ebene präsentiert: der Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Medizinprodukte-Verordnung, die unmittelbar in den Mitgliedstaaten Rechtskraft erlangen wird.
    Inhaltlich zeigt der Vorschlag ...Weiterlesen ...