Virtual EASD Annual Meeting 2021

Diabetes Forum e-news

Erscheinungsdatum:
29.6.2012

Herausgeber:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Österreichische Diabetes Gesellschaft


Editorial

Multifaktorielle Intervention ist essenziell für die Prognoseverbesserung

G. Schernthaner 28.8.2012

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege! Die Auswahl der Themen und Autoren dieser Ausgabe von DIABETES FORUM haben der Präsident und der Sekretär der Österreichischen Diabetes Gesellschaft, Prof. Dr. Heinz Drexel und Doz. Dr. Christoph Säly, übernommen, denen ich dafür meinen herzlichen Dank aussprechen möchte. In den Beiträgen wird systematisch abgehandelt, welche Interventionen nötig...

ÖDG Aktuell

Für mehr körperliche Aktivität im Alltag: BEWEGUNGSBOX der ÖDG ab sofort erhältlich

28.8.2012

In Kooperation mit der SPORTUNION Österreich hat die Österreichische Diabetes Gesellschaft ein Informationspaket zusammengestellt, das praktikable Wege zu mehr körperlicher Aktivität im Alltag aufzeigen soll. Die „BEWEGUNGSBOX“ wurde im Rahmen der ÖDG-Frühjahrstagung 2012 offiziell vorgestellt und ist ab sofort zum Selbstkostenpreis von 35 Euro erhältlich.

ÖDG Aktuell

European Diabetes Leadership Forum Copenhagen 2012: Was bedeutet die „Copenhagen Roadmap“ für Österreich?

R. Weitgasser 28.8.2012

Es ist zu hoffen, dass die „Copenhagen Roadmap“ im Rahmen der Initiativen auf EU-Ebene auch in Österreich bearbeitet wird, um zu einer deutlichen Verbesserung in der Betreuung von Personen mit Diabetes zu führen.

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

Zum Geleit – Was erwartet Sie in diesem Heft?

H. Drexel et al. 28.8.2012

Kardiovaskuläre Ereignisse bestimmen die langfristige Prognose von Patienten mit Diabetes; mehr als die Hälfte von ihnen stirbt letztendlich an einem kardiovaskulären Ereignis. Die kardiovaskuläre Risikosenkung bei Diabetes ist deshalb von größter klinischer Bedeutung.

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

Kardiovaskuläre Prognose bei Typ-1-Diabetes – Risikosituation wird kaum wahrgenommen

T. C. Wascher 28.8.2012

„Patienten mit Typ-1-Diabetes haben bei langer Erkrankungsdauer und zunehmend auch lebensstil­bedingt („double diabetes“) ein ähnlich hohes makrovaskuläres Risiko wie Patienten mit Typ-2-­Diabetes. Somit sollten – frühzeitig – die gleichen therapeutischen Strategien zur Risikominimierung zum Tragen kommen wie bei jedem anderen Hochrisikopatienten.

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

Blutglukosesenkung bei Typ-2-Diabetes – Kann die kardiovaskuläre Prognose verbessert werden?

M. Stadler 28.8.2012

„Blutzuckerkontrolle ist für die kardiovaskuläre Prävention bei Typ-2-Diabetes essenziell. „The lower, the better“ gilt im Blutzuckermanagement aber nicht für alle Patienten. Von der früh einsetzenden intensiven Diabetestherapie profitieren die Patienten vor allem langfristig („metabolisches Gedächtnis“).

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

Update Blutdrucktherapie bei Diabetes – 130 bis 135 mmHg systolisch sind für die meisten Patienten optimal

K. Lhotta 28.8.2012

„Als erstes Ziel sollte für alle Patienten mit Diabetes und Hypertonie ein systolischer Blutdruck < 140/90 mmHg angestrebt werden. Für die meisten Patienten ist wahrscheinlich ein systolischer Blutdruck zwischen 135 und 130 mmHg optimal. Eine intensive Blutdrucksenkung sollte bei jüngeren Patienten mit neu diagnostizierter Erkrankung oder kurzer Diabetesdauer, bei Fehlen einer signifikanten kardiovaskulären...

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

Lipidtherapie bei Diabetes – Warum ein LDL-Cholesterin von < 70 mg/dl?

C. H. Säly et al. 28.8.2012

Klinische Studien belegen klar die Effizienz und Sicherheit einer konsequenten LDL-Cholesterin- Senkung mit Statinen bei Patienten mit Diabetes. Auch aus pathophysiologischer Sicht erscheint ein niedriger LDL-Cholesterin-Zielwert für Patienten mit Typ-2-Diabetes sinnvoll.

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

Statine und Diabetesrisiko – Bei höherem Risiko überwiegt der Nutzen

B. Föger 28.8.2012

„ Statine führen zu einer leichten Häufung von Diabetesfällen. Die Indikation zur Statintherapie bei klinisch manifester Atherosklerose, Typ-2-Diabetes, genetischen Hyperlipoproteinämien sowie moderatem bis hohem kardiovaskulärem Risiko gilt dennoch unverändert. Bei geringem kardiovaskulärem Risiko sollten hochpotente Statine vermieden und auch Standardstatine nicht unkritisch eingesetzt werden.

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

Diabetes und PAVK – Haben wir es doch geschafft?

G.-H. Schernthaner 28.8.2012

Therapieprinzipien 2012 bei peripherer arterielle Verschlusskrankheit und diabetischem Fußsyndrom: „ Rasche Revaskularisation an Zentren mit zumindest 200 kruralen Interventionen/Jahr „ Keine operativen Eingriffe oder Amputationen vor Evaluation der Gefäßsituation „ Primäre Amputation nur bei fehlender Möglichkeit zur Revaskularisation oder bei foudroyantem Infekt/drohender Sepsis Hohe kardiovaskuläre...

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

Diabetes und Herzinsuffizienz – Neue Therapieansätze

H. Drexel et al. 28.8.2012

„Herzinsuffizienz ist eine maligne Erkrankung mit einer Prognose vergleichbar malignen Tumor­-erkrankungen. Diabetes ist bei Herzinsuffizienz zusätzlich mit einem schlechteren funktionellen Status und einer schlechteren Prognose vergesellschaftet.

Online First

ADA Scientific Sessions 2012: Wegmarken für die antidiabetische Therapie

A. Brugger 11.7.2012

Highlight der ADA Scientific Sessions 2012: Der frühe Einsatz von Insulin glargin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes reduzierte kardiovaskuläre Outcomes in der ORIGIN-Studie nicht besser...

 



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