DF 03|2012

Herausgeber: Prim. Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Österreichische Diabetes Gesellschaft

Editorial

ÖDG Aktuell

Online First

Focus: Kardiovaskuläre Risikosenkung

  • Zum Geleit – Was erwartet Sie in diesem Heft?

    Kardiovaskuläre Ereignisse bestimmen die langfristige Prognose von Patienten mit Diabetes; mehr als die Hälfte von ihnen stirbt letztendlich an einem kardiovaskulären Ereignis. Die kardiovaskuläre Risikosenkung bei Diabetes ist deshalb von größter klinischer Bedeutung.

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  • Kardiovaskuläre Prognose bei Typ-1-Diabetes – Risikosituation wird kaum wahrgenommen

    „Patienten mit Typ-1-Diabetes haben bei langer Erkrankungsdauer und zunehmend auch lebensstil­bedingt („double diabetes“) ein ähnlich hohes makrovaskuläres Risiko wie Patienten mit Typ-2-­Diabetes. Somit sollten – frühzeitig – die gleichen therapeutischen Strategien zur Risikominimierung zum Tragen kommen wie bei jedem anderen Hochrisikopatienten.

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  • Blutglukosesenkung bei Typ-2-Diabetes – Kann die kardiovaskuläre Prognose verbessert werden?

    „Blutzuckerkontrolle ist für die kardiovaskuläre Prävention bei Typ-2-Diabetes essenziell. „The lower, the better“ gilt im Blutzuckermanagement aber nicht für alle Patienten. Von der früh einsetzenden intensiven Diabetestherapie profitieren die Patienten vor allem langfristig („metabolisches Gedächtnis“).

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  • Update Blutdrucktherapie bei Diabetes – 130 bis 135 mmHg systolisch sind für die meisten Patienten optimal

    „Als erstes Ziel sollte für alle Patienten mit Diabetes und Hypertonie ein systolischer Blutdruck < 140/90 mmHg angestrebt werden. Für die meisten Patienten ist wahrscheinlich ein systolischer Blutdruck zwischen 135 und 130 mmHg optimal.

    Eine intensive Blutdrucksenkung sollte bei jüngeren Patienten mit neu diagnostizierter Erkrankung oder kurzer Diabetesdauer, bei Fehlen einer signifikanten kardiovaskulären Erkrankung und Vorliegen einer Nephropathie in Erwägung gezogen werden.

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  • Lipidtherapie bei Diabetes – Warum ein LDL-Cholesterin von < 70 mg/dl?

    Klinische Studien belegen klar die Effizienz und Sicherheit einer konsequenten LDL-Cholesterin- Senkung mit Statinen bei Patienten mit Diabetes. Auch aus pathophysiologischer Sicht erscheint ein niedriger LDL-Cholesterin-Zielwert für Patienten mit Typ-2-Diabetes sinnvoll.

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  • Statine und Diabetesrisiko – Bei höherem Risiko überwiegt der Nutzen

    „ Statine führen zu einer leichten Häufung von Diabetesfällen. Die Indikation zur Statintherapie bei klinisch manifester Atherosklerose, Typ-2-Diabetes, genetischen Hyperlipoproteinämien sowie moderatem bis hohem kardiovaskulärem Risiko gilt dennoch unverändert. Bei geringem kardiovaskulärem Risiko sollten hochpotente Statine vermieden und auch Standardstatine nicht unkritisch eingesetzt werden.

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  • Diabetes und PAVK – Haben wir es doch geschafft?

    Therapieprinzipien 2012 bei peripherer arterielle Verschlusskrankheit und diabetischem Fußsyndrom: „

    Rasche Revaskularisation an Zentren mit zumindest 200 kruralen Interventionen/Jahr „

    Keine operativen Eingriffe oder Amputationen vor Evaluation der Gefäßsituation „

    Primäre Amputation nur bei fehlender Möglichkeit zur Revaskularisation oder bei foudroyantem Infekt/drohender Sepsis

    Hohe kardiovaskuläre Mortalität Ž intensive Diagnostik indiziert!

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  • Diabetes und Herzinsuffizienz – Neue Therapieansätze

    „Herzinsuffizienz ist eine maligne Erkrankung mit einer Prognose vergleichbar malignen Tumor­-erkrankungen. Diabetes ist bei Herzinsuffizienz zusätzlich mit einem schlechteren funktionellen Status und einer schlechteren Prognose vergesellschaftet.

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