DF 05|2015

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

  • Erstmals Reduktion der Mortalität durch ein Antidiabetikum
    Es ist gut etabliert, dass das kardiovaskuläre Risiko bei Patienten mit Typ-2-Diabetes im Vergleich zu Nichtdiabetikern signifikant erhöht ist; einer Metaanalyse der Emerging Risk Factors Collaboration zufolge ist das Risiko für eine Reihe kardiovaskulärer Erkrankungen und kardiovaskulären Tod bei Patienten ...Weiterlesen ...

News Update

ÖDG Aktuell

ÖDG Seite des Präsidenten

  • Der 14. November reicht nicht!
    Jedes Jahr im November wird Diabetes mellitus besonders wichtig: Am 14. November findet der Welt-Diabetes-Tag statt, und rund um dieses Datum nimmt die mediale Aufmerksamkeit dem Thema Diabetes gegenüber deutlich zu. Um dann – den Gesetzen des Medienmarktes folgend – ...Weiterlesen ...

Focus: Outcome-Studien 2015

  • Warum kardiovaskuläre Sicherheitsstudien?

    Seit 2008 fordert eine Richtlinie der FDA den robusten Nachweis der kardiovaskulären Sicherheit als Voraussetzung für die Zulassung neuer Antidiabetika.

    Anlass dafür waren Unsicherheiten hinsichtlich der kardiovaskulären Sicherheit von Rosiglitazon.

    Es wird ausdrücklich kein Nachweis einer verbesserten Glukoseeinstellung angestrebt.

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  • EMPA-REG-Outcome-Studie: Kardiovaskulärer Benefit und Überlebensvorteil für Empagliflozin belegt

    Die Zugabe von Empagliflozin zur bestehenden Standardtherapie führte zu einer Reduktion des ­kombinierten primären Endpunktes im Vergleich zur Zugabe von Placebo.

    Das relative Risiko für kardiovaskulären Tod wurde um 38 %, für Hospitalisierung wegen ­Herzinsuffizienz um 35 % und für die Gesamtmortalität um 32 % und somit signifikant gesenkt.

    Damit konnte erstmals für ein Antidiabetikum in einer auf die kardiovaskuläre Sicherheit ausgelegten Studie eine signifikante Senkung des kardiovaskulären Risikos und der Mortalität gezeigt werden.

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  • TECOS – kardiovaskuläre Sicherheitsstudie mit Sitagliptin

    TECOS zeigte die kardiovaskuläre Sicherheit von Sitagliptin.

    Auch hinsichtlich Pankreas traten keine neuen Sicherheitssignale auf.

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  • Rückblick: Die PROactive-Studie

    Pioglitazon führte in der PROactive-Studie zu einer signifikanten Reduktion des sekundären Endpunktes bestehend aus Gesamtmortalität, nichttödlichem Myokardinfarkt und nichttödlichem Apoplex.

    Pleiotrope Effekte scheinen zumindest mitverantwortlich für die vergleichsweise kurzfristige positiven Effekte der Pioglitazontherapie in der PROactive-Studie.

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  • ELIXA – kardiovaskuläre Nichtunterlegenheit von Lixisenatid bei HochrisikopatientInnen

    Die kardiovaskuläre Sicherheit von Lixisenatid bei kardiovaskulären HochrisikopatientInnen im Vergleich zu Placebo konnte belegt werden.

    Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz traten in beiden Gruppen vergleichbar häufig auf; die Betroffenen hatten eine 9-fach erhöhte Mortalität im Vergleich zu PatientInnen ohne Herzinsuffizienz.

    Die Ergebnisse hinsichtlich HbA1c-Senkung und kardiovaskulärer Endpunkte sind mit denen der kardiovaskulären Endpunktstudien mit DPP-4-Hemmern vergleichbar.

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  • Die ORIGIN-Studie – Untersuchung der Sicherheit von Insulin glargin

    In der ORIGIN-Studie wurde eine früh im Krankheitsverlauf eingesetzte Insulin-glargin-Therapie mit einer Standardtherapie verglichen.

    Insulin glargin senkte den Nüchtern-Blutzucker über 6 Jahre auf ≤ 95 mg/dl und war hinsichtlich ­kardiovaskulärer Ereignisse neutral und somit sicher.

    Unter Insulin glargin zeigte sich keine erhöhte Karzinom-Inzidenz oder -Mortalität.

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  • Mehr Aufmerksamkeit für Medizinprodukte

    Die Medizinproduktebranche in Österreich umfasst etwa 500 Unternehmen mit über 23.000 Beschäftigten und einem Umsatz von rund sieben Milliarden Euro. Dabei handelt es sich ausschließlich um jene Unternehmen, die Medizinprodukte in Österreich herstellen oder um nationale bzw. internationale Unternehmen, die diese für das heimische Gesundheitssystem bereitstellen. Insgesamt haben jedoch mehrere 100.000 Menschen in Österreich in den diversesten Berufen tagtäglich mit Medizinprodukten zu tun.

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  • PHC: Heilsbringer für Arzt und Patient?

    Die Frage, ob Primärversorgungszentren einen gangbaren Weg darstellen, die Patientenbetreuung von Diabetikern zu verbessern, stand kürzlich im Mittelpunkt einer hochrangigen Podiumsdiskussion, die von MedMedia gemeinsam mit der Österreichischen Diabetes Gesellschaft organisiert wurde.

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