DF 01|2016

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

News Update

ÖDG Aktuell

  • Langerhans-Preis der ÖDG 2015

    Zum mittlerweile vierten Mal wurde 2015 dieser mit 10.000 Euro dotierte Preis vergeben, der die während der vergangenen fünf Jahre publizierten oder zur Publikation angenommenen Arbeiten aus dem Bereich der Diabetologie würdigt. Preisträger ist Dr. Thomas Scherer (Wien) für seine Forschungstätigkeit betreffend die über das zentrale Nervensystem (ZNS) und das autonome Nervensystem gesteuerte Regulation von Lipogenese und Lipolyse im weißen Fettgewebe.

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  • ÖDG-Forschungspreis 2015

    Der mit 40.000 Euro dotierte Forschungspreis der Österreichischen Diabetes Gesellschaft für das Jahr 2015 wurde Dr. Axel Mündlein für ein Projekt zur Erforschung genetischer Grundlagen von kardiovaskulären Erkrankungen verliehen.„Impact of serial changes of circulating microRNAs on the incidence of cardiovascular events in patients with Type 2 diabetes“

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  • Abstract-Preise der ÖDG 2015

    Die mit jeweils 750 Euro dotierten Abstract-Preise 2015 wurden an Dr. Sabine Zenz (Graz) und Dr. Sameer Abu Eid (Wien) vergeben.

     

     

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  • DIABETES FORUM-Preis 2015

    Zum nunmehr vierten Mal wurde der von MedMedia unterstützte DIABETES FORUM-Preis vergeben. Univ.-Doz. Dr. Christoph Schnack, der Chefredakteur von DIABETES FORUM, überreichte den Preis im Rahmen der ÖDG-Jahrestagung im November 2015 an Dr. Katrin Nagl (Wien).

     

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  • ÖDG Society Talk: Internetnutzung durch Patienten und Ärzte

    Die Podiumsdiskussion im Rahmen der ÖDG-Jahrestagung trug der Tatsache Rechnung, dass gerade in der Betreuung von Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes die Informationstechnologie eine ­zunehmende Rolle spielt und die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ständig vielfältiger werden.

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ÖDG Seite des Präsidenten

Focus: 43. Jahrestagung der ÖDG

  • State-of-the-Art-Lecture: Genetik und Epigenetik des Typ-2-Diabetes

    Typ-2-Diabetes ist als Kombination einer genetisch programmierten Beta-Zell-Dysfunktion mit einer durch Lebensstil bzw. Umwelt bedingten Insulinresistenz anzusehen.

    Der genetische Hintergrund besteht in sehr vielen häufig vorkommenden Risikovarianten mit niedriger Effektstärke, die derzeit aber nur maximal 10–20 % der geschätzten erblichen Komponente erklären.

    Für die Prädiktion des Typ-2-Diabetes sind klassische Risikofaktoren deutlich relevanter als genetische Daten.

    Epigenetische Veränderungen im Blut liefern biologisch plausible Befunde hinsichtlich eines Risikos für Typ-2-Diabetes; der prädiktive Wert dieser Daten ist aber noch unklar.

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  • ISPAD-ÖDG-Joint-Session: Was können wir von internationalen Vergleichen lernen?

    Die Inzidenz von Diabetes Typ 1 ist weltweit weiter steigend. Insbesondere haben sich die Manifestationszahlen der < 5-Jährigen in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

    Die prospektive Erfassung von Patientendaten in EDV-gestützten Datenbanken, wie z. B. dem deutsch-österr. DPV-Register (Diabetes Patienten Verlaufskontrolle) dient nicht nur der epidemiologischen Forschung und Qualitätskontrolle, sondern ermöglicht auch die Wahrnehmung von Unterschieden in der Diabetesbehandlung.

    Von diesen Daten können einheitliche Therapiestandards in Form von Leitlinien, die zur Verbesserung des Diabetesmanagements über alle Altersgruppen und schließlich zu einer Verbesserung der metabolen Kontrolle und einem Verhindern bzw. Hinausschieben von Akut- und Spätkomplikationen führen, abgeleitet werden.

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  • Highlights aus der klinischen Diabetesforschung

    TECOS zeigte für den DPP-4-Hemmer Sitagliptin versus Placebo die kardiovaskuläre Sicherheit von Sitagliptin.

    ELIXA erbrachte für den GLP-1-Rezeptoragonisten Lixisenatid im Vergleich zu Placebo ebenfalls den Beleg der kardiovaskulären Nichtunterlegenheit sowie Sicherheit hinsichtlich Hospitalisierung ­wegen Herzinsuffizienz und Pankreatitis.

    EMPA-REG OUTCOME belegt für den SGLT-2-Hemmer Empagliflozin im Vergleich zu Placebo eine deutliche ­relative Risikoreduktion für kardiovaskuläre Ereignisse und Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz.

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  • Sulfonylharnstoffe pro und contra – welchen Stellenwert haben sie noch?

    Bei mit anderen oralen Antidiabetika vergleichbarer Effizienz sind Sulfonylharnstoffe mit einem nicht zu vernachlässigenden Risiko für Hypoglykämien verbunden, innerhalb der Gruppe der ­Sulfonylharnstoffe besteht jedoch eine große Heterogenität.

    Kardiovaskuläre Sicherheitsdaten in Form von prospektiven, randomisierten Studien ähnlich wie für DPP-4-Hemmer, Pioglitazon oder Empagliflozin liegen für Sulfonylharnstoffe nicht vor.

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  • Anpassbare Mischinsuline vs. Basis-Bolus-Therapie

    Eine hochdosierte Insulin-Monotherapie ist zu vermeiden (signifikant erhöhte Mortalität, vermehrt kardiovaskuläre Komplikationen).

    Eine Basal-Bolus-Therapie bietet sich für Patienten an, die ihren Blutzucker strukturiert messen und ihre Insulindosis individuell anpassen.

    Eine Mischinsulintherapie kann bei guter Umsetzung vor allem bei Patienten, die mit komplexen Therapieformen überfordert sind, ähnlich effektiv sein.

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  • Metformin: klinische Konsequenzen aus neuem Wissen

    Neben den bekannten Wirkmechanismen zeigte Metformin auch Effekte auf das Inkretinsystem und das intestinale Mikrobiom.

    Die Empfehlungen zum Einsatz bei eingeschränkter Nierenfunktion wurden aufgrund der günstigen kardiometabolischen Effekte überarbeitet.

    Die Wirkmechanismen von Metformin lassen auf tumorwachstumsinhibierende Effekte schließen.

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  • Osteopontin und Klotho aktuell bewertet

    Klotho ist ein pleiotrophes Protein, welches den Kalzium-Phosphat-Haushalt regelt und im Gefäßbett antiinflammatorisch sowie antioxidativ wirkt.

    Im Diabetes selbst ist seine Rolle widersprüchlich, aber besonders neuere Ergebnisse deuten auf einen protektiven Effekt auf Betazellfunktion und -überleben hin.

    Osteopontin wirkt im viszeralen Fettgewebe entzündungssteigernd und ist dadurch auch mit Insulinresistenz, ­Diabetes und Atherosklerose assoziiert.

    Spezifische therapeutische Modulatoren beider Proteine sind nicht vorhanden bzw. noch nicht in der klinischen Forschung angekommen.

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  • J-Curves in der Medizin

    J-Curves, also eine Korrelation zwischen einem Messwert und einem Endpunkt, die bis zu einem ­Umschlagspunkt linear, danach aber in die Gegenrichtung verläuft, sind nur in Teilbereichen der ­Diabetologie und des Stoffwechsels beschrieben.

    Für J-Curves von BMI, HbA1c und Hypertonie einerseits und der Mortalität bzw. kardiovaskulären ­Ereignissen andererseits gibt es in der Literatur aber zahlreiche Hinweise.

    Multifaktorielles Verursachen von Endpunkten erschwert allerdings den Nachweis von direktem Zusammenhang von einer Ursache mit einer Wirkung.

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