DF 01|2018

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

  • Diabetestherapie weiter personalisiert
    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege!
    Die große Neuigkeit im gemeinsamen Positionspapier der Europäischen und der Amerikanischen Diabetesgesellschaften EASD und ADA zum Management der Hyperglykämie bei Typ-2-Diabetes im Jahr 2015 war der patientenzentrierte Ansatz (Inzucchi et al., Diabetes ...Weiterlesen ...

News Update

ÖDG Aktuell

  • Preise der Österreichischen Diabetes Gesellschaft 2017
    Abstract-Preise der ÖDG 2017
    Die mit jeweils 750 Euro dotierten Abstract-Preise 2017 gingen an OÄ Dr. Elisabeth Binder (Innsbruck) und Dr. Chantal Kopecky (Wien).
     
    Binder E, Rohrer T, Denzer C, Marg W, Ohlenschläger U, Schenk-Huber H, Schierloh U, Skopnik ...Weiterlesen ...
  • ÖDG-Strategiemeeting 2018

    Im Mittelpunkt des Meetings stand die Diabetesstrategie, die nach dem Wunsch der ÖDG möglichst zeitnah umgesetzt werden sollte. In Arbeitsgruppen wurden konkrete Aspekte zu den einzelnen Wirkungszielen formuliert.

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  • Der Arbeitsplan des neuen ÖDG-Führungsduos

    Im Rahmen der ÖDG-Jahrestagung wurde die Leitung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft an ein neues Vorstandsteam übergeben, das sich die nächsten zwei Jahre führend engagieren wird.

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  • 4. ÖDG-Enquete: Wissen schafft Gesundheit

    Am 7. November 2017 fand bereits zum 4. Mal im Vorfeld des Weltdiabetestages (14. November) die Enquete der Österreichischen Diabetes Gesellschaft im Café des Justizpalastes über den Dächern von Wien statt. ­Charakteristikum dieser Veranstaltung ist, dass Stakeholder aus Medizin, Sozialversicherung, Patientenvertretung und Politik wie auch Betroffene selbst* die Gelegenheit haben, in geschlossenem Rahmen den Status quo der medizinischen Versorgungssituation von Menschen mit Diabetes in Österreich und mögliche Verbesserungen zu diskutieren. In diesem Jahr stand die Notwendigkeit einer stetigen Zunahme an Kompetenz in der Versorgung im Mittelpunkt.

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  • Die ÖDG unterstützt konsequenten Nichtraucherschutz

    Präsidentin und Past-Sekretär der ÖDG sprechen sich für die Unterzeichnung der Petition der Österreichischen Krebshilfe aus.

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  • ÖDG/Eli Lilly Kongress-Stipendium

    Aufgrund des großen Erfolges in den beiden Vorjahren ist es der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) auch heuer wieder gelungen, mit Unterstützung der Firma Eli Lilly Reisestipendien zur Teilnahme am Kongress der Europäischen Gesellschaft zur Erforschung des Diabetes (EASD), der von 1. bis 5. Oktober 2018 in Berlin stattfinden wird, auszuschreiben.

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ÖDG Seite des Präsidenten

  • Gemeinsam schafft man mehr!
    Alle zwei Jahre findet ein Wechsel und damit eine gewisse Neuorientierung in der Leitung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft statt. Das neue Vorstandsteam unter der Präsidentschaft von Prof.in Kautzky-Willer und Doz.in Winhofer-Stöckl als 1. Sekretärin besteht sowohl aus erfahrenen Expertinnen und ...Weiterlesen ...

Diabetologie in Österreich

Focus: 45. Jahrestagung der ÖDG

  • Personalisierte Lipidtherapie beim Diabetespatienten

    Kardiovaskuläre Protektion ist neben der glykämischen Kontrolle das wichtigste Behandlungsziel bei Patienten mit Diabetes mellitus.

    Die moderne Lipidtherapie bietet dazu immer mehr Optionen, die zunehmend patientenorientiert eingesetzt werden sollten.

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  • Personalisierte Blutdrucktherapie bei diabetischen Patienten

    Bluthochdruck ist der gefährlichste, aber gut behandelbare kardiovaskuläre Risikofaktor bei Diabetes mellitus.

    Eine konsequente Blutdruckeinstellung reduziert kardiovaskuläre Ereignisse und die ­ Gesamtmortalität diabetischer Patienten.

    Die Auswahl der antihypertensiven (Kombinations-)Therapie richtet sich nach den diabetischen ­Begleiterkrankungen.

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  • Glukozentrische Algorithmen sind nicht ausreichend

    Aufgrund der belegten Risikoreduktion durch eine adäquate glykämische Kontrolle sollten alle ­ Diabetespatienten ab Krankheitsbeginn normnah eingestellt werden und bei Bedarf frühzeitig eine Kombinationstherapie erhalten.

    Medikamente mit positiven Endpunktstudien sollten prinzipiell favorisiert werden, bei Patienten mit kardiovaskulärer Erkrankung sind sie zwingend notwendig.

    Die Nierenfunktion soll laut einer rezenten evidenzbasierten Empfehlung in die personalisierte Auswahl der ­antidiabetischen Zweitlinientherapie einbezogen werden.

    Die optimale Therapie zur Senkung des kardiovaskulären Risikos ist multifaktoriell und beinhaltet für alle ­Diabetespatienten auch Statine, ACE-Hemmer, Plättchenhemmer sowie bei bestimmten Indikationen PCSK9-Hemmer.

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  • Europäische Daten: Wie das Makroenvironment den Lebensstil beeinflusst

    Das in fünf europäischen Ländern durchgeführte SPOTLIGHT-Projekt zeigt eine komplexe Assoziation zwischen dem Lebensumfeld und der Wahrscheinlichkeit, adipös zu werden.

    Ein niedriger sozioökonomischer Status ist ein unzweifelhafter Risikofaktor.

    Wirkungsvolle Strategien müssen auf Populationsebene ansetzen.

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  • Diabetesschulung: Die Sicht der individualisierten, patientenzentrierten Medizin

    Moderne Diabetesschulung stellt sich den Herausforderungen, was einerseits Individualisierung, ­andererseits zunehmende Technisierung in der Diabetesbetreuung bedeutet.

    Die Betonung liegt dabei auf dem Empowerment der Patienten zu einem adäquaten Umgang mit ihrem Diabetes.

    Im Unterschied zu früheren Modellen sind Ernährung und Bewegung wichtige Inhalte geworden.

    Die Schulungsprogramme sind patientengerecht und interaktiv aufgebaut.

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  • Jugendliche mit Typ-1-Diabetes: Können Diabetes-Apps den Alltag ­erleichtern?

    Diabetes-Apps bieten vielfältige Funktionen, um therapierelevante Entscheidungen zu unterstützen.

    Eine endgültige Empfehlung kann mangels Standardisierung, Validierung und wegen der knappen Datenlage noch nicht ausgesprochen werden.

    Es gibt bereits Aktivitäten für zunehmende Standardisierung und Validierung.

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  • Was sagen Experten, nicht Guidelines: Second Line nach Metformin – GLP-1-Analoga?

    Pro-Argumente für die Therapieerweiterung mit GLP-1-Analoga sind eine effektive HbA1c-Senkung bei ­niedrigem Hypoglykämierisiko, Gewichtsreduktion, vorteilhafte kardiovaskuläre Effekte, protektive Effekte auf die diabetische Nephropathie und weitere Komorbiditäten bei Typ-2-Diabetes.

    Kontra-Argumente sind hohe Therapiekosten und Erstattungssituation, schlechtere Akzeptanz einer ­Injektionstherapie durch die Patienten und potenzielle Nebenwirkungen wie z. B. gastrointestinale ­Beschwerden. Die Gewichtsreduktion kann bei alten Menschen problematisch sein.

    Widersprüchliche Daten liegen u. a. zum Risiko für Pankreatitis und Pankreaskarzinome, Progression der Retinopathie und Zunahme der Herzfrequenz vor. In der klinischen Praxis ist die Abwägung auf Basis der individuellen Bedürfnisse und Risiken unabdingbar.

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  • Was sagen Experten, nicht Guidelines: Second Line nach Metformin – Pioglitazon?

    Pioglitazon gehört zur Gruppe der Thiazolidindione und war eines der ersten oralen Antidiabetika, für die ein möglicher kardiovaskulärer Nutzen gesehen wurde.

    Durch eine Vielzahl an neuen antihyperglykämischen Medikamenten über die letzten Jahre, für welche deutliche kardiovaskuläre Vorteile bei einem besseren Nebenwirkungsprofil gezeigt wurden, ist Pioglitazon für die Mehrzahl der Patienten heute nicht die erste Wahl nach Metformin.

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  • Zukünftige Entwicklungen in der Diabetestherapie

    Betazellersatz durch Differenzierung von Betazellen aus pluripotenten Stammzellen oder ein ­Umprogrammieren von anderen spezifischen Zelltypen werden ebenso wie die Möglichkeit einer ­Betazellhyperplasie als mögliche neue therapeutische Targets untersucht.

    Im Bereich des Typ-2-Diabetes mellitus könnten neue insulinsensibilisierend wirkende Substanzen, eine Modifikation des Fettgewebes („beiging“), eine Beeinflussung des Mikrobioms oder des ­Gallensäurestoffwechsels interessante neue therapeutische Targets darstellen.

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A Patient’s Journey

  • Evidenzbasierte Therapieentscheidungen im Krankheitsverlauf

    Neue Serie in 5 Teilen: Die Behandlung des Typ-2-Diabetes wird aufgrund der stetig wachsenden Zahl an Therapieoptionen immer komplexer. Evidenzbasierte Therapieentscheidungen sollen anhand der langjährigen Fallgeschichte eines Patienten mit Typ-2-Diabetes in dieser Serie praxisnahe veranschaulicht werden.

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