FdR 03|2020


Editorial

  • Rheuma & Neuro

    Rheumatische Erkrankungen und „Nerven“ sind im doppelten Wortsinne oft miteinander verknüpft.

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Focus: Rheuma & Nerven

  • Update Fibromyalgie

    Fibromyalgie und chronisch weiterverbreitete Schmerzen treten als eigenständige Krankheitsbilder und als ­Begleiterkrankung von chronischen schmerzhaften Erkrankungen auf.

    Obwohl die biologische Basis nicht endgültig geklärt ist, spielen organische Komponenten (Veränderungen der zerebralen Konnektivität und Erregbarkeit, hormonelle Veränderungen, muskuloskelettale Dysbalancen) und ­psychosoziale Faktoren bei Entstehung und Perpetuierung eine Rolle.

    Die Therapie muss stets mehrere Komponenten (medikamentös und nichtmedikamentös) im Sinn eines biopsychosozialen Ansatzes umfassen und in Abstimmung auf Fähigkeiten, Vorlieben und sonstige Gegebenheiten seitens der Betroffenen individuell gestaltet werden.

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  • Differenzialdiagnostik der ZNS-Vaskulitis

    Für eine optimale Therapieentscheidung muss die primäre ZNS-Vaskulitis von anderen Krankheitsbildern mit ähnlicher neurologischer Symptomatik unterschieden werden.

    Beim reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) als häufigster Differenzialdiagnose liegen die ­Ursachen eher in einer Gefäßkonstriktion als in einem entzündlichen Gefäßprozess.

    Weiters ist an sekundäre Vaskulitiden des ZNS, etwa im Rahmen von Kollagenosen, systemische Vaskulitiden, eine ­infektiös bedingten Vaskulitis, aber als wichtige Differenzialdiagnose auch an ein intravaskuläres Lymphom zu denken.

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  • Therapie der ZNS-Vaskulitis

    Prinzipiell kommen in der Therapie vor allem Glukokortikoide und in schweren Fällen Cyclophosphamid ­(alternativ Mycophenolat-Mofetil) zum Einsatz.

    Sinnvolle Methoden zur Monitierung des Krankheitsverlaufes sind serielle MRT- und MRA-Untersuchungen ­zusammen mit einer sorgfältigen neurologischen Untersuchung.

    Durch eine Erhaltungstherapie können Remissionen – generell hohe Rückfallrate bei Vaskulitiden – prolongiert werden. Die Frage der Dauer einer Therapiefortsetzung ist in Diskussion.

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DFP-Literaturstudium

Wissenschaft aktuell

  • Sjögren-Syndrom – neue Therapiemöglichkeiten, oder alles beim Alten?

    Obwohl die Datenlage zur systemischen Therapie des primären Sjögren-Syndroms (pSS) bisher beschränkt war, liegen nun erstmals EULAR-Empfehlungen zum Management des pSS vor.

    In dieser Indikation werden zurzeit zahlreiche neue Präparate mit wechselndem Erfolg getestet.

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  • Empfehlungen zum Management der Psoriasisarthritis mit pharmakologischen Therapien – Update der EULAR-Guidelines

    Im Jahre 2019 wurde ein neues Update der EULAR-Empfehlungen zum Management der Psoriasisarthritis ­erarbeitet, das kürzlich veröffentlicht wurde und die Basis der vorliegenden Zusammenfassung bildet.

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  • Transition rheumakranker Jugendlicher

    Wesentlich für den Übergangsprozess sind zeitlich und inhaltlich strukturierte Transitionsgespräche zwischen Patienten und Spezialisten, insbesondere Rheumatologen.

    Verfügt der Patient über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten im Hinblick auf Krankheitswissen und -management und ist bereit zum Betreuungswechsel, kann der Transfer erfolgen.

    Vor dem bzw. spätestens zum Transfer ist ein strukturierter Arztbericht über den bisherigen Krankheits- und ­Behandlungsverlauf auszustellen.

    Das abschließende Transitionsgespräch findet in der Erwachsenenrheumatologie statt.

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  • Gicht 2020: Harnsäuresenkende Therapie

    Allopurinol ist weiterhin die harnsäuresenkende Therapie der ersten Wahl.

    Eine vorsichtige Aufdosierung (niedrige Startdosis, kleine Dosisschritte) ist effektiv, führt zu weniger Anfällen und verringert das Risiko schwerer Nebenwirkungen.

    Oftmals sind Erhaltungsdosen über 300 mg notwendig.

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