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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
10.4.2015

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien


Zum Geleit

30 Jahre österreichische Brustkrebsforschung – Happy Birthday ABCSG!

Christian Singer 10.4.2015

Die Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG) feierte am 20. März 2015 ihr 30-jähriges Jubiläum im Wiener Novomatic Forum mit zahlreichen KollegInnen und WegbegleiterInnen aus dem In- und Ausland.

Editorial

„Lenny’s Party“ und die Masern – Radical Chic

Sepp Leodolter 10.4.2015

Die aktuelle Diskussion um die Impfung bestätigt die Erfahrungen aus der Vergangenheit: Je irrationaler die These, desto eher wird sie von bestimmten Personenkreisen und insbesondere von den Medien aufgenommen.

Seite des BÖG

Das unverrückbare, halluzinierte Bild des gierigen Ärztestandes

Michael Elnekheli 10.4.2015

Kurz vor Redaktionsschluss lese ich einen offenen Brief, der als Appell an die Ärzteschaft – von Gesundheitsministerin, Finanzminister und Sozialminister unterzeichnet – Bezug nimmt auf den ärztlichen Widerstand und die jüngsten Proteste gegen das Angebot zu den Gehältern der SpitalsärztInnen der Gemeinde Wien.

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

Einleitung

Christian Marth et al. 10.4.2015

Die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO Österreich) offeriert allen mit „Krebs bei der Frau“ befassten ÄrztInnen, aber auch den im Pflegedienst Wirkenden eine hochkonzentrierte Weiterbildungsdosis zu aktuellen „Standards of Care“, rezenten Entwicklungen und Forschungsergebnissen, aber auch kontroversiellen Themen – präsentiert und diskutiert von nationalen und...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

WAAGO-Sitzung − Status aktueller AGO-Studien

Stephan Polterauer et al. 10.4.2015

AGO-Studie 37: ITIC2 – Lokale, konservative Therapie der CIN 2/3 mit Imiquimod Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stephan Polterauer Hintergrund: Das Vorhandensein einer persistierenden Infektion mit humanen Papilloma-Viren (HPV) der Hochrisikogruppe gilt als Voraus­setzung für die Entstehung einer CIN. Aufgrund der niedrigen Spontanremissionsrate (ca. 32 %) und der mög­lichen Progression zu einem invasiven...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

Mammakarzinom: Bildgebung des Tumoransprechens unter neoadjuvanter Therapie

Michael Hubalek 10.4.2015

Das neoadjuvante Behandlungskonzept des Mammakarzinoms ist integraler Bestandteil in der Therapie dieser Erkrankung geworden. Insbesondere bei Patientinnen mit einer lokal fortgeschrittenen Erkrankung hat die präoperative systemische Therapie seine Ursprünge und die Indikationen erweitern sich mit der Entwicklung von zielgerichteten Substanzen. So wird beispielsweise das HER2-positive Mammakarzinom bereits in...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

Ovarialkarzinom-Abklärung: Adnexbefund – was nun?

Heinrich Salzer 10.4.2015

Bis jetzt steht der wissenschaftliche Beweis aus, dass ein Screening asymptomatischer Frauen einen Benefit auf das Überleben beim Ovarialkarzinom bringen könnte. Laut Reade et al. (Gynecologic Oncology 2013) überwiegen sogar die Nachteile. Dennoch gehört die Vaginalsonografie zum Standard jeder gynäkologischen Untersuchung. Entsprechend den Daten von Borgfeld et al. (Ultrasound in Obstet Gyn 1999; 13: 345)...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

Ovarialkarzinom-Studie – Die Expression von miR-34a und dessen Promotor-Methylationsstatus

Gabriel Schmid et al. 10.4.2015

Zum Zeitpunkt der Diagnose eines Ovarialkarzinoms sind mehr als 70 % der Frauen bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Das liegt daran, dass Eierstockkrebs lange keine Symptome macht und es keine effektive Vorsorgeuntersuchung gibt. Die primäre Behandlung beinhaltet die operative Therapie mit einer anschließenden platinhaltigen Chemotherapie. Obwohl diese Erstlinien-Therapie in den meisten...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

Neoadjuvante Chemotherapie (NACT) – eine echte Alternative zur primären Radiochemotherapie?

Veronika Seebacher 10.4.2015

Als lokal fortgeschrittenes Zervixkarzinom wird im Allgemeinen ein Tumor ab dem FIGO-Stadium IIB (mit Parametrieninfiltration) oder bei Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen verstanden. Auch Tumoren, die eine Größe von 4 cm überschreiten (FIGO IB2 und IIA2) werden meistens dazu gezählt, wobei hier das zusätzliche Bestehen von Risikofaktoren vorausgesetzt wird. Primäre Radiochemotherapie als Standard beim...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

Zervixkarzinomscreening – Kann man den Pap verbessern?

Olaf Reich 10.4.2015

In Österreich ist der Pap-Test das Standardverfahren in der Sekundärprävention des Zervixkarzinoms. Da die Medizin einem fortwährenden Entwicklungsprozess unterliegt, müssen diagnostische Verfahren, so auch der Pap, ständig neu evaluiert werden. Nachfolgend werden Möglichkeiten der Verbesserung diskutiert. Abstrichqualität: Die Qualitätsbewertung eines zytologischen Präparates ist in Österreich...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

OSCAR-Endo-Studie – „Fast Track“-Protokoll zur Abklärung von Endometriumpathologien

Elisabeth Hirtl-Görgl et al. 10.4.2015

Für die Abklärung von postmenopausalen Endometriumhyperplasien bzw. von postmenopausalen Blutungen (PMB) wird in Österreich primär die Hysteroskopie (HSK)/Kürettage (Cur) durchgeführt. Dies bedingt eine Wartezeit auf den histologischen Befund von einigen Tagen. OSCAR-Endo-Studie – One Stop Clinic Assessment of Risk for endometrial hyperplasia and cancer: Wir haben eine „one stop strategy“ etabliert,...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

Immuntherapie von Krebs – Update zu dendritischen Zellen

Nikolaus Romani 10.4.2015

Dendritische Zellen (DZ) wurden 1972 von Ralph Steinman und Zanvil Cohn entdeckt. Sie sind die wichtigsten Initiatoren und Regulatoren aller Arten von Immun­antworten, seien sie abwehrend gegen Infektionserreger oder Krebszellen, seien sie prophylaktisch schützend im Rahmen von Impfungen oder seien sie schädlich im Falle der Immunpathologie (Autoimmunerkrankungen Überempfindlichkeiten – Allergien).1 Für die...

Focus: AGO-Jahrestagung 2015

Die gynäkologisch-onkologische Palliativpatientin – Schmerztherapie in der terminalen Erkrankungsphase

Edgar Petru 10.4.2015

Ursachen der Schmerzzustände bei fortgeschrittenen gynäkologischen Malignomen: Beim fortgeschrittenen Vulvakarzinom sind Schmerzen insbesondere durch dessen perineale Ausbreitung mit Ulkusbildung, den Befall der Urethra und des Rektums sowie durch mögliche Infektionen oder Thrombosen der unteren Extremität bedingt. Beim Zervix- oder Vaginalkarzinom treten Schmerzen vorwiegend durch einen Harnstau, Thrombosen...

AGO Austria

Genetische Beratung beim „nicht-muzinösen“ Ovarialkarzinom als obligatorischer Teil des Therapiekonzepts

Gudrun Brunnmayr-Petkin et al. 10.4.2015

Wichtige Erkenntnisse: bei nicht-muzinösem Ovarialkarzinom in etwa 15 % Keimbahn­mutationen im BRCA1- oder BRCA-2-Gen. Aufgrund der vielfältigen Folgen einer erkannten Mutation – prophylaktische Op, Therapie- und Nachsorge-Modifikation, „Family outreach“ etc. – sollte jeder Patientin mit nicht-muzinösem ­Ovarialkarzinom eine genetische Beratung angeboten werden.

AGO Austria

Laparoskopische, „Nerve-sparing“ radikale Hysterektomie (NSRH) – Alternative in der Chirurgie des kleinen Zervixkarzinoms

Lukas Hefler et al. 10.4.2015

Problem der Zervixchirurgie: mögliche höhere Rezidivrate bei Zurücknahme der Radikalität, höhere Komplikationen bei radikalem Vorgehen besonders mittels Laparotomie. Valider Kompromiss durch laparoskopische Technik der nervenschonenden radikalen ­Hysterektomie.

Gynäkologische Onkologie

Keine häufigen, aber relevante Situationen: „Exoten“ aus der Mammasprechstunde

Georg Pfeiler 10.4.2015

Eine sehr komplexer Beratungsbedarf ergibt sich bei Brustkrebs und bestehendem ­Kinderwunsch. Die Entscheidung hinsichtlich einer prophylaktischen kontralateralen Mastektomie bedarf ­einer präzisen ­Evaluierung der individuellen Risikosituation. Bei notwendiger antihormoneller Therapie muss das Osteoporoserisiko unter Aromatasehemmern ­thematisiert werden.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Ablöse des Pap-Abstrichs – von der Krebsvorsorge zur Frauengesundheit

Walter Arnberger 10.4.2015

Ein mehrjähriges Screening-Intervall bei einem HPV-basierten Screening hebelt die ­präventivmedizinischen Zusatzbenefits eines jährlichen Abstrich-Termins aus. Ein 2- oder 3-jähriges Screening-Intervall ist ohne ein entsprechendes Einladungs- bzw. ­Erinnerungssystem unverantwortlich. Eine Umstellung erfordert verstärktes Augenmerk und Ressourcen für präventivmedizinische ­Betreuungsprogramme im Dienste der...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Lokale Therapie bei unspezifischen Vaginalbeschwerden

Sepp Leodolter 10.4.2015

Das Vaginalepithel sorgt für eine gesunde, Laktobazillen-dominierte Scheidenflora, die vor Infektionen schützt. Östrogenmangel-bedingte Vaginalepithel-Veränderungen in den Wechseljahren resultieren oft in Beschwerden wie Scheidentrockenheit etc. Als Lokaltherapie kommen einerseits nicht-hormonelle Präparate mit Laktobazillen/Milchsäure, ­Hyaluronsäure etc. zur Anwendung, andererseits eine lokale...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Update medikamentöse Myom-Therapie: Selektive Progesteronrezeptor-Modulatoren (SPRMs)

Kazem Nouri 10.4.2015

Im PEARL-Studienprogramm wurde die Effektivität des SPRM Ulipristalacetat zur ­Myomreduktion und Blutungskontrolle nachgewiesen. Gutartige Endometriumveränderungen (PAEC) unter Ulipristal-Therapie bilden sich ­spätestens 3–6 Monate nach Therapieende zurück.

Frauengesundheit

Am Anfang war das Kalzium

Johannes C. ­Huber 10.4.2015

Die Kalziumspeicherung und -freisetzung wird sowohl im Knochen als auch auf Zellebene im endoplasmatische Retikulum (ER) von den Sexualsteroiden gesteuert. Die Kalziumfreisetzung aus dem ER setzt ein evolutionär fundamentales ­Zellschutzprogramm („Unfolding Protein Response“) in Gang.

 



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Inhaltsverzeichnis GA 02|2015

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