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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
17.10.2016

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien


Zum Geleit

Medizinstudium – keine halben Sachen!

Markus Müller 17.10.2016

Die Wettbewerbsfähigkeit von Universitäten an der Front der Forschung ist elementar für die Weitergabe von ­Haltungen und Wissen an die nächste Generation.

Editorial

Beim Zervixkarzinomscreening geht es um Hunderte Mio. Euro − Ein Papier für die Tonne?

Sepp Leodolter 17.10.2016

Spätestens seit den 1990er-Jahren ist bekannt, dass die überwiegende Mehrzahl der Zervixkarzinome HPV-assoziiert ist, womit sich völlig neue Perspektiven in der Prävention dieser Krebserkrankung (und ihrer Vorstufen) ergaben. Deshalb sollten in Deutschland – dort gibt es wie in Österreich ein Zytologie-basiertes, opportunistisches Screening – Empfehlungen zur Berücksichtigung einer HPV-basierten...

Seite des BÖG

Drohende Versorgungslücken

Michael Elnekheli 17.10.2016

Auf die ohnedies schon sehr angespannte Situation im niedergelassenen Bereich werden die Auswirkungen des neuen Arbeitszeitgesetzes unvermeidbare Folgen haben. Es ist zu erwarten, dass dieser explosive Druckkochtopf demnächst zerstörerische Wirkung zeigt.

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2016

Senologie 2016

Angelika Reiner et al. 17.10.2016

In 2-jährigen Intervallen treffen sich die senologisch Tätigen verschiedener Disziplinen aus Österreich und der Schweiz zu einem gemeinsamen Update: ein Pflichttermin, um die wichtigsten und neuesten Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen zu diskutieren, aber auch für länderübergreifenden Ideenaustausch und Netzwerkpflege.

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2016

Pathologie des BRCA-assoziierten Mammakarzinoms

Zsuzsanna Bagó-Horváth 17.10.2016

Die therapeutische Relevanz nachgewiesener BRCA1-/BRCA2-Keimbahnmutationen beim Mammakarzinom hat neue Standards in der Behandlung dieser Tumorerkrankung gesetzt. Morphologische und molekularpathologische Untersuchungen tragen dazu bei, solche Tumoren besser zu charakterisieren und Patientinnen eine individualisierte Therapieoption zu bieten. Histologische Unterschiede zwischen genetisch bedingten und...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2016

Mammarekonstruktion: Eigengewebe oder Implantat?

Rupert Koller et al. 17.10.2016

Die Rekonstruktion der weiblichen Brust nach deren zumeist tumorbedingter Entfernung stellt heute in den meisten zivilisierten Ländern ein etabliertes, medizinisch indiziertes und daher von der Krankenkasse bezahltes chirurgisches Verfahren dar. Nach wie vor werden weltweit die meisten Brustrekonstruktionen mit Implantaten durchgeführt, ein Verfahren, das mittlerweile über 50 Jahre nach Erstbeschreibung dadurch...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2016

Nebenwirkungen der Immun-Checkpoint-Inhibitoren

Gabriel Rinnerthaler 17.10.2016

Therapien mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICB – Immune Checkpoint Blockade) sind in Europa bereits für die Behandlung von metastasierten Melanomen, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen und Nierenzellkarzinomen zugelassen. Phase-I-Ergebnisse für Immun-Checkpoint-Inhibitoren liegen auch für die Behandlung metastasierter Mammakarzinome vor. Derzeit rekrutiert eine Vielzahl von klinischen Studien, welche...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2016

Brust- und Eierstockkrebs — Früherkennung versus Vorsorge bei Hochrisikopatientinnen

Georg Pfeiler 17.10.2016

Liegt eine krankheitsrelevante Mutation beim BRCA1- oder BRCA-2-Gen vor, hat die Ratsuchende ein deutlich erhöhtes Lebenszeitrisiko, an einem Mammakarzinom und Ovarialkarzinom zu erkranken. Der Ratsuchenden müssen folglich Strategien angeboten werden, auf einen solchen Befund zu reagieren. Zwei medizinisch relevante Vorgehensweisen, nämlich die intensivierte Früherkennung mit dem Ziel der Senkung der Mortalität...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2016

Teilbrustbestrahlung mit Multi-Katheter-Brachytherapie

Daniela ­Kauer-Dorner 17.10.2016

Brustkrebs ist nach wie vor das am häufigsten diagnostizierte Malignom bei Frauen. Die adjuvante Ganzbrustbestrahlung nach brusterhaltender Operation wurde durch die Langzeitergebnisse mehrerer randomisierter Studien des letzten zwei Jahrzehnte als Konzept bestätigt und ist aktuell als Standardtherapie zu werten.1 Dabei geht man von einem Behandlungszeitraum von mindestens 3 Wochen bis zu 6 Wochen aus, abhängig...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2016

Karzinophobie bei Risikoläsionen

Natalie Büel-Drabe 17.10.2016

Angststörungen gehören mit 25 % neben den Abhängigkeitsstörungen zu den häufigsten psychiatrischen Störungen weltweit.1 Eine spezifische Unterform der Angststörung ist dabei die Karzinophobie (griechisch φόβος phóbos „Furcht“, „Phobie“), welche zu den hypochondrischen Störungen (ICD 10; F 45.2) gezählt wird und eine übersteigerte Furcht vor einer eigenen Krebserkrankung bezeichnet. Betroffene...

Gynäkologische Onkologie

ASCO 2016 – Highlights beim Mammakarzinom

Günther Steger et al. 17.10.2016

Die Kombination von Trastuzumab und Pertuzumab erzielte im frühen Stadium des HER2+/HR–-Mammakarzinoms Ansprechraten von 89,2 %. Letrozol plus Palbociclib könnte künftig aufgrund der Ergebnisse der PALOMA-2-Studie im ­metastasierten Setting des HR+/HER2–-Mammakarzinoms den neuen Standard in der Erstlinie darstellen. Beim HER2+-, metastasierten Mammakarzinom bleibt der bisherige Therapie­algorithmus von...

Gynäkologische Onkologie

ASCO 2016 – Highlights bei gynäkologischen Tumoren

Edgar Petru 17.10.2016

Ovarialkarzinom: Intraperitoneale Chemotherapie bei gleichzeitiger Bevacizumab-Therapie ist der i. v. Standard-Chemotherapie plus Bevacizumab nicht überlegen. Ovarialkarzinom-Rezidiv: Olaparib wirkt als Konsolidierungstherapie beim BRCA-mutierten, ­platin­sensitiven Rezidiv OS-verlängernd. Endometriumkarzinom: Everolimus, Letrozol und Metformin bewirkt einen klinischen Nutzen bei 67 % der Patientinnen mit...

Gynäkologische Onkologie

EUROGIN 2016 in Salzburg — „Gegen HPV extrem effiziente Tools“

Elmar Joura 17.10.2016

Der EUROGIN ist der größte europäische HPV-Kongress und neben der IPV (International Papillomavirus ­Conference) das wichtigste HPV-Meeting auch weltweit. Diskutiert wurden die Strategien, mit denen es schließlich gelingen soll, HPV-assoziierte Erkrankungen zu eliminieren.

AGO Austria

News zur gynäkologischen Chirurgie und Onkologie

17.10.2016

Mit Beiträgen von: Lukas Hefler, Gynäkologisches Tumorzentrum, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz

Gynäkologie & Geburtshilfe

Internationaler Consensus — Isoflavone erste Wahl bei vasomotorischen Wechselbeschwerden

17.10.2016

Ein kürzlich prominent publizierter Consensus* bestätigt Wirksamkeit und Sicherheit von Isoflavonen zur Behandlung vasomotorischer menopausaler Beschwerden. Isoflavone können somit als erstes Mittel der Wahl bei der Behandlung von natürlichen ­Hitzewallungen in den Wechseljahren empfohlen werden. Isoflavone erreichen 57 % der Wirkung von Östrogenersatzpräparaten, benötigen jedoch längere Zeit zur Entfaltung...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Ärztliche Kunstfehler — Strafrechtsnovelle bringt Änderungen

Daniel Leodolter 17.10.2016

Die Strafrechtsnovelle 2016 schützt Mediziner bei leichter Fahrlässigkeit. Bei schweren Kunstfehlern wird Strafverfolgung erleichtert durch den neuen Tatbestand der „grob fahrlässigen Tötung“.

Frauengesundheit

Stress und Molekularbiologie — Wie die Seele den Körper bewegt

Johannes C. Huber 17.10.2016

Stresshormone vermitteln im psychoneuroimmunologischen Regelkreis auch ­entzündungs- und Mitoserate-fördernde Effekte. Die onkoprotektiven Effekte von Aspirin oder Betablockern könnten über die Hemmung von molekularen Schnittstellen der Stresstransduktion vermittelt werden.Auch zur heilsamen Wirkung von Entspannungstechniken wie Meditation oder Berührung etc. gibt es molekularbiologische Rationalen.

Editorial

Hat die vaginale Hysterektomie Zukunft?

Lothar C. Fuith 17.10.2016

Die neueste S2e-Leitlinie der AWMF zum „Descensus genitalis“ hat die Sinnhaftigkeit der vaginalen Hysterektomie bei der Prolapsopereration thematisiert. Zahlreiche Publikationen, die die Durchführung der vaginalen Hysterektomie im Rahmen der Korrektur des Uterusprolapses als nicht erforderlich darstellten, haben die Leitlinienkommission bewogen, für die gleichzeitige Hysterektomie eine eigene Indikation zu...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Beckenboden und weibliche Sexualität

Christine Stelzhammer 17.10.2016

Aktuelle Studien belegen eine Prävalenz sexueller Dysfunktionen bei Frauen von 30–49 %, einhergehend mit reduzierter Libido und Änderungen des Sexualempfindens bis hin zu Dyspareunie und Vulvodynie. Häufig wird bei Patientinnen mit Senkung und/oder Inkontinenz unter anderem eine Sexualfunktionsstörung erhoben. Studienlage Zur Behandlung der weitverbreiteten Krankheitsbilder Senkung/Inkontinenz wird als...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Vorbeugung rezidivierender Harnwegsinfekte

Maximilian Seles et al. 17.10.2016

Rund die Hälfte aller Frauen erleidet einmal in ihrem Leben einen Harnwegsinfekt (HWI), wobei bei ca. 30 % ein Rezidiv zu beobachten ist. Generell werden Harnwegsinfekte mit einer Häufigkeit von zweimal innerhalb von 6 Monaten oder von dreimal innerhalb eines Jahres als „rezidivierend“ bezeichnet. Rezidivierende HWI sollten deshalb durch den Facharzt für Urologie abgeklärt werden. Methoden der...

 


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