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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
13.3.2017

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien


Zum Geleit

Gesundheitsausgaben in Österreich

Sepp Leodolter 13.3.2017

Österreich befindet sich in Bezug auf Ausgabensteigerungen für den Gesundheitsbereich ökonomisch auf einem guten Weg.

Editorial

Geschichte der Hormone Replacement Therapy (HRT) − Hoch an der Zeit für eine Renaissance

Sepp Leodolter 13.3.2017

Ein Statement der WHI-Investigatoren im „New England Journal of Medicine“ 2016 ist angesichts der 15-jährigen WHI-Saga als sensationell zu beurteilen und unterstützt die Forderung nach einer angemessenen Renaissance der Hormonersatztherapie.

Seite des BÖG

Der Höhepunkt kassenärztlicher Tätigkeit − Das „amikale“ Gespräch

Michael Elnekheli 13.3.2017

Der Modus operandi lässt keinen Zweifel daran, worum es bei diesen Gesprächen geht. Im Vorfeld werden Patientinnen per Fragebogen zum Arztbesuch befragt. Eine Routinekontrolle, kein grundsätzliches Misstrauen, heißt es da. Auf die Verpflichtung zur Mitarbeit wird dezent hingewiesen.

Podium

„Wissenschafterin des Jahres 2016“: Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer − Gendermedizin „in all policies“!

Alexandra Kautzky-Willer 13.3.2017

Der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten hat die Gendermedizinerin Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer zur „Wissenschafterin des Jahres 2016“ gekürt. Damit wurde ihr herausragendes Engagement zur Awarenesssteigerung für die Anliegen der relativ jungen Disziplin „Gender Medicine“ gewürdigt.

Podium

Neue Klinik-Leiterin Univ.-Prof. Dr. Bettina Toth

Bettina Toth 13.3.2017

Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Medizinische Universität Innsbruck | Mit 3. Oktober 2016 trat die deutsche Ärztin und Forscherin Univ.-Prof. Dr. Bettina Toth die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt an. Sie bringt umfangreiche klinische Erfahrungen und Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Endokrinologie und Sterilität mit.

Gynäkologische Onkologie

Highlights vom SABS 2016 − Prognose, Prädiktion, Therapieresistenz und verlängerte Adjuvanz

Günther Steger 13.3.2017

Positive Daten zur Überwindung der Therapieresistenz hormonrezeptorpositiver Mammakarzinome durch die Kombination von Aromatasehemmer mit Fulvestrant oder Everolimus (STEPAUT-Studie). Unklare Datenlage zur verlängerten adjuvanten Therapie nach 5 Jahren endokriner Standardtherapie. Hohe prädiktive und auch prognostische Wertigkeit tumorinfiltrierender Lymphozyten bei triple-­negativen und HER2-positiven Tumoren;...

Gynäkologische Onkologie

Endokrine Therapie des Mammakarzinoms − Sekundäre Osteoporose unter Aromataseinhibitoren

Georg Pfeiler 13.3.2017

Der Östrogenentzug unter Aromatasehemmer-Therapie wirkt sich langfristig negativ auf den Knochenstoffwechsel mit einem erhöhten Osteoporose- und Frakturrisiko aus. Zur spezifischen Osteoporose-Prophylaxe unter endokriner Brustkrebstherapie sind das ­Bisphosphonat Zoledronsäure und der RANKL-Antikörper Denosumab studiengesichert wirksam. Neben den osteoprotektiven Effekten der osteospezifischen Therapie wurden...

AGO Austria

Diagnostische Laparoskopie zur Patientinnenselektion bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom − Welche Patientinnen können resttumorfrei operiert werden?

Judith Lafleur 13.3.2017

Resttumorfreiheit nach Erstoperation als wichtigster positiver Prognoseparameter bei ­fortgeschrittenem Ovarialkarzinom. Durch Patientinnenselektion per laparoskopiam könnte man abgebrochene Laparotomien bzw. versuchte Debulking-Operationen mit großem Resttumor verhindern, die lediglich Nachteile bieten. Neue Studie zeigt signifikanten Vorteil durch diagnostische Laparoskopie vs. sofortige Laparotomie zum...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Zika-Virus-Infektion in der Schwangerschaft

Elisabeth ­Krampl-Bettelheim 13.3.2017

Übertragung durch die Aedes-Mücke und Sexualkontakte. Infektionen während der Schwangerschaft erhöhen die Wahrscheinlichkeit von ­Gehirnfehlbildungen um den Faktor 2. Das maternofetale Übertragungsrisiko dürfte in Südamerika bei 10 % liegen und die ­Erkrankungswahrscheinlichkeit der Feten ist umso höher, je früher die Infektion stattfindet.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Der Präeklampsietest sFlt-1/PlGF-Quotient im klinischen Einsatz

Angela Ramoni 13.3.2017

Bei Schwangeren mit der Differenzialdiagnose Präeklampsie kann die Bestimmung des sFlt-1/PlGF-Quotienten helfen, unnötige stationäre Aufnahmen zu vermeiden bzw. die Überwachung der Schwangeren zu optimieren. Die internationale Konsensusgruppe zum Einsatz des sFlt-1/PlGF-Quotienten hat einen Leitfaden für die klinische Praxis erstellt. Derzeit ist dieser Test noch nicht mit formellen Empfehlungen in den...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Therapie des PCO-Syndroms

Katharina Walch 13.3.2017

Die Therapie des PCO-Syndroms richtet sich nach der im Vordergrund stehenden ­Symptomatik. Bei Akne und Hirsutismus werden neben oralen Kontrazeptiva diverse Antiandrogene ­verabreicht. Zur Ovulationsinduktion bzw. bei unerfülltem Kinderwunsch kommen Clomiphen-Citrat, Aromatasehemmer, niedrig dosierte Gonadotropine, eine operative Therapie im Sinne des „laparoscopic ovarian ­drilling“ oder ein...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Stress und Kinderwunsch

Kazem Nouri et al. 13.3.2017

Es gibt Hinweise, dass sich Stress bei Männern negativ sowohl auf Samenmenge als auch -qualität auswirkt. Eigene Daten zum Stresseinfluss bei Frauen (ermittelt an Speichel-Kortisol und durch ­Fragebogen) zeigten keinen negativen Effekt auf die IVF/ICSI-Therapie und ihren Ausgang.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Das Mikrobiom in Gynäkologie, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin

Wilfried Feichtinger 13.3.2017

Der gesamte weibliche Genitaltrakt ist besiedelt, also nicht steril. Postulierte Zusammenhänge von Mikrobiom-Dysbalancen mit Infertilität, Fehl-/Frühgeburten,­ Ovarialkarzinom, Endometriose, PCO etc. Eine bessere Erkennung mikrobieller Imbalancen mithilfe moderner molekulargenetischer ­Bestimmungsmethoden würde eine effektivere Therapie und Prophylaxe von vielen gynäkologischen ­Problemstellungen...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Die prämenstruelle Dysphorie

Thomas Stompe 13.3.2017

Die prämenstruelle Dysphorie (PMDD) ist eine multifaktoriell bedingte, schwere affektive Störung mit kognitiv-affektiven und körperlichen Symptomen, vorwiegend vor der Menses. Wichtigste Ursachen: prämenstrueller Hormonabfall und dessen Auswirkungen auf den ­Neurotransmitterstoffwechsel und den Brain-derived Neurotrophic Factor sowie Stress. Therapieoptionen: SSRI, hormonelle Behandlung und kognitive...

Frauengesundheit

Nachlese zum Wiener Menopause-Kongress 2016: Menopause und Anti-Aging – mit der Natur und gegen sie

Peter Lex 13.3.2017

Die Phytotherapie hält eine Vielzahl an Substanzen gegen unterschiedliche Wechsel­beschwerden bereit. Isoflavone zeigen in Studien v. a. gegen Hitzewallungen einen signifikanten Effekt. Auch Effekte auf Surrogatparameter des kardiovaskulären Risikos und der Osteoprose sind nachweisbar. Die menopausale Hormontherapie (MHT) ist die wirksamste Behandlung schwerer klimakterischer ­Beschwerden. Bei gegebener...

Frauengesundheit

Rotklee – Eine Pflanze für die Wechseljahre

Martin Schiller 13.3.2017

Rotklee ist aufgrund seines Gehalts an Isoflavonen wie Formononetin und Biochanin A eine ­besonders für die Frauenheilkunde interessante Pflanze. Rotklee-Isoflavone binden spezifisch an die Subtypen α und β des Östrogenrezeptors. Daten gibt es zur Linderung von menopausalen Symptomen und zur Senkung der Lipidparameter in der Postmenopause.

 



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