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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
5.9.2019

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien


Zum Geleit

Hat das Sonderfach Gynäkologie und Geburtshilfe eine Zukunft?

Gernot Tews 5.9.2019

Es mag vielleicht etwas abstrus erscheinen, sich in Zeiten des Ärztemangels, der unbesetzten Facharztstellen, der nicht zu besetzenden Oberarztstellen in den Spitälern und einer zunehmenden „Work-Life-Balance“ Gedanken ­darüber zu machen, ob und – vor allem – welche Zukunft unser Fachgebiet hat. Für Personen, die in einem ­Mangelberuf arbeiten (und dies ist unsere derzeitige Situation), scheint es ein...

Editorial

Fake News im „Lancet“ – Die Akte Andrew Wakefield

5.9.2019

Es sind alarmierende Meldungen, laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben Maserninfektionen aktuell ­einen Höchstwert erreicht – auch Österreich ist betroffen. Dabei sind Masern keineswegs harmlos, alleine im ­Jahre 2017 waren weltweit 110.000 Todesfälle auf diese Erkrankung zurückzuführen, überwiegend Kinder unter 5 Jahren.­

Seite des BÖG

Wahlarzt im Sommerloch

Michael Elnekheli 5.9.2019

Anfang August verkündete der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, dass Wahlärzte ein Problem darstellten und er ihre Zahl beschränken wolle. Keine Daseinsberechtigung für Ärzte, die außerhalb des Systems, also privat Leistungen erbringen?

Gynäkologische Onkologie

Erfolgsmodell: 10 Jahre zertifizierte Brustgesundheitszentren

Peter Lex 5.9.2019

In Österreich wurden seit 2009 bisher 30 Brustgesundheitszentren (BGZ) durch die ­Österreichische Zertifizierungskommission1 (ÖZK) zertifiziert. In ÖZK-zertifizierten BGZs werden 80 % aller Mammakarzinom-Erkrankungen behandelt.Die Versorgung in BGZs hat einen wesentlichen Anteil daran, dass die Diagnose Brustkrebs ­mittlerweile kein Todesurteil mehr ist: Überlebensrate nach 5 Jahren bei 88 %.

Gynäkologische Onkologie

Immuntherapie beim triple-negativen Mammakarzinom

Maximilian ­Marhold 5.9.2019

Der PD-L1-Antikörper Atezolizumab erzielt einen klinisch relevanten Überlebensvorteil beim triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) um zehn Monate (IMpassion130-Studie). Wie immer wirft eine Studie mehr Fragen auf, als sie beantworten kann. Ist das PD-L1-Staining in der Routine des TNBC angekommen? Gibt es bessere Biomarker für das ­Ansprechen auf die Therapie? Gibt es aus Sicht der Immunogenität bessere...

Focus: BGGF/OEGGG-Kongress 2019

OEGGG-Jahrestagung 2019: Im Interview – die neue Präsidentin Gunda Pristauz-Telsnigg

Gunda Pristauz-Telsnigg et al. 5.9.2019

Die Jahrestagung der OEGGG findet heuer wieder – wie jedes zweite Jahr – als gemeinsame Veranstaltung mit der BGGF statt – nach dem Austragungsort 2017 in der Wiener Hofburg diesmal in München.

Focus: BGGF/OEGGG-Kongress 2019

Transgender: Lifestyle-Phänomen oder zunehmend relevante Patientengruppe?

Katharina Feil et al. 5.9.2019

Der Begriff „Transgender“ beschreibt die Unzufriedenheit mit dem biologischen, bei Geburt zugeordneten Geschlecht. Die Diskrepanz zwischen dem Zuweisungsgeschlecht und dem erlebten Geschlecht führt zu einem Leidensdruck, welcher durch geschlechtsangleichende Therapien häufig gebessert werden kann. Wobei sowohl eine eindeutig weibliche oder männliche Geschlechtsidentität im Sinne eines binären...

Focus: BGGF/OEGGG-Kongress 2019

Thrombotische Mikroangiopathie (TMA) in der Schwangerschaft

Kathrin Eller 5.9.2019

Die thrombotische Mikroangiopathie (TMA) in der Schwangerschaft ist selten. Sollte sie allerdings auftreten, handelt es sich um einen Notfall, der rasch erkannt und behandelt werden muss. Es kommt durch unterschiedliche Ursachen zum Auftreten von Thrombosen in kleinsten Gefäßen, die zu einer Ischämie unterschiedlicher Organe (Gehirn, Herz, Niere, Leber) führen. Zuallererst fällt bei der Mutter in der...

Focus: BGGF/OEGGG-Kongress 2019

Studienprojekt an der MedUni Graz: Histologische und immunologische Entstehungstheorien zu Plazentationsstörungen bei Zustand nach Sectio

Daniela Ulrich et al. 5.9.2019

Hintergrund: Plazentationsstörungen sind ein zunehmendes Problem in der Geburtshilfe. Unter Placenta creta versteht man die pathologische Anhaftung der Plazenta an die Gebärmutter. Ursachen für Plazentationsstörungen sind Voroperationen am Uterus jeglicher Genese mit Verletzung des Endometriums. Einer der Gründe für die zunehmende Inzidenz ist höchstwahrscheinlich durch die steigende Kaiserschnittrate zu...

Focus: BGGF/OEGGG-Kongress 2019

Ursachen der fetalen Anämieabseits der Rhesusproblematik

Horst Steiner et al. 5.9.2019

Eine fetale Anämie stellt eine seltene, aber ernste und potenziell letale Erkrankung des Fetus dar. Primäre Hinweise auf eine fetale Anämie können abnehmende Kindesbewegungen oder die Anamnese auf mütterliche Infektionen oder familiäre Belastung auf angeborene Anämie-Erkrankungen ergeben. Ursachen: Außer den Blutgruppenimmunisierungen kommen verschiedene Ursachen der Anämie in Frage. Pathophysiologisch...

Focus: BGGF/OEGGG-Kongress 2019

Früherkennung des Zervixkarzinoms in Österreich

Petra Kohlberger 5.9.2019

Entsprechend der Daten der Statistik Austria sind im Beobachtungszeitraum von 1991 bis 2016 sowohl die Inzidenz als auch die Mortalität des Zervixkarzinoms in Österreich gesunken (Abb. 1). Diese gute Entwicklung ist auf die sehr gute Vorsorge im Rahmen der jährlichen Kontrollen bei den niedergelassenen Frauenärzten zurückzuführen. Der seit den 50er-/60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts durchgeführte...

Focus: BGGF/OEGGG-Kongress 2019

Das hereditäre Endometriumkarzinom

Stephan Jahn 5.9.2019

Das Endometriumkarzinom (EC) ist mit knapp 5 % der malignen Neuerkrankungen das vierthäufigste Karzinom der Frau. Bis ca. 5 % der EC sind erblich bedingt. Den größten Anteil hiervon (2–4 % der EC) stellt das Lynch-Syndrom (LS) mit einer Bevölkerungsinzidenz von 1:300–1:500. Deutlich seltener ist das Cowden-Syndrom (CS) (< 0,5 % der EC, Inzidenz ca. 1:200.000). Sehr selten sind u. a. STK11-...

Focus: BGGF/OEGGG-Kongress 2019

Therapie des fortgeschrittenen HR+-Mammakarzinoms

Michael Hubalek 5.9.2019

Die überwiegende Mehrheit der Hormonrezeptor-positiven (HR+) Mammakarzinome ist einer antihormonellen Manipulation zugänglich. Eine endokrine Therapie ist die bevorzugte Behandlung in der Erstlinientherapie für Patientinnen mit metastasierten Hormonrezeptor-positiven und HER2-negativen Mammakarzinomen ohne viszerale Beteiligung. In jüngster Vergangenheit wurde diese Therapielinie um die CDK-4/6-Inhibitoren...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Highlightbericht vom ESHRE 2019 in Wien – Neues zur Reproduktionsmedizin und Embryologie

Maria Röthlisberger et al. 5.9.2019

Positiver Einfluss einer gesunden Ernährung mit ausreichender Zufuhr von Mikro­nährstoffen nicht nur auf Schwangerschafts-Outcomes, sondern auch präkonzeptionell auf die Fruchtbarkeit und epigenetisch auf die Nachkommen.Genetische Diagnostik und Kinderwunschtherapie: Untersuchung von Embryonal-DNA im Nährmedium kann die Invasivität der Präimplantationsdiagnostik deutlich verringern. Ein „Natural Cycle“...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Diagnose und Therapie der gestörten Schwangerschaft

Marlene Hager 5.9.2019

Die Diagnose der „gestörten Gravidität“ stützt sich auf Laborparameter und Ultraschall.Als prinzipielle Therapieoptionen stehen sowohl das abwartende Management, die ­medikamentöse Therapie als auch die Curettage für eine individuelle Strategiewahl zur ­Verfügung.Bei Extrauteringravidität sollte das operative Management bei Patientinnen gewählt werden, die für ein medikamentöses Management nicht...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Deszensuschirurgie: mit oder ohne Uteruserhalt?

Barbara Bodner-Adler 5.9.2019

Vermehrte Evidenz für die Effektivität des Uteruserhalts. Aufklärung über Möglichkeit der uteruserhaltenden Deszensus-OP bei entsprechenden ­Patientinnen. Bessere Evidenz für den vaginalen Zugangsweg (vaginale sakrospinale Hysteropexie [SSH]). Allerdings deutlicher Datenmangel nach Follow-up-Zeit von > 3 Jahren nach OP (Langzeitrisiko einer Uteruspathologie bei Uteruserhalt? Rezidive nach > 4 Jahren?).

Gynäkologie & Geburtshilfe

Sexuelle Auffälligkeiten bei (Klein-)Kindern und Jugendlichen – was ist normal?

Bettina Weidinger et al. 5.9.2019

Sexualität ist integraler Bestandteil der Entwicklung. Kinder lernen von selbst, wenn sie nicht gestört werden, weil sie sich entwickeln wollen, im Spiel probierend, über differenzierte Sprache, über sinnliche Erfahrungen, durch praktisches Üben. Die Bewertung einer sexuellen Auffälligkeit darf niemals zu limitierenden Interventionen führen und bedarf einer umfassenden professionellen Auseinandersetzung.

Frauengesundheit

Highlights vom 27. Osteoporoseforum St. Wolfgang 2019

Rudolf Wolfgang Gasser 5.9.2019

Diabetes mellitus Typ 2 ist ein wesentlicher Risikofaktor für Fragilitätsfrakturen, die Knochendichtemessung mittels DXA erfasst dies aber nicht ausreichend. Eine chronische Herzinsuffizienz NYHA II–IV ist in 25–30 % der Fälle mit einer Osteoporose und/oder einer vertebralen Fraktur assoziiert. Call for action: die Awareness für Osteoporose und die interdisziplinäre Behandlung dieser Erkrankung müssen...

 



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Inhaltsverzeichnis GA 04|2019

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