Klinik 01|2016

Herausgeber: MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Editorial

  • Wien: Wohin wandert was?
    Manches ist in den letzten Monaten im Krankenanstaltenverbund (KAV) Wien gesagt, manches wieder geändert, noch viel mehr jedoch nicht gesagt worden. Die Stimmung bei den Betroffenen war daher nicht unbedingt von Vertrauen in die Planung und in deren Verbindlichkeit getragen.
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Aktuell

  • Wiener Spitalskonzept 2030: Wohin wandert was?

    Der Masterplan ist das Ziel für 2030. Die Umsetzung soll in Schritten erfolgen.

    Die medizinische Versorgung Wiens soll in 3 Regionen mit je 2 Partnerspitälern mit aufeinander abgestimmtem Leistungsangebot organisiert werden.

    Jede Region soll ein onkologisches Zentrum haben. In ganz Wien soll es nur ein Dermatologie- und ein Augen-Zentrum geben.

    Viele offene Fragen zu ambulanten Strukturen wie zum Personalstand bleiben.

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  • Der Juristische Notfallkoffer®: eine Erfolgsgeschichte

    Der typische Schadensfall passiert aufgrund eines vorangegangenen ­Kommunikationsfehlers; jeder zweite ist vermeidbar.

    Der Juristische Notfallkoffer® im AKH Wien enthält Anleitungen für das korrekte ­Verhalten im Schadensfall und kann von jedem Mitarbeiter des Hauses innerhalb einer Minute erreicht werden.

    Wichtig ist auch die psychologische Unterstützung des medizinischen und nichtmedizinischen Personals, um ein „zweites Opfer“ zu verhindern.

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  • „Fehlinterpretation der freien Arztwahl“

    Der derzeit ungeregelte Zugang zum Gesundheitssystem kann so nicht bestehen bleiben – das stand für die Teilnehmer des 73. Gesundheitspolitischen Forums außer Frage.

    Die Lösungsvorschläge reichen von der Zentralisierung des Notrufdienstes bis hin zu von Bundesländergrenzen unabhängigen Regionalkrankenhäusern.

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  • Round-Table-Diskussion: Konsens nur auf der Metaebene

    Anlässlich der Präsentation des aktuellen Jahrbuchs der Gesundheitspolitik wurde über Fortschritte der Gesundheitsreform diskutiert.

    Über die grundsätzlichen Ziele sind sich alle Player einig. Sobald es an die ­Umsetzung geht, hakt es jedoch an allen Ecken und Enden.

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  • Wiener Ordensspitäler: Planungs- und Investitionssicherheit

    Ende 2016 läuft die vierjährige Finanzierungsvereinbarung der Ordensspitäler mit der Stadt Wien aus. Neuverhandlungen stehen also unmittelbar bevor.

    Die Ordensspitäler fordern ein „faires Angebot“ für die bislang massiv unter­finanzierten ­Ambulanzen.

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News

Forschung

  • Porträt: Institut für Krankenhausorganisation

    Im Rahmen der Kooperation der Karl Landsteiner Gesellschaft (KLG) mit dem ­MedMedia Verlag stellen wir einzelne Institute der KLG vor.Diesmal bringen wir ein Portrait des „Institutes für Krankenhausorganisation“.

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Hämostaseologie

  • Klinische Herausforderung: schwere Blutung

    Schwere Blutungen zählen zu den größten ­klinischen Herausforderungen.

    Die Komplexität der Hämostase und der Umstand, dass die akute Blutung ein ­multifaktorielles ­Geschehen darstellt, erfordern profunde Kenntnisse und ein rasches, zeitgerechtes Reagieren.

    Point-of-Care-Testing-(POCT-)Methoden ermöglichen ein laufendes Gerinnungsassessment und damit eine ­zielgerichtete Substitution von Gerinnungsfaktoren.

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Medizinethik

  • Ethisches Entscheiden am Krankenbett

    Die Entscheidungsfindung in moralisch diffizilen Situationen erfordert einen Platz im klinischen Alltag, der ihr strukturell meist nicht gegeben ist.

    Bei ungenügender Kommunikation kann sie auch ein Gefühl der Ohnmacht bei Kollegen hinterlassen und ruft nicht selten Widerstand im Behandlungsteam hervor.

    Da die genannten Faktoren auch Auswirkungen auf die Güte der Patientenversorgung haben, sollte es der Krankenhausführung ein besonderes Anliegen sein, eine optimale Versorgung auch in jenen Situationen sicherzustellen, die dem betreuenden Team schwierige Entscheidungen abverlangen.

    Ethische Entscheidungen am Krankenbett sollten immer nach einem strukturierten Ablauf erfolgen.

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  • Medikamentenstudien für und mit Kindern

    Medikamente für Kinder müssen eigens geprüft werden, um die richtige Dosis, Wirkungen und Nebenwirkungen systematisch festzustellen.

    Das ist häufig nicht der Fall: Je nach Bereich werden bis zu 90% der Medikamente bei Kindern ohne Zulassung verwendet.

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Onkologie

  • Multiples Myelom 2016 − Qualitätssprung dank stetigem Zuwachs an neuen Optionen

    Speziell ab den späteren Behandlungslinien konnte das beim multiplen Myelom verfügbare therapeutische Armamentarium in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet werden.

    Neuentwicklungen finden sich unter anderem im Bereich der Immuntherapeutika, Proteasominhibitoren und Histon-Deacetylase-Inhibitoren.

    Da zwischen den neuesten Substanzen bisher keine direkt vergleichenden Studien durchgeführt wurden, existieren in Bezug auf mögliche Therapiesequenzen keine offiziellen Empfehlungen.

    Die autologe Stammzelltransplantation stellt in der Erstlinie bei jüngeren Patienten nach wie vor den Standard dar.

    Die Entwicklung von prädiktiven Biomarkern mit dem Ziel der Patientenselektion ist ein ­vorrangiges Forschungsziel, um die Behandlungskosten langfristig in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

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Intensivmedizin

  • Intensivtherapie: Nachher ist nichts mehr wie vorher

    Paradigmenwechsel: Neben dem Überleben rücken v. a. Langzeitfolgen in den Fokus. Ehemalige ICU-Patienten sind häufig von körperlichen, kognitiven und ­psychischen Langzeitfolgen betroffen.

    Es gibt zahlreiche modifizierbare Risikofaktoren für ICU-Langzeitfolgen: Die Qualität der Intensivmedizin ist entscheidend. Die Erkrankung ist mit Verlassen der ICU nicht zu Ende: Ein Betreuungskontinuum ist wichtig.

    Intensivtherapie: Nachher ist nichts mehr wie vorher

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  • Eine lohnende Herausforderung: Schmerzen, Agitation und Delir auf der Intensivstation

    Das Abrücken von einer routinemäßig tiefen Sedierung erfordert es, die 3 Stress-Dimensionen Schmerz, Agitation und Delir regelmäßig zu überwachen und ihnen vorzubeugen.

    Das Ziel ist die kooperative Sedierung.

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