UIM 03|2013

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 03|2013 Themenheft Angiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 3/2013
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die Verurteilung der Republik Österreich zu Schadenersatz für einen Arzt, der hier in Graz als Medizinstudent nicht alle Pflichtpraktika rechtzeitig belegen konnte, wodurch sich sein Studium verlängerte, hat einiges Aufsehen erregt. Die ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 3/2013
    Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
    Die Rheumatologie ist ein Fach, das viele Aspekte der Medizin umfasst, neben den mit technischen Parametern fassbaren Ergebniswerten, wie z. B. der Krankheitsaktivität der rheumatoiden Arthritis oder der Überlebensrate beim systemischen Lupus gibt es auch ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

Berufsverband österreichischer Internisten

  • Zusammenarbeit im interdisziplinären Netzwerk

    Diagnostik und Behandlung einer Vielfalt von Erkrankungen fordern in zunehmendem Maße eine Verpflichtung zu interdisziplinärem Handeln, einerseits auf der Ebene Spitalsarzt und niedergelassener Arzt, andererseits auf der Metaebene Medizin und medizinnaher Bereich.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • 10 Rahmen-Gesundheitsziele wurden beschlossen

    Für Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, bedeutet dies einen begrüßenswerten Ansatz im Rahmen der Strategie „Gesundheit für alle“.

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Focus: Rheumatologie

  • Die Bedeutung der physikalischen Behandlung in der internistischen Rheumatologie

    Die Behandlungsansätze in der physikalischen Medizin zeichnen sich durch Interdiszi­plinarität und Methodenvielfalt aus.

    Inhalt ist die komplexe Erfassung und ganzheitliche Behandlung der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit.

    Der Nutzen physikalischer Therapien ist zunehmend wissenschaftlich belegt.

    Abhängig von der Krankheitsaktivität bildet eine effektive Medikation (analgetisch, antiinflammatorisch) die Voraussetzung.

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  • Immer mehr Experten, forcierte Beforschung – Chancen bei Fibromyalgie

    Die schmerzhaften Regionen im Bewegungssystem sind nicht verändert oder entzündet, trotzdem sind es echte (nicht eingebildete!) Schmerzen.

    Es ist unklar, ob die Schmerzen auf organischen Veränderungen im Gehirn oder auf psychosomatischen Störungen beruhen; Botenstoffe wie Serotonin und Substanz P dürften für die erhöhte Schmerzempfindung verantwortlich sein.

    Die Diagnose ist eine Ausschlussdiagnose, die ACR-Kriterien 1990 wurden von den ACR-Kriterien 2010 abgelöst.

    Die Therapie ist interdisziplinär unter rheumatologischer Führung und beinhaltet u. a. Patientenschulung, Bewegungstherapie, kognitive Verhaltenstherapie und Pharmakotherapie.

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  • Balneotherapie heute

    Wissenschaftliche Untersuchungen mit Schwefelwasserstoff (H2S) sprechen für einen komplexen entzündungsmodulatorischen Effekt durch Beeinflussung von Entzündungs- und vasoaktiven Mediatoren.

    In Wasser gelöster Schwefel (S–2) wirkt vorwiegend am Bindegewebe und im Gelenk, an der Haut und am Immunsystem.

    Klinische Wirkungen sind z. B. bei Fibromyalgie und Arthrose belegt.

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  • Lebensqualität bei RA – Using measurement to promote quality

    Die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) ist ein wichtiger Parameter bei der Durchführung und Bewertung von Therapien; die Lebensqualität als „patient-reported outcome“ (PRO) spielt in klinischen Studien und bei der Medikamentenzulassung eine zunehmende Rolle.

    Die bei RA am häufigsten verwendeten Fragebögen sind NHP, SF-36, AIMS, HAQ, EQ-5D; der speziell für PatientInnen mit rheumatoider Arthritis entwickelte RAQoL ist noch nicht in deutscher Übersetzung verfügbar.

    Qualitative Erhebungsmethoden könnten zur Entwicklung von Standardstrategien zur Steigerung der Lebensqualität bei PatientInnen mit chronischen Erkrankungen beitragen.

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  • Schlafstörungen und muskuloskelettale Schmerzen

    Schmerz und Schlafstörungen treten oft gemeinsam auf und beeinflussen einander in einem Teufelskreis.

    Eine erfolgreiche Therapie muss beide Symptome adressieren.

    Statt Schlafstörungen nihilistisch hinzunehmen, könnten sie Teil der Therapieplanung und -evaluation sein. Mehrere pharmakologische und nichtpharmakologische Maßnahmen stehen zur Verfügung.

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  • 2012 Leitlinien des American College of Rheumatology – Das Management der Gicht

    Neues:
    Eine harnsäuresenkende Therapie soll während eines akuten Gichtanfalles nicht nur weitergeführt, sondern kann auch während eines solchen gestartet werden. Voraussetzung ist ein effektives antiinflammatorisches Management.
    Als First-Line-Therapie werden gleichwertig Allopurinol oder Febuxostat empfohlen, Probenecid als eine alternative Erstlinientherapie. Bei Patienten mit schwerer Gicht und refraktärem Krankheitsbild oder Intoleranz von oralen harnsäuresenkenden Mitteln wird Pegloticase als Therapie empfohlen.
    Bei bestimmten Patienten mit erhöhtem Risiko für eine schwere Allopurinol-Hypersensiti­vitätsreaktion ist ein PCR-Screening auf HLA-B*5801 möglich.

    Kontroversielles:
    Dosissteigerung von Allopurinol auf über 300 mg auch bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz
    Bei der Therapie der akuten Gichtattacke soll als initiale Monotherapie ein NSAR, ein systemisches Glukokortikoid oder Kolchizin verwendet werden. Diese drei Therapieansätze werden als gleichwertig betrachtet.

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Kardiologie

Angiologie

  • Neue orale Antikoagulanzien

    Studienhighlights auf der GTH-Tagung:

    ATLAS-2: Rivaroxaban führt in niedriger Dosierung zusätzlich zur dualen thrombozytenfunktionshemmenden Therapie bei akutem Koronarsyndrom zu einer signifikante Reduktion der Gesamtmortalität und der kardio­vaskulären Ereignisse.

    RE-MEDY: Dabigatran erreichte in der verlängerten Sekundärprophylaxe venöser Thromboembolien hinsichtlich der Wirksamkeit eine Non-Infe­ri­ority zu Warfarin. Die Zulassung für diese Indikation ist noch ausständig.

    Neue orale Antikoagulanzien (NOAK) sind aufgrund fehlender spezifischer Studiendaten bei onkologischen Patienten derzeit nicht erste Wahl.

    GTH-Tagung 2014 in Wien

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Rheumatologie

  • Die Bedeutung der physikalischen Behandlung in der internistischen Rheumatologie

    Die Behandlungsansätze in der physikalischen Medizin zeichnen sich durch Interdiszi­plinarität und Methodenvielfalt aus.

    Inhalt ist die komplexe Erfassung und ganzheitliche Behandlung der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit.

    Der Nutzen physikalischer Therapien ist zunehmend wissenschaftlich belegt.

    Abhängig von der Krankheitsaktivität bildet eine effektive Medikation (analgetisch, antiinflammatorisch) die Voraussetzung.

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  • Immer mehr Experten, forcierte Beforschung – Chancen bei Fibromyalgie

    Die schmerzhaften Regionen im Bewegungssystem sind nicht verändert oder entzündet, trotzdem sind es echte (nicht eingebildete!) Schmerzen.

    Es ist unklar, ob die Schmerzen auf organischen Veränderungen im Gehirn oder auf psychosomatischen Störungen beruhen; Botenstoffe wie Serotonin und Substanz P dürften für die erhöhte Schmerzempfindung verantwortlich sein.

    Die Diagnose ist eine Ausschlussdiagnose, die ACR-Kriterien 1990 wurden von den ACR-Kriterien 2010 abgelöst.

    Die Therapie ist interdisziplinär unter rheumatologischer Führung und beinhaltet u. a. Patientenschulung, Bewegungstherapie, kognitive Verhaltenstherapie und Pharmakotherapie.

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  • Balneotherapie heute

    Wissenschaftliche Untersuchungen mit Schwefelwasserstoff (H2S) sprechen für einen komplexen entzündungsmodulatorischen Effekt durch Beeinflussung von Entzündungs- und vasoaktiven Mediatoren.

    In Wasser gelöster Schwefel (S–2) wirkt vorwiegend am Bindegewebe und im Gelenk, an der Haut und am Immunsystem.

    Klinische Wirkungen sind z. B. bei Fibromyalgie und Arthrose belegt.

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  • Lebensqualität bei RA – Using measurement to promote quality

    Die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) ist ein wichtiger Parameter bei der Durchführung und Bewertung von Therapien; die Lebensqualität als „patient-reported outcome“ (PRO) spielt in klinischen Studien und bei der Medikamentenzulassung eine zunehmende Rolle.

    Die bei RA am häufigsten verwendeten Fragebögen sind NHP, SF-36, AIMS, HAQ, EQ-5D; der speziell für PatientInnen mit rheumatoider Arthritis entwickelte RAQoL ist noch nicht in deutscher Übersetzung verfügbar.

    Qualitative Erhebungsmethoden könnten zur Entwicklung von Standardstrategien zur Steigerung der Lebensqualität bei PatientInnen mit chronischen Erkrankungen beitragen.

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  • Schlafstörungen und muskuloskelettale Schmerzen

    Schmerz und Schlafstörungen treten oft gemeinsam auf und beeinflussen einander in einem Teufelskreis.

    Eine erfolgreiche Therapie muss beide Symptome adressieren.

    Statt Schlafstörungen nihilistisch hinzunehmen, könnten sie Teil der Therapieplanung und -evaluation sein. Mehrere pharmakologische und nichtpharmakologische Maßnahmen stehen zur Verfügung.

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  • 2012 Leitlinien des American College of Rheumatology – Das Management der Gicht

    Neues:
    Eine harnsäuresenkende Therapie soll während eines akuten Gichtanfalles nicht nur weitergeführt, sondern kann auch während eines solchen gestartet werden. Voraussetzung ist ein effektives antiinflammatorisches Management.
    Als First-Line-Therapie werden gleichwertig Allopurinol oder Febuxostat empfohlen, Probenecid als eine alternative Erstlinientherapie. Bei Patienten mit schwerer Gicht und refraktärem Krankheitsbild oder Intoleranz von oralen harnsäuresenkenden Mitteln wird Pegloticase als Therapie empfohlen.
    Bei bestimmten Patienten mit erhöhtem Risiko für eine schwere Allopurinol-Hypersensiti­vitätsreaktion ist ein PCR-Screening auf HLA-B*5801 möglich.

    Kontroversielles:
    Dosissteigerung von Allopurinol auf über 300 mg auch bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz
    Bei der Therapie der akuten Gichtattacke soll als initiale Monotherapie ein NSAR, ein systemisches Glukokortikoid oder Kolchizin verwendet werden. Diese drei Therapieansätze werden als gleichwertig betrachtet.

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Hämatologie und Hämostaseologie

Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • ÖDG-Frühjahrstagung – „Fortschritte in klinischer Diabetologie und Endokrinologie“

    Erstmals trafen sich die Diabetes-Gesellschaften der Schweiz und Österreichs zu einer gemeinsamen Tagung. Praxisnahe Fortbildung bildete, wie traditionell bei den ÖDG-Frühjahrstagungen, den Schwerpunkt des Kongresses. Der thematische Bogen reichte von Workshops zu Pumpentherapie und Glukosemonitoring über glykämische Auswirkungen endokrinologischer Syndrome bis hin zur Diskussion neuer Therapieansätze wie den SGLT-2-Inhibitoren.

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  • SERIE ÖDG-Guidelines 2012, was ist neu? – Diabetische Nephropathie

    Wichtige Neuerungen:

    In der Primärprävention der diabetischen Nephropathie werden deutlich niedrigere HbA1c– Werte gefordert als in fortgeschrittenen Stadien der Niereninsuffizienz: 6,5–7,5% für Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz, 7–8% bei terminaler Niereninsuffizienz und Dialysepatienten.

    Albuminurie wird bei Typ-2-Diabetikern stärker als bisher als Marker eines erhöhten Gefäßrisikos anerkannt.

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  • Blutdruckzielwerte bei Diabetes – Zum aktuellen Stand der Diskussion

    Als erstes Therapieziel sollten möglichst viele Patienten mit Diabetes und Hypertonie einen systolischen Blutdruck von < 140/90 mmHg erreichen. Für die meisten Patienten ist wahrscheinlich ein Blutdruck zwischen 130 und 135 mmHg systolisch optimal. Niedrigere Werte sollten bei jüngeren Patienten mit neu diagnostizierter Erkrankung, kurzer Diabetesdauer sowie Fehlen einer signifikanten kardiovaskulären Erkrankung und vor allem bei Vorliegen einer Albuminurie in Erwägung gezogen werden.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • SERIE (interventionelle) Diagnostik: Bei Beschwerden im Bauch zuerst sonografieren

    Die abdominelle Sonografie ist ein erprobtes, kostengünstiges, nichtinvasives Untersuchungsverfahren, das kein Strahlenrisiko birgt und eine hohe Detailauflösung ermöglicht. Für verschiedene Fragestellungen wird Ultraschall als erstes bildgebendes Verfahren in S3-Leitlinien empfohlen.

    In der Notfalldiagnostik, bei diagnostischen und therapeutischen Punktionen bzw. Interventionen ist Ultraschall aus der Routine nicht mehr wegzudenken.

    Technische Innovationen wie Ultraschallkontrastmittel, Elastografie und die Verbesserung des B-Bildes haben die diagnostische Genauigkeit wesentlich verbessert.

    Voraussetzung für qualitativ hochwertigen Ultraschall ist eine strukturierte, flächendeckende Ausbildung der jüngeren Kollegen/Kolleginnen mit einem Ausbildungskonzept. Die Österreichische Ultraschallgesellschaft (ÖGUM) hat ein solches erarbeitet.

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  • Neue Therapiemöglichkeiten mit Everolimus

    Die Therapieoptionen bei neuroendokrinen Tumoren des Pankreas (pNET) umfassen u. a.:

    • Operation
    • Somatostatinanaloga
    • Radioligandentherapie und den
    • oralen mTOR-Inhibitor Everolimus (Afinitor®)
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Nephrologie

  • Herzinsuffizienztherapie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

    Patienten mit kardiorenalem Syndrom Typ II sollten generell mit ACE-Hemmern (bzw. AT-II-Blockern, wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden) behandelt werden (Nebenwirkungen beachten, vorsichtig dosieren).

    Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten bekamen in den aktuellen ESC-Guidelines einen deutlich höheren Stellenwert.

    Diuretikaresistenz stellt oft eine große therapeutische Herausforderung dar.

    Ultima Ratio bleiben Ultrafiltrationsverfahren, wie z. B. die Peritonealdialyse.

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Infektiologie

  • Die Physiologie der humanen Darmflora

    Die humane Darmflora spielt vor allem bei metabolischen und immunologischen Erkrankungen eine wichtige Rolle.

    Die Erforschung der Physiologie der Mikrobiota ist Voraussetzung, dieses komplexe Ökosystem mit seinen „Players“ zu verstehen (Gorkiewicz G et al., PLoS ONE 2013).

    Die Analyse der Darmmikroben, die sich in einem Prozess der Koevolution optimal an uns angepasst haben, beherbergt großes Potenzial, neue therapeutische Konzepte oder Therapeutika zu finden.

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Schmerzmedizin

  • Review Hypnoakupunktur – Benefit bei kardiovaskulären Problemen und Symptomen

    Einleitung: Mit ausgewählten Studien und Indikationen wurde gezielt für kardiovaskuläre Patienten ein mögliches Potenzial der Hypnoakupunktur (HA) erarbeitet.

    Methoden: Insgesamt wurden etwa 200 Studien in Referenz gezogen und davon 10 aus­gewählte Publikationen für diese Arbeit verwendet. Zudem wurden drei Fallberichte ­angeführt.

    Ergebnisse: In den einzelnen Studien konnte es durch oft kontroverse Ergebnisse nur in vereinzelten Fällen zu einer klaren Ergebnisfindung kommen. Dennoch zeigte sich eine sehr klare Richtung hin zu einer individuelleren Betreuung durch die HA.

    Diskussion: Es werden gezieltere Studien für klarere Aussagen und Ergebnisse notwendig sein. Anhand der in dieser Arbeit dargestellten Indikationen und Publikationen ist es erstmals möglich, sich genauer mit dem Therapieansatz der HA auseinanderzusetzen. Es zeigen sich bei vielen Patienten ganz allgemein positive Auswirkungen auf Tagesrhythmus und Stresssituationen. Insbesondere bei kardiovaskulären Patienten ist großes Potenzial zu sehen.

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  • Schmerztherapie des alten Menschen – Opioide gut geeignet

    Schmerzassessment ist integraler Bestandteil des systematischen Untersuchungs- und Evaluierungsganges alter Menschen.

    Opioide sind eine sichere und effektive Therapieoption bei akuten und chronischen Schmerzen.

    Unabdingbar: Kenntnis der Wirk- und Nebenwirkungsprofile, konsequente Begleittherapie zur Prophylaxe opioidbedingter Nebenwirkungen.

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  • Viszeraler Schmerz – chronischer Beckenbodenschmerz

    Viszeraler Schmerz: schwer lokalisierbar, diffus. Unterschiedliche Modalitäten.

    Chronischer Beckenbodenschmerz: selten rein organisch, häufig Kombination von urologischen Symptomen, gastroenterologischen und proktologischen Beschwerden.

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Palliativmedizin

Pneumologie

  • Auswirkungen der neuen ARIA-Guidelines auf die Asthmatherapie

    Zwischen Asthma bronchiale und allergischer Rhinitis besteht eine hohe Komorbidität, die bei der Abklärung von Atemwegserkrankungen miteinbezogen werden muss, da eine nicht (ausreichend) behandelte ­Rhinitis den Verlauf des Asthma negativ beeinflusst.

    Um auf diesen Zusammenhang hinzuweisen, wurden von der Arbeitsgemeinschaft „Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA)“-Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der allergischen Rhinitis erarbeitet, die regelmäßig aktualisiert werden.

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Themenheft: Von jung bis alt, von medikamentös bis interventionell – Gefäßeinsichten

  • Editorial zum Themenheft „Gefäßeinsichten“

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit der aktuellen Angiologiebeilage möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf die venöse Thromboembolie lenken, und zwar auf relevante, aber manchmal am Rande der Beachtung stehende Themen aus diesem Krankheitsbild. Die venöse Thromboembolie bei Kindern und Jugendlichen ist…

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  • Venöse Thromboembolien bei Kindern und Jugendlichen – Therapie und Prophylaxe

    Weltweit werden pädiatrische Patienten nach adaptierten Therapieempfehlungen für Erwachsene behandelt.

    Standardtherapie: unfraktionierte Heparine, niedermolekulare Heparine und orale Vitamin-K-Antagonisten.

    Dauer und Dosierung der an die Akuttherapie anzuschließenden Sekundärprophylaxe sowie die in speziellen Risikosituationen indizierte Primärprophylaxe sollten mit pädiatrischen Hämostaseologen besprochen werden.

    Maßgeblich in der Zukunft: oral verabreichte FXa-Inhibitoren, perorale und parenterale Thrombininhibitoren.

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  • Venöse Thromboembolien bei geriatrischen Patienten – Diagnostik, Prophylaxe und Therapie

    Die venöse Thromboembolie ist beim geriatrischen Patienten häufig.

    Der Kompressionsultraschall ist oft mangels Durchführbarkeit einer CT-Untersuchung auch für die Diagnose einer Pulmonalarterienembolie (PAE) beim stabilen Patienten wegweisend.

    Die Therapie mittels Antikoagulation ist beim älteren Patienten mit einem hohen Blutungsrisiko vergesellschaftet.

    Von den neuen oralen Antikoagulanzien ist für die VTE-Therapie nur Rivaroxaban zugelassen.

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  • NOAK und VTE – Welcher Patient soll sie erhalten?

    Die Therapie der venösen Thromboembolie (VTE) mit neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) kann nach der vorliegenden, umfangreichen Datenlage als gleich wirksam und mindestens ebenso sicher im Vergleich zur Standardtherapie angesehen werden.

    Ihr Einsatz kann durch eine fixe Dosierung und das Fehlen von Gerinnungskontrollen die Therapie für die Mehrzahl der VTE-Patienten deutlich vereinfachen.

    Vor einer Verschreibung sind neben dem aktuellen Zulassungstext auch eventuelle Gegenanzeigen zu prüfen.

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  • Das postthrombotische Syndrom: Diagnose, Risikofaktoren, Vorbeugung, Therapie

    Ein postthrombotisches Syndrom (PTS) droht 20–50 % aller Patienten mit tiefer Beinvenenthrombose (TBVT) innerhalb der ersten 1–2 Jahre.

    Risikofaktoren für das Auftreten eines PTS sind v. a. ausgedehnte Thrombosen inkl. Becken- bzw. Leistenvene, rezidivierende TBVT am selben Bein, Fortbestehen der Beschwerden nach 1 Monat Therapie, Adipositas und Alter > 70 Jahre.

    Therapeutisch stehen Kompressionsstrümpfe (typischerweise Klasse 2, knielang), Antikoagulanzien und Lokaltherapeutika (bei Entzündungen bzw. Ulkus) im Mittelpunkt.

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  • ACCP-Guidelines – Neue Standpunkte zur Unterschenkelvenenthrombose

    Übermäßige Diagnose isolierter Unterschenkelvenenthrombosen, die jedoch ohne klinische Relevanz sind, birgt Gefahr der Überbehandlung “ spezifischen Diagnose-Algorithmus beachten.

    Therapie: unmittelbare Antikoagulanzientherapie, niedermolekulares Heparin überlappend gefolgt von einem Vitamin-K-Antagonisten, alternativ Rivaroxaban (keine Initialtherapie mit Heparin).

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  • Indikationen für Cava-Filter – Indikationsstellung ist individuell

    Individuelle Indikationsstellung für Cava-Filter ist essenziell:
    – Berechtigung bei bestimmten Patienten mit ausgeprägten venösen Thrombosen und Kontraindikation für eine therapeutische Antikoagulation. Platzierung infrarenal, optionalen Filter wählen

    Routinemäßiger Einsatz zum Pulmonalarterienembolie(PAE)-Schutz bei TVT-Patienten, die therapeutisch antikoagulierbar sind, wird nach derzeitiger Datenlage nicht empfohlen.

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  • Interventionelle Therapie der VTE (tiefe Venenthrombose, Pulmonalarterienembolie) – Für bessere Erfolgsaussichten erfahrenen Zentren vorbehalten

    Katheterbasierte interventionelle Techniken für die Behandlung der tiefen Beinvenenthrombose bieten die Möglichkeit
    – Akutbeschwerden rasch zu lindern,
    – effektiv einer Rezidivthrombose vorzubeugen,
    – die Entstehung eines postthrombotischen Syndroms zu verhindern
    – und im Falle einer (sub-)massiven Pulmonalarterienembolie die Rechtsherzdruckwerte akut zu senken.

    Die beschriebenen Techniken sollten nur in erfahrenen Zentren durchgeführt werden, wobei ein genereller Einsatz noch nicht postuliert werden kann.

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  • Thrombosen im viszeralen Stromgebiet – Was tun bei Thrombose der Vena portae?

    Häufig kann bei Patienten mit einer Pfortaderthrombose eine lokale Ursache (z. B. Tumorerkrankung) oder eine thrombophile auslösende Erkrankung diagnostiziert werden (z. B. myeloproliferative Erkrankung).

    Die Diagnose sollte umgehend mit Ultraschall und CT bzw. MRI gestellt werden, ergänzend eine Gastroskopie zur Beurteilung evtl. vorliegender Ösophagusvarizen.

    Die Behandlung von Thrombosen im viszeralen Stromgebiet sollte mit Vitamin-K-Antagonisten für mindestens 3 Monate erfolgen. Regelmäßiges Evaluieren von Nutzen und Blutungsrisiko ist bei diesen Erkrankungen von besonderer Bedeutung.

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