UIM 04|2014

UIM 04|2014 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Aktuelle Trends in der Diabetestherapie

  • Editorial zu Themenheft Diabetes
    Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen!
    Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Monika Lechleitner freue ich mich, Ihnen die Diabetes-Sonderbeilage 2014 von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN präsentieren zu dürfen.
    Dieses Heft gibt einen Überblick über die aktuellen Therapieentwicklungen auf dem Gebiet des Diabetes Typ ...Weiterlesen ...
  • Aktuelle Trends in der oralen antidiabetischen Therapie

    Ziele der modernen Diabetestherapie sind Senkung der Mortalität, Minimierung mikro- und makrovaskulärer Komplikationen und Vermeidung von Hypoglykämien.

    Als Basismedikament ist in fast allen Leitlinien Metformin empfohlen.

    Für die Auswahl der Folgetherapie nach Metformin lässt die Datenlage keine eindeutige Empfehlung zu.

    Definition von Zielwerten und Therapieentscheidung sind individuell zu treffen.

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  • Erstattung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten

    Skurrile Markt- und Erstattungssituation in Österreich:

    Weniger als 1 % der Typ-2-Diabetiker werden mit einem GLP-1-Rezeptor-Agonisten behandelt.

    Das „No box‟-Präparat Victoza® ist mit 90 % Marktanteil Marktführer vor den derzeitigen „Red box‟-Präparaten Bydureon® und Lyxumia®.

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  • Aktuelle Trends in der Insulintherapie

    Die Entwicklung neuer Insuline bringt verbesserte Therapiemöglichkeiten bei Patienten mit schwankenden Blutzuckertagesprofilen.

    Neue Kombinationstherapien in einem Pen sind in Entwicklung.

    Insulinpumpen werden intelligenter und kleiner.

    Patientenmitarbeit kann für die kontinuierliche Anpassung der Insulindosis genützt werden.

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  • Entwicklungen in der technischen Unterstützung der Insulintherapie: Was bringen sie in der Praxis?

    Fehlerhafte Boluskalkulation kann eine zufriedenstellende Blutzuckereinstellung unter Insulintherapie bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 erschweren.

    Automatische Bolusrechner tragen zur Fehlerreduktion bei.

    Der Nutzen konnte in mehreren Studien belegt werden.

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  • Nephroprotektion: Hoffnungen und Enttäuschungen

    Eine Vielzahl an neuen Medikamenten befindet sich derzeit in klinischen Studien, erfolgversprechend sind unter anderem Baricitinib, Ruboxistaurin und Atrasentan.

    Therapiekonzepte der dualen RAAS-Blockade waren nicht erfolgreich (Studien: ONTARGET, VA NEPHRON-D, ALTITUDE).

    Hoffnungsvolle nephroprotektive Substanzen der letzten Jahre, leider dann doch mit Studienabbruch: Sulodexid, Bardoxolon, Avosentan, Pimagedin.

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  • Diabetische Retinopathie und Makulaödem

    Für die Behandlung diabetische Augenerkrankungen sind eine frühzeitige Diagnose und Einleitung einer adäquaten Therapie von hohem Stellenwert.

    Bei der Diagnostik der diabetischen Retinopathie besitzen die optische Kohärenztomografie und die Fluoreszein-Angiografie einen hohen Stellenwert.

    Zur Behandlung des Makulaödems und der diabetischen Retinopathie stehen u. a. Laserkoagulationsverfahren, intravitreale Therapien und chirurgische Eingriffe zur Verfügung.

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  • Erstes Resümee: Screening auf Gestationsdiabetes im Mutter-Kind-Pass in Österreich

    Die Einführung international gültiger Diagnosekriterien war ein wichtiger Schritt zur Feststellung der GDM-Prävalenz als Grundlage für Präventionsmaßnahmen.

    Die Durchführung des oGTT im Rahmen des Mutter-Kind-Passes sollte unbedingt beibehalten werden.

    Bei Frauen mit GDM-Schwangerschaft sollte ein Post-Partum-oGTT als Nachunter­suchung in den Mutter-Kind-Pass aufgenommen werden.

    Eine Nachbeobachtung der Kinder bis zum 5. Lebensjahr liefert wichtige prognostische Daten.

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