UIM 04|2014

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 04|2014 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 4/14
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Wir sind also bei den vorsommerlichen Donnerstag-Feiertagen angekommen, eine arbeits- und kongressreiche Zeit vor den Urlaubsmonaten. Es gibt so viel Spannendes und Neues, dass wir wieder fast 100 Seiten in dieser 4. ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 4/14
    Hot topics in der Kardiologie
    Die kardiologischen Beiträge konzentrieren sich in diesem Heft um das Thema der antithrombotischen und Antikoagulationstherapie bei kardiovaskulären Erkrankungen. Neue Substanzen und Kombinationen einer thrombozytenaggregationshemmenden und Antikoagulationstherapie sind bei bestimmten Patientengruppen und Indikationen von Vorteil, allerdings ...Weiterlesen ...

Seite des niedergelassenen Internisten

  • Der Wert des Arztes

    Das Gesundheitssystem ist im Umbruch. Doch der Wert des Arztes bleibt bestehen. Den wird man nicht „wegrationalisieren“ können, meint Dr. Lothar Fiedler, Fachgruppenobmann Interne Medizin der Österreichischen Ärztekammer.

    Weiterlesen ...

Kardiologie

  • SIMPLICITY-3: Ende einer Illusion

    Die RSD erfüllt nicht die in sie gesetzten Erwartungen einer wirksamen Blutdrucksenkung.

    Kontrollierte Studien mit neuen Kathetersystemen sind notwendig, um einen allfälligen Nutzen für definierte Patienten herauszufinden.

    Patienten mit TRH bedürfen bis auf Weiteres einer engagierten medikamentösen Therapie mit engmaschigen Kontrollen.

    Weiterlesen ...
  • Dauer der dualen Antiplättchentherapie

    Die Dauer der dualen Antiplättchentherapie nach perkutaner Koronarintervention, die heute überwiegend mit einem Drug-Eluting-Stent durchgeführt wird, ist angesichts der Entwicklungen auf dem Stentsektor einem stetigen Wandel unterzogen.

    Obgleich die Richtlinien nach wie vor eine DAPT im Regelfall für 12 Monate nach einem DES vorsehen, gibt es Hinweise dafür, dass eine Verkürzung im Einzelfall durchaus möglich ist.

    Weiterlesen ...
  • WOEST-Studie zur Tripletherapie: Wie viel Antikoagulation ist genug – wie viel ist zu viel?

    WOEST-Studie: Bei Patienten, die unter Antikoagulation mit einem Vitamin-K-Antagonisten stehen und bei denen gleichzeitig eine PCI mit Koronarstentimplantation erforderlich ist, verursacht die duale Therapie mit Vitamin-K-Antagonist und Clopidogrel weniger Blutungsereignisse als die Tripletherapie (Vitamin-K-Antagonist, Clopidogrel und zusätzlich Aspirin) und scheint nicht zu einer höheren Rate an Stentthrombosen zu führen.

    Weiterlesen ...
  • Koronarpatienten unter antikoagulatorischer Tripletherapie: akute Blutung – was tun?

    Optimierung der Voraussetzungen (pH, Ca, Normothermie), Prothrombinkomplexkonzentrate, Fibrinogenkonzentrate und Thrombozytenkonzentrate stellen die Grundpfeiler bei der akuten Blutung dar.

    Weiterlesen ...
  • KG-Jahrestagung: „Hot topics“ in der Kardiologie

    „Hot topics‟ am DGK-Jahreskongress: Bestmögliche Erfassung der hämodynamischen Relevanz von Koronarstenosen; die SIMPLICITY-Studie zur renalen Denervations­therapie; die Therapie von Klappenerkrankungen, nicht zuletzt auf Basis der aktuellen CoreValve-Publikation im NEJM, oder auch neue Theorien zur Entstehung von Vorhofflimmern.

    Weiterlesen ...
  • PRO und CONTRA: Direkte orale Antikoagulanzien bei venöser Thromboembolie und Vorhofflimmern

    „Pro‟ und „Contra‟ zu direkten neuen Antikoagulanzien (DOAK) in spezifischen Indikationen:

    Vorteile der DOAK: Nachteile der Vitamin-K-Antagonisten fallen weg; d. h. größere therapeutische Breite, fixe Dosis, einfachere Handhabung, zumindest vergleichbare Wirkung, weniger Blutungen – insbesondere Hirnblutungen; perioperatives Bridging nicht notwendig.

    Nachteile der DOAK: Überprüfung der Therapieadhärenz schwierig, fehlende Antidote, etliche Ausschlusskriterien in großen Studien, Konsequenzen einer Langzeithemmung der Thrombinsynthese unbekannt, gastrointestinale Nebenwirkungen, prinzipielle Fragen zum Bias durch „conflicts of interests‟ in Zulassungsstudien mit globaler Auswirkung.

    Weiterlesen ...

Angiologie

  • Präferenz für DOAK in der Prävention und nach TIA bzw. ischämischem Schlaganfall

    Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Ursachen des ischämischen Schlaganfalls.

    Die orale Antikoagulation senkt das Schlaganfallrisiko entscheidend.

    Neben den Vitamin-K-Antagonisten stehen die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) zur Verfügung.

    Neurologischen Gesellschaften sprechen sich für den Einsatz der DOAK zur Prävention des Schlaganfalls bei VHF aus und präferieren DOAK nach TIA bzw. ischämischem Schlaganfall.

    Weiterlesen ...

Rheumatologie

  • Psoriasisarthritis: Erweiterung der therapeutischen Palette

    TNF-Blocker haben die Therapie der Psoriasisarthritis ähnlich revolutioniert wie die Behandlung der rheumatoiden Arthritis.

    Behandlungsrichtlinien empfehlen NSAR zur Symptomkontrolle, bei aktiver Erkrankung die rasche Etablierung von DMARD und, wenn das nicht ausreicht, TNF-Blocker.

    Neue Therapieansätze wie IL-17-Hemmer, ein Phosphodiesterase-4-Inhibitor oder ein oraler Janus-Kinase-Inhibitor sind in klinischer Erprobung.

    Weiterlesen ...
  • Störungen der Autoinflammation: Periodische Fiebersyndrome

    Hereditäre periodische Fiebersyndrome zeichnen sich meist durch rezidivierende Fieberschübe aus, die mit weiteren Manifestationen z. B. an Haut, Schleimhäuten, serösen Häuten und Gelenken einhergehen.

    Es besteht meist eine ausgeprägte serologische Entzündungskonstellation mit Erhöhung des Serumamyloids A, was zu einem erhöhten Amyloidoserisiko führt.

    Es gibt monogene Erkrankungen, bei denen der Vererbungsmodus und die Genmutation bekannt sind, aber auch vermutlich polygene Erkrankungen, die ähnliche Symptome wie die klassischen autoinflammatorischen Syndrome aufweisen.

    Therapeutisch kommt die Hemmung des Interleukin-1 mit Anakinra oder Canakinumab in Frage, bei TRAPS und der PGA auch TNF-Antagonisten bzw. beim FMF Colchicin.

    Weiterlesen ...

Hämatologie und Hämostaseologie

  • ÖGHO-Frühjahrstagung: neue Marker und vielversprechende neue Therapieoptionen

    Calreticulin-Mutation: neuer molekularer Marker bei JAK2- und MPL-nichtmutierten Patienten mit Myelofibrose, essenzieller Thrombozythämie und refraktärer Anämie mit Ringsideroblasten und Thrombozytose (RARS-t). Eventuell auch ein therapeutisches Target?

    Die Hemmung der Bruton’schen Tyrosinkinase (BTK) sowie der Phosphat-idylinositol-3-Kinase (PI3K) stellen neue, vielversprechende Therapie­-ansätze bei B-Zell-Neoplasien dar.

    Weiterlesen ...

Onkologie

  • Mammakarzinom: Genetic Assays – Stellenwert, Daten und zukünftige Entwicklungen

    Multigen-Assays verbessern die individuelle Prognoseeinschätzung bei einigen Subtypen des Mammakarzinoms bedeutend und sind dabei besser reproduzierbar.

    Trotz noch fehlender Evidenz aus den großen Phase-III-Studien werden Multigentests zunehmend in der klinischen Praxis verwendet.

    Eine individuelle Vorhersage zur Verwendung einzelner Medikamente im Sinne einer echten Prädiktion ist mit den kommerziell verfügbaren Tests derzeit nicht möglich.

    Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Fettleber und Diabetes

    Endokrinologische und hepatologische Aspekte

    Glukose- und Energiestoffwechselstörungen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung.

    Die sonografisch verifizierte NAFDL zeigt ein 2- bis 5-fach erhöhtes Risiko für die Entstehung von Typ-2-Diabetes-mellitus.

    Technische Weiterentwicklung der nichtinvasiven qualitativen und quantitativen Leberfettmessung könnte zukünftig helfen, erkrankungsspezifische Lipidprofile, den Schweregrad oder individuelle Verläufe während der Therapie zu bestimmen.

    Weiterlesen ...

Gastroenterologie & Hepatologie

  • 49. Jahrestagung des EASL: atemberaubende Fortschritte bei Hepatitis C

    Hepatitis C: Phase-III-Studien zeigen, dass durch die Kombination verschiedenster Substanzen über 95 % der Patienten mit CHC innerhalb von Studien geheilt werden können.

    Mit der Zulassung verschiedener Kombinationen ist zu rechnen: z. B. „3-D-Therapie­schema‟ (Viererkombination aus Ombitasvir, Dasabuvir und dem Proteaseinhibitor ABT450, geboostet mit Ritonavir plus Ribavirin).

    Bereits in der klinischen Praxis angekommen ist Sofosbuvir.

    Der entscheidende Fortschritt ist die erstmalig mögliche interferonfreie Therapie durch die Kombination von Sofosbuvir mit Ribavirin.

    Weiterlesen ...
  • Schnittstellenmanagement: Stellenwert der interdisziplinären Behandlung bei CED-Patienten

    Die organübergreifende Symptomatik und variable Verlaufsmuster erfordern Interdisziplinarität bei Diagnostik und Therapie chronischer entzündlicher Darmerkrankungen (CED).

    Der niedergelassene Bereich ist eine wichtige Säule in der Patienten-versorgung und sollte in ein integratives Versorgungskonzept eingebunden sein.

    Weiterlesen ...

Nephrologie

  • Hypertonie – bleibt alles beim Alten?

    Definition und Diagnostik der arteriellen Hypertonie bleiben im Wesentlichen gleich.

    Einheitlicher Zielblutdruck von < 140/90 mmHg unabhängig vom kardiovaskulären Risiko.

    Neue Therapieempfehlung bei jungen und betagten Patienten.

    Weiterlesen ...

Infektiologie

  • Das Tierreich als Quelle für multiresistente humanpathogene Erreger

    Ein gehäuftes Auftreten multiresistenter Bakterien ist eine Herausforderung für Human- und Veterinärmedizin.

    Die Übertragung zwischen Mensch und Tier durch Mensch-Tier-Kontakte wird vermehrt beobachtet und erfolgt über Nutztiere, Lebensmittel tierischer Herkunft und Begleittiere.

    Vermeidung zwischenartlicher Übertragung erfordert intersektorale Überwachungs-, strikte Hygiene- und adäquate Bekämpfungsmaßnahmen.

    Weiterlesen ...
  • Highlights des 8. Österreichischen Infektionskongresses

    Anfang April fand in Saalfelden der Österreichische Infektions­kongress statt, der heuer unter dem Generalthema „Organbezogene Infektionen‟ stand.

    Weiterlesen ...

Schmerzmedizin

  • Selbstmanagement Betroffener fördern: Update Arthroseschmerz

    In der Therapie des Arthroseschmerzes sind die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten limitiert. Krankheitsmodifizierende Medikamente gibt es nicht.

    Patienten mit Arthroseschmerzen blockieren Kapazitäten in Rheumaambulanzen und Rheumapraxen. Anleitung zum Selfmanagement ist gefragt.

    Bei NSAR-Anwendungen sollten die Empfehlungen der österreichischen Schmerzgesellschaft berücksichtigt werden. Analgetika wie Paracetamol oder Opioide könnten in Europa einen höheren Stellenwert in der Schmerzbehandlung der Arthrose bekommen.

    Weiterlesen ...

Palliativmedizin

  • Fallbeispiel: Praxis der palliativen Sedierung

    Der Einsatz sedierender Medikamente im Rahmen der palliativen Sedierung stellt eine wichtige und notwendige Behandlungsoption für Patienten mit therapierefraktären Beschwerden dar.

    Die palliative Sedierung findet ihren Einsatz nicht nur in der Symptomkontrolle von physischen Beschwerden, sondern stellt auch in der Behandlung von therapierefraktären psychischen Beschwerden wie Angst und Depression eine wichtige und valide Therapieoption dar.

    Weiterlesen ...

Pneumologie

  • Pertussis – Klinik, Diagnostik und Therapie

    Eine pertussisähnliche Symptomatik kann durch eine Vielzahl von respiratorischen Erregern bedingt sein.

    Zur Vermeidung von schweren Pertussisinfektionen im Kindesalter ist die frühzeitige Pertussisdiagnostik bei erkrankten Jugendlichen und Erwachsenen unabdingbar. Dabei sind diagnostische Standards einzuhalten, um Fehldiagnosen und unnötige Therapien zu vermeiden.

    Die Meldepflicht ist durch Arzt und Labor einzuhalten.

    Weiterlesen ...
  • Pulmonale Hypertonie – Neues aus Pathophysiologie und Diagnostik

    Ein belastungsinduzierter Anstieg des pulmonalen Drucks kann eine prognostische Bedeutung für die spätere Entwicklung einer pulmonalen Hypertonie (PH) haben. Wichtig wäre eine genaue Definition der Grenzwerte (z. B. mPAP > 30 mmHG bei HZV < 10 l/min).

    Bei nichtinvasiven Methoden in der Diagnostik der PH sind aktuelle Studien mit Magnetresonanztomografie und Computertomografie sehr vielversprechend.

    Durch die Empfehlung des PH-Weltsymposiums 2013 wird die Setzung der Nulllinie bei der Rechtsherzkatheteruntersuchung standardisiert.

    Weiterlesen ...
  • COPD-Phänotypen und Pathophysiologie

    In verschiedenen Studien wurde die Heterogenität der COPD-Verläufe bestätigt, es konnten aber noch keine gültigen Konzepte hinsichtlich der wesentlichen pathologischen Prozesse und der daran beteiligten Mediatoren abgeleitet werden.

    Unter der Voraussetzung eines Zusammenhangs zwischen klinischem Phänotyp und Ätiologie sollte es jedoch möglich sein, klinisch und biologisch relevante Krankheitsmechanismen durch systematische Beobachtung klinischer Phänotypen zu identifizieren.

    Weiterlesen ...

Themenheft: Aktuelle Trends in der Diabetestherapie

  • Editorial zu Themenheft Diabetes

    Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Monika Lechleitner freue ich mich, Ihnen die Diabetes-Sonderbeilage 2014 von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN präsentieren zu dürfen. Dieses Heft gibt einen Überblick über die aktuellen Therapieentwicklungen auf dem Gebiet des Diabetes Typ…

    Weiterlesen ...
  • Aktuelle Trends in der oralen antidiabetischen Therapie

    Ziele der modernen Diabetestherapie sind Senkung der Mortalität, Minimierung mikro- und makrovaskulärer Komplikationen und Vermeidung von Hypoglykämien.

    Als Basismedikament ist in fast allen Leitlinien Metformin empfohlen.

    Für die Auswahl der Folgetherapie nach Metformin lässt die Datenlage keine eindeutige Empfehlung zu.

    Definition von Zielwerten und Therapieentscheidung sind individuell zu treffen.

    Weiterlesen ...
  • Erstattung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten

    Skurrile Markt- und Erstattungssituation in Österreich:

    Weniger als 1 % der Typ-2-Diabetiker werden mit einem GLP-1-Rezeptor-Agonisten behandelt.

    Das „No box‟-Präparat Victoza® ist mit 90 % Marktanteil Marktführer vor den derzeitigen „Red box‟-Präparaten Bydureon® und Lyxumia®.

    Weiterlesen ...
  • Aktuelle Trends in der Insulintherapie

    Die Entwicklung neuer Insuline bringt verbesserte Therapiemöglichkeiten bei Patienten mit schwankenden Blutzuckertagesprofilen.

    Neue Kombinationstherapien in einem Pen sind in Entwicklung.

    Insulinpumpen werden intelligenter und kleiner.

    Patientenmitarbeit kann für die kontinuierliche Anpassung der Insulindosis genützt werden.

    Weiterlesen ...
  • Entwicklungen in der technischen Unterstützung der Insulintherapie: Was bringen sie in der Praxis?

    Fehlerhafte Boluskalkulation kann eine zufriedenstellende Blutzuckereinstellung unter Insulintherapie bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 erschweren.

    Automatische Bolusrechner tragen zur Fehlerreduktion bei.

    Der Nutzen konnte in mehreren Studien belegt werden.

    Weiterlesen ...
  • Nephroprotektion: Hoffnungen und Enttäuschungen

    Eine Vielzahl an neuen Medikamenten befindet sich derzeit in klinischen Studien, erfolgversprechend sind unter anderem Baricitinib, Ruboxistaurin und Atrasentan.

    Therapiekonzepte der dualen RAAS-Blockade waren nicht erfolgreich (Studien: ONTARGET, VA NEPHRON-D, ALTITUDE).

    Hoffnungsvolle nephroprotektive Substanzen der letzten Jahre, leider dann doch mit Studienabbruch: Sulodexid, Bardoxolon, Avosentan, Pimagedin.

    Weiterlesen ...
  • Diabetische Retinopathie und Makulaödem

    Für die Behandlung diabetische Augenerkrankungen sind eine frühzeitige Diagnose und Einleitung einer adäquaten Therapie von hohem Stellenwert.

    Bei der Diagnostik der diabetischen Retinopathie besitzen die optische Kohärenztomografie und die Fluoreszein-Angiografie einen hohen Stellenwert.

    Zur Behandlung des Makulaödems und der diabetischen Retinopathie stehen u. a. Laserkoagulationsverfahren, intravitreale Therapien und chirurgische Eingriffe zur Verfügung.

    Weiterlesen ...
  • Erstes Resümee: Screening auf Gestationsdiabetes im Mutter-Kind-Pass in Österreich

    Die Einführung international gültiger Diagnosekriterien war ein wichtiger Schritt zur Feststellung der GDM-Prävalenz als Grundlage für Präventionsmaßnahmen.

    Die Durchführung des oGTT im Rahmen des Mutter-Kind-Passes sollte unbedingt beibehalten werden.

    Bei Frauen mit GDM-Schwangerschaft sollte ein Post-Partum-oGTT als Nachunter­suchung in den Mutter-Kind-Pass aufgenommen werden.

    Eine Nachbeobachtung der Kinder bis zum 5. Lebensjahr liefert wichtige prognostische Daten.

    Weiterlesen ...