UIM 05|2014

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 5/14
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die Fußballweltmeisterschaft hat in den letzten Wochen wohl für Abwechslung bei den Fernsehgepflogenheiten gesorgt. But, after all it’s only a game! Eine todernste Sache ist jedoch die Darmkrebsvorsorge, die, wie die „Presse“ ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 5/14
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    im FOCUS der aktuellen Ausgabe stehen myeloproliferative Neoplasien (MPN) bzw. das myeloproliferative Syndrom (MPS). Ao. Univ.-Prof. Dr. Gisslinger beschreibt die Bedeutung des Nachweises genetischer Mutationen für die Diagnostik und die Behandlung der MPN. Er hebt insbesondere ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • Inhalt, Umfang und Ausnahmen der ärztlichen Aufklärungspflicht

    Die ärztliche Aufklärungspflicht ist im Ärztegesetz und im Krankenanstaltengesetz verankert und ergibt sich aus dem Behandlungsvertrag.

    Die Pflicht zur Aufklärung umfasst operative und physikalische Eingriffe, die medi­kamentöse Behandlung und Impfungen.

    Es gilt folgender Leitsatz: „Der Umfang der Aufklärungspflicht reicht umso weiter, je weniger dringlich der Eingriff aus der Sicht des vernünftigen Patienten ist.‟

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Pflege: Rückbesinnung auf Kernaufgaben notwendig

    Eine Verbesserung der Ausbildung des Gesundheits- und Krankenpflegepersonals ist erwünscht und zu begrüßen. Doch die Ausweitung von Kompetenzen sollte weder die Teamarbeit erschweren noch die Führung medizinischer Teams durch Ärzte gefährden, meint Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann für Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer.

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Kardiologie

  • Diagnostischer Beitrag der kardialen Magnetresonanztomografie: Kardiale Sarkoidose

    Kardiale Beteiligung bei Sarkoidose häufiger als bislang angenommen: Diagnose ist oft eine Sache des „Daran-Denkens‟.

    Zunehmende Bedeutung der Magnetresonanztomografie des Herzens in der Diagnostik.

    Chronische Sarkoidose mit Herzbeteiligung mündet unbehandelt in eine Herzinsuffizienz oder in lebensbedrohliche Rhythmusstörungen.

    Perkutane Katheterablation bei anhaltenden ventrikulären Tachykardien im Rahmen einer Sarkoidose gewinnt zunehmend an Bedeutung.

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Angiologie

  • Lyse bei Pulmonalarterienembolie-(PAE-)Patienten mit intermediärem Risiko: Eine kritische Beurteilung der PEITHO-Studie

    Auch Patienten im mittleren Risiko nach ESC profitieren von einer Fibrinolysetherapie, da hämodynamische Dekompensation und Akutsterb-lichkeit signifikant gesenkt werden können.

    Das Blutungsrisiko einer systemischen Lysetherapie ist auch bei sorgfältiger Patienten­selektion hoch und muss gegen den Nutzen abgewogen werden.

    Lyseschemata mit reduzierter Dosierung der Fibrinolytika oder moderne ­katheterassistierte Lysestrategien könnten zukünftig die Option bieten, die ­Vorteile der Lysetherapie mit einem niedrigen Blutungsrisiko kombinieren zu können.

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  • Periphere Aneurysmen – was tun?

    Periphere Aneurysmen sind oft klinisch stumm. Neben einem Rupturrisiko besteht in erster Linie ein erhöhtes Embolierisiko.

    Bei akuten Komplikationen ist rasches Handeln gefragt, um einen drohenden Extremitätenverlust zu verhindern.

    Periphere Aneurysmen – auch wenn zunächst asymptomatisch – zeigen eine hohe Komplikationsrate.

    Die Behandlung des peripheren Aneurysmas muss individualisiert in Zentren mit entsprechender Erfahrung geplant und durchgeführt werden.

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  • Screening und Diagnostik
    Als Aneurysma wird eine abgegrenzte Gefäßerweiterung um mind. 50 % des ursprünglichen Kalibers bezeichnet. Periphere Aneurysmen treten im Vergleich zu aneurysmatischen Veränderungen der Aorta selten auf. Oftmals finden sich bei betroffenen Patienten mehrere Gefäßerweiterungen an unterschiedlichen Lokalisationen. Männer sind häufiger ...Weiterlesen ...
  • Ätiologische Aspekte, Therapie
    Periphere arterielle Aneurysmen stellen oft entweder einen Zufallsbefund oder eine wichtige Differenzialdiagnose dar. Die Behandlungsplanung ist – im Vergleich zu den aortoiliakal lokalisierten Aneurysmen – weniger standardisiert.
    Für die Behandlung relevante Aspekte
    Ätiologische Aspekte: Die Behandlung von peripheren Aneurysmen ist ...Weiterlesen ...

Hämatologie und Hämostaseologie

Rheumatologie

  • Genetisch bedingtes Fiebersyndrom: Das familiäre Mittelmeerfieber

    Das familiäre Mittelmeerfieber ist weltweit das häufigste genetisch bedingte Fiebersyndrom.

    Typischerweise manifestiert sich das FMF als 1–3-tägige Krankheitsattacke mit Fieber und entzündlichen Veränderungen an Pleura, Peritoneum, Gelenken oder der Haut.

    Die schwerwiegendste Komplikation des FMF ist die systemische Amyloidose.

    Das Ziel der im Prinzip lebenslang notwendigen Therapie mit Colchicin ist, die Inflammation und deren Folgen, insbesondere die Amyloidose, einzudämmen.

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  • Arthrose und Arthritis – Die Rolle des Internisten

    Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, allen voran arthrotische Veränderungen und rheumatoide Arthritis, sind häufig die Ursache für Gelenkschmerzen.

    Bei rheumatoider Arthritis hat ein möglichst früher Therapiebeginn entscheidenden Einfluss auf den Behandlungserfolg.

    Die Differenzierung zwischen Arthrose, rheumatoider Arthritis und Psoriasisarthritis erfolgt in erster Linie auf Basis von klinischer Untersuchung und Bildgebung.

    Bei rheumatoider Arthritis sollte eine krankheitsmodifizierende Therapie frühzeitig, noch bevor es zu Gelenkdestruktionen kommt, eingeleitet werden.

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Onkologie

  • Systemische Therapie des Nierenzellkarzinoms

    Überblick über den optimalen Einsatz gewählter Therapien in verschiedenen Linien beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom; leitlinien- und praxisorientiert.

    Vorstellung neuer Therapien, wie z. B. Cabozantinib, die andere als bislang bekannte Pathways inhibieren.

    Im Zentrum des Interesses sind neue Immuntherapeutika; Antikörper wie Nivolumab können die Interaktion zwischen dem spezifischen Oberflächenrezeptor PD-1 und dem Liganden PDL-1 inhibieren.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Highlights der ÖDG-Frühjahrstagung 2014

    Jede Art der Bewegung ist besser als keine Bewegung.

    Diabetiker sind in vielen Bereichen mit Diskriminierung konfrontiert.

    Stigmatisierung von Adipositas ist präsent und auch unter Mitarbeitern des Gesundheitswesens weit verbreitet.

    Die Auswahl der antidiabetischen Therapie soll individualisiert erfolgen; Benefits und Limitationen der einzelnen oralen Antidiabetika werden diskutiert.

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  • Analoga von GLP-1: Pharmakologische Unterschiedeund klinische Konsequenzen

    Die bedeutendsten pharmakologischen Unterschiede der zurzeit zur Verfügung stehenden GLP-1-Agonisten sind deren unterschiedliche Halbwertszeit und Wirkdauer.

    Kurz wirksame Substanzen wie Lixisenatid und Exenatid führen zu einer effektiven Senkung des postprandialen Blutzuckerspiegels.

    Lang wirksame Substanzen bewirken eine größere Gewichtsreduktion und eine etwas effektivere Senkung des HbA1c.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Obstipation als therapeutische Herausforderung: Ein instruktiver Fall aus der Praxis

    Bei Obstipation leiden Patienten oft jahre- bis jahrzehntelang an ihren Be­schwerden und an inkonsequenten oder mangelhaft wirksamen Behandlungen.

    Die Ärzteschaft muss die Verantwortung für die Abklärung und die Behandlung dieses Symptoms übernehmen, um nicht überholten Mythen und Missverständnissen das Feld zu überlassen und um den Patienten den indikationsgerechten Zugang zu den neuesten Therapieformen, wie z. B. Prucaloprid, zu ermöglichen.

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  • Darmkrebsvorsorge – Früherkennung oder Prävention?

    Im Rahmen der Darmkrebsvorsorge wird in Österreich

    ein Beratungsgespräch zur Evaluierung persönlicher Risikofaktoren und ein

    Test auf okkultes Blut im Stuhl ab dem 40. Lebensjahr sowie

    eine Vorsorgekoloskopie ab dem 50. Lebensjahr empfohlen.

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  • Chronische Pankreatitis bedeutet adäquate Schmerztherapie – Häufigste Ursache: Alkohol; Rauchen beschleunigt Progression

    Durch rezidivierende Entzündungsschübe erfolgt ein bindegewebiger Umbau mit konsekutivem Verlust der exokrinen und endokrinen Pankreasfunktion.

    Zusätzlich können Komplikationen wie Pseudozysten, Pankreasgang-, Duodenal- und Gallengangstenosen, Gefäßkomplikationen, Mangelernährung sowie Schmerzen als Hauptsymptom auftreten.

    Die chronische Pankreatitis stellt einen Risikofaktor für ein Pankreaskarzinom dar.

    Schmerzbehandlung (medikamentös, interventionell endoskopisch, operativ) steht im Vordergrund.

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Infektiologie

  • Highlights vom European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases 2014

    In Anbetracht hoher Resistenzen gegenüber den Hauptantibiotikagruppen und den immer älteren und multimorbiden Patienten hat die Berücksichtigung pharmakokinetischer und -dynamischer Eigenschaften der eingesetzten Medikamente eine große Bedeutung.

    Invasive Candida-Infektionen werden häufiger diagnostiziert – nicht nur bei Intensivpatienten; der Anteil der Non-albicans-Spezies steigt an.

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Schmerzmedizin

Palliativmedizin

  • Sterbehilfe: Gibt es in Österreich ein Zuviel oder ein Zuwenig an Verboten?

    Von einer Verankerung des Verbots der Sterbehilfe in der österreichischen Verfassung ist Abstand zu nehmen.

    Ein weiterer Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung ist dringend notwendig.

    Eine gesellschaftliche Enttabuisierung der Themenbereiche Sterben und Tod ist Voraussetzung für jede Diskussion.

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Pneumologie