UIM 04|2015

UIM 04|2015 Themenheft Gastroenterologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Hepatologie in Österreich: Eine einzigartige Erfolgsgeschichte

Editorial

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Aktuelles Management der Hepatitis B und C

    Prominent besetzte Symposien am „International Liver Congress“ 2015 waren den Virushepatitiden gewidmet. Während bei Hepatitis C die Viruselimination bereits möglich ist, bleibt dies bei Hepatitis B vorerst noch eine Hoffnung für die Zukunft.

    Weiterlesen ...
  • Impfen: Hepatitis A und B

    Die HBV-Vakzination ist ein Meilenstein in der Hepatologie und gleichzeitig der erste Anti-Tumor-Impfstoff.

    Vom Ziel der globalen HBV-Eradikation trennen uns ökonomische und immunologische Hürden.

    Weiterlesen ...
  • Hepatitis E: Eine zu Unrecht vernachlässigte, verhinderbare Infektion?

    Die Infektion mit dem Hepatitis-E-Virus ist eine in unseren Breiten unterschätzte Gefahr für die Gesundheit.

    In Europa wird die Erkrankung vornehmlich durch kontaminierte Fleischprodukte übertragen.

    Chronische Verläufe kommen bei immunsupprimierten Patienten vor. Eine Infektion bei Zirrhotikern kann zu lebensbedrohlichem Leberversagen führen.

    Übertragungen durch Blutspenden sind belegt. Eine Diskussion zum Screenen von Blutspendern ist angezeigt.

    Der bisher einzig zugelassene, chinesische Impfstoff schützt anhaltend gegen Genotyp-4-Infektionen.

    Weiterlesen ...
  • Lebertransplantation aus chirurgischer Sicht

    Komplexe Operation an schwerstkranken Patienten, deren Überlebenswahrscheinlichkeit ohne Transplantation sehr eingeschränkt ist.

    Bedingung für eine erfolgreiche Lebertransplantation ist ein gut eingespieltes interdisziplinäres Team.

    Größte Einschränkung der Lebertransplantation stellt der Mangel an geeigneten Spenderorganen dar.

    Weiterlesen ...
  • Therapie der Hepatitis C: Drängeln am Substanzen-Highway

    Interferonfreie Kombinationstherapien sind hocheffektiv, praktisch jede Patientengruppe kann geheilt werden.

    Herausforderungen: Genotyp-3-Patienten und Patienten mit Leberzirrhose, hier ist aber zumindest eine kurzfristige Rekompensation einer bereits dekompensierten ­Leberzirrhose ein realistisches Ziel.

    Hürden: Verbesserung der Diagnose durch Screening und die Therapiemöglichkeit von Patienten in früheren Erkrankungsstadien (derzeit keine Übernahme der hohen Therapiekosten durch die Kassen).

    Weiterlesen ...
  • Hepatitis-C-Therapie mit/ohne Interferon

    IFN-basierte Tripletherapie bei limitiertem Zugang zu IFN-freier Therapie ist sinnvoll, besonders bei Patienten mit milder bis moderater Hepatitis C.

    IFN-freie Therapie wirkt abhängig von Patienten- (z. B. Fibrosestatus und Geschlecht) und Virusfaktoren (z. B. Geno- bzw. Subtyp und Viruslast); Real-World Registerdaten bestätigen weitgehend die Ergebnisse der Zulassungsstudien.

    Weiterlesen ...
  • Univ.-Prof. Dr. Heribert Thaler (1918–2010): Die Geschichte eines großen österreichischen Hepatologen

    Prof. Dr. Heribert Thaler hat durch seine Forschungstätigkeit den beeindruckenden wissenschaftlichen Aufstieg der Hepatologie in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts mitgestaltet.

    Thaler war 1966 Gründungsmitglied der EASL und übernahm im selben Jahr als Primararzt die 4. Medizinische Abteilung des Wilhelminenspitals in Wien.

    Weiterlesen ...
  • Wissenschaftliche Hepatologie – wo stehen wir heute? [1] Attraktive Forschungsfelder, keimende Spannungsfelder

    Hot Topics: Big Data, Mikrobiomforschung – Leber-Darm-Achse, antivirale Therapie der chronischen Hepatitis C versus Finanzierbarkeit, funktionelle MRI-Techniken, Spannungsfeld leitlinienkonforme versus individualisierte Therapie beim hepatozellulären Karzinom, Förderung akademischer Jungforscher.

    Weiterlesen ...
  • Wissenschaftliche Hepatologie – wo stehen wir heute? [2] Hämochromatose – der ältere Bruder der Hepatitis C?

    Diagnose Hämochromatose: Erhöhte Transferrinsättigung und Homozygotie für die C282Y-Mutation im HFE-Gen.

    Bei jedem Patienten mit erhöhten Transaminasen sollte auch eine Bestimmung der Serum-Eisenparameter erfolgen, um eine Hämochromatose zu diagnostizieren oder auszuschließen.

    Therapie mittels Aderlass: Ziel ist der Erhalt der Ferritinkonzentration < 100 µg/l. Lebenslange „Erhaltungsphlebotomie‟ alle 3–6 Monate.

    Weiterlesen ...
  • Leistungen österreichischer Hepatologen aus Sicht des Auslandsösterreichers

    Im Übersichtsartikel wird auf 5 Personen eingegangen, welche die Hepatologie in Österreich in den letzten 100 Jahren wesentlich geprägt haben: Hans Eppinger, Hans Popper, Heribert Thaler, Helmut Denk und Peter Ferenci.

    Weiterlesen ...