UIM 05|2015

UIM 05|2015 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Schwangere bestmöglich betreuen
    Die aktuelle Sonderbeilage widmet sich dem wichtigen Thema der Schwangerschaft bei Diabetes, Schwangerschaftskomplikationen wie Gestationsdiabetes und Gestose und endokrinologischen Besonderheiten in der Schwangerschaft wie Schilddrüsenfunktionsstörungen sowie der Diabetes-Diagnostik im Kindes- und Jugendalter.
    Wie alle Diabetesformen steigen auch der Gestationsdiabetes und ...Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Schilddrüse, Kinderwunsch, Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker und Schwangerschaft

    Bei Hyper- und Hypothyreose, aber auch bei euthyreoter Autoimmunthyreoiditis sind Komplikationen in und um die Schwangerschaft häufiger. Bei Hypothyreose ist eine T4-Substitution indiziert; Hyperthyreose kann mit Prothiucil (1. Trimenon) bzw. Thiamazol behandelt werden.

    Hypertensive Erkrankungen während der Schwangerschaft erhöhen das mütterliche und kindliche Risiko unabhängig vom und zusätzlich zum Diabetes; Aufklärung und Vorbeugung ist von größter Wichtigkeit; eine medikamentöse Therapie ist ab ca. 140–150/90–100 mmHg indiziert.

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  • Gestose: Risikofaktoren, Prävention und Therapie

    Die Pathophysiologie der Gestose wird in einer abnormalen Plazentation und einer Dysbalance von Angiogenesefaktoren gesehen.

    Die derzeit einzig effektive Prävention bei Frauen mit schwerer Präeklampsie in der Anamnese ist die Einnahme von niedrigdosierter Acetylsalicylsäure ab dem ersten Trimenon.

    Die Therapie ist symptomatisch und zielt auf die Verlängerung der Schwangerschaft ab.

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  • oGTT im Mutter-Kind-Pass: Grenzwerte für Diagnose und Therapiebedarf

    Für Schwangere mit Erstmanifestation eines Typ-1-Diabetes oder vorbestehendem, aber erst in der Schwangerschaft diagnostiziertem Typ-2-Diabetes gelten die Leitlinien für Gravidität bei vorbestehendem Diabetes.

    Für die Diagnose des Gestationsdiabetes werden niedrigere oGTT-Grenzwerte angewendet als bei der Diagnose des Typ-2-Diabetes; Grund sind die physiologisch niedrigeren Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft.

    Es besteht kein internationaler Konsens über das diagnostische Vorgehen besonders bei Frauen mit mittlerem oder niedrigem Risiko für Gestationsdiabetes.

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  • Wichtige endokrinologische Untersuchungen während der Schwangerschaft

    Ein Hormonstatus in der Frühschwangerschaft sowie post partum ergänzt die Diagnostik bzw. das Monitoring der Schwangerschaft.

    Als wichtigste Hormone sollten humanes Choriongonadotropin, Schilddrüsenhormone, Östradiol, Progesteron, Prolaktin, luteinisierendes Hormon und Vitamin D bestimmt werden.

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  • Ernährung und Selbstkontrolle – was ist gesichert, was zeigt die Praxis?

    In der Schwangerschaft ist die Aufklärung über die Folgen von Hyperglykämie für das Ungeborene der Grundstein zur Steigerung der Motivation zum Blutglukose-Selbstmanagement.

    Diät und körperliche Bewegung haben wesentlichen Einfluss auf das Erreichen der Blutglukosezielwerte nüchtern < 95 mg/dl und 1 h postprandial < 140 mg/dl.

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  • Antidiabetische Therapie in der Schwangerschaft

    Primär besteht die Therapie des Gestationsdiabetes aus einer Ernährungsumstellung, vermehrter Bewegung – so geburtshilflich möglich – und der Überprüfung des Glukosestoffwechsels mittels Blutzuckerprofil. Dies wird durch eine Ernährungsberatung und Schulung in regelmäßigen Blutzuckerselbstmessungen erreicht.

    Stellt sich dadurch kein Therapieerfolg ein, sollte versucht werden, mit Insulin eine gute glykämische Kontrolle zu erlangen.

    Orale Antidiabetika (Metformin, Glibenclamid) können nach sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile unter Einbeziehung der Patientin ebenso Anwendung finden.

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  • Diabetesdiagnostik im Kindes- und Jugendalter

    Diabetes mellitus ist im Kindes- und Jugendalter häufig und nimmt weltweit ­kontinuierlich zu.

    In unserem Einzugsgebiet haben ungefähr 5 % der Kinder und Jugendlichen mit Diabetes mellitus KEINEN Typ-1-Diabetes!

    Neben der generellen Diagnose „Diabetes mellitus‟ ist eine genaue Zuordnung des Typs/der Form von großer Bedeutung für die weitere Therapie.

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