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Erscheinungsdatum:
17.7.2015

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 5/2015

Günter J. Krejs 17.7.2015

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In einem schön heißen Sommer melden wir uns mit Heft 5 von Universum Innere Medizin in diesem Jahr. Griechenland hat wohl unsere Nerven in Bezug auf das, was geht und was letztendlich nicht mehr, überspannt. Da können wir Ärzte froh sein, uns um Gesundheit kümmern zu dürfen und nicht um europäische Politik! Apropos Gesundheit: Es gibt in...

Editorial

Editorial 5/15

Karl Lhotta 17.7.2015

Focus Nephrologie Die vorliegende Ausgabe von Universum Innere Medizin ist schwerpunktmäßig der Nephrologie gewidmet. Wir haben versucht, einige aktuelle Themen des Faches für Sie aufzubereiten. In diesen geht es zum Teil um Aspekte der Nephrologie, die auch für andere Bereiche der inneren Medizin von großer praktischer Relevanz sind. Andererseits wurden aktuelle und interessante Themen aus Physiologie und...

Aktuell

Klinische Forschung in Österreich nachhaltig verankern: Nicht länger warten – handeln

Eva Maria Riedmann 17.7.2015

Die 2016 in Kraft tretende neue EU-Verordnung zur Durchführung klinischer Prüfungen bedeutet mehr Wettbewerb für Österreich. Experten fordern weitreichende Infrastrukturmaßnahmen, verbesserte Ausbildungskonzepte und eine bessere Vermarktung klinischer Studien, um Österreich als Land der Innovationen international zu etablieren.

Seite des niedergelassenen Internisten

Was spricht eigentlich noch gegen ein Dickdarmkrebs-Screeningprogramm?

Lothar Fiedler 17.7.2015

Die Antwort auf diese Frage, so Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer: „Leider ist der Hauptverband, zuständig für die Vorsorge, immer ein Bremser.“

Alles was Recht ist!

Aufklärungspflicht – Teil IV: Risikoaufklärung

Monika Ploier 17.7.2015

Nach ständiger Rechtsprechung des OGH kann der Patient nur dann in eine Behandlung einwilligen, wenn er über die Risiken der Behandlung informiert ist, da er mit der Einwilligung schließlich auch die Möglichkeit der Verwirklichung eines dieser Risiken in Kauf nimmt.* Kennt ein Patient die Risiken hingegen nicht, so kann er nicht rechtsgültig in eine Behandlung einwilligen.

Angiologie

Alles rund um die Gerinnung: Sailersymposium 2015

Peter Rief 17.7.2015

Das jährlich stattfindende Sailersymposium zum Thema Gerinnung stand heuer im Zeichen des perioperativen Vorgehens bei Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten und direkten oralen Antikoagulanzien. Die aktuellen ESC-Guidelines bezüglich der Diagnostik und Therapie der akuten Pulmonalarterienembolie wurden ebenfalls vorgestellt.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Nachlese zum DVO-Jahreskongress „Osteologie 2015“ in Berlin: Mortalität nach Hüftfraktur in Österreich

Wolfgang Brozek 17.7.2015

In Österreich Mortalitätsraten niedrig im internationalen Vergleich. Nach Hüftfrakturen signifikant höhere Mortalitätsrate bei Männern gegenüber Frauen sowohl während des Spitalsaufenthalts als auch längerfristig. Geringere Verschreibungshäufigkeit bei Männern mit Hüftfraktur als bei weiblichen Patientinnen.

Gastroenterologie & Hepatologie

Welche Evidenz gibt es für Probiotika?

Günter J. Krejs 17.7.2015

Kontrollierte klinische Studien sind für den Beweis der Effektivität von Probiotika obligat. Durch Studien gesicherte positive Wirkung bei Pouchitis, antibiotikaassoziierter Diarrhö, Clostridium-difficile-Infektion, infektiöser Diarrhö, irritablem Darmsyndrom und Helicobacter-Eradikation. Die gegenwärtig laufende intensive Forschung auf dem Gebiet der Mikrobiota fördert auch die Probiotika-Forschung...

Hämatologie und Hämostaseologie

Autoimmunhämolytische Anämien (AIHA)

Klaus Lechner 17.7.2015

Die autoimmunhämolytische Anämie, AIHA, kann primär (keine Grundkrankheit, ca. 1/3 der Fälle) oder sekundär (im Rahmen einer Grundkrankheit) auftreten. Der wichtigste diagnostische Marker der AIHA ist ein positiver Coombs-Test (DAT). Nach dem Ergebnis des Coombs-Tests unterscheidet man eine Wärme- oder Kälteantikörper-AIHA. Die Primärtherapie sind Steroide, bei Steroidresistenz sind Rituximab oder...

Infektiologie

Mittel erster Wahl bei Harnwegsinfektionen: Mecillinam, Fosfomycin, Nitrofurantoin

Oskar Janata 17.7.2015

Die Zunahme der Resistenzen von typischen Erregern von Harnwegsinfekten gegen Chinolone und Beta-Laktame haben die Optionen für eine orale Therapie eingeschränkt. Daher finden sich in aktuellen Therapieempfehlungen bei akuter unkomplizierter Zystitis Mecillinam, Fosfomycin und Nitrofurantoin – Substanzen, die man früher „auch‟ gegeben hat – nun als Mittel der ersten Wahl.

Infektiologie

Österreichischer Hygiene-Preis 2015

Eva Maria Riedmann 17.7.2015

Zwei Forscherinnen aus Wien, Dr. Sílvia Cervero-Arago und Priv.-Doz. Dr. Judith Wenisch, wurden dieses Jahr mit dem renommierten Österreichischen Hygiene-Preis ausgezeichnet.

Kardiologie

Highlights vom 2. Weltkongress für Herzinsuffizienz

Deddo Mörtl 17.7.2015

LCZ696: Erfolg weiterhin unangetastet. Betablocker: Vorteile bei Vorhofflimmern hinterfragt. Cardioband: Katheterinterventionelle Mitralringimplantation als neue Option. ACE-Hemmer: Benefit auch bei hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion. Depression bei Herzinsuffizienz: 5-fach erhöhtes Sterberisiko, Therapieoptionen unklar.

Nephrologie

Screening auf chronische Nierenerkrankungen

Peter Krisper 17.7.2015

Eine chronische Nierenerkrankung (CKD) ist einfach zu diagnostizieren, entsprechende Therapien haben nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf ihren Verlauf. CKD-Screeningprogramme werden daher vermehrt etabliert, sollten aber auf Grund noch fehlender klarer Evidenz wissenschaftlich bezüglich Kosten und Nutzen evaluiert werden.

Nephrologie

Details zur Bedeutung des Fibroblast Growth Factor bei Niereninsuffizienz: FGF-23: ein Big Player im Phosphatstoffwechsel

Manfred Wallner 17.7.2015

Der FGF-(Fibroblast-Growth-Factor-)23-Spiegel steigt bereits in sehr frühen Stadien der Niereninsuffizienz an, führt im späteren Stadium zur rascheren Progression des Nierenversagens und trägt unabhängig von anderen Faktoren zur Entwicklung der Linksherzhypertrophie sowie zur kardiovaskulären und Gesamtmortalität von Nierenpatienten bei.

Nephrologie

DOAK aus nephrologischer Perspektive

Julia Kerschbaum 17.7.2015

Die intrakranielle Blutung als meistgefürchtete Nebenwirkung einer Antikoagulanzientherapie tritt unter DOAK um das 2- bis 3-Fache seltener auf als unter Warfarin. Gastrointestinale Blutungen traten in den Zulassungsstudien etwas häufiger bei den mit NOAK behandelten Patienten auf. Bei entsprechender Anamnese oder Komedikation mit Wirkstoffen, welche die Blutgerinnung ebenfalls beeinflussen bzw. mit dem...

Nephrologie

Therapie der autosomal dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD): Wunsch und Wirklichkeit

Gabriele Schratzberger 17.7.2015

Die autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist die häufigste vererbbare Nierenerkrankung, die zur terminalen Niereninsuffizienz führt. Neue Behandlungsstrategien zeigen erstmalig positive Behandlungserfolge in einer Progressionsverzögerung des Zystenwachstums und einer Verlangsamung des eGFR-Abfalls. Tolvaptan steht kurz vor der klinischen Zulassung. Weitere vielversprechende Substanzen...

Onkologie

MedAustron für die klinische Onkologie

Petra Georg et al. 17.7.2015

Eine Strahlentherapie mit Protonen oder Kohlenstoff-Ionen, wie sie bei MedAustron angeboten wird, kann präziser („konformaler‟) als mit Photonen an den Tumor angepasst werden, wodurch das gesunde Gewebe vor unnötiger Strahlenbelastung geschont wird. Gegenüber Photonen ist damit auch die Verabreichung von höheren Strahlendosen am Tumor möglich.

Onkologie

Anämie mit Hyperkalzämie: Was steckt hinter den Knochenschmerzen?

Peter Stiefelhagen 17.7.2015

Bei unklaren Knochenschmerzen wird zunächst an ein degeneratives Wirbelsäulensyndrom gedacht. Die zunehmende Verschlechterung des Allgemeinbefindens mit Anämie und stark beschleunigter BSG lenkt dann den Verdacht auf ein ossär metastasiertes Karzinom. Die definitive Diagnosestellung gelingt erst durch den Nachweis eines abnormen Proteins im Urin.

Palliativmedizin

Schmerztherapie beim onkologischen Patienten

Dietmar Weixler 17.7.2015

Schmerz ist ein bio-psycho-soziales und existenzielles Phänomen, häufig stecken nicht beachtete Nöte hinter physischem Schmerz. Die physische Schmerztherapie orientiert sich an Schmerzmechanismen, die palliative Schmerztherapie adressiert alle Bedürfnisse einer Person.u Frühzeitige Palliative Care wirkt lebensverlängernd.

Rheumatologie

[Serie – Teil 2] Immunologie für den praktizierenden Internisten: Moderne Antizytokintherapie bei Morbus Bechterew

Josef Hermann 17.7.2015

In der Pathophysiologie des Morbus Bechterew spielen, neben TNF-α, auch die Zytokine IL-17 und IL-23 eine Rolle. Derzeit werden TNF-α-Blocker mit sehr gutem Erfolg zur Therapie des Mb. Bechterew eingesetzt; IL-17- und IL23-Antagonisten sind in klinischer Erprobung.

Rheumatologie

Vitamin D beim Fibromyalgiesyndrom

Florian Wepner et al. 17.7.2015

Aufgrund des psychosozialen Rückzugs und der damit oft geringen Sonnenlichtexposition ist ein Vitamin-D-Mangel bei Patienten mit Fibromyalgiesyndrom sehr wahrscheinlich. Bei diesen Patienten ist eine Vitamin-D-Supplementierung in Erwägung zu ziehen, die zu einer Verbesserung des Schmerzempfindens sowie zu einer Reduktion der Morgenmüdigkeit beitragen kann.

Schmerz

Schmerz als eine Erscheinungsform von Stress

Sepp Porta 17.7.2015

Schmerz als Stressunterart folgt den Gesetzen von kumulierendem Stress. „Sekundäre Stressoren‟ bilden eine Kette, deren Länge mit der Schmerzchronizität korrelieren könnte.

Schmerz

Zusammenarbeit zwischen Schmerzspezialisten und Allgemeinmedizinern

Waltraud Stromer 17.7.2015

Allgemeinmediziner sollten eine Schlüsselposition im Management des Schmerzpatienten innehaben, auch wenn sie an eine spezialisierte Einrichtung überweisen: Das setzt ausreichend Ressourcen auf allen Seiten voraus.

Schmerz

Neues Positionspapier zur Opioidtherapie bei tumor- und nicht tumorbedingten Schmerzen

Rudolf Likar et al. 17.7.2015

Das Positionspapier der Österreichischen Schmerzgesellschaft und der Gesellschaft für Suchtmedizin zum kompetenten Einsatz von Opioid-Analgetika soll Behandlern eine praxisorientierte Unterstützung und einfach umsetzbare Empfehlungen für den optimalen Umgang mit diesen Substanzen bieten. Inhalte des Positionspapiers sind u. a. Wirkungen, unerwünschte Arzneimittelwirkungen, Auswahl der Substanzen und...

 

Erscheinungsdatum:
19.7.2015

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

Schwangere bestmöglich betreuen

Alexandra Kautzky-Willer 18.7.2015

Die aktuelle Sonderbeilage widmet sich dem wichtigen Thema der Schwangerschaft bei Diabetes, Schwangerschaftskomplikationen wie Gestationsdiabetes und Gestose und endokrinologischen Besonderheiten in der Schwangerschaft wie Schilddrüsenfunktionsstörungen sowie der Diabetes-Diagnostik im Kindes- und Jugendalter. Wie alle Diabetesformen steigen auch der Gestationsdiabetes und der Typ-1-Diabetes, vor allem aber der...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Schilddrüse, Kinderwunsch, Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker und Schwangerschaft

18.7.2015

Bei Hyper- und Hypothyreose, aber auch bei euthyreoter Autoimmunthyreoiditis sind Komplikationen in und um die Schwangerschaft häufiger. Bei Hypothyreose ist eine T4-Substitution indiziert; Hyperthyreose kann mit Prothiucil (1. Trimenon) bzw. Thiamazol behandelt werden. Hypertensive Erkrankungen während der Schwangerschaft erhöhen das mütterliche und kindliche Risiko unabhängig vom und zusätzlich zum Diabetes;...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Gestose: Risikofaktoren, Prävention und Therapie

Dagmar Wertaschnigg 18.7.2015

Die Pathophysiologie der Gestose wird in einer abnormalen Plazentation und einer Dysbalance von Angiogenesefaktoren gesehen. Die derzeit einzig effektive Prävention bei Frauen mit schwerer Präeklampsie in der Anamnese ist die Einnahme von niedrigdosierter Acetylsalicylsäure ab dem ersten Trimenon. Die Therapie ist symptomatisch und zielt auf die Verlängerung der Schwangerschaft ab.

Endokrinologie & Stoffwechsel

oGTT im Mutter-Kind-Pass: Grenzwerte für Diagnose und Therapiebedarf

Dagmar Bancher-Todesca et al. 18.7.2015

Für Schwangere mit Erstmanifestation eines Typ-1-Diabetes oder vorbestehendem, aber erst in der Schwangerschaft diagnostiziertem Typ-2-Diabetes gelten die Leitlinien für Gravidität bei vorbestehendem Diabetes. Für die Diagnose des Gestationsdiabetes werden niedrigere oGTT-Grenzwerte angewendet als bei der Diagnose des Typ-2-Diabetes; Grund sind die physiologisch niedrigeren Blutzuckerwerte in der...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Wichtige endokrinologische Untersuchungen während der Schwangerschaft

Peter Frigo 18.7.2015

Ein Hormonstatus in der Frühschwangerschaft sowie post partum ergänzt die Diagnostik bzw. das Monitoring der Schwangerschaft. Als wichtigste Hormone sollten humanes Choriongonadotropin, Schilddrüsenhormone, Östradiol, Progesteron, Prolaktin, luteinisierendes Hormon und Vitamin D bestimmt werden.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Ernährung und Selbstkontrolle – was ist gesichert, was zeigt die Praxis?

Andrea Wechselberger 18.7.2015

In der Schwangerschaft ist die Aufklärung über die Folgen von Hyperglykämie für das Ungeborene der Grundstein zur Steigerung der Motivation zum Blutglukose-Selbstmanagement. Diät und körperliche Bewegung haben wesentlichen Einfluss auf das Erreichen der Blutglukosezielwerte nüchtern < 95 mg/dl und 1 h postprandial < 140 mg/dl.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Antidiabetische Therapie in der Schwangerschaft

Jürgen Harreiter et al. 18.7.2015

Primär besteht die Therapie des Gestationsdiabetes aus einer Ernährungsumstellung, vermehrter Bewegung – so geburtshilflich möglich – und der Überprüfung des Glukosestoffwechsels mittels Blutzuckerprofil. Dies wird durch eine Ernährungsberatung und Schulung in regelmäßigen Blutzuckerselbstmessungen erreicht. Stellt sich dadurch kein Therapieerfolg ein, sollte versucht werden, mit Insulin eine gute...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Diabetesdiagnostik im Kindes- und Jugendalter

Martin Borkenstein et al. 18.7.2015

Diabetes mellitus ist im Kindes- und Jugendalter häufig und nimmt weltweit ­kontinuierlich zu. In unserem Einzugsgebiet haben ungefähr 5 % der Kinder und Jugendlichen mit Diabetes mellitus KEINEN Typ-1-Diabetes! Neben der generellen Diagnose „Diabetes mellitus‟ ist eine genaue Zuordnung des Typs/der Form von großer Bedeutung für die weitere Therapie.

 


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Inhaltsverzeichnis UIM 05|2015

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