UIM 01|2016

UIM 01|2016 Themenheft Onkologie


Focus Onkologie: Pathwayorientierte Therapieindividualisierung

Editorial

  • Pathwayorientierte Therapieindividualisierung in der Onkologie
    Der Fachzeitschrift Universum Innere Medizin liegt eine Sonderausgabe zur Onkologie bei, die verschiedene Bereiche umfasst: „State of the Art“-Beiträge zu ausgewählten Indikationen, klassisches Therapiemanagement und Perspektiven zur Entwicklung der personalisierten Medizin. Die vorliegende Ausgabe entstand aus dem Bemühen, einerseits die ...Weiterlesen ...

Onkologie

  • „Personalisierte Medizin? Auch den Beatles hat man zunächst keine große Zukunft prophezeit …“

    Ende Oktober letzten Jahres fand die Inauguration des neuen Rektors der Medizinischen Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Markus Müller, im Van-Swieten-Saal der MedUni Wien statt. Die MedUni Wien ist die größte medizinische Einrichtung in Österreich und zählt zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas. Wir haben die Inauguration als Anlass für ein Interview mit dem neuen Rektor zum wichtigsten Megatrend der Medizin genutzt, der personalisierten Medizin am Beispiel der Onkologie.

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  • Die „Game Changer“ in der Onkologie

    Im Rahmen der personalisierten Medizin unterliegt die Onkologie einem tiefgreifenden Wandel.

    Der onkologische „Game Changer‟ mit aktuell größter Strahlkraft ist die Entwicklung immunstimulierender Antikörper. Während das historische Paradigma darin bestand, die Tumorzelle anzugreifen, besteht das neue Paradigma in der Modulation von Immunzellen.

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  • Neuerungen in der Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

    In der neoadjuvanten Therapie HER2-positiver Tumoren sollte eine duale HER2-Blockade mit Trastuzumab und Pertuzumab eingesetzt werden.

    Eine duale Blockade ermöglicht eine Deeskalation der Chemotherapieintensität.

    Neratinib nach einem Jahr Trastuzumab verbessert das krankheitsfreie Überleben im adjuvanten Setting, dies kann jedoch derzeit nicht als Therapiestandard erachtet werden.

    Bei metastasiertem HER2-positiven Brustkrebs bleibt die Kombination von Docetaxel, Trastuzumab und Pertuzumab der Standard in der Erstlinientherapie.

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  • Aktuelle Entwicklungen beim Bronchialkarzinom − Zielgerichtete Therapien und Immuntherapien

    Die zielgerichtete Therapie des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms umfasst im Wesentlichen Substanzen gegen EGFR, ALK, ROS1 und VEGF.

    Ein Durchbruch in der Therapie des NSCLC sind immuntherapeutische Substanzen, PD-1- und PD-L1-Antikörper wie Nivolumab, Pembrolizumab oder Atezolizumab.

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  • Lungenkarzinom – per se ein Risikofaktor für Thrombosen

    Das Risiko für eine venöse Thromboembolie bei Patienten mit Lungenkarzinom liegt bei über 2 % pro Jahr.

    Standard in der Sekundärprophylaxe ist niedermolekulares Heparin.

    Studien (z. B. Hokusai-VTE-Cancer Study) zum Einsatz der neuen oralen Antikoagulanzien bei Tumorpatienten mit Thrombose laufen.

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  • Neuroendokrine Neoplasien Rezente − Entwicklungen in Diagnostik und Therapie

    Zulassungen in Österreich seit 2012 zur Behandlung von „non-functioning‟ neuroendokrinen Tumoren, NET

    Octreotid LAR 30 mg alle 28 Tage: für inoperable/metastasierte neuroendokrine Tumoren des Darms und unbekanntes Primum.

    Lanreotid Autogel 120 mg alle 28 Tage: für inoperable/metastasierte gastro-entero-pankreatische Tumoren mit einem Ki67-Index bis 10 %.

    Everolimus 10 mg p. o. täglich: für radiologisch progrediente neuroendokrine Tumoren des Pankreas.

    Sunitinib 37,5 mg p. o. täglich: für radiologische progrediente neuroendokrine Tumoren des Pankreas.

    Andere registrierte Optionen zur Therapie von GI-NET: Streptozotocin, Interferon-alpha.

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  • Melanomtherapie − Zwischen Revolution und Gratwanderung

    Immuntherapien und BRAF-Hemmer können beim metastasierten Melanom im Fall eines Ansprechens das progressionsfreie Intervall und das Überleben unter Aufrechterhaltung der Lebensqualität verlängern.

    Aktuelle Forschungen evaluieren den Einsatz der Immuntherapie im adjuvanten Setting sowie Kombinationen der Substanzen untereinander und mit anderen Wirkprinzipien als Erst- und Zweitlinienstrategie in der fortgeschrittenen Situation.

    Die Ergebnisse stellen die bisher erreichten klinischen Resultate zum Teil deutlich in den Schatten, häufig stammen sie jedoch aus frühen Studienphasen und müssen erst noch im Phase-III-Setting bestätigt werden. Weiters ist noch zu überprüfen, ob die Wirksamkeit in einem vertretbaren Verhältnis zu den Nebenwirkungen steht.

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  • Nebenwirkungsmanagement bei Chemotherapie

    Komplikationen, die im Laufe der Behandlung einer onkologischen Erkrankung auftreten können, sind in Form und Schweregrad vielfältig und hängen von einer Vielzahl an Faktoren ab (individuelle Faktoren, Tumorentität und -stadium, genetische Faktoren).

    Durch die neuen, zielgerichteten Therapien und die Immuntherapie muss auch ein verändertes Nebenwirkungsspektrum beachtet werden.

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