UIM 02|2016

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 02|2016 Themenheft Pneumologie


Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 2/16
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Terror in Paris, zuletzt in Brüssel, vorher in Kalifornien, laufend im Irak, in der Türkei und in Afghanistan, erstmals in der Elfenbeinküste usw. Mit welchem Ziel wird hier Religion missbraucht? Will man ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 2/16
    Focus Angiologie
    Der Angiologie-Focus im aktuellen Universum Innere Medizin widmet sich der Venentherapie. Unter dem Titel „Nicht immer harmlos – Die oberflächliche Venenthrombose“ gibt uns Prof. Dr. med. Eberhard Rabe von der Klinik und Poliklinik für Allergologie und Dermatologie der ...Weiterlesen ...

Aktuell

Seite der Gesellschaft

  • Die ÖGGH stellt sich vor: Schwerpunkt „Young Gastroenterologists“

    Die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie gibt es seit 49 Jahren. Stimmberechtigte Vorstandsmitglieder, ArbeitsgruppenleiterInnen sowie Beiräte und Beirätinnen arbeiten als Teil des erweiterten Vorstandes gemeinsam an dem Ziel, die Gastroenterologie und Hepatologie in Österreich weiterzuentwickeln.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Die Honorarkataloge müssen „renoviert“ werden

    Limitierungen und die degressive Honorierung von Leistungen in der Kassenmedizin müssen geändert, die Honorarkataloge innovativ gestaltet werden. Dazu muss die Anstellung von Ärzten bei Ärzten möglich sein. Das ist die Voraussetzung für die Entlastung von Spitalsambulanzen, meint Dr. Lothar Fiedler, Bundesfach­gruppenobmann Innere Medizin in der ÖÄK.

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Alles was Recht ist!

  • Die Patientenverfügung – Teil III (beachtliche PatV)

    Werden nicht alle Formerfordernisse, die für die Errichtung einer verbindlichen PatV notwendig sind, erfüllt oder wird trotz Einhaltung dieser Formvorschriften die PatV vom Patienten ausdrücklich als „beachtliche PatV“ benannt, so liegt eine beachtliche PatV vor.

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Kardiologie

Angiologie

  • Nicht immer harmlos: Die oberflächliche Venenthrombose

    Die oberflächliche Venenthrombose (OVT) ist ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild mit hohem Risiko für die thrombotische Mitbeteiligung des tiefen Venensystems.

    Bei OVT im Stammvenen- und Seitenastbereich sollte eine sonografische Abklärung erfolgen, um die Ausdehnung des thrombotischen Prozesses zu bestimmen und eine Beteiligung des tiefen Venensystems auszuschließen.

    Bei diesen Patienten sollte außerdem eine Antikoagulationstherapie neben der Kompressionstherapie erwogen werden.

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  • Varizentherapie: Endovenöse Verfahren überholen chirurgische Sanierung

    Zur Behandlung der Varikosis steht ein breites Spektrum an Therapieverfahren (konservativ, chirurgisch, endovenös) zur Verfügung.

    Kathetertechnische Verfahren (z. B. thermische oder mechano-chemische Techniken) werden zunehmend mit sehr gutem Behandlungserfolg eingesetzt.

    Individuelle Beratung des Patienten bezüglich der Therapieverfahren ist wichtig.

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  • Venentherapie konservativ: Von Antikoagulation bis Kompression

    NOAK sind heute in der Behandlung der tiefen Venenthrombose (TVT) für die meisten Patienten Mittel der ersten Wahl.

    Die Dauer der Antikoagulationstherapie bei der TVT wird nach der klinischen Präsentation in Abhängigkeit vom Blutungsrisiko festgelegt.

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  • Endovaskuläre Therapieoptionen der iliofemoralen Thrombose

    Neben der konservativen Therapie (Antikoagulation und Kompressionstherapie) kommt bei der iliofemoralen Thrombose immer öfter die interventionelle Therapie zum Einsatz.

    Die endovaskuläre Thrombektomie mittels lokaler Lysetherapie (CDT) oder pharmakomechanischer Thrombektomie (PMT) stellt für junge und mobile Patienten eine sichere und effektive Therapieoption dar.

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  • Thrombose in der Schwangerschaft: Prophylaxe und Therapie

    Die Inzidenz der venösen Thromboembolie (VTE) ist während der Schwangerschaft 5-fach, nach der Geburt 15-fach erhöht.

    Gründe für das erhöhte VTE-Risiko: Hyperkoagulabilität, hormonelle Veränderungen und der Kompressionseffekt des graviden Uterus auf Beckengefäße sowie Vena cava inferior.

    Bei Indikation zur Antikoagulation ist eine Therapie mit niedermolekularem Heparin geeignet. Direkte orale Antikoagulanzien sollten bei Schwangeren und stillenden Müttern nicht zum Einsatz kommen.

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  • Highlight-Bericht: Leipzig Interventional Course (LINC) 2016

    Vom 26.–29. Jänner 2016 fand der Leipzig Interventional Course (LINC) statt, einer der wichtigsten internationalen gefäßmedizinischen Kongresse.

    Über 90 Live-Übertragungen bildeten den Kern des Kongresses, der vor allem durch Praxisnähe und Interdisziplinarität hervorsticht.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Leitlinie zur Hämophiliebehandlung in Österreich

    Die „World Federation of Hemophilia‟ empfiehlt nach Diagnosestellung die Anbindung des Hämophiliepatienten an ein „Comprehensive Care Hemophilia Center‟ (CCHC).

    Die Empfehlungen beziehen sich auf Erwachsene und Kinder mit verschiedenen Schweregraden der Hämophilie. Enthalten sind Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung von Blutungen, das Vorgehen bei operativen Eingriffen und bei Notfällen. Bei schweren Blutungen, großen Operationen und Notfällen müssen die Plasmaspiegel der Gerinnungsfaktoren normalisiert werden.

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Rheumatologie

  • Chronische Entzündungsanämie: Die Rolle des Eisenstoffwechsels in der Immunologie

    Inflammatorische Erkrankungen führen zu massiven Veränderungen des Eisen­stoffwechsels, die sich häufig in einer sogenannten Anämie chronischer Erkrankungen (= Entzündungsanämie) manifestieren.

    Eisen übt multiple Effekte auf die Proliferation und Differenzierung von Immunzellen sowie die Aktivität von Immuneffektormechanismen aus.

    Eine stringente Kontrolle des Eisenmetabolismus ist ein zentraler Faktor, der über den Verlauf von Infektionen entscheidet.

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  • Gicht aus nichtpharmakologischer Sicht: Lebensstil, Bewegung und Ernährung

    Nichtpharmakologische Maßnahmen bei Gicht umfassen:

    Lebensstilmodifikation und Ernährungsberatung.

    Umfassende Information über die Bedeutung von Komorbiditäten.

    Physikalische Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der betroffenen Gelenke, zur Unterstützung der Gewichtsreduktion und zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit.

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Onkologie

  • Neue Optionen in der Behandlung des multiplen Myeloms

    Neue Substanzen in der Behandlung des multiplen Myeloms haben die Prognose signifikant verbessert.

    Carfilzomib als neuer Proteasomeninhibitor zeigt eine besondere Wirksamkeit beim Einsatz bereits im ersten Rezidiv.

    Therapeutische Antikörper erweitern die Therapiemöglichkeiten für Patienten mit multiplem Myelom.

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  • Rebiopsie beim Bronchialkarzinom: Sinn oder Unsinn?

    Generell gilt, dass bei progredienten oder rezidivierenden Tumoren Resistenzmutationen auftreten, die eine Therapieänderung nach sich ziehen können.

    Die Hauptindikation für Rebiopsien ergibt sich bei Patienten mit Tyrosinkinasehemmer-behandeltem EGFR- oder ALK-mutiertem Bronchialkarzinom.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Insulinpumpen und kontinuierliche Glukosemessung: Möglichkeiten 2016, und was bringt die Zukunft?

    Kontinuierliche Glukosemessung (CGM) erhöht die Lebensqualität der Patienten und ermöglicht ein individuelles Glukosemanagement sowie eine Feinabstimmung der Insulintherapie.

    Geringe Erfahrungswerte im Umgang mit CGM-Daten erfordern großen Aufwand von Gesundheitsdienstleistern.

    CGM soll bei Patienten mit regelmäßigen, schweren oder nächtlichen Hypoglykämien, bei Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung und Schwangeren erwogen werden.

    CGM in Kombination mit Insulinpumpe zeigt eine Verbesserung der Stoffwechsellage.

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  • Erektile Dysfunktion beim Diabetiker: Spätkomplikation und Frühwarnzeichen zugleich!

    Die Erhaltung oder Wiederherstellung der Sexualität ist laut WHO ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität. u Bis zu 90 % der älteren Diabetiker leiden an erektiler Dysfunktion (= ED).

    Durch eine optimale antidiabetische Therapie und Lifestyle-Modifikation kann die Erektionsstörung verbessert bzw. verhindert werden; Aussicht auf Erhalt der sexuellen Gesundheit verbessert die Compliance.

    Patienten mit ED müssen kardiologisch abgeklärt werden, um „kardiale Ereignisse‟ zu verhindern.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Eisensubstitution und Darm-Mikrobiom

    Orale und intravenöse Eisentherapie beeinflussen das Mikrobiom und die Metaboliten im Stuhl in unterschiedlicher Weise.

    Hohe Eisenkonzentrationen im Darm beeinflussen dessen Mikrobiom und die Aktivität von chronisch entzündlichen Darmerkrankungenu Das Mikrobiom im Darm von Patienten mit Morbus Crohn reagiert am sensibelsten auf eine Eisenersatztherapie.

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Infektiologie

  • Update Hirnabszess

    Hirnabszesse werden meist durch Mischinfektionen aus anaeroben und aeroben Erregern hervorgerufen.

    Die zerebrale Bilddiagnostik erlaubt eine Lokalisation und meist auch eine differen­zialdiagnostische Zuordnung; bei jedem Hirnabszess muss eine Fokussuche erfolgen.

    Die Behandlung besteht prinzipiell in der chirurgischen Abszessreduktion mit gleichzeitiger Materialgewinnung für die mikrobiologische Untersuchung, die operativen Maßnahmen müssen durch eine entsprechende antibiotische Therapie ergänzt werden.

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Schmerzmedizin

  • Opioide – Fluch oder Segen?

    In den Leitlinien der Deutschen Schmerzgesellschaft ist die in regelmäßigen Abständen wiederholte Überprüfung des medikamentösen Vorgehens sowie dessen Einbettung in ein interdisziplinäres, multimodales Therapiekonzept der beste Schutz vor einer Über- bzw. Fehlversorgung mit Opioiden.

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  • Moderne Schmerztherapie zur Steigerung der Lebensqualität: Neurostimulation wird 50

    Neurostimulation ist eine nichtmedikamentöse, mikroinvasive Behandlungsmethode gegen neuropathische Schmerzen mit Schmerzreduktion von durchschnittlich 50 %.

    Neben Schmerzreduktion kommt es auch zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit und Reduktion der Medikation.

    Kosten: Trotz hoher Anfangskosten amortisiert sich die Methode nach 2,5 Jahren.

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  • Stellenwert von Ketamin in der Schmerzmedizin: Notfallmedikament, Analgetikum und Partydroge

    Ketamin:

    … etabliert in der Notfallmedizin, in der Therapie von chronischen Schmerzzuständen speziellen Indikationen vorbehalten.

    …. weist eine sehr große therapeutische Breite auf.

    …. erzeugt eine Art kataleptischen Zustand, in dem der Patient von seiner Umgebung abgekoppelt erscheint.

    … ist als bewusstseinserweiternde Substanz im Vormarsch.

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Palliativmedizin

Pneumologie

    Themenheft: