Highlights vom ECCO 2022

EULAR 2022, 1.-4.6. Newsletteranmeldung


Ernährungsmedizin

Editorial Goldeswert – das Ernährungsspecial

Elisabeth Fabian 10.5.2016

Die Medizin bzw. ärztliches Handeln dient der Erhaltung und Wiedererlangung der Gesundheit. Mögliche Handlungsfelder reichen dabei von Lebensstilmodifikation über medikamentöse Therapie bis hin zur bariatrischen Operation. Zunehmend wird auch der wesentliche Stellenwert der Ernährung in Bezug auf Gesundheit und Krankheit erkannt und in präventiven und therapeutischen Strategien berücksichtigt. Ernährung in...

Ernährungsmedizin

Lebensmittelbasierte Empfehlungen – Ernährungspyramiden & Co

Tanja Fuchs 10.5.2016

„Food-based dietary guidelines‟ (FBDG) sind ein gesundheitspolitisches Instrument zur Vermittlung von Ernährungswissen und zielen auf Gesundheitsförderung und Prävention von ernährungs(mit)bedingten Erkrankungen in der Bevölkerung ab. Es handelt sich dabei um allgemeine lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen.u FBDG können die individuelle Ernährungsberatung durch geschultes Fachpersonal insbesondere...

Ernährungsmedizin

Neue Leitlinie der ÖGR: Ernährungs- und Lebensstilempfehlungen bei Gicht und Hyperurikämie

Judith Sautner 10.5.2016

Gicht ist eine Exzesserkrankung; ein Weniger von bestimmten Lebensmitteln (z. B. rotes Fleisch) und Getränken (z. B. Softdrinks) kann eine Senkung des Harnsäurespiegels bewirken und die Anfallshäufigkeit verringern. Gewichtskontrolle bzw. -reduktion bei Übergewicht und ausreichende Trinkmengen wirken sich positiv auf das Gichtrisiko aus.

Ernährungsmedizin

Krebs und Ernährung: Was wissen wir 2016?

Sabine Rohrmann 10.5.2016

Schätzungsweise 15–20 % aller Krebserkrankungen werden durch Ernährung (viel rotes und verarbeitetes Fleisch, Alkohol und Salz; wenig Obst, Gemüse und Ballaststoffe), Übergewicht und Adipositas verursacht. Den stärksten Einfluss haben Ernährungsfaktoren auf die Entwicklung von Tumoren des Verdauungstraktes.

Ernährungsmedizin

S3-Leitlinien kompakt: Klinische Ernährung in der Onkologie – Empfehlungen für Tumorpatienten

Christian Madl 10.5.2016

Zum frühzeitigen Erkennen einer Beeinträchtigung der Ernährungssituation soll regelmäßig (zumindest alle 4–8 Wochen) ein Screening des Ernährungszustandes, der Nahrungsauf­nahme, der körperlichen Leistungsfähigkeit und des Schweregrades der Erkrankung ­durchgeführt werden. Zur Steigerung der oralen Nahrungsaufnahme sollten möglichst immer qualifizierte Ernährungsberatungen angeboten werden.

Ernährungsmedizin

Gefahren durch Nahrungsergänzungsmittel?

Dieter Genser 10.5.2016

Eine akute Überdosierung durch oral aufgenommene Vitamine/Mineralstoffe/Spurenelemente hat üblicherweise keine schwerwiegenden Folgen (Ausnahme: Eisen). Für die chronische Einnahme von Vitaminen/Mineralstoffen/Spurenelementen ist das Motto „Viel hilft viel‟ eindeutig obsolet.

Ernährungsmedizin

Ernährungsfaktoren in der Entstehung von metabolischem Syndrom, Darm- und Lebererkrankungen

Ludwig Kramer 10.5.2016

Flüssige Kohlenhydrate sind ein lange ignorierter Auslöser von Adipositas, Typ-2-Diabetes und metabolischem Syndrom. Metabolisches Syndrom und nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) weisen pathophysio­logische Zusammenhänge mit dem Konsum von Fruchtzucker auf. Neben schlecht resorbierten und fermentierbaren Nahrungskomponenten (FODMAP) werden zunehmend auch oberflächenaktive Nahrungszusätze und Füllstoffe...

Ernährungsmedizin

Zöliakie und Reizdarmsyndrom: Ärztliche Ernährungsberatungsstrategien bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Heinz F. Hammer 10.5.2016

Vor der Therapie einer Nahrungsmittelunverträglichkeit muss die Diagnose stehen. Diäten können kausal oder symptomatisch wirken. Auf diese Unterschiede sowie auf den Unterschied zwischen Allergie und Intoleranz ist der Patient hinzuweisen.

Ernährungsmedizin

Medikation und Ernährung: Was ist zu beachten?

Josef Donnerer 10.5.2016

Wechselwirkungen: Ernährung mit Medikation: unerwünschte Wirkungsverstärkungen, -abschwächungen, mehr Nebenwirkungen. Medikation mit Ernährung: Appetitsteigerung/-verminderung; Störungen im Vitaminhaushalt. Tipps für die Einnahme von Medikamenten: z. B. Grapefruitsaft und Medikamente nie gleichzeitig.

Ernährungsmedizin

Übergewicht/Adipositas, psychische Erkrankung und kognitive Dysfunktion … eine Ménage-à-trois

Eva Reininghaus et al. 10.5.2016

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Übergewicht/Adipositas und kognitiven Dysfunktionen, ebenso wie mit psychischen Erkrankungen. Ursachen sind in erster Linie chronische Entzündungsprozesse, die zu neuroinflammatorischen und neurodegenerativen Veränderungen führen können.

Ernährungsmedizin

Geschmack und Ernährungsmuster: Chancen für ernährungstherapeutische Ansätze (bei Adipositas)

Marlies Wallner et al. 10.5.2016

Körpergewicht und Geschmack: Niedrigere Geschmackssensitivität v. a. für süß und fettig durch höheres Körpergewicht → Lebensmittelpräferenzen in Richtung süßer und fettiger; Rückgang nach bariatrischer Chirurgie beobachtet. Der Einsatz von bewusstseinsbildenden Maßnahmen, wie Achtsamkeitsmethoden, sollte in der Adipositastherapie zukünftig vermehrt berücksichtigt werden.

Ernährungsmedizin

Gesundheitsrelevante Einflüsse der Ernährung über das intestinale Mikrobiom

Elisabeth Fabian et al. 10.5.2016

Das intestinale Mikrobiom, die Summe aller Darmbakterien (Mikrobiota) mit ihrem gesamten ge­­netischen Material, beeinflusst viele physiologische und pathophysiologische Vorgänge im Körper. Die Ernährung kann die Zusammensetzung der Mikrobiota/des Mikrobioms wesentlich beeinflussen und damit für die Gesundheit positive oder ungünstige Effekte haben. Präventive und therapeutische Ernährungsstrategien sollten...

Ernährungsmedizin

Demenz und Ernährung: Gesunder Lebensstil im Alter fördert Denkkraft

Peter Dal-Bianco 10.5.2016

Der geistige Abbau im Alter lässt sich bremsen, falls es gelingt, sich gesünder zu ernähren, mehr zu bewegen, Neugierde und soziale Kontakte zu pflegen und auf die kardiovaskulären Risikofaktoren zu achten.

Ernährungsmedizin

Populäre Ernährungsmythen richtiggestellt

Rita Bugl et al. 10.5.2016

Diabetiker können sowohl von einer fettreduzierten als auch kohlenhydratreduzierten Ernährung profitieren. Fruktose ist als Zuckerersatz ungeeignet und kann die Entstehung einer Steatosis hepatis begünstigen. Künstliche Süßstoffe erscheinen nach heutigem Wissensstand nicht gesundheitsschädigend. Ein Vermeiden Vitamin-K-reicher Lebensmittel unter einer Therapie mit Antikoagulanzien ist nicht notwendig.

Ernährungsmedizin

Anämie: An welche Nährstoffdefizite ist zu denken?

Martin Reichmayr 10.5.2015

Ursachen: Mangelernährung, Infektionskrankheiten, Schwangerschaft und Stillzeit, Blutverluste, Erbkrankheiten. Schlüsselnährstoffe: Eisen, Folat, Vitamin B12, Vitamin A und C, Eiweiß, Kupfer. Diagnostik: Anamnese inklusive Ernährungsgewohnheiten, Labor (inkl. Ferritin, Vitamin B12 und Folat), Endoskopie.

 



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