EULAR 2022: Die Highlights auf einen Blick

Zusammenfassung der Highlights vom ADA

Erscheinungsdatum:
10.5.2016

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 3/16

Günter J. Krejs 10.5.2016

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Während ich das schreibe, stehen wir vor der Stichwahl für das Amt unseres Bundespräsidenten. Wenn Sie das lesen, werden wir vielleicht schon wissen, wer unser höchster Repräsentant im Staat sein wird. Die gesundheitspolitischen Antworten der beiden Kandidaten und die begleitende Diskussion sind interessant. Im Vergleich zu den USA, wo es 17 % sind,...

Editorial

Editorial 3/16

Wolfgang Zechmann 10.5.2016

Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Hermann, 2. Chirurgische Abteilung „Kaiserin Elisabeth“, und Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Kraft, Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin der Krankenanstalt Rudolfstiftung, zeigen uns, dass bei einer exakten thyreologischen Diagnose mit strenger OP-Indikation und präoperativer internistischer Abklärung auch...

Seite der Gesellschaft

Einladung zur ÖGIM-Jahrestagung 2016: Von „Best Practice“ zu „Next Practice“

Alexander Rosenkranz et al. 10.5.2016

Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin 2016 wird vom 22. bis 24. September 2016 im Salzburg Congress stattfinden und unter dem Motto „Best Practice – Next Practice“ stehen.

Seite des niedergelassenen Internisten

Diagnose: Administrosis contraproductiva

Lothar Fiedler 10.5.2016

Der Bundesrechnungshof hat sich über seinen Aufwand ohne erkennbaren Gewinn beklagt. Nationalrats­abgeordnete zeigten sich verständnisvoll. „Und was geschieht für die österreichischen Ärzte mit ganz ähnlichen Problemen?“, fragt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der ÖÄK.

Alles was Recht ist!

„Haben Patienten ein Recht auf eine bestimmte Therapie?“

Monika Ploier 10.5.2016

In diesem Artikel wird dargestellt, inwieweit Patienten ein Recht auf Therapie haben bzw. darauf, selbst zu entscheiden, welche Eingriffe in welcher Art und Weise an ihnen vorgenommen werden dürfen. Dabei wird auch beleuchtet, ob die behandelnden Ärzte diesem Willen völlig ausgeliefert sind oder ob sich auch behandelnde Ärzte weigern können, bestimmte Therapien durchzuführen, auch wenn der Patient diese...

Aktuell

Wie ist das mit der Work-Life-Balance?

Hellmut Samonigg et al. 10.5.2016

Seit 15. Februar dieses Jahres ist Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg der neue Rektor der Medizinischen Universität Graz und löst in dieser Funktion Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle ab. In Fachkreisen ist Professor Samonigg als Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (ÖGHO) bekannt. In die Zeit seiner Präsidentschaft fällt u. a. die Erstellung des von der ÖGHO in...

Angiologie

DOAK im reellen Einsatz: Müssen und sollen wir sie messen?

Reinhard B. Raggam 10.5.2016

Die Wirkspiegelmessung direkter oraler Antikoagulanzien (DOAK) ist gut etabliert, standardisierte chromogene Assays stehen zur Verfügung. Routinemäßige Wirkspiegelkontrollen sind nicht sinnvoll, es gibt keinen klinisch-diagnostischen Benefit. Nierenfunktion und DOAK-Wirkspiegelkonzentration korrelieren schlecht in einem „Real-life‟-Patientenkollektiv.

Angiologie

Stent versus Operation – Bei verengter Halsschlagader

Valentina Zwiauer et al. 10.5.2016

Eine Revaskularisierung ist bei höhergradiger symptomatischer (≥ 60 %) und asymptomatischer (≥ 70 %) Karotisstenose in Erwägung zu ziehen. Dafür stehen 2 Therapieoptionen zur Verfügung: endovaskuläres Karotisstenting (CAS) Karotisendarterektomie (CEA) Als primäre Therapie zur Revaskularisierung wird die CEA empfohlen; bei erhöhtem perioperativen Risiko, schweren kardiopulmonalen Komorbiditäten oder...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Schilddrüsenchirurgie: Der Beitrag des Internisten zur präoperativen Abklärung und Operationsvorbereitung

Michael Hermann et al. 10.5.2016

Die präoperative Befunderhebung erfolgt zunehmend individualisiert. Bei Therapieresistenz ist eine Operation in hyperthyreoter Stoffwechsellage möglich. Bei Hochrisikopatienten kann die Behandlung mit Thrombozytenaggregationshemmern beibehalten werden. Als moderne Diagnostik kann bei unklarer Dignität eine MIBI-Szintigrafie hilfreich sein.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Verminderte Knochendichte durch ein Zuviel an Schilddrüsen- bzw. Nebenschilddrüsenhormon: Das unterschätzte Risiko?

Michael Gabriel 10.5.2016

Ein Zuviel an Nebenschilddrüsenhormon wie auch an Schilddrüsen-(SD-)Hormon hat einen negativen Einfluss auf die Knochendichte. Dies gilt insbesondere für Patientinnen nach der Menopause. Rechtzeitige Gegenmaßnahmen umfassen z. B. das Anpassen der SD-Hormoneinnahme und das Verbessern protektiver Faktoren.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Nebenschilddrüse und Niere: Der primäre Hyperparathyreoidismus

Andreas Selberherr et al. 10.5.2016

Der primäre Hyperparathyreoidismus führt zu einem Ungleichgewicht des Kalziumhaushalts, der alle Organsysteme beeinflusst. Die Niere als zentrales Ausgleichsorgan versucht das Kalziumgleichgewicht zu erhalten und wird durch eine Hyperkalzämie geschädigt.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Nebenschilddrüse und Niere aus nephrologischer Sicht: Sekundärer Hyperparathyreoidismus

Emanuel Zitt 10.5.2016

Die Pathogenese des sHPT ist komplex und multifaktoriell. Der sHPT hat klinisch bedeutsame Folgen. Medikamentöse und chirurgische Therapie ermöglichen eine gute Kontrolle des sHPT. Eine Verbesserung der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität durch die Therapie wurde bislang noch nicht eindeutig gezeigt.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Schilddrüse: Die neuen Guidelines zur Karzinom-Nachsorge

Wolfgang Buchinger et al. 10.5.2016

Zentrale Neuerung der aktuellen Guideline der Amerikanischen Schilddrüsengesellschaft ist die dynamische Risikostratifizierung in der Nachsorge des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms. Offen ist noch, in welchem Umfang die Empfehlungen auch in Österreich anzuwenden sind.

Gastroenterologie & Hepatologie

Highlights vom ECCO 2016

Elisabeth Krones 10.5.2016

Die hämatopoetische Stammzelltransplantation stellt eine therapeutische Alternative beim schweren therapierefraktären Morbus Crohn dar. Vielversprechende Phase-III-Daten zu Ustekinumab bei anti-TNF-α-refraktärem Morbus Crohn. Neuer Therapieansatz bei Colitis ulcerosa: JAK-Inhibitoren und ein topisch applizierbarer Toll-like-Rezeptor-(TLR-)9-Agonist. Gute Wirksamkeit und hohe Sicherheit der multidonor-fäkalen...

Gastroenterologie & Hepatologie

Helicobacter-pylori-Infektion und Magenkarzinom

Angela Djanani 10.5.2016

Der Nachweis der gastralen Infektion durch Helicobacter pylori als Ursache von Ulkuskrankheit und Adenokarzinom des Magens vom intestinalen Typ gilt als eine der epochalsten Entdeckungen in der Gastroenterologie. Absolute Therapieindikation: peptische Ulkus-Krankheit des Magens und Duodenums und MALT-Lymphom. Therapiesäulen sind Kombinationen aus zwei bis drei Antibiotika mit zweimal täglich...

Hämatologie und Hämostaseologie

Blutungs- und Thrombosemanagement – 60 Jahre GTH-Tagung: Relevante Aspekte für Klinik und Praxis

Maria-Theresa Krauth 10.5.2016

DOAK – klare Verbesserung versus Vitamin-K-Antagonisten: z. B. geringe Anfälligkeit für Interaktionen, fixe Dosis – kaum Dosismodifikation nötig, i. d. R. kein Monitoring, geeignet auch für ältere Patienten. Antidots Idarucizumab (Praxbind®) und Andexanet heben Wirkung der DOAK vollständig auf, Praxbind® bereits von der FDA und der EMA zugelassen. Tumor und Thrombose-App: Abschätzung des VTE-Risikos und...

Infektiologie

Differenzialdiagnose: Sarkoidose – Tuberkulose

Manuel Unger et al. 10.5.2016

Sarkoidose und Tuberkulose sind granulomatöse Erkrankungen mit vordergründigem Befall der Lunge. Zur Differenzialdiagnose ist einerseits das epidemiologische Risiko zu bedenken, andererseits sind Bildgebung, Histologie und Erregerdiagnostik von besonderer Bedeutung.

Kardiologie

Highlight-Bericht: Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Claudia Stöllberger 10.5.2016

3 Themen beinhaltet der Highlight-Bericht zur 82. DGK-Jahrestagung: Vorhofflimmern: Therapeutisch wird zunehmend die Katheterablation eingesetzt, die wichtigste Präventivmaßnahme ist die rechtzeitige Behandlung der Hypertonie. Körperliche Aktivität schützt vor der Entwicklung von Vorhofflimmern und verringert die Rezidiv­häufigkeit. Vorhofohrverschluss: 90 % der Thromben entstehen bei Vorhofflimmern im linken...

Kardiologie

Diastolische Herzinsuffizienz

Caroline Zotter-Tufaro et al. 10.5.2016

50 % aller HerzinsuffizienzpatientInnen haben eine noch erhaltene Linksventrikelfunktion. Die derzeitige Behandlung besteht aus der Therapie der Komorbiditäten in Kombination mit Gewichtsreduktion, körperlicher Aktivität und Diuretikagabe.

Kardiologie

Wie gefährlich ist die Hypertonie?

Gerhard Kahlhammer et al. 10.5.2016

Hypertonie ist gefährlich, auch als Risikofaktor für Herzinsuffizienz. Antihypertensive Therapien haben einen großen Effekt auf den Endpunkt Herzinsuffizienz: Hypertoniebehandlung heißt Herzinsuffizienz verhindern. Derzeit unterstützen neue Studiendaten ein Revival von altbekannten Medikamenten/Strategien: Amilorid + HCT sind in Kombination effektiv und stoffwechselneutral (Kalium, Glukose), Spironolacton...

Nephrologie

Nach Zahlen des ÖDTR: Dialyse-PatientInnen in Österreich – ein Gruppenprofil

Friedrich Prischl 10.5.2016

In den vergangenen Jahrzehnten Zunahme bei allen drei PatientInnengruppen an der Nierenersatztherapie (NET): PatientInnen mit vaskulärer/hypertensiver Nephropathie, mit diabetischer Nierenerkrankung wie auch mit nichtdiabetischen, nichthypertensiven Nierenerkrankungen. Seit 2006 erfreuliche Abnahme der Inzidenz bei PatientInnen mit diabetischer Nephropathie zur NET, jedoch weiterhin Zunahme der Prävalenz (auch...

Onkologie

Medikamentöse Therapiestandards beim Nierenzellkarzinom

Manuela Schmidinger 10.5.2016

Es gibt nach wie vor keine Indikation zur adjuvanten Therapie beim Nierenzellkarzinom. Sunitinib soll im neuen, individualisierten Schedule verwendet werden (2 Wochen Therapie, 1 Woche Pause)! Toxizitäten sind prädiktiv für den Outcome. Es ergeben sich Änderungen in der Second-Line-Therapie: Nivolumab oder Cabozantinib sind neben Axitinib die neuen Standards. Everolimus-Monotherapie rückt in den Hintergrund,...

Palliativmedizin

Palliativmedizin bei neurodegenerativen Erkrankungen: Ohne Interdisziplinarität und Multiprofessionalität geht es nicht

Stefan Lorenzl 10.5.2016

Die Palliativbetreuung von Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen wird als „Neuropalliative Care‟ bezeichnet. In der alltäglichen Praxis der „Neuropalliative Care‟ spielen ethische Entscheidungsfindungen sowie die Autonomie der körperlich und kognitiv eingeschränkten Patienten eine zentrale Rolle.

Pneumologie

Weniger Tuberkulose-Erkrankungen in Österreich – Trotz starker Zunahme an Asylsuchenden

10.5.2016

Der kontinuierliche Rückgang der Tuberkulose und die im internationalen Vergleich hohe Rate an Therapieerfolgen bei multiresistenter Tuberkulose belegen die erfolgreiche Tuberkulosebekämpfung in Österreich. Mit der neu eröffneten Tuberkulosestation Severin in Wien steht eine hochmoderne ­Einrichtung zur Behandlung von resistenter Tuberkulose zur Verfügung.

Rheumatologie

Biologische Rhythmen: Chronobiologie und CLOCK-Gene bei entzündlichen Erkrankungen

Andreas Haidmayer 10.5.2016

Der innere Biorhythmus beeinflusst unser tägliches Leben, aber auch unser Immunsystem. Störungen der CLOCK-Gene begünstigen die Entstehung gewisser Erkrankungen (z. B. metabolisches Syndrom, Malignome, Schlafstörungen) und beeinflussen die Zytokinausschüttung.

Schmerz

Ein immerwährendes Spannungsfeld – Fahrsicherheit und Analgetika

10.5.2016

Analgetika, insbesondere zentral wirksame Substanzen, können vor allem in der Einstellungs- und Dosisanpassungsphase zu eingeschränkter Fahrsicherheit führen. Bei stabiler Einstellung ist bei den meisten Patienten aber nicht mit relevanten Leistungseinschränkungen zu rechnen.

 

Erscheinungsdatum:
10.5.2016

Fakten, Mythen, Kontroversen: Goldeswert – das Ernährungsspecial

Ernährungsmedizin

Editorial Goldeswert – das Ernährungsspecial

Elisabeth Fabian 10.5.2016

Die Medizin bzw. ärztliches Handeln dient der Erhaltung und Wiedererlangung der Gesundheit. Mögliche Handlungsfelder reichen dabei von Lebensstilmodifikation über medikamentöse Therapie bis hin zur bariatrischen Operation. Zunehmend wird auch der wesentliche Stellenwert der Ernährung in Bezug auf Gesundheit und Krankheit erkannt und in präventiven und therapeutischen Strategien berücksichtigt. Ernährung in...

Ernährungsmedizin

Lebensmittelbasierte Empfehlungen – Ernährungspyramiden & Co

Tanja Fuchs 10.5.2016

„Food-based dietary guidelines‟ (FBDG) sind ein gesundheitspolitisches Instrument zur Vermittlung von Ernährungswissen und zielen auf Gesundheitsförderung und Prävention von ernährungs(mit)bedingten Erkrankungen in der Bevölkerung ab. Es handelt sich dabei um allgemeine lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen.u FBDG können die individuelle Ernährungsberatung durch geschultes Fachpersonal insbesondere...

Ernährungsmedizin

Neue Leitlinie der ÖGR: Ernährungs- und Lebensstilempfehlungen bei Gicht und Hyperurikämie

Judith Sautner 10.5.2016

Gicht ist eine Exzesserkrankung; ein Weniger von bestimmten Lebensmitteln (z. B. rotes Fleisch) und Getränken (z. B. Softdrinks) kann eine Senkung des Harnsäurespiegels bewirken und die Anfallshäufigkeit verringern. Gewichtskontrolle bzw. -reduktion bei Übergewicht und ausreichende Trinkmengen wirken sich positiv auf das Gichtrisiko aus.

Ernährungsmedizin

Krebs und Ernährung: Was wissen wir 2016?

Sabine Rohrmann 10.5.2016

Schätzungsweise 15–20 % aller Krebserkrankungen werden durch Ernährung (viel rotes und verarbeitetes Fleisch, Alkohol und Salz; wenig Obst, Gemüse und Ballaststoffe), Übergewicht und Adipositas verursacht. Den stärksten Einfluss haben Ernährungsfaktoren auf die Entwicklung von Tumoren des Verdauungstraktes.

Ernährungsmedizin

S3-Leitlinien kompakt: Klinische Ernährung in der Onkologie – Empfehlungen für Tumorpatienten

Christian Madl 10.5.2016

Zum frühzeitigen Erkennen einer Beeinträchtigung der Ernährungssituation soll regelmäßig (zumindest alle 4–8 Wochen) ein Screening des Ernährungszustandes, der Nahrungsauf­nahme, der körperlichen Leistungsfähigkeit und des Schweregrades der Erkrankung ­durchgeführt werden. Zur Steigerung der oralen Nahrungsaufnahme sollten möglichst immer qualifizierte Ernährungsberatungen angeboten werden.

Ernährungsmedizin

Gefahren durch Nahrungsergänzungsmittel?

Dieter Genser 10.5.2016

Eine akute Überdosierung durch oral aufgenommene Vitamine/Mineralstoffe/Spurenelemente hat üblicherweise keine schwerwiegenden Folgen (Ausnahme: Eisen). Für die chronische Einnahme von Vitaminen/Mineralstoffen/Spurenelementen ist das Motto „Viel hilft viel‟ eindeutig obsolet.

Ernährungsmedizin

Ernährungsfaktoren in der Entstehung von metabolischem Syndrom, Darm- und Lebererkrankungen

Ludwig Kramer 10.5.2016

Flüssige Kohlenhydrate sind ein lange ignorierter Auslöser von Adipositas, Typ-2-Diabetes und metabolischem Syndrom. Metabolisches Syndrom und nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) weisen pathophysio­logische Zusammenhänge mit dem Konsum von Fruchtzucker auf. Neben schlecht resorbierten und fermentierbaren Nahrungskomponenten (FODMAP) werden zunehmend auch oberflächenaktive Nahrungszusätze und Füllstoffe...

Ernährungsmedizin

Zöliakie und Reizdarmsyndrom: Ärztliche Ernährungsberatungsstrategien bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Heinz F. Hammer 10.5.2016

Vor der Therapie einer Nahrungsmittelunverträglichkeit muss die Diagnose stehen. Diäten können kausal oder symptomatisch wirken. Auf diese Unterschiede sowie auf den Unterschied zwischen Allergie und Intoleranz ist der Patient hinzuweisen.

Ernährungsmedizin

Medikation und Ernährung: Was ist zu beachten?

Josef Donnerer 10.5.2016

Wechselwirkungen: Ernährung mit Medikation: unerwünschte Wirkungsverstärkungen, -abschwächungen, mehr Nebenwirkungen. Medikation mit Ernährung: Appetitsteigerung/-verminderung; Störungen im Vitaminhaushalt. Tipps für die Einnahme von Medikamenten: z. B. Grapefruitsaft und Medikamente nie gleichzeitig.

Ernährungsmedizin

Übergewicht/Adipositas, psychische Erkrankung und kognitive Dysfunktion … eine Ménage-à-trois

Eva Reininghaus et al. 10.5.2016

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Übergewicht/Adipositas und kognitiven Dysfunktionen, ebenso wie mit psychischen Erkrankungen. Ursachen sind in erster Linie chronische Entzündungsprozesse, die zu neuroinflammatorischen und neurodegenerativen Veränderungen führen können.

Ernährungsmedizin

Geschmack und Ernährungsmuster: Chancen für ernährungstherapeutische Ansätze (bei Adipositas)

Marlies Wallner et al. 10.5.2016

Körpergewicht und Geschmack: Niedrigere Geschmackssensitivität v. a. für süß und fettig durch höheres Körpergewicht → Lebensmittelpräferenzen in Richtung süßer und fettiger; Rückgang nach bariatrischer Chirurgie beobachtet. Der Einsatz von bewusstseinsbildenden Maßnahmen, wie Achtsamkeitsmethoden, sollte in der Adipositastherapie zukünftig vermehrt berücksichtigt werden.

Ernährungsmedizin

Gesundheitsrelevante Einflüsse der Ernährung über das intestinale Mikrobiom

Elisabeth Fabian et al. 10.5.2016

Das intestinale Mikrobiom, die Summe aller Darmbakterien (Mikrobiota) mit ihrem gesamten ge­­netischen Material, beeinflusst viele physiologische und pathophysiologische Vorgänge im Körper. Die Ernährung kann die Zusammensetzung der Mikrobiota/des Mikrobioms wesentlich beeinflussen und damit für die Gesundheit positive oder ungünstige Effekte haben. Präventive und therapeutische Ernährungsstrategien sollten...

Ernährungsmedizin

Demenz und Ernährung: Gesunder Lebensstil im Alter fördert Denkkraft

Peter Dal-Bianco 10.5.2016

Der geistige Abbau im Alter lässt sich bremsen, falls es gelingt, sich gesünder zu ernähren, mehr zu bewegen, Neugierde und soziale Kontakte zu pflegen und auf die kardiovaskulären Risikofaktoren zu achten.

Ernährungsmedizin

Populäre Ernährungsmythen richtiggestellt

Rita Bugl et al. 10.5.2016

Diabetiker können sowohl von einer fettreduzierten als auch kohlenhydratreduzierten Ernährung profitieren. Fruktose ist als Zuckerersatz ungeeignet und kann die Entstehung einer Steatosis hepatis begünstigen. Künstliche Süßstoffe erscheinen nach heutigem Wissensstand nicht gesundheitsschädigend. Ein Vermeiden Vitamin-K-reicher Lebensmittel unter einer Therapie mit Antikoagulanzien ist nicht notwendig.

Ernährungsmedizin

Anämie: An welche Nährstoffdefizite ist zu denken?

Martin Reichmayr 10.5.2015

Ursachen: Mangelernährung, Infektionskrankheiten, Schwangerschaft und Stillzeit, Blutverluste, Erbkrankheiten. Schlüsselnährstoffe: Eisen, Folat, Vitamin B12, Vitamin A und C, Eiweiß, Kupfer. Diagnostik: Anamnese inklusive Ernährungsgewohnheiten, Labor (inkl. Ferritin, Vitamin B12 und Folat), Endoskopie.

 


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Inhaltsverzeichnis UIM 03|2016

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