Das neue Sonderheft ist da!

EULAR 2022: Die Highlights auf einen Blick

Zusammenfassung der Highlights vom ADA

Erscheinungsdatum:
15.5.2017

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 3/17

Günter J. Krejs 15.5.2017

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Bei US-Präsident Donald Trump ist es schwer zu wissen, wie man dran ist. Zuerst hieß es, die Gelder, die der medizinischen Forschung zufließen, würden um 1,2 Milliarden US-Dollar gekürzt – ein Horror für Clinical Investigation. Jetzt weist plötzlich das neue US-Budget, das mit Gesetzeskraft besiegelt ist, eine Steigerung der Mittel für das NIH...

Editorial

Editorial 3/17

Monika Lechleitner 15.5.2017

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, die aktuelle Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN ist dem Themenbereich Typ-1-Diabetes mellitus gewidmet. Rezente wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen werden unter Bezugnahme auf die praktisch-klinische Bedeutung zusammengefasst. Dr. Müller Korbsch beschreibt in seinem Beitrag die technischen Hilfsmittel (Devices), die im Rahmen der Diabetestherapie zur...

Seite der Gesellschaft

Schöpfer der modernen Lebertransplantation: Nachruf auf Thomas Earl Starzl

Wolfgang Vogel 15.5.2017

Der Anfang März dieses Jahres verstorbene Thomas Earl Starzl wird als Schöpfer der modernen Transplantationsmedizin, visionärer Chirurg, Immunologe und vor allem als Arzt, dessen wissenschaftliches Streben von tiefer Empathie für seine Patienten getragen war, in die Geschichte der Medizin eingehen.

Seite des niedergelassenen Internisten

Reformunwillen

Lothar Fiedler 15.5.2017

„Wahrscheinlich sollte die österreichische Gesundheitspolitik auch einmal ihre eigenen Strukturen überdenken – und nicht ständig die Ärzteschaft mit ihren Reformplänen vor den Kopf stoßen“, sagte Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, zu den jüngsten Entwicklungen im Hauptverband der Sozialversicherungsträger.

Alles was Recht ist!

Telemedizin: Was sind die rechtlichen Grundlagen?

Monika Ploier 15.5.2017

Der Begriff der Telemedizin ist ein vielseitiger – was ist darunter tatsächlich zu verstehen, und wer haftet wofür?Telemedizin wird von der WHO als „die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen unter Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie zum Austausch gültiger Informationen für Diagnose, Therapie und Prävention von Krankheiten und Verletzungen, für Forschung und Bewertung sowie für...

Angiologie

Kritische Extremtätenischämie | Zehenamputation verhindert

Markus Theurl 15.5.2017

Eine gut funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit ist essenziell für die erfolgreiche Behandlung der kritischen Extremitätenischämie. Wichtig ist die Durchführung einer Bildgebung (Duplex-Sonografie, MR- oder CT-Angiografie). Prinzipiell ist eine Revaskularisierung anzustreben.

Angiologie

Kritische Extremtätenischämie | Amputation nach Weichteilinfektion

Philipp Jud 15.5.2017

Es gibt zwei Formen der kritischen Extremitätenischämie: die akute Form (6 Ps) und die chronische Form (Ruheschmerzen oder Nekrosen/Gangrän). Wichtige therapeutische Maßnahmen der chronisch-kritischen Extremitätenischämie: endovaskuläre und chirurgische Rekanalisationstechniken und ggf. Wundtherapie sowie antibiotische Therapie.

Angiologie

Kritische Extremtätenischämie | Bodybuilder mit kritischer Beinischämie

Sophie Brunner-Ziegler 15.5.2017

Eine kritische Beinischämie kann auch bei jüngeren Personen ohne kardiovaskuläre Voranamnese auftreten. Die missbräuchliche Verwendung anabolischer Steroide ist mit einem erhöhten Risiko für thrombotische und ischämische Ereignisse verbunden.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Immunologische, genetische und epigenetische Aspekte

Gerlies Treiber et al. 15.5.2017

Typ-1-Diabetes ist eine organspezifische chronische Autoimmunerkrankung, bei der es durch Interaktion von genetischen Risikofaktoren und Umwelteinflüssen zur Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen kommt. Es zeigt sich zunehmend, dass Typ-1-Diabetes eine komplexe und heterogene Erkrankung ist mit unterschiedlicher klinischer Manifestation und Progression sowie unterschiedlichen genetischen und...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Therapiestandards 2017 zur Behandlung des Diabetes mellitus – Devices

Michael Müller-Korbsch 15.5.2017

Seit 2015 ist es möglich, anstelle von Blutzucker Gewebszucker für die Therapieentscheidung zu nutzen; die Messung erfolgt kontinuierlich über subkutan platzierte Sensoren. Die Insulinapplikation kann entweder über Pumpen oder über Pen-Systeme erfolgen.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Insuline: Was ist Standard, was bringt die Zukunft?

Anton Luger 15.5.2017

Insulinanaloga haben die Diabetestherapie revolutioniert. Sie erlauben eine Therapie, die den physiologischen Verhältnissen sehr nahe kommt. Insulinanaloga tragen wesentlich zur Sicherheit und zum Komfort von Patienten mit Diabetes bei.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Therapieveränderungen über die Zeit

Elke Fröhlich-Reiterer 15.5.2017

Die ersten verwendeten Insuline waren Normalinsuline, die vor jeder Hauptmahlzeit injiziert wurden. Die Entwicklung langwirksamer Insuline bildete die Grundlage für die Basis-Bolus-Therapie. Durch die Verwendung kurz- und langwirksamer Insulinanaloga konnte die Hypoglykämie-Frequenz vermindert werden. In der letzten Dekade wurden und werden intensivierte Insulintherapien wie die Basis-Bolus-Therapie und die...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Ketoazidose bei der Manifestation von Typ-1-Diabetes mellitus

Monika Lechleitner 15.5.2017

Pathophysiologische Grundlage einer diabetischen Ketoazidose ist ein absoluter oder relativer Insulinmangel mit parallelem Anstieg der gegenregulatorischen Hormone. Die Diagnostik erfolgt anhand klinischer Symptome und von Laborwerten, u. a. Blutglukose, Ketonkörper im Harn, Elektrolyte. Die Therapie ist komplex und umfasst u. a. Insulingabe, Volumen- und Elektrolytsubstitution. Als gefürchtete...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Fortbildung: Raus aus dem Alltag!

15.5.2017

Die ausgewiesenen Experten für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching, Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik und Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prager sprachen mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN über aktuelle und zukünftige Herausforderungen in ihrem Fachgebiet und ihr neues gemeinsames Projekt, das 1. Oberlecher Stoffwechselseminar.

Gastroenterologie & Hepatologie

Mehr Präzision in der Rom-IV-Klassifikation

Gabriele Moser 15.5.2017

Gemäß den neuen Rom-IV-Kriterien für Reizdarmsyndrom (RDS) gilt nur mehr der Bauchschmerz als das Hauptkriterium. Unklares abdominelles „Unwohlsein‟ wird bei der RDS-Diagnose nicht berücksichtigt.

Geriatrie

Diabetes beim multimorbiden alten Patienten

Monika Lechleitner 15.5.2017

Die Wahl der Therapieform bei älteren Patienten mit Diabetes mellitus erfordert eine besondere Berücksichtigung des erhöhten Hypoglykämierisikos und geriatrischer Syndrome, wie der Malnutrition und Polypharmazie.

Gastroenterologie & Hepatologie

Billroth-III-Konsensus zur portalen Hypertension

Thomas Reiberger 15.5.2017

Portale Hypertension ist durch einen Druckanstieg im Pfortadersystem über 10 mmHg gekennzeichnet, Varizenblutungen können ab 12 mmHg auftreten. Nichtinvasive Elastografieverfahren wie der FibroScan® können das Vorhandensein von Ösophagusvarizen ausschließen. Die Pfortaderdruckmessung erlaubt nicht nur eine individuelle Prognoseeinschätzung, sondern dient auch der Optimierung der medikamentösen...

Hämatologie und Hämostaseologie

Blut – Spendewesen und Sicherheit

Christian Gabriel et al. 15.5.2017

In Österreich ist die Blutspende grundsätzlich im Blutsicherheitsgesetz geregelt. Die Testung von Blutspendern konzentriert sich auf die bekannten viralen Erkrankungen mit deletären Auswirkungen für den Patienten. Derzeit gibt es eine Renaissance in der Forschung in Österreich (z. B. Auswirkungen der Lagerung von Produkten).

Hämatologie und Hämostaseologie

NOAK-Messung – wann brauchen wir wirklich eine Messung?

Florian Prüller 15.5.2017

Aufgrund ihrer kurzen Halbwertszeit sind NOAK leichter steuerbar, und ein Drug-Monitoring erscheint daher meist nicht nötig. Es gibt aber klinische Ausnahmesituationen, die mit der rechtzeitigen Anwendung weitverbreiteter Testsysteme leichter zu beherrschen sind. Mit den Standardgerinnungstests (PZ, aPTT, Thrombinzeit und Anti-Faktor-Xa-Aktivität) kann auch ohne genauere Angaben unterschieden werden, ob es sich um...

Infektiologie

Staphylococcus-aureus-Bakteriämie – SAB

Rosa Bellmann-Weiler 15.5.2017

Die Staphylococcus-aureus-Bakteriämie ist eine schwere Erkrankung, die nach wie vor mit relativ hoher Mortalität einhergeht. Für das Überleben essenziell sind eine genaue Abklärung, rasche antibiotische Therapie und Fokussanierung.

Kardiologie

Herzinsuffizienz-Register Österreich (HIR Austria)

Gerhard Pölzl 15.5.2017

Das Herzinsuffizienz-Register Österreich (HIR Austria) liefert Informationen zur Versorgungsrealität der Herzinsuffizienz in Österreich und dient der Qualitätskontrolle. Registerdaten und davon abgeleitete Erkenntnisse haben bereits praktisch relevante Konsequenzen (z. B. Einrichtung von DMP, Ausbildung von „HI-Schwestern‟ und umfangreiche Schulungsprogramme) nach sich gezogen.

Kardiologie

PCSK9-Inhibitoren – Cholesterinsenkung über derzeitige Zielwerte hinaus

Florian Höllerl 15.5.2017

PCSK9-Inhibitoren ermöglichen eine zusätzliche LDL-C-Senkung um ca. 60 % und stellen damit eine wesentliche Erweiterung der Therapieoptionen dar. Mit der FOURIER-Studie liegen nun kardiovaskuläre Sicherheitsdaten für diese Substanzklasse vor.

Nephrologie

Fallberichte: ARNI im kardiorenalen Kontinuum

Peter Palkovits et al. 15.5.2017

Die gleichzeitige Angiotensin- und Neprilysin-Inhibition bringt Benefits für Herz­insuffizienz-Patienten auch bei eingeschränkter Nierenfunktion. Sofern ohne relevante Nebenwirkungen erreichbar, ist die Sacubitril/Valsartan-Zieldosis (97 mg/103 mg 1-0-1) anzustreben; denn hiermit sind entsprechend PARADIGM-HF-Daten prognostische Vorteile nachgewiesen.

Onkologie

Immunonkologie – Die heiße Phase der Biomarker-Evolution

Christina Nowikow 15.5.2017

Aufgrund der Komplexität des Immunsystems sind bislang untersuchte potenzielle Biomarker (z. B. PD-L1-Expression, tumorinfiltrierende Lymphozyten, Mutations- und Genexpressionsmuster) als einzelne Parameter nicht ausreichend, um prädiktive Aussagen zu treffen.

Palliativmedizin

Advance Care Planning

Sabine Pleschberger 15.5.2017

Bei Advance Care Planning steht der Kommunikationsprozess im Vordergrund. Die Ergebnisse können sehr unterschiedlich sein: Die individuelle Vorausbestimmung von Behandlung in Form rechtlich verbindlicher Verfügungen kann (muss aber nicht!) ein solches Ergebnis sein.

Pneumologie

Behandlung der Pulmonalarterienembolie

Horst Olschewski 15.5.2017

Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) sind ebenso effektiv bei der Therapie der Pulmonalarterienembolie wie Vitamin-K-Antagonisten, bringen aber weniger Risiko für zerebrale Blutungen mit sich und benötigen keine Gerinnungskontrollen. Die Dosierungsregeln unterscheiden sich zwischen den einzelnen DOAK und sollten genau beachtet werden.

Rheumatologie

Einen Zahlenwert (Score) bei Psoriasisarthritis?

Monika Schoels 15.5.2017

Zusammenfassende Scores erleichtern die Evaluierung von Krankheitsaktivität und therapeutischem Ansprechen sowohl in Studien als auch im klinischen Alltag. Guidelines zum Krankheitsmanagement fordern die regelmäßige Überprüfung des Behandlungserfolges einer laufenden Therapie (am besten mittels Summenscores). Ein krankheitsspezifischer Summenscore bietet die Möglichkeit zur einfachen Verlaufskontrolle „auf...

Schmerz

„Die Anästhesiologie muss wieder attraktiv für den Nachwuchs werden!“

Rudolf Likar et al. 15.5.2017

Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar, Klinikum Klagenfurt, ist der neue Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI): Eine seiner Prioritäten ist die Nachwuchsförderung.

Schmerz

Migration und Schmerzmedizin

Martin Aigner 15.5.2017

Migration ist ein komplexer Prozess mit vielen Stressfaktoren, der die Gefahr einer Schmerzchronifizierung beinhaltet. Transkulturelle Kompetenz ist nötig, um Migranten besser verstehen und auch eine passende Diagnose stellen zu können. Die Reflexion des eigenen Schmerzmodells und der eigenen Bewältigungsstrategien ist wichtig, um auf die Patienten mit ihren jeweiligen Schmerzmodellen besser eingehen zu können.

Schmerz

Die Rolle der Pflege in der Schmerzversorgung

Nadja Nestler et al. 15.5.2017

In den letzten Jahren sind infolge der veröffentlichten Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten und chronischen Schmerzen‟ Fortbildungsmöglichkeiten für Pflegende geschaffen worden. In den Fortbildungen werden die spezifischen pflegerischen Aufgaben vermittelt und Möglichkeiten geboten, eine schmerzbezogene Expertise als pflegerische Schmerzexperten aufzubauen.

 

Erscheinungsdatum:
15.5.2017

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

19. Kardiologie-Kongress Innsbruck

Editorial

Editorial

Guy Friedrich 15.5.2017

der 19. Kardiologie-Kongress Innsbruck fand von 2. bis 4. März 2017 statt.

Kardiologie

Versorgungsprogramme bei Herzinsuffizienz

Gerhard Pölzl 15.5.2017

Disease-Management-Programme (DMP) haben sich in der Versorgung chronischer Erkrankungen wie der Herzinsuffizienz (HI) als äußerst effektiv erwiesen. Stärkung der Eigenkompetenz und multidisziplinäre Netzwerkversorgung tragen zu einer Verbesserung der Lebensqualität und Senkung der Krankenhausaufnahmen sowie der damit assoziierten Kosten bei. HerzMobil Tirol ist das erste DMP für HI, das in Österreich in die...

Kardiologie

Ein klassischer Fall für ARNI: Der multimorbide Patient mit Herzinsuffizienz

Sabine Horn 15.5.2017

Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren (ARNI) verbessern das kardiovaskuläre Outcome bei Patienten mit Herzinsuffizienz. Die Wirksamkeit ist unabhängig von Nierenfunktion, Diabetes, Hypertonie und davon, welche Begleittherapie verwendet wird.

Kardiologie

Subkutan implantierbarer Kardioverter-Defibrillator

Herwig Antretter 15.5.2017

Transvenöse ICD (implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren) sind technisch ausgereift und als Ein- bis Dreikammersysteme mit differenzierter Rhythmustherapie verfügbar; ihre Schwachstelle ist die endovenöse Elektrode. Subkutane ICD verschonen das venöse Gefäßsystem, sind jedoch nur reine „Schocker‟, relativ groß und sehr teuer.

Kardiologie

Weniger Langzeitkomplikationen durch Leadless Pacing

Clemens Steinwender 15.5.2017

Leadless pacemakers wurden entwickelt, um die Probleme konventioneller Herzschrittmacher (z. B. Infektionen, Dislokationen) zu überwinden. Die Langzeitkomplikationsraten wurden signifikant gesenkt, so die ermutigenden Ergebnisse der ersten großen Studien mit leadless pacemakers.

Kardiologie

Katheterablation bei ventrikulären Tachykardien

Markus Stühlinger 15.5.2017

Neben supraventrikulären Rhythmusstörungen können mittlerweile auch ventrikuläre Tachyarrhythmien (VT) suffizient mittels Katheterablation behandelt werden – spezielle technische Hilfsmittel und eine umfassende Expertise des Untersuchers vorausgesetzt. Trotz großer Fortschritte auf dem Gebiet der VT-Ablation ist die Rezidivwahrscheinlichkeit aber noch immer höher als bei der Ablation supraventrikulärer...

Kardiologie

Nichtinvasive koronare Diagnostik

Fabian Plank 15.5.2017

Über die bestmögliche Nutzung nichtinvasiver Bildgebung entscheiden Risikostratifizierung, Patientenselektion sowie lokale Verfügbarkeit und Expertise. Technische Neuerungen zeigen einen Trend zur anatomischen Abklärung, die mittels Hämodynamiksimulation einen entscheidenden Vorteil bringen könnte.

Kardiologie

Perkutane Koronarintervention als Alternative zum Bypass

Bernhard Metzler 15.5.2017

Für die Mehrheit der Patienten mit einer nichtgeschützten Hauptstammintervention und einem SYNTAX-Score von ≤ 32 ist die perkutane Koronarintervention (PCI) einer Bypassoperation gleichwertig, so die aktuelle Studienlage. Vorteile der PCI: kürzerer Krankenhausaufenthalt und schnellere Genesung. Nachteil: höhere Wahrscheinlichkeit einer ischämiegetriebenen neuerlich notwendigen Revaskularisation.

Kardiologie

Bioresorbierbare Vascular Scaffolds

Guy Friedrich 15.5.2017

Das Konzept der bioresorbierbaren Koronargefäßstützen (BVS) erscheint hochinteressant und attraktiv. Laut rezenten Studiendaten wurden die ersten Erwartungen in randomisierten Studien jedoch nicht erfüllt. Strenge Implantationsprotokolle sind der Schlüssel zur geforderten Langzeitsicherheit.

Kardiologie

Konservatives Management der PAVK

Markus Theurl 15.5.2017

Für PAVK-Patienten besteht ein deutlich erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Das konservative Management umfasst: die medikamentöse Sekundärprophylaxe mit Statinen, ACE-Hemmern/AT-Blockern sowie Thrombozytenaggregationshemmern; ein angeleitetes, strukturiertes Gehtraining (bei Patienten mit aorto-iliakaler PAVK und Claudicatio intermittens ist die Effektivität gut belegt); Nikotinkarenz als eine der wichtigsten...

Kardiologie

Häufige Notfälle bei Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern

Johannes Mair 15.5.2017

Die Zahl der Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern und somit Notaufnahmen dieser Patienten nehmen ständig zu. Für etwa zwei Drittel aller Notfälle sind Rhythmusstörungen und Herzinsuffizienz verantwortlich.

Kardiologie

Endokarditisprophylaxe bei Vitien und nach Klappenersatz

Gernot Fritsche 15.5.2017

Eine Endokarditisprophylaxe mit Antibiotika sollte nur bei Patienten mit dem höchsten Risiko sowie bei zahnärztlichen Eingriffen mit dem höchsten Risiko erwogen werden. Neben der eventuellen Gabe von Antibiotika kommt der Mundhygiene und anderen Basismaßnahmen bei der Verhinderung von Bakteriämien eine wichtige Rolle zu.

Kardiologie

TAVI: Welche Bildgebung brauchen wir?

Nikolaos Bonaros 15.5.2017

Die Bildgebung vor Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) spielt eine wesentliche Rolle in der Erhöhung der Vorhersehbarkeit der Implantation und der Verbesserung des klinischen Outcomes. Drei wichtige Bildgebungsmodalitäten kommen, meist kombiniert, zum Einsatz:
– CT-Angiografie
– Echokardiografie (inklusive 3-D-TEE)
– herkömmliche Angiografie (in Akutsituationen).

Kardiologie

Echokardiografie beim MitraClip®-Verfahren

Silvana Müller 15.5.2017

Die Echokardiografie mit ihren verschiedenen Modalitäten wird periprozedural eingesetzt zur:
– Patientenselektion
– Evaluierung des Resultats Zur Führung des MitraClip®-Verfahren ist die 2D- und 3D-TEE unerlässlich.

Kardiologie

Kardiale Magnetresonanztomografie

Agnes Mayr 15.5.2017

Die kardiale Magnetresonanztomografie (CMR) hat sich als wichtiges nichtinvasives Verfahren zur Abklärung und Diagnose zahlreicher kardialer Erkrankungen (z. B. Myokarditis und Kardiomyopathien) etabliert. Darüber hinaus hat die CMR auch wertvolle prognostische Aussagekraft.

Kardiologie

3-D-Printing in der Kardiologie

Thomas Bartel 15.5.2017

3-D-Printing in der Kardiologie geht weit über eine bessere Visualisierung kardialer Strukturen hinaus. Die Technik hilft,
– komplexe Eingriffe individuell zu planen,
– Risiken zu minimieren,
– die Qualität zu kontrollieren,
– Aus- und Weiterbildung in der kardiovaskulären Spitzenversorgung zu unterstützen.

 


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Inhaltsverzeichnis UIM 03|2017

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