EULAR 2022, 1.-4.6. Newsletteranmeldung

ADA 22, 3-7.6 Newsletteranmeldung


Editorial

Editorial

Ingrid Pabinger et al. 19.9.2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Unser Fach verbindet so entgegengesetzte Krankheitsbilder wie Blutung und Thrombose, denn das Gerinnungssystem bzw. die Hemmung dessen stellt die Fließeigenschaften sicher bzw. wird Gerinnung aktiv, wenn dies zur Bewahrung der Integrität des Gefäßsystems notwendig ist. Veränderungen von Gerinnungsfaktoren bzw. Inhibitoren sind bereits in der fetalen Periode für die...

Hämatologie und Hämostaseologie

Physiologie der Blutgerinnung

Christine Mannhalter 19.9.2017

Das Hämostasesystem: trägt zur Ausbildung eines Gerinnsels und dadurch zum raschen Wundver-schluss bei. gewährleistet eine lokale und zeitlich begrenzte Aktivierung des Gerinnungssystem sorgt für die Kontrolle und Inhibition der Blutgerinnung. unterstützt die Wundheilung und Gefäßzellregenerierung. wird zur zeitgerechten Fibrinolyse benötigt.

Hämatologie und Hämostaseologie

Angeborene Thrombozytenfunktionsstörungen und das Von-Willebrand-Syndrom

Werner Streif 19.9.2017

Bei unklarer Neigung zu Epistaxis, Schleimhautblutungen, Menorrhagien und kutanen Hämatomen sollen ein Von-Willebrand-Syndrom (VWS) und angeborene Plättchendefekte (IPD) ausgeschlossen werden. VWS und IPD sind komplexe Erkrankungen. Das VWS ist häufig, angeborene Thrombozytenfunktionsstörungen sind sehr selten. Leitlinien zur Diagnose von Plättchendefekten und für die optimale Verwendung von Tranexamsäure,...

Hämatologie und Hämostaseologie

Labordiagnostik/Gerinnungsanalytik

Walter-Michael Halbmayer 19.9.2017

Die Globalparameter aPTT und PTZ werden oft zu Unrecht als unzeitgemäß geschmäht. aPTT und PTZ sind billige Suchsonden, die über eine Vielzahl von klinisch relevanten ­Veränderungen des Gerinnungssystems Information bieten und im Rahmen einer Stufendiagnostik komplexer Gerinnungsanalytik vorgeschaltet sein sollen.

Hämatologie und Hämostaseologie

Diagnostik venöser und arterieller Thromboembolien

Renate Koppensteiner 19.9.2017

Lokalisation und Ausdehnung des Geschehens bestimmen die klinische Symptomatik der venösen (tiefe Venenthrombose, Pulmonalembolie) und der arteriellen Thromboembolie. Rasche Sicherung der Diagnose mit unverzüglichem Therapiebeginn ist zur Verhinderung von Spätschäden essenziell.

Hämatologie und Hämostaseologie

Erworbene Blutgerinnungsstörungen und thrombotisch-thrombozytopenische Purpura

Paul Knöbl 19.9.2017

Vorliegender Beitrag ist ein Update des Beitrags aus 2015: → Neu im Abschnitt medikamentös induzierte Gerinnungsstörungen: neben Rivaroxaban und Apixaban ist nun auch Edoxaban als direkter Xa-Hemmer verfügbar. Für den direkten ­Thrombininhibitor Dabigatran steht das Antidot Idarucizumab zur Verfügung. Neu: Tabelle 2 (Therapie bei disseminierter intravasaler Koagulopathie (DIC) und Tabelle 3 (thrombotische...

Hämatologie und Hämostaseologie

Besonderheiten der Blutgerinnung im Kindesalter

Wolfgang Muntean 19.9.2017

Besonderheiten vor allem in der Neugeborenenperiode Niedrige Plasmaspiegel an Hämostaseproteinen und verminderte (In-vitro-)Thrombozyten-Funktion, dennoch gut funktionierende Hämostase Wichtigster Globaltest PTT ist verlängert. Spezifisches Problem der Neugeborenenhämostase: Vitamin-K-Mangel-Blutungen. Die präoperative Diagnostik zum Ausschluss einer angeborenen Gerinnungsstörung (z. B. Von-Willebrand-Syndrom)...

Hämatologie und Hämostaseologie

Intraoperatives Gerinnungsmanagement

Eva Schaden 19.9.2017

Die Gabe von gerinnungsaktiven Substanzen erfolgt in der Regel nur zur Therapie einer ­klinisch relevanten Blutung. Das Management soll einem Behandlungsalgorithmus mit vordefinierten Grenz- und ­Zielwerten folgen. Mittels viskoelastischer Methoden ist eine Gerinnungsdiagnostik am Point-of-Care möglich.

Hämatologie und Hämostaseologie

Lysieren oder nicht lysieren, das ist hier die Frage

Johannes Thaler et al. 19.9.2017

Kasuistik einer Notfallsituation: Nicht ansprechbare Patientin wird in die Notfallmedizin eingeliefert. Patientenbrief: Antikoagulation mit Apixaban; tatsächliche Einnahme nicht feststellbar. CT-Angiografie des Schädels ergibt Infarkt mit proximalem Verschluss der Arteria cerebri media im M2-Segment. Vorhandensein eines gerinnungsaktiven Apixaban-Plasmaspiegels stellt eine relative bis absolute Kontraindikation...

 



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