UIM 07|2018

UIM 07|2018 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Diabetes, Adipositas: Therapie und Prävention

Editorial

  • Editorial
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
    die vorliegende Sonderbeilage von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN „Diabetes, Adipositas: Therapie und Prävention“ beinhaltet eine Reihe von Beiträgen über aktuelle Ernährungsempfehlungen und pharmakologische Behandlungsoptionen bei adipösen Patienten, einschließlich gewichtsneutraler und gewichtsreduzierender Antidiabetika und Empfehlungen zur Insulintherapie.
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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • „Double Diabetes“

    Bedingt durch den zunehmend sedativen Lebensstil haben immer mehr Patienten einen sogenannten „Double Diabetes‟.

    Diese Patienten stellen therapeutisch gesehen eine große Herausforderung dar.

    Unser derzeitiges Klassifikationsystem unterscheidet ausschließlich zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Deshalb ist es wichtig, eine ausführliche Abklärung des Diabetestyps durchzuführen, um dem Patienten die bestmögliche Therapie offerieren zu können.

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  • Antiadipös wirksame Antidiabetika

    Metformin, Acarbose und DPP-4-Hemmer gelten im Wesentlichen als gewichtsneutral.

    SGLT-2-Hemmer und GLP-1-RA führen bei Diabetes mellitus Typ 2 zu einer moderaten Gewichtsabnahme, die sich auch positiv auf andere kardio-vaskuläre Risikofaktoren auswirken kann.

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  • Insuline mit geringem Potenzial für Gewichtszunahme

    Um bei Patienten mit Typ-2-Diabetes die Gewichtszunahme unter einer Insulintherapie zu verringern, sollen grundlegende Empfehlungen zur Lebensstilintervention umgesetzt werden.

    Eine Reihe klinischer Studien belegt für langwirksame und ultralangwirksame Insulinanaloga günstige Effekte auf das Körpergewicht.

    Die Kombination von GLP-1-Analoga mit einem langwirksamen Basalinsulin ist bei Typ-2-Diabetes eine Alternative zur Therapieerweiterung mit kurzwirksamen Insulinanaloga.

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  • Aktuelle Empfehlungen zur Zusammensetzung der Nahrung

    Jede Ernährungstherapie sollte individualisiert werden und die Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität, Komorbiditäten und vorhergegangene Diätversuche miteinbeziehen.

    Die mediterrane Diät dürfte als langfristiges Konzept bei der Gewichtsstabilisierung, besonders bei NAFLD und KHK, günstig sein.

    Gewichtsreduktion sollte bereits ab einem BMI von 25 oder bei erhöhtem Bauchumfang initialisiert werden, um die Chance auf dauerhafte Erfolge zu maximieren.

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  • Pharmakotherapie der Adipositas

    Die moderne Adipositastherapie sollte interdisziplinär erfolgen und eine Kombination von Lebensstiltherapie, Pharmakotherapie und bariatrischer Chirurgie beinhalten.

    Die Pharmakotherapie platziert sich in der „Treatment Gap‟ zwischen Lebensstilintervention und bariatrischer Chirurgie; neue Pharmaka mit weiter verbesserter Wirkung auf das Körpergewicht sollen künftig diese Versorgungslücke schließen.

    Die Adipositastherapie wird in der Zukunft verstärkt Teil des Risikofaktor-managements werden.

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  • Ist Diabetes „reversibel“?

    Ein intensives Programm zur Gewichtsreduktion kann – wie die DIRECT-Studie zeigt – bei einem hohen Anteil an Patienten zu einer Remission eines bestehenden Typ-2-Diabetes mellitus führen.

    Diese Daten geben Hoffnung, dass Diabetes keine Einbahnstraße ist.

    Ein Programm mit Formuladiäten wird in Österreich derzeit in einigenoberösterreichischen Krankenanstalten angeboten.

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  • Ausbildung zum Adipositastrainer

    Aufgrund der weiterhin steigenden Adipositasinzidenz sind spezielle Fortbildungskonzepte zur Vertiefung des Wissens von besonderer Bedeutung.

    Adipositas erfordert als Erkrankung einen interdisziplinären Behandlungsansatz, daher ist auch das Fortbildungskonzept interdisziplinär geplant.

    Das neue Ausbildungskonzept umfasst ein gemeinsames Basis- sowie zwei nach Kindern/Jugendlichen bzw. Erwachsenen getrennte Aufbaumodule.

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