UIM 07|2018

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 07|2018 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Eine Sondernummer von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN zur Jahrestagung unserer Gesellschaft hat eine lange Tradition. Das aktuelle Thema „personalisierte Medizin“ wird bei der 49. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM) aus allen Blickwinkeln abgehandelt. Personalisierte Medizin hat es natürlich ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Im Focus: personalisierte Medizin
    Der Begriff personalisierte Medizin kommt eigentlich aus der Hämato-Onkologie, wo die Tumorentitäten mit modernen, molekularbiologischen Methoden näher charakterisiert werden können und – darauf abgestimmt – zielgerichtete Moleküle zum therapeutischen Einsatz kommen. Als Infektiologen verfolgen wir schon viel länger eine individualisierte ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • Personalisierte Medizin im Wandel der Zeit
    Personalisierte Medizin im Wandel der Zeit Nicht nur personalisiert, sondern sogar persönlich …
    Es gibt den Satz eines berühmten Staatsmannes (Winston Churchill): „Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter kann man vorausschauen.“ Das Interview mit Primarius Peter Fasching blickt zunächst ...Weiterlesen ...

Seite des niedergelassenen Internisten

Angiologie

  • Venöse Thromboembolie beim älteren Patienten

    Ältere Patienten mit venöser Thromboembolie (VTE) weisen ein erhöhtes Blutungsrisiko auf.

    Die VTE-Therapie zielt auf das unmittelbare Einleiten einer Antikoagulation zur Progressionsverhinderung des Blutungsereignisses ab.

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) gelten bei der Therapie älterer VTE-Patienten heutzutage als Mittel der ersten Wahl.

    Dosisreduktionen der DOAK sind zu beachten.

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  • Therapie der venösen Thromboembolie bei Tumorpatienten

    Die krebsassoziierte venöse Thromboembolie (KAT) ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit Tumorerkrankungen. Der therapeutische Zugang unterscheidet sich vom üblichen Vorgehen bei Patienten mit venösen Thromboembolien im nichtonkologischen Setting.

    Bisherige Standardtherapie der KAT war eine Antikoagulation mit niedermolekularen Heparinen für zumindest 6 Monate.

    Neue randomisierte Studiendaten unterstützen nun auch die Behandlung des Großteils der betroffenen Patienten mit direkten oralen Antikoagulanzien.

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  • Geriatrischer Patient mit chronischer Extremitätenischämie

    Die Prävalenz der chronischen Extremitätenischämie nimmt mit steigendem Lebensalter zu.

    Auch bei geriatrischen Patienten sollte neben einer medikamentösen Therapie eine rasche Revaskularisation angestrebt werden. Aufgrund der Komorbiditäten ist in der Mehrzahl der Fälle eine primäre endovaskuläre Vorgehensweise sinnvoll.

    Bei geriatrischen Patienten mit chronischer Extremitätenischämie stellen eingeschränkte Nierenfunktion, Sarkopenie und Demenz häufig relevante Komorbiditäten dar, durch welche die Prognose beeinflusst wird.

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  • Komplexere Patienten, mehr Therapieoptionen
    In Zeiten von „one fits all“ ergibt sich gerade in der Medizin ein Gegentrend, nämlich die auf den individuellen Patienten bezogene, personalisierte Medizin. Hier haben sicher die modernen Medien einen wichtigen Schritt beigetragen. Der mündige Patient kommt mit seiner personifizierten ...Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Lipidtherapie

    LDL-Cholesterin verursacht Atherosklerose; eine Senkung des LDL-Choles-terins reduziert das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse.

    Die Therapieintensität wird durch das individuelle kardiovaskuläre Risiko bestimmt.

    Patienten mit sehr hohem kardiovaskulärem Risiko – im Besonderen Patienten mit etablierter kardiovaskulärer Erkrankung und die meisten Patienten mit Typ-2-Diabetes – sollten zumindest ein LDL-Cholesterin-Ziel < 70 mg/dl erreichen.

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  • Biomarker zur Abschätzung des individuellen Diabetesrisikos

    Die Plasmaglukose ist der einzige zentrale Biomarker bei Gestationsdiabetes. Dieser wird über einen oralen Glukosetoleranztest gemessen.

    Die Testung muss mittels standardisierter Verfahren durchgeführt werden, um Störfaktoren und falsche Resultate zu minimieren.

    Bei Vorliegen von Risikofaktoren für Gestationsdiabetes (z. B. Adipositas, höheres Alter) sollte ein frühes Screening durchgeführt werden.

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  • Therapie der Osteoporose

    Konservativ geschätzt leidet rund eine halbe Million Menschen in Öster­-reich an Osteoporose und somit an einem erhöhten Knochenbruchrisiko.

    Sämtliche in Österreich zugelassenen Medikamente haben einen hohen Evidenzgrad in Bezug auf Reduktion von Fragilitätsfrakturen.

    Atypische Femurfrakturen und Kieferknochennekrosen sind sehr seltene Nebenwirkungen einer osteologischen Therapie.

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  • Stoffwechselerkrankungen – beispielgebend für die personalisierte Medizin
    Der Begriff der personalisierten Medizin steht vorrangig für die Empfehlung, die Behandlung eines Patienten an die individuellen Erfordernisse wie genetische Veranlagung, Geschlecht, Alter und soziale Faktoren anzupassen. In den letzten Jahren fand die personalisierte Medizin vor allem in der pharmakologischen ...Weiterlesen ...

Focus: Personalisierte Medizin

  • Die Zeit ist reif für stratifizierte Medizin
    Der Begriff der personalisierten Medizin, derzeit in aller Munde, wurde zum Generalthema der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM) auserkoren. Aus diesem Anlass sprach UNIVERSUM INNERE MEDIZIN mit ÖGIM-Präsident Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer über Stellenwert und Chancen ...Weiterlesen ...
  • „Bau mit“: Gemeinsam soll Präzisionsmedizin Wirklichkeit werden

    Präzisionsmedizin beschränkt sich nicht länger auf die oberflächliche Betrachtung von Symptomen, sondern versucht, Ursachen von Krankheiten auf molekularer Ebene zu finden. Ein neues Zentrum am MedUni Campus AKH soll heimische Mediziner für die künftigen Herausforderungen auf diesem Gebiet rüsten.

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  • Keine Berührungsängste bei jungen Onkologen

    Für die angehende Onkologin Dr. Anna Sophie Berghoff sind personalisierte Therapieansätze selbstverständlich. Im Interview mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN betont die Vertreterin der „digitalen Generation“ die Wichtigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Pathologen, Bioinformatikern und Statistikern.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • „Personalisierte Medizin ist unser tägliches Brot“

    Insbesondere bei den metabolischen und immunologischen Lebererkrankungen sowie bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind die Erkrankungsverläufe sehr individuell. Ein besseres Krankheitsverständnis ermöglicht, Risikoprofile mit genetischen Markern und nichtinvasiven Biomarkern zu erfassen.

    Das Mikrobiom kristallisiert sich zunehmend als „Risikoprofi‟ bei verschiedensten Lebererkrankungen – in erster Linie für die nichtalkoholische Fettleber – heraus und könnte zukünftig als Biomarker herangezogen werden.

    Herausforderung: die Abbildung individualisierter Entscheidungen in Guidelines/Therapiealgorithmen.

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  • Hepatitis C: Personalisierte Settings für Therapie und Screening

    Mithilfe moderner Therapieregime kann die chronische Hepatitis C bei praktisch allen ­Betroffenen ohne relevante Nebenwirkungen geheilt werden.

    Um die chronische Hepatitis C auch in der Population von Patienten mit i. v. Drogen-konsum eliminieren zu können, müssen neue „Settings‟ für Therapie und Diagnostik unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten geschaffen werden.

    Bei der Therapie von „PWID mit borderline compliance‟ hat sich in Wien das Konzept der „directly observed therapy‟ sehr bewährt.

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Geriatrie

  • Personalisierte Medizin in der Geriatrie

    Ältere Menschen benötigen eine ganzheitliche Berücksichtigung der individuellen Situation bei der Planung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen.

    Das geriatrische Assessment stellt dazu eine wichtige Voraussetzung dar.

    Vor allem die medikamentöse Therapie muss sorgfältig überdacht und überwacht werden.

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  • Hohe ärztliche Kunst: Individualisierung der Therapie bei geriatrischen Patienten
    Das Konzept der personalisierten Medizin reicht bis in die 1990er-Jahre zurück. Die ursprüngliche Idee war eine individualisierte Pharmakotherapie auf der Basis genetischer Profile und Varianten mit dem Ziel, für die betroffenen Patientinnen und Patienten die Effizienz und die Sicherheitsprofile ihrer ...Weiterlesen ...

Hämatologie und Hämostaseologie

  • Diagnose der Hämophilie A und B

    Der Hämophilie A liegt eine Mutation im Faktor-VIII-, der Hämophilie B eine Mutation im Faktor-IX-Gen zugrunde.

    Labordiagnostik: Leitbefund ist eine verlängerte aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) bei normaler Thromboplastinzeit (TPZ) und positiver Blutungs- beziehungsweise ­Familienanamnese.

    Nach Diagnosestellung: Anbindung an ein spezialisiertes Hämophiliezentrum.

    Eine genetische Testung auf das Vorhandensein einer Hämophilie ist möglich und sollte besonders bei potentiellen Überträgerinnen einer schweren Hämophilie und bekannter Mutation angeboten werden.

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  • Personalisierte VTE-Prophylaxe

    Modell ermöglicht gezielte Identifizierung von Tumorpatienten mit hohem Risiko.

    Zwei Faktoren sind bestimmend: Tumorrisikogruppe (die sich aus dem Primärtumor ergibt) und der Laborparameter D-Dimer.

    Risikobestimmung mittels Nomogramm oder webbasiertem Berechnungstool.

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  • Personalisierte Medizin in der Hämostaseologie
    Die Hämostaseologie ist ein Gebiet, in dem seit Jahrzehnten in bestimmten Bereichen eine geradezu klassische personalisierte Medizin zur Anwendung kommt. Dies gilt in erster Linie für Blutgerinnungserkrankungen. Nie hat es das generelle „Blutgerinnungsmittel“ gegeben. Immer schon war es notwendig, die ...Weiterlesen ...

Infektiologie

  • Individualisierte HIV-Therapie

    Eine individualisierte HIV-Therapie ist notwendig, um langfristig den optimalen Therapieerfolg zu erreichen.

    Die antiretrovirale Therapie ist hoch wirksam, das therapeutische Management der HIV-Infektion ist und bleibt aber komplex.

    Der HIV-Spezialist nimmt Rücksicht auf Toxizität, Vorliegen von Begleiterkrankungen, Einnahmemodalitäten sowie Resistenzsituation und Wechselwirkungen.

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  • Optimierung des Therapieerfolgs bei maximaler Verträglichkeit
    Unter dem Begriff „personalisierte Medizin“ versteht man die Möglichkeit, bei manchen Diagnosen – im Wesentlichen heute noch Malignome – durch Gendiagnostik das für den individuellen Patienten optimale Medikament auszuwählen. Das Ziel ist die Optimierung des Therapieerfolgs bei maximaler Verträglichkeit. Davon ...Weiterlesen ...

Kardiologie

  • Personalisierte Medizin in der Kardiologie

    Medizinischer Wissenszuwachs und Patientenbetreuung generieren eine Vielfalt an inhomogenen Daten.

    Eine automatisierte Datenverarbeitung ist nur dann für die Patientenbetreuung sinnvoll, wenn Daten nach Relevanz gefiltert werden.

    Kognitive Assistenzsysteme können in Zukunft eine wertvolle Unterstützung für effizientere Diagnostik, Therapie und Risikostratifizierung darstellen.

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  • Personalisierte Medizin nach Koronarstentimplantation

    Die aktuellen Empfehlungen bezüglich Dauer und Art der dualen Plättchenhemmung nach Koronarstentimplantation erlauben eine zunehmende Individualisierung.

    Diese sollte in Abhängigkeit von Ischämie- und Blutungs­risiko erfolgen.

    Die Entscheidung sollte dynamisch sein und im Verlauf reevaluiert werden.

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  • Neben Biomarkern nicht auf Psycho- und Soziomarker vergessen
    Was bedeutet „personalisierte Medizin“? Laut Definition soll in der personalisierten Medizin jeder Patient unter weitgehender Einbeziehung individueller Gegebenheiten, über die funktionale Krankheitsdiagnose hinaus, behandelt werden. Verwendet wird der Begriff vor allem für eine maßgeschneiderte Pharmakotherapie, welche zusätzlich zum speziellen Krankheitsbild ...Weiterlesen ...

Nephrologie

  • Personalisierte Medizin und diabetische Nierenerkrankung

    Die diabetische Nierenerkrankung ist – bei anscheinend homogenem Phänotyp – auf pathophysiologischer Basis ein höchst heterogenes Geschehen.

    Dementsprechend ist eine inter-, aber auch intraindividuelle zielgerichtete Therapie indiziert.

    Wie bei allen komplexen Erkrankungen bei multimorbiden Patienten ist dabei auch das individuelle Nebenwirkungsprofil in Betracht zu ziehen.

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  • Hoffnungsgebiete für eine bessere Therapiestratifizierung
    Unter personalisierter Medizin versteht man eine maßgeschneiderte Pharmakotherapie, welche zusätzlich zum speziellen Krankheitsbild die individuelle physiologische Konstitution und geschlechtsspezifische Wirkeigenschaften von Medikamenten, molekularbiologische Konstellationen anhand von Biomarkern und genetische Besonderheiten eines Individuums berücksichtigt (Wikipedia). Der Begriff wurde insofern kritisiert, als ...Weiterlesen ...

Onkologie

Palliativmedizin

  • Personalisierte Medizin aus palliativmedizinischer Sicht

    Ziel der Palliative Care ist ein Wohlbefinden unabhängig von der Prognose – zu jedem
    Zeitpunkt der Erkrankung. Wichtig: Befund ist nicht gleich Befinden.

    Therapieziele sollten vor Therapieplänen formuliert werden.

    Eine Möglichkeit, dem Patienten als Person zu begegnen, bietet die
    Frage: „Was müssen wir als behandelndes Team wissen, um Sie bestmöglich
    betreuen zu können?‟

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Pneumologie

  • Personalisierte Medizin in der Asthmatherapie

    Personalisierte Asthmatherapie ist durch Biologicals bereits zum Teil möglich.

    Biomarker: IgE und spezifisches IgE, periphere Eosinophilie, Sputumeosinophilie.

    Biologicals am Markt: Omalizumab, Mepolizumab, Reslizumab und Benralizumab.

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  • Schweres Asthma: personalisierte Medizin „in the real world“
    Asthma bronchiale ist eine sehr komplexe und heterogene Erkrankung. Bei schwerem Asthma liegen der Pathogenese verschiedene Faktoren zugrunde. Wenn auch Asthmapatienten auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, unterscheiden sie sich in Bezug auf Auslöser, Triggerfaktoren, Schwere der Symptome, Entzündungsmechanismen – ...Weiterlesen ...
  • Promotion Duale Bronchodilatation im Zentrum der COPD-Basistherapie

    Bereits in frühen Erkrankungsstadien ist der Alltag der COPD-Patienten massiv beeinträchtigt und eine adäquate bronchodilatatorische Behandlung (Abb. 1) angezeigt. Ob und für welche COPD-Patienten mit Exazerbationsrisiko eine Step-up-Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) einen Mehrwert darstellt, wurde beim Pneumologie-Update in Igls von Experten diskutiert.

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Rheumatologie

  • Gelenkschmerzen – wer muss zum Rheumatologen?

    Gelenkschmerzen sind ein häufiges Symptom der Allgemeinbevölkerung.

    Durch gute Anamnese und einen einfachen Gelenkstatus zum Ausschluss bzw. Nachweis einer Arthritis können jene Patienten identifiziert werden, die eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine entzündlich rheumatische Erkrankung haben und weiterer Abklärung durch einen Rheumatologen bedürfen.

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  • Individualisierte ganzheitliche Gesundheitsversorgung
    Ich schlage vor, den Begriff „individualisierte Gesundheitsversorgung“ einzuführen. Dieser bezieht sich auf die persönlich maßgeschneiderten, ganzheitlichen Maßnahmen, die das kranke Individuum braucht und wünscht. Eine Untergruppe davon wären die biologisch personalisierten ärztlichen Therapiekonzepte.
    Personalisierte Medizin ist ein in der Diskussion ...Weiterlesen ...
  • Promotion Haut und Gelenke: das autoimmunologische Duett

    Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises besteht häufig eine Haut- und Gelenkbeteiligung. Diese diagnostische und therapeutische Herausforderung wird am Beispiel der Psoriasisarthritis, des SLE und der systemischen Sklerodermie erläutert und zusammengefasst.

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Schmerzmedizin

  • Health Literacy – Bestandteil der Präzisionsmedizin bei chronischen Schmerzen

    Health Literacy ist wesentlich mehr als lediglich Gesundheitswissen; im Fokus stehen Stärkung vielfältiger Patientenkompetenzen und klare Versorgungsstrukturen.

    Gerade bei chronischen Schmerzen ist eine Steigerung der Health Literacy verbunden mit geringerer Schmerzintensität, besserem Selbstmanagement und koordinierter Versorgung. Deshalb trägt Health Literacy zu präziser Versorgung und Präzisionsmedizin bei.

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  • Maßgeschneiderte Schmerzbehandlung

    Voraussetzung für Gesundheitskompetenz ist das Verstehen, Akzeptieren und Befolgen von Gesundheitsempfehlungen.

    Gesundheitsempfehlungen können nur befolgt werden, wenn diese auf die individuelle Patientensituation im Sinne eines ganzheitlichen, biopsychosozialen Menschenbildes Rücksicht nehmen.

    In diesem Sinn müssen Empfehlungen präzise an die Patientensituation angepasst werden.

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  • Personalisiert heißt Einschluss von Psyche und sozialem Umfeld
    Laut der Definition für personalisierte Medizin, auch individuelle Medizin, soll jeder Patient unter weitgehender Einbeziehung individueller Gegebenheiten, über die funktionale Krankheitsdiagnose hinaus, behandelt werden. Das schließt auch das fortlaufende Anpassen der Therapie an den Gesundungsfortschritt ein. Das heißt, beim Patienten ...Weiterlesen ...

Themenheft: Diabetes, Adipositas: Therapie und Prävention

  • Editorial

    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, die vorliegende Sonderbeilage von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN „Diabetes, Adipositas: Therapie und Prävention“ beinhaltet eine Reihe von Beiträgen über aktuelle Ernährungsempfehlungen und pharmakologische Behandlungsoptionen bei adipösen Patienten, einschließlich gewichtsneutraler und gewichtsreduzierender Antidiabetika und Empfehlungen zur Insulintherapie….

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  • „Double Diabetes“

    Bedingt durch den zunehmend sedativen Lebensstil haben immer mehr Patienten einen sogenannten „Double Diabetes‟.

    Diese Patienten stellen therapeutisch gesehen eine große Herausforderung dar.

    Unser derzeitiges Klassifikationsystem unterscheidet ausschließlich zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Deshalb ist es wichtig, eine ausführliche Abklärung des Diabetestyps durchzuführen, um dem Patienten die bestmögliche Therapie offerieren zu können.

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  • Antiadipös wirksame Antidiabetika

    Metformin, Acarbose und DPP-4-Hemmer gelten im Wesentlichen als gewichtsneutral.

    SGLT-2-Hemmer und GLP-1-RA führen bei Diabetes mellitus Typ 2 zu einer moderaten Gewichtsabnahme, die sich auch positiv auf andere kardio-vaskuläre Risikofaktoren auswirken kann.

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  • Insuline mit geringem Potenzial für Gewichtszunahme

    Um bei Patienten mit Typ-2-Diabetes die Gewichtszunahme unter einer Insulintherapie zu verringern, sollen grundlegende Empfehlungen zur Lebensstilintervention umgesetzt werden.

    Eine Reihe klinischer Studien belegt für langwirksame und ultralangwirksame Insulinanaloga günstige Effekte auf das Körpergewicht.

    Die Kombination von GLP-1-Analoga mit einem langwirksamen Basalinsulin ist bei Typ-2-Diabetes eine Alternative zur Therapieerweiterung mit kurzwirksamen Insulinanaloga.

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  • Aktuelle Empfehlungen zur Zusammensetzung der Nahrung

    Jede Ernährungstherapie sollte individualisiert werden und die Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität, Komorbiditäten und vorhergegangene Diätversuche miteinbeziehen.

    Die mediterrane Diät dürfte als langfristiges Konzept bei der Gewichtsstabilisierung, besonders bei NAFLD und KHK, günstig sein.

    Gewichtsreduktion sollte bereits ab einem BMI von 25 oder bei erhöhtem Bauchumfang initialisiert werden, um die Chance auf dauerhafte Erfolge zu maximieren.

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  • Pharmakotherapie der Adipositas

    Die moderne Adipositastherapie sollte interdisziplinär erfolgen und eine Kombination von Lebensstiltherapie, Pharmakotherapie und bariatrischer Chirurgie beinhalten.

    Die Pharmakotherapie platziert sich in der „Treatment Gap‟ zwischen Lebensstilintervention und bariatrischer Chirurgie; neue Pharmaka mit weiter verbesserter Wirkung auf das Körpergewicht sollen künftig diese Versorgungslücke schließen.

    Die Adipositastherapie wird in der Zukunft verstärkt Teil des Risikofaktor-managements werden.

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  • Ist Diabetes „reversibel“?

    Ein intensives Programm zur Gewichtsreduktion kann – wie die DIRECT-Studie zeigt – bei einem hohen Anteil an Patienten zu einer Remission eines bestehenden Typ-2-Diabetes mellitus führen.

    Diese Daten geben Hoffnung, dass Diabetes keine Einbahnstraße ist.

    Ein Programm mit Formuladiäten wird in Österreich derzeit in einigenoberösterreichischen Krankenanstalten angeboten.

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  • Ausbildung zum Adipositastrainer

    Aufgrund der weiterhin steigenden Adipositasinzidenz sind spezielle Fortbildungskonzepte zur Vertiefung des Wissens von besonderer Bedeutung.

    Adipositas erfordert als Erkrankung einen interdisziplinären Behandlungsansatz, daher ist auch das Fortbildungskonzept interdisziplinär geplant.

    Das neue Ausbildungskonzept umfasst ein gemeinsames Basis- sowie zwei nach Kindern/Jugendlichen bzw. Erwachsenen getrennte Aufbaumodule.

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