UIM 02|2019

UIM 02|2019 Themenheft Immunonkologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Immunonkologie

Editorial

  • Die Trendwende: Immuncheckpoint-Inhibitoren
    Nach vielen Jahrzehnten der Frustrationen und Rückschläge im Bereich der Immuntherapie von Krebserkrankungen hat die Einführung der Immuncheckpoint-Inhibitoren eine Trendwende eingeleitet. 2011 zeigte sich erstmals, dass mit dieser neuen Substanzklasse beim metastasierten Melanom anhaltende Remissionen und klinisch relevante Tumorkontrollraten erzielt ...Weiterlesen ...
  • Tumorboard Immunonkologie

    Bei Interesse an der Teilnahme und der Vorstellung von Patienten im Tumorboard Immunonkologie sind Ärzte herzlich eingeladen, sich unter der E-Mail-Adresse tumorboard-koordination(at)ccc.ac.at zu melden.

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  • Chemotherapie und Immuntherapie gegen Krebs in Interaktion

    Die Reaktivierung immunologischer Abwehrmechanismen gegen Krebs, das Erkennen einer Krebszelle als „fremd“, kann durch verschiedene Mechanismen begünstigt werden.

    Immuncheckpoint-Inhibitoren verhindern die Deaktivierung zytotoxischer T-Zellen. Insbesondere bei Tumoren mit hoher Mutationsrate, die mit vermehrter Bildung von Neoantigenen einhergeht, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen T-Zell-Response.

    Chemotherapien können einen „immunogenen Zelltod“ auslösen und die Krebs-Antigen-Präsentation steigern, woraus sich Wirksynergien mit Immun-checkpoint-Inhibitoren ergeben.

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  • Neue Response-Assessment-Kriterien der onkologischen Immuntherapie

    Das Target von Checkpoint-Inhibitoren sind Immunzellen. Klassische Response-Kriterien (RECIST) beziehen sich jedoch auf Chemotherapie mit direkt tumorzellschädigender Wirkung.

    Ein neues radiologisches Muster des Therapieansprechens unter Immuntherapeutika ist die initiale Größenzunahme des Tumors, bedingt durch eine Infiltration mit Immunzellen, mit nachfolgender Größenreduktion.

    Pseudoprogression muss von einer echten Progression unterschieden werden.

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  • Management der Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren

    Immunassoziierte Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren erfordern ein besonderes Management.

    Entscheidend ist es, bei sämtlichen Symptomen und Beschwerden eines Patienten unter Checkpoint-Inhibitor-Therapie an eine potenzielle autoimmune Nebenwirkung zu denken.

    Nebenwirkungen sind je nach Entität nicht unterschiedlich.

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  • Immuntherapie beim nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom

    In der Zweitlinientherapie: PD-L1-Inhibitoren sind eine etablierte Therapie; effektiver und mit weniger Toxizität als Chemotherapie.

    In der Erstlinientherapie: PD-1-Inhibitoren sind bei PD-L1-hoch-exprimierenden Tumoren etabliert; die Kombinationstherapie (Chemotherapie und PD-1-Inhibitoren) ist ein neuer Standard.

    Im Stadium III nach Chemoradiotherapie: PD-L1-Inhibitor verlängert Gesamtüberleben.

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  • Therapie-Update des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms

    Erstlinientherapie: Die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab ist die Standardtherapie bei Patienten mit intermediärem bzw. hohem Risiko (CheckMate 214); Daten der Studien IMmotion151 (Atezolizumab + Bevacizumab), JAVELIN Renal 101 (Avelumab + Axitinib), KEYNOTE-426 (Pembrolizumab + Axitinib) könnten zu weiteren Leitlinienänderungen führen.

    Ausblick: Bei den verschiedenen Erstlinienoptionen, die auf unterschiedlichen Kombinationen basieren, wird es nicht leicht sein, kurzfristig allgemein gültige und evidenzbasierte Zweitlinienempfehlungen auf Basis klinischer Studien zu generieren.

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  • Immuntherapie bei Tumoren des Kopf-Hals-Bereiches

    Immuntherapie mit den PD-1-Checkpoint-Inhibitoren Pembrolizumab und Nivolumab ist mittlerweile eine etablierte zugelassene Therapieoption zur Behandlung von rezidivierten/metastasierten Kopf-Hals-Tumoren nach Platinversagen.

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  • Immuntherapie in der Hämatologie

    In der Hämatologie eingesetzte neue Immuntherapeutika, die T-Zellen involvieren:

    Blinatumomab, ein bi-spezifischer Antikörper bei akuter lymphatischer B-Zell-Leukämie (B-ALL)

    Checkpointinhibitoren bei Morbus Hodgkin

    CAR-T-Zellen bei verschiedenen B-Zell-Neoplasien (z. B. Non-Hodgkin-Lymphome, B-ALL)

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