UIM 03|2020

UIM 03|2020 Themenheft Kardiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Nachlese: 22. Kardiologie-Kongress Innsbruck

Editorial

  • 22. Kardiologie-Kongress Innsbruck – eine Nachlese
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    im Namen des Organisationskomitees darf ich mich in dieser für uns alle sehr belastenden und schwierigen Zeit für Ihre Teilnahme und Ihr Interesse am 22. Kardiologie-Kongress in Innsbruck bedanken!
    Im vorliegenden Sonderheft von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN ...Weiterlesen ...

Kardiologie

  • ESC-Therapieempfehlungen 2019: Akute Pulmonalembolie mit hämodynamischer Beteiligung

    Die akute Lungenembolie ist eine potenziell lebensgefährliche Erkrankung, eine Risikostratifizierung zum Aufnahmezeitpunkt ist daher wichtig.

    Die Erstversorgung bei hämodynamischer Instabilität besteht aus vorsichtiger Volumensubstitution, Gabe eines gewichtsadaptierten Bolus von unfraktioniertem Heparin intravenös und Vasopressoren zur Stabilisierung des arteriellen Blutdruckes. Bei fehlenden Kontraindikationen ist zusätzlich eine systemische Thrombolysetherapie indiziert.

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  • Oberflächliche Venenthrombose

    Die oberflächliche Venenthrombose (OVT) ist eine ernstzunehmende Venenerkrankung, relevante Folgeerkrankungen wie tiefe Venenthrombose und Pulmonalembolie sind nicht selten.

    Eine antithrombotische Therapie der OVT sollte für einen Zeitraum von 6 bis 7 Wochen durchgeführt werden. u Kompressionstherapie und Lokaltherapeutika wie Hirudoid- und NSAR-Gels bringen rasche Symptomlinderung.

    Operative Verfahren können in individuellen Fällen zur akuten Symptomlinderung oder elektiven Behandlung einer Stamm- oder Astvarikose angewendet werden.

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  • Neue ESC-Guidelines: Supraventrikuläre Tachykardien

    Die neuen ESC-Leitlinien zur Behandlung supraventrikulärer Tachykardien betonen die Katheterablation als sichere und erfolgversprechende Therapieoption, als kurative Alternative zur medikamentösen Therapie.

    In speziellen Situationen sollte diese bereits früh angeboten und gegebenenfalls durchgeführt werden. Sie kann nicht nur die Lebensqualität verbessern, sondern in speziellen Fällen sogar das Risiko für einen plötzlichen Herztod senken.

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  • Subklinisches Vorhofflimmern und therapeutische Konsequenz

    Subklinisches Vorhofflimmern wird durch implantierte Devices oder Wearables (Handhelds, Smartwatches oder andere Gadgets) mit hoher Spezifität und Sensitivität diagnostiziert werden.

    Aktuell gültige Richtlinien empfehlen eine orale Antikoagulationstherapie gemäß CHA2DS2-VASc-Score bei subklinischem Vorhofflimmern (sog. „atrial high-rate episodes“) von über 6 Minuten Dauer, sofern ein mit Vorhofflimmern zu vereinbarendes EKG oder Elektrogramm vorliegt.

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  • Koronare Herzkrankheit – welche Diagnostik ist sinnvoll?

    Nichtinvasive Tests für das Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit müssen vor allem bei Patienten mit intermediärer Vortestwahrscheinlichkeit zum Tragen kommen, immerhin sind dies 15–85 % aller Patienten.

    Die Methode der Wahl muss nach negativer oder positiver Prädiktion eingesetzt werden.

    Die Computertomografie des Herzens hat durch neue Erkenntnisse weiter an Wertigkeit gewonnen, die Qualität der Aussage unterliegt aber einer hochwertigen lokalen Expertise.

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  • Aus interventioneller Sicht: Revaskularisation bei Hauptstamm- und Mehrgefäßerkrankungen

    Der überwiegende Anteil von Patienten mit koronarer Dreigefäßerkrankung (SYNTAX-Score < 33) kann heute sicher und effektiv interventionell revaskularisiert werden.

    Die Versorgung des erkrankten linkskoronaren Hauptstamms im Herzkatheterlabor zeigt keinen Unterschied in der 5-Jahres-Mortalität im Vergleich zur aortokoronaren Bypass-Operation.

    Die individuelle Wahl des richtigen Therapieverfahrens sollte in Abhängigkeit von Patientencharakteristika und lokaler Expertise im Heart Team erfolgen.

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  • Aus chirurgischer Sicht: Revaskularisation bei Hauptstamm- und Mehrgefäßerkrankungen

    Bei koronarer Mehrgefäßerkrankung bleibt die chirurgische Revaskularisation für die Mehrheit der Patienten die Methode der Wahl.

    Insbesondere bei Diabetes oder ischämischer Kardiomyopathie mit relevanter koronarer Herzkrankheit stehen die Zeichen auf Bypass-Operation; unabhängig von der Komplexität der Stenosen.

    Für die Subgruppe der Patienten mit Haupstammstenose zeigen die Studien widersprüchliche Ergebnisse hinsichtlich des Überlebens. Zu den Endpunkten Vermeidung des Herzinfarkts oder der erneuten Revaskularisation sind die Vorteile der Bypassoperation gut dokumentiert.

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  • Das interdisziplinäre Herzinsuffizienzzentrum Tirol

    Akute Herzinsuffizienz ist die häufigste Ursache für Krankenhausaufnahmen, die mit einer hohen Sterblichkeit und einer alarmierend hohen Wiederaufnahmerate verbunden sind.

    Die derzeit unzureichende Versorgung wird im interdisziplinären Herzinsuffizienzzentrum (IHZ) Tirol durch die strukturierte Kooperation verschiedener Versorger und die Vereinheitlichung der Versorgung entlang eines definierten Behandlungspfades optimiert.

    Für Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz stellt das IHZ Tirol das überregionale Versorgungszentrum dar, welches Krankenhäusern im Westen Österreichs als Zuweisungszentrum zur Verfügung steht und somit Patienten raschen Zugang zur Maximalversorgung bietet.

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  • High-Risk Cardiac Surgery: Behandlung der Herzinsuffizienz aus chirurgischer Sicht

    Die steigende Prävalenz der Herzinsuffizienz führt auch zu höheren Zahlen betroffener Patienten in der Herzchirurgie.

    Über die chirurgische Herzinsuffizienzambulanz wird weiterführende Diagnostik sowie präoperative Optimierung durchgeführt.

    Von chirurgischer Seite bedarf es eines spezialisierten Teams, das ein breites Spektrum an Operationstechniken in hoher Qualität abbilden kann.

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  • Ist eine Intervention sinnvoll? Hochgradige Trikuspidalinsuffizienz

    Die sekundäre Trikuspidalinsuffizienz trägt signifikant zur Morbidität und Mortalität der Bevölkerung bei.

    Eine Schweregradzunahme der Trikuspidalinsuffizienz ist mit einem geringeren Überleben assoziiert.

    Die interventionelle Behandlung der Trikuspidalinsuffizienz mittels TriClip, als neuer Therapiansatz bei inoperablen Patienten und Hochrisikopatienten, führt zu einer deutlichen symptomatischen Verbesserung.

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