UIM 03|2020

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 03|2020 Themenheft Kardiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 3/20
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Es sieht so aus, als würden wir vorläufig mit der Corona-Epidemie in Österreich gut über die Runden kommen. In der 2. April-Hälfte 2020 sind mehr Personen genesen als an COVID-19 erkrankt. Da ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Nephrologie und Immunologie
    Heute, da ich diese Zeilen schreibe, ist Tag 4 der massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Coronavirus-Krise. Im Krankenhaus ist es noch ruhig, aber alle warten – wohl auch mit etwas Angst – auf das, was uns bevorsteht. Wenn ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • Zum 80. Geburtstag von em. o. Univ.-Prof. Dr. Helmut Denk

    Em. o. Univ.-Prof. Dr. Helmut Denk, ehem. Ordinarius für Pathologische Anatomie und Vorstand des Instituts für Pathologie der Medizinischen Universität Graz sowie Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, feierte am 5. März 2020 seinen 80. Geburtstag. Das Portrait eines herausragenden Wissenschafters, Lehrers und Arztes.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Die wahren Helden …

    „Das sind derzeit die Ärzte“, sagt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer.

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Digitalisierung in der (Inneren) Medizin

  • Künstliche Intelligenz in der Endoskopie

    Mittels künstlicher Intelligenz (KI) sollen künftig mehr Polypen detektiert werden.

    Das am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern getestete Endoskopie-Modul GI Genius™ verwendet einen auf KI basierenden Algorithmus.

    Dieses Modul erkennt als virtueller Zweituntersucher mehr kleine Polypen und führt zur Verbesserung der Adenom-Entdeckungsrate.

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Biosimilars & Generika

  • Die Biosimilars-Chance

    In Europa sind bereits über 60 Biosimilars zugelassen, die Pipeline ist mit neuen Molekülen gut gefüllt. Und wie ist die Situation in Österreich? Wie entwickelt sich der Biosimilarsmarkt, wie hoch ist das Kosteneinsparungspotenzial und wie gut wird es genutzt? UNIVERSUM INNERE MEDIZIN fragte bei Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber, Präsidentin des Biosimilars­verbands Österreich, nach.

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Angiologie

  • Highlightbericht der 64. GTH – Neues aus der Thrombose- und Hämostaseforschung

    DOAK-induzierte Blutung: Notwendigkeit für spezifisches Antidot weiterhin gegeben.

    Erste klinische Anwendungen von Andexanet alfa als spezifisches Antidot für Rivaroxaban und Apixaban: gute Wirksamkeit; von einer Anti-Xa-Spiegelbestimmung als Erfolgskontrolle ist abzuraten.

    Tumorassoziierte Thrombose: Rivaroxaban oder Edoxaban laut Guidelines bei Patienten mit geringem gastrointestinalem beziehungsweise genitourethralem Blutungsrisiko als initiale Behandlung empfohlen.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Hohes Blutungsrisiko und DOAK-Therapie

    Die DOAK-Therapie führt auch bei Risikogruppen zu weniger Blutungen als die VKA-Therapie und hat somit ein besseres Sicherheitsprofil.

    Dennoch müssen auch bei DOAK die adäquate Dosisanpassung und etwaige Kontraindikationen berücksichtigt werden, um ein optimales Nutzen-Risiko-Verhältnis zu gewährleisten.

    Oft überwiegt das Thromboserisiko bei weitem das Blutungsrisiko; trotzdem wird in der klinischen Praxis gerade bei Patienten mit hohem Blutungsrisiko oft sehr zurückhaltend bzw. nicht therapiert.

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Rheumatologie

  • Konsens der ÖGGH und ÖGR – Immunsuppressiva und Biologika in der Schwangerschaft und Stillzeit

    Eine immunsuppressive Therapie ist bei Frauen im gebärfähigen Alter eine besondere Herausforderung. Glücklicherweise gibt es viele in der Schwangerschaft akzeptable Therapieoptionen.

    Maßgeblich für einen erfolgreichen Schwangerschaftsverlauf ist die ausführliche präkonzeptionelle Beratung der Frau mit Kinderwunsch und immunsuppressiver Therapie.

    Der Konsensusbericht der Österreichischen Gesellschaften für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) sowie Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR) bietet einen praktischen Leitfaden für den Einsatz von Immunsuppressiva und Biologika während der Schwangerschaft und Stillzeit.

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Hämatologie und Onkologie

  • Neues zur Hypertonie

    Der neue Österreichische Blutdruckkonsens 2019, herausgegeben in Zusammenarbeit mit 12 Fachgesellschaften, ist über das Internet frei zugänglich.

    Die Einnahme der Blutdruckmedikation zur Nacht ist überlegens- und bei Non-Dippern (in der 24-Stunden-Blutdruckmessung) empfehlenswert.

    Ausdauersport und engmaschige Betreuung durch medizinisches Personalverbessern langfristig die Blutdruckeinstellung.

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Onkologie

  • Neuroendokrine Tumoren – neue Therapien, neue Entwicklungen

    Die Nomenklatur der NEN wurde rezent durch die Einführung der Gruppe der NET G3, die sich prognostisch von den NEC G3 deutlich unterscheiden, erweitert; dies erfordert auch einen eigenen therapeutischen Algorithmus für dieses neue Patientenkollektiv.

    Checkpointinhibitoren, neue Multityrosinkinaseinhibitoren und Kombinationen der Radiopeptidtherapie plus systemischer Therapie werden derzeit in Studien evaluiert.

    Das optimale Management der NEN erfordert eine enge multidisziplinäre Zusammenarbeit.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Medikamentöse Therapie der Adipositas

    Die immer noch als primäre Adipositastherapie betrachtete Lebensstilintervention kann durch die Gabe von Antiadiposita in ihrem Erfolg unterstützt werden.

    In der EU stehen für die Gewichtsabnahme derzeit drei Präparate zur Verfügung: das im Darm wirksame Orlistat sowie die zentral wirksamen Medikamente Naltrexon plus Bupropion sowie Liraglutid.

    Die medikamentöse Adipositastherapie wird derzeit nicht erstattet. Künftig könnte ein neuer Ansatz in der Erstattung („Summeneffekte auf Risikofaktoren“) dazu führen, die Produkte insgesamt günstiger und für die Sozialversicherung „leistbar“ zu machen.

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Ernährungsmedizin

  • Was wurde aus der Kartoffel-Ei- und Schweden-Diät?

    Eine Eiweißrestriktion kann die Progression einer Niereninsuffizienz verlangsamen und muss nach CKD-Stadium und Komorbiditäten individuell angepasst werden.

    Pflanzliche Proteinquellen sind gegenüber tierischen Proteinquellen zu bevorzugen.

    Im Rahmen einer Eiweißrestriktion muss auf eine ausreichende Energiezufuhr geachtet werden (CAVE: „protein-energy wasting“).

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Nichtalkoholische Fettleber

    Der Großteil der Patienten mit Steatose kann außerhalb von Zentren betreut werden.

    Zur Abschätzung des Schweregrades der Erkrankung werden nichtinvasive Risikoscores empfohlen.

    Im Jahresverlauf werden erste medikamentöse Optionen verfügbar sein.

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Geriatrie

  • Multimorbidität und Polypharmazie

    Polypharmazie und Mortalität gehen Hand in Hand, wobei sich die Frage stellt, ob es die mehrfachen Erkrankungen oder die vielen Medikamente sind, die das Sterblichkeitsrisiko erhöhen.

    Gefordert sind Zurückhaltung in der Verordnung unserer Medikamente und engmaschige Beobachtung von physischen, psychischen oder laborchemischen Veränderungen, die auf mögliche Arzneimittelnebenwirkungen hindeuten können.

    Mittlerweile gibt es verschiedene Möglichkeiten (Onlinelisten, Datenbanken) zur Erleichterung der Beurteilung von Nebenwirkungen als Folge einer Interaktion für den behandelnden Arzt.

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Nephrologie

  • Plasmapherese und Immunadsorption

    Dem therapeutischen Plasmaaustausch (TPA) und der Immunadsorption (IA) schreibt man im Bereich der Organtransplantationen eine immer größer werdende Bedeutung zu, vor allem, um bereits vorhandene Antikörper-Titer zu senken und so durch Desensibilisierung die Möglichkeiten zur Transplantation auszubauen.

    Auch wenn der TPA bei Patienten mit primärer fokal segmentaler Glomerulosklerose (FSGS) der Eigennieren zu keiner klinischen Verbesserung führt, hilft er überraschenderweise bei Nierentransplantierten mit FSGS-Rezidiv.

    In 90 % der Fälle hat die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP) unbehandelt den Tod zur Folge, TPA konnte die Mortalität der idiopathischen TTP auf unter 10 % senken.

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  • Neues zu Belatacept

    Belatacept ist als Immunsuppressivum nach Nierentransplantation in Kombination mit Mycophenolsäure und Steroiden zugelassen.

    Die De-novo-Applikation und der Switch von einem CNI folgen gut publizierten Schemata.

    Belatacept hat positive Auswirkungen auf die Transplantatfunktion (eGFR) bei gleichem Transplantat- und Patientenüberleben im Vergleich zu CNI. DasRisiko für zelluläre Abstoßungsreaktionen v. a. im Vergleich zu Tacrolimus-basierten Regimen scheint aber erhöht zu sein.

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  • Immuncheckpointinhibitoren und ihre renalen Auswirkungen

    Die häufigste Komplikation ist ein akutes Nierenversagen (AKI) auf Grund einer akuten tubulointerstitiellen Nephritis (ATIN) – entweder allein oder in Kombination mit anderen Nierenschädigungen wie akute Tubulusnekrose (ATN) oder glomeruläre Veränderungen, wobei in vielen Fällen zur Diagnosesicherung eine Nierenbiopsie notwendig sein wird.

    Auf Grund der Pharmakokinetik der Immuncheckpointinhibitoren (ICPIs) ist keine Dosisanpassung bei den Patienten mit Niereninsuffizienz notwendig.

    ICPIs können bei nierentransplantierten Patienten in 20 % der Fälle zu akuter Abstoßung führen.

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Infektiologie

Kardiologie

    Schmerzmedizin

    • Stellenwert von Tanezumab bei Osteoarthritis – Ein neuer Therapieansatz

      In den letzten Jahrzehnten wurden im Bereich der Krankheitsprogression der Osteoarthrose kaum Fortschritte erzielt.

      Tanezumab stellt einen neuen monoklonalen Antikörper gegen den Nervenwachstumsfaktor (NGF) dar und modifiziert so die Schmerzempfindung.

      In einer rezenten Studie zeigte Tanezumab bei therapierefraktärer Hüft- oder Kniearthrose eine gute Wirksamkeit und Sicherheit.

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    Palliativmedizin

    • Medical Humanities und Medical Comics

      Graphic Medicine stellt ein wissenschaftlich fundiertes, interessantes und vielseitiges Feld dar.

      Medical Comics sind in der Lage, herausfordernde Themen bildlich darzustellen und ermöglichen dabei einen Perspektivenwechsel.

      Graphic Medicine und Medical Comics können in der medizinischen Ausbildung und Lehre eingesetzt werden und unter anderem Soft Skills vermitteln.

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    Pneumologie

    • Asthma bronchiale – SABA-freie Hospitale

      Leitlinienempfehlung: antientzündliche Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) – symptomgetrieben oder als Erhaltungstherapie.

      Asthma und COVID-19: Therapie mit ICS unverändert fortführen.

      Gebrauch von kurzwirksamen Beta-2-Sympathomimetika (SABA) im Idealfall durch ICS/Formoterol ersetzen.

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    • Allergisches Asthma vs. COVID-19

      Trockener Husten ist eines der Leitsymptome von COVID-19, aber auch von Asthma bronchiale.

      Die differenzialdiagnostische Abklärung erlaubt es, eine korrekte Therapie einzuleiten.

      Bei Patienten mit bekannter Allergie oder Asthma sollte nach aktuellen Empfehlungen die Kortikosteroidtherapie nicht abgesetzt, sondern wie gehabt fortgeführt werden.

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    • Neues zur Therapie der ANCA-assoziierten Vaskulitiden

      Entscheidend für die Prognose ist primär die Beteiligung von Niere wie auch Lunge.

      Für ein optimales Patienten-Outcome muss die Diagnose so rasch wie möglich gesichert werden (Serologie und evtl. Biopsie).

      PEXIVAS-Studie: Die Praxis in der Induktionstherapie der schweren AAV wird sich maßgeblich ändern.

      Rituximab als neuer Standard in der Behandlung der Erhaltungsphase einer pulmorenalen AAV.

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    Krankenhaus

    • SGLT-2-Hemmer bei Herzinsuffizienz ohne Diabetes

      SGLT-2-Inhibitoren verringern das Risiko für Herzinsuffizienz und verlangsamen die Progression einer chronischen Niereninsuffizienz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes.

      In der DAPA-HF-Studie reduzierte der SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin das Risiko für Herzinsuffizienz und kardiovaskuläre Mortalität bei Patienten mit Herzinsuffizienz und reduzierter Ejektionsfraktion. Dieser Effekt war konsistent bei Patienten mit und ohne Typ-2-Diabetes.

      Laufende Studien untersuchen derzeit den Effekt von SGLT-2-Inhibitoren bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhaltener Ejektionsfraktion sowie chronischer Niereninsuffizienz unabhängig vom Diabetes-Status.

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    Themenheft: Nachlese: 22. Kardiologie-Kongress Innsbruck

    • 22. Kardiologie-Kongress Innsbruck – eine Nachlese

      Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Namen des Organisationskomitees darf ich mich in dieser für uns alle sehr belastenden und schwierigen Zeit für Ihre Teilnahme und Ihr Interesse am 22. Kardiologie-Kongress in Innsbruck bedanken! Im vorliegenden Sonderheft von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN…

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    • ESC-Therapieempfehlungen 2019: Akute Pulmonalembolie mit hämodynamischer Beteiligung

      Die akute Lungenembolie ist eine potenziell lebensgefährliche Erkrankung, eine Risikostratifizierung zum Aufnahmezeitpunkt ist daher wichtig.

      Die Erstversorgung bei hämodynamischer Instabilität besteht aus vorsichtiger Volumensubstitution, Gabe eines gewichtsadaptierten Bolus von unfraktioniertem Heparin intravenös und Vasopressoren zur Stabilisierung des arteriellen Blutdruckes. Bei fehlenden Kontraindikationen ist zusätzlich eine systemische Thrombolysetherapie indiziert.

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    • Oberflächliche Venenthrombose

      Die oberflächliche Venenthrombose (OVT) ist eine ernstzunehmende Venenerkrankung, relevante Folgeerkrankungen wie tiefe Venenthrombose und Pulmonalembolie sind nicht selten.

      Eine antithrombotische Therapie der OVT sollte für einen Zeitraum von 6 bis 7 Wochen durchgeführt werden. u Kompressionstherapie und Lokaltherapeutika wie Hirudoid- und NSAR-Gels bringen rasche Symptomlinderung.

      Operative Verfahren können in individuellen Fällen zur akuten Symptomlinderung oder elektiven Behandlung einer Stamm- oder Astvarikose angewendet werden.

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    • Neue ESC-Guidelines: Supraventrikuläre Tachykardien

      Die neuen ESC-Leitlinien zur Behandlung supraventrikulärer Tachykardien betonen die Katheterablation als sichere und erfolgversprechende Therapieoption, als kurative Alternative zur medikamentösen Therapie.

      In speziellen Situationen sollte diese bereits früh angeboten und gegebenenfalls durchgeführt werden. Sie kann nicht nur die Lebensqualität verbessern, sondern in speziellen Fällen sogar das Risiko für einen plötzlichen Herztod senken.

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    • Subklinisches Vorhofflimmern und therapeutische Konsequenz

      Subklinisches Vorhofflimmern wird durch implantierte Devices oder Wearables (Handhelds, Smartwatches oder andere Gadgets) mit hoher Spezifität und Sensitivität diagnostiziert werden.

      Aktuell gültige Richtlinien empfehlen eine orale Antikoagulationstherapie gemäß CHA2DS2-VASc-Score bei subklinischem Vorhofflimmern (sog. „atrial high-rate episodes“) von über 6 Minuten Dauer, sofern ein mit Vorhofflimmern zu vereinbarendes EKG oder Elektrogramm vorliegt.

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    • Koronare Herzkrankheit – welche Diagnostik ist sinnvoll?

      Nichtinvasive Tests für das Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit müssen vor allem bei Patienten mit intermediärer Vortestwahrscheinlichkeit zum Tragen kommen, immerhin sind dies 15–85 % aller Patienten.

      Die Methode der Wahl muss nach negativer oder positiver Prädiktion eingesetzt werden.

      Die Computertomografie des Herzens hat durch neue Erkenntnisse weiter an Wertigkeit gewonnen, die Qualität der Aussage unterliegt aber einer hochwertigen lokalen Expertise.

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    • Aus interventioneller Sicht: Revaskularisation bei Hauptstamm- und Mehrgefäßerkrankungen

      Der überwiegende Anteil von Patienten mit koronarer Dreigefäßerkrankung (SYNTAX-Score < 33) kann heute sicher und effektiv interventionell revaskularisiert werden.

      Die Versorgung des erkrankten linkskoronaren Hauptstamms im Herzkatheterlabor zeigt keinen Unterschied in der 5-Jahres-Mortalität im Vergleich zur aortokoronaren Bypass-Operation.

      Die individuelle Wahl des richtigen Therapieverfahrens sollte in Abhängigkeit von Patientencharakteristika und lokaler Expertise im Heart Team erfolgen.

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    • Aus chirurgischer Sicht: Revaskularisation bei Hauptstamm- und Mehrgefäßerkrankungen

      Bei koronarer Mehrgefäßerkrankung bleibt die chirurgische Revaskularisation für die Mehrheit der Patienten die Methode der Wahl.

      Insbesondere bei Diabetes oder ischämischer Kardiomyopathie mit relevanter koronarer Herzkrankheit stehen die Zeichen auf Bypass-Operation; unabhängig von der Komplexität der Stenosen.

      Für die Subgruppe der Patienten mit Haupstammstenose zeigen die Studien widersprüchliche Ergebnisse hinsichtlich des Überlebens. Zu den Endpunkten Vermeidung des Herzinfarkts oder der erneuten Revaskularisation sind die Vorteile der Bypassoperation gut dokumentiert.

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    • Das interdisziplinäre Herzinsuffizienzzentrum Tirol

      Akute Herzinsuffizienz ist die häufigste Ursache für Krankenhausaufnahmen, die mit einer hohen Sterblichkeit und einer alarmierend hohen Wiederaufnahmerate verbunden sind.

      Die derzeit unzureichende Versorgung wird im interdisziplinären Herzinsuffizienzzentrum (IHZ) Tirol durch die strukturierte Kooperation verschiedener Versorger und die Vereinheitlichung der Versorgung entlang eines definierten Behandlungspfades optimiert.

      Für Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz stellt das IHZ Tirol das überregionale Versorgungszentrum dar, welches Krankenhäusern im Westen Österreichs als Zuweisungszentrum zur Verfügung steht und somit Patienten raschen Zugang zur Maximalversorgung bietet.

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    • High-Risk Cardiac Surgery: Behandlung der Herzinsuffizienz aus chirurgischer Sicht

      Die steigende Prävalenz der Herzinsuffizienz führt auch zu höheren Zahlen betroffener Patienten in der Herzchirurgie.

      Über die chirurgische Herzinsuffizienzambulanz wird weiterführende Diagnostik sowie präoperative Optimierung durchgeführt.

      Von chirurgischer Seite bedarf es eines spezialisierten Teams, das ein breites Spektrum an Operationstechniken in hoher Qualität abbilden kann.

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    • Ist eine Intervention sinnvoll? Hochgradige Trikuspidalinsuffizienz

      Die sekundäre Trikuspidalinsuffizienz trägt signifikant zur Morbidität und Mortalität der Bevölkerung bei.

      Eine Schweregradzunahme der Trikuspidalinsuffizienz ist mit einem geringeren Überleben assoziiert.

      Die interventionelle Behandlung der Trikuspidalinsuffizienz mittels TriClip, als neuer Therapiansatz bei inoperablen Patienten und Hochrisikopatienten, führt zu einer deutlichen symptomatischen Verbesserung.

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