UIM 01|2021

UIM 01|2021 Themenheft Rheumatologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Editorial zum Themenheft Rheumatologie
    Fein gewebt sind die Bestandteile dieser Rheumatologie-Sonderausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN. Es gibt immer weniger Anfragen, ob ein medizinischer Artikel bei uns platziert werden könnte. Wir müssen ein bisschen „animativ“ sein, um die ärztlichen Verfasser beim Schreiben in Ruhe zu ...Weiterlesen ...

Rheumatologie

  • Zusammenarbeit in der Rheumaselbsthilfe stärken

    Aktive Selbsthilfegruppen sind sehr wichtig – speziell auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie. In Österreich nutzen aber erschreckend wenige Rheumapatienten das vorhandene Angebot, wie Priv.-Doz. Dr. Josef Hermann im Interview mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN befindet. Das möchte er als Leiter der Sektion Patientenpartnerschaft der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie ändern.

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  • Neurogene Arthropathien

    Die neurogene Arthropathie ist eine rasch destruktiv fortschreitende Form der Arthropathie, die auf der Basis von gestörter Schmerzwahrnehmung und Haltungsregulation entsteht.

    Oft besteht eine Assoziation mit Diabetes.

    Zu den häufigsten Manifestationen zählen Schwellung und Erguss, Deformierung und Instabilität. Die zugrunde liegende Neuropathie bedingt, dass die begleitenden Schmerzen unverhältnismäßig gering sind.

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  • Welche Viren wurden als arthritogen untersucht?

    Viele Virusinfektionen können mit Gelenkbeschwerden einhergehen; als Auslöser einer wahren Arthritis gelten jedoch primär die Alphaviren, Hepatitis B und C, HIV sowie Parvovirus B19.

    Infektassoziierte Arthritiden sollten vor allem bei entsprechenden Begleiterscheinungen bzw. Reiseanamnese diagnostisch in Betracht gezogen werden.

    Der virusspezifischen Serologie kommt in der Diagnostik eine wichtige Rolle zu; therapeutisch sind antiinflammatorische Medikamente meist ausreichend.

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  • Nierenvaskulitis – auch eine Manifestation von COVID-19

    ANCA-assoziierte Vaskulitis und schwere COVID-19-Erkrankungen involvieren dieselben pathophysiologischen Wege.

    Die Datenlage zur Histopathologie der Niere bei COVID-19 ist limitiert und zeigt normalerweise keine vaskulitischen Veränderungen.

    Eine Assoziation zwischen COVID-19 und ANCA-assoziierten Vaskulitiden wurde bis dato bei wenigen Patienten berichtet.

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  • Rheuma und COVID-19

    Der Krankheitsverlauf von RheumapatientInnen mit COVID-19 kann mittels einfacher Online-Survey an die Datenbank der EULAR gemeldet werden.

    Die Datenbanken der COVID-19 Global Rheumatology Alliance und der EULAR arbeiten seit Frühjahr 2020 zusammen und umfassen mit Stand Jänner 2021 knapp 10.000 PatientInnen.

    Epidemiologisch zeigten sich bei RheumapatientInnen ein höheres Alter, männliches Geschlecht, chronische Lungenerkrankungen sowie kardiovaskuläre Erkrankungen kombiniert mit Hypertonie als Risikofaktoren für Tod im Rahmen von COVID-19.

    PatientInnen unter höheren Dosen von Glukokortikoiden, klassischen Immunsuppressiva oder Rituximab und jene mit hoher Krankheitsaktivität hatten ein höheres Risiko, an bzw. mit COVID-19 zu versterben.

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  • Interleukin-23-Blockade bei Psoriasisarthritis

    Interleukin-23-Inhibitoren – so erfolgreich wie effektiv bei Psoriasis – sind auch bei Psoriasisarthritis eine ernstzunehmende Option.

    Über die hohe Wirksamkeit hinausgehende Vorteile sind die gute Verträglichkeit sowie das geringe Nebenwirkungspotenzial (Stichwort: CED, TBC).

    Auch bei axialem Befall im Rahmen der Psoriasisarthritis zeigte der IL-23-Inhibitor Guselkumab Wirksamkeit.

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  • Evidenzsuche in der Rheumatologie

    Das Wesen systematischer Literaturrecherchen liegt in im Vorhinein definierten Fragestellungen und striktem Einhalten methodischer Regeln; so soll ein objektiver Blick auf die verfügbare Evidenz bei gleichzeitigem Vermeiden einer subjektiven Auswahl von Artikeln gewährleistet werden.

    Die Stärke jeder Metaanalyse im Rahmen von systematischen Literaturrecherchen beruht auf der Sorgfalt in jedem vorangehenden Schritt – die Vergleichbarkeit von Studienmethodik, Patientenpopulationen und Inklusion aller relevanten Studien ist hierbei essenziell

    Der Fluss der Zeit verunmöglicht zumeist, dass ein systematischer Review zum Zeitpunkt der Fertigstellung am Puls der publizierten Evidenz ist, da wesentliche Arbeitsschritte zwischen Datenbankabfrage und Fertigstellung der Recherche liegen.

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